Author Archives: Lars

Yahoo Chef Jerry Yang geht

Der Internet-Konzern Yahoo hat den Rücktritt seines Chefs Jerry Yang angekündigt. Der Yahoo-Mitbegründer werde seinen Posten räumen, sobald das Direktorium einen Nachfolger gefunden habe, teilte das Unternehmen am Montag mit. Mit der Suche nach einem geeigneten Kandidaten innerhalb oder außerhalb des Konzerns wurde eine Beratungsfirma beauftragt. Nun sollte der weg für die Microsoft Übernahme geebnet sein, ob der Preis noch der selbe ist bleibt fraglich..

Die Yahoo-Aktie legte nachbörslich vier Prozent zu. Analyst Ross Sandler von RBC Capital Markets bezeichnete den Schritt als Chance, überfällige Veränderungen bei dem Konzern einzuleiten. Yang sei das Hindernis bei einer Einigung mit dem Software-Konzern Microsoft gewesen, der 47,5 Mrd. $ für eine Übernahme von Yahoo geboten hatte. Sein Rückzug werde Spekulationen wecken, dass Microsoft einen neuen Anlauf für die Fusion starten könnte.

Hat Adolf Merckle 1 Milliarde verzockt?

Die Gerüchte um die exorbitanten VW Verluste haben nun einen Namen bekommen. Der deutsche Milliardär Adolf Merckle soll bis zu einer Milliarde Verluste erlitten haben indem er auf fallende Kurse bei der VW Aktie spekuliert hatte. Zwar trifft es hier keinen Armen, jedoch dürfte auch das ein großes Loch in die Kasse bei Herrn Merckle gerissen haben und er könnte um wieder liquide zu werden entsprechend andere Aktienpositionen auflösen müssen.

Dies soll nun eventuell negative Folgen für die Aktienkurse von Ratiopharm und Heidelberger Zement haben an denen der Milliardär auch maßgeblich beteiligt ist. Die Kusre dieser Unternehmen könnten also in der nahen Zukunft hohen Schwankungen unterliegen, bzw. die Wahrscheinlichkeit für einen negativen Kursverlauf ist relativ groß..

Citigroup von Conti Short Squeeze betroffen?

Es drängt sich unter Berücksichtigung der aktuellen Situation der Verdacht aud das die Citigroup vielleicht einen größerern Posten Shortpositionen in der Continetal Aktie besitzen könnte die sie wohl bald eindecken muss. Nicht ohne Grund fällt die Analyse der Citigroup so drastisch schlechter aus als noch vor Kurzem Am Freitag war folgende Meldung zu lesen:

New York, John Lawson, Analyst der Citigroup, stuft die Aktie von Continental von „hold“ auf „sell“ zurück und senkt das Kursziel von 75 auf 27 EUR. Die Auswirkungen der hohen Verschuldung sowohl von Continental als auch von Schaeffler inmitten einer tiefen Krise des Autosektors würden Herausforderungen bedeuten. Die Margen dürften von den 11 und 11,5% der Jahre 2005 bis 2007 in 2008 auf 8,2% und in 2009 auf 5,5% sinken. Die EPS-Schätzungen seien für 2008 und 2009 von 6,33 auf 5,19 EUR sowie von 7,22 auf 2,41 EUR gesenkt worden.

Es sei unwahrscheinlich, dass Schaeffler aussteige. Es könnte aber sein, dass zusätzliche Investoren ins Boot geholt, Teile verkauft oder Aktien am Markt angeboten würden. Nichts von alledem sei gut für die Conti-Aktie. Auf Basis verschiedener Bewertungsmethoden sei der Titel nicht günstig. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der Citigroup die Aktie von Continental nunmehr zu verkaufen.

Ich halte die Meldung unter gegebenen Umständen für sehr gewagt und könnte mir vorstellen das sich, wer auch immer hier noch short ist, derjenige auf jeden Fall in dieser Woche eine blutige Nase holt…Über 45,- Euro dürfte die Luft verdammt dünn werden und sich der Squeeze dann beschleunigen..

Josef Ackermann rudert zurück…

Wie das Fähnlein im Winde verhält sich derzeit der Deutsche Bank Chef Josef Ackermann. Nachdem er kürzlich erst durch eine relativ hochmütige Haltung für Furore gesorgt hatte…und eine Inanspruchnahme der Staatshilfe kategorisch ablehnte rudert er nun zurück. Ebenso die prognostizierte Dauer der aktuellen Krise wurde in der vergangenen Woche noch als eher kurzfristig abgetan. Heute dann folgendes Statement von Herrn Ackermann.

„Ich glaube, wir werden noch zwei, drei Jahre unter dieser Krise leiden“, sagte der Manager der „Welt am Sonntag“. Außerdem rechnet Ackermann nicht mehr damit, dass die Deutsche Bank ihren Rekordgewinn des vergangenen Jahres von mehr als acht Milliarden Euro vor Steuern wieder erreicht. „Heute unter dem Eindruck der Krise erscheint es unrealistisch, dass wir wieder einmal so gute oder vielleicht sogar noch bessere Zahlen vorlegen“, „Aber ich bin mir sicher: Dieser Tag kommt. Vielleicht sogar schneller, als wir denken.“ sagte er der Zeitung. Seine Bank habe die Verwerfungen bislang jedoch unbeschadeter überstanden als viele Wettbewerber.

Ackermann äußerte sich auch zum Rettungspaket der Bundesregierung. Eine Teilnehme will er nicht mehr um jeden Preis ausschließen. „Wir erhalten nach wie vor relativ günstig Fremdkapital. Allerdings werden wir sorgfältig beobachten müssen, ob sich aus der staatlichen Hilfe aufgrund verschiedener Lösungsansätze in einzelnen Ländern nicht am Ende doch Wettbewerbsnachteile ergeben“, sagte Ackermann der „Neuen Züricher Zeitung“. „Ich glaube, dass die Deutsche Bank es auch so schaffen kann“, ergänzte er in dem Gespräch mit der „Welt am Sonntag“.

Spannung bei HypoReal, Conti und der Deutschen Bank

Spannend dürfte die Woche insbesondere für Aktionäre der HypoReal Estate sowie Continental und der Deutschen Bank werden. Die Hypo glänzt mal wieder mit schlechten Nachrichten und ist zum Zockerpapier verkommen. Eigentlich hat so ein Wert im Dax nichts mehr verloren – und so wird es wohl auch kommen. Bei Conti spekuliert man immer noch kräftig auf den Squeeze Out durch die baldige Schaeffler Übernahme und die Deutsche Bank macht wieder über Herrn Ackermann von sich reden, aber dazu später mehr…

Die Vorgaben sind etwas mau heute. In Asien dümpeln die Indizes um den Nullpunkt mit leicht negativer Tendenz. Lediglich der Nikkei ist leicht im Plus. Der G20 Gipfel demonstrierte gestern zwar Einigkeit bei der künftigen Regulierung und Kontrolle der Finanzmärkte, konkretes wird es aber wohl erst im Jahr 2009 geben. Also das dürfte heute wohl keinen konkreten Effekt auf die Märkte haben. Wahrscheinlich werden wir auch in Europa erstmal wieder abwarten wie die US Markt heute eröffnen wird. Die Futures in Deutschland sind mit ca 0,6 Prozent im Minus, und das obwohl der US Markt in der letzten Handelsstunde am Freitag nochmal kräftig nachgegeben hatte.

Die vergangene Woche war eine wahre Achterbahnfahrt am Donnerstag testete der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq die Tiefststände erneut und drehten an diesem Punkt wieder nach oben. Am Freitag kamen dann wieder heftige Abschläge die mehr als die Hälfte des vorigen Anstieges wieder kompensierten. Gewinnmitnahmen? Wochenendverkäufe? man weiß es nicht genau…Die Berichtssaison neigt sich dem Ende zu und ich rechne somit wenigstens von dieser Seite mit etwas Beruhigung in den kommenden Tagen. Die Konjunkturdaten werden wohl noch eine ganze Weile eher schlecht bleiben…

Große Einigkeit beim G20 Treffen

Es waren sich alle Teilnehmer einig das die weltweiten Finanzsysteme besser reguliert und kontrolliert werden müssen ohne aber das Wachstum durch allzu große Beschneidungen negativ zu beeinflussen…. US-Präsident George W. Bush sagte, es würden alle nötigen Schritte unternommen, um das Weltfinanzsystem zu stabilisieren. Nun würden die führenden Wirtschaftsnationen auch „die Regeln zu Marktmanipulationen und Betrug“ überprüfen. Das beste Mittel für den Weg aus der Krise sei jedoch Wachstum. „Und der sicherste Pfad zu diesem Wachstum ist der Kapitalismus des freien Marktes.“ Sein Nachfolger Obama sei über den Verlauf und die Beschlüsse der Tagung voll informiert, sagte Bush.

Europa habe bei diesem „historischen Gipfel“ mit einer Stimme gesprochen, sagte der französische Staatspräsident und amtierende EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy. In wichtigen Punkten, wie der Regulierung von Ratingagenturen, habe sich die EU durchgesetzt. In der Abschlusserklärung sparen die großen Schwellenländer nicht mit Rügen, und die Industriestaaten üben Selbstkritik: In der zurückliegenden Wachstumsphase habe es ein Streben nach immer höheren Renditen ohne den Blick auf die Risiken gegeben, heißt es in der Erklärung. Das Risikomanagement sei nicht angemessen gewesen. Es seien immer neue Finanzprodukte auf der Basis hoher Kreditaufnahme geschaffen worden, mit denen die Verwundbarkeit des Finanzsystems gelitten habe. Diese Zeiten sollen nun vorbei sein…

Continental Position bei 37,- Euro verdoppelt

Conti geht ab wie ein Zäpfchen…warum dürfte je bereits bekannt sein. ich habe die Position von heute morgen nun bei dem Rücksetzter auf 37,- Euro nochmal verdoppelt. Kursziel dürfte heute noch die 45,- Euro sein und wenns gut läuft 60,- bis 70,- Euro in der kommenden Woche. Ich hoffe der ein oder andere von Euch war dabei, denn wahre Erfolgserlebnisse sind in diesen tagen wirklich selten geworden und mal wieder sehr gut für das angeschlagene Ego!

Schaefflers Continental Übernahme läuft wie geplant

„Wir werden unsere Strategie wie geplant umsetzen und die Übernahme nach der Freigabe durch die EU-Kommission vollziehen“, sagte Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender der Schaeffler-Geschäftsleitung. Auch angesichts der schwachen Marktlage wäre es ein Wettbewerbsvorteil, die Stärken beider Unternehmen im Autozuliefergeschäft zusammenzuführen.

Das Warten hat ein Ende! Der formelle Antrag wurde seit langem am Markt erwartet. „Damit dürfte es keine weiteren Verzögerungen mehr geben und der Prüfungsautomatismus starten“, kommentierte ein Händler. Die EU habe jetzt 25 Tage Zeit, die Übernahme zu prüfen. Anschließend blieben Schaeffler weitere acht Tage, um die eingereichten Aktien zu bezahlen. Die Unsicherheit über ein Scheitern sinke damit deutlich.

In den vergangenen Wochen waren wiederholt Spekulationen aufgekommen, dass die Transaktion scheitern könnte, was Conti-Aktien teils erheblich unter Druck gesetzt hatte. Ich habe heute morgen Conti zu 30,50 ins Depot genommen..

Tschakka!!

Tschakka!! Das war doch mal wieder ein guter Einstiegspunkt! Der Dow Jones hat dann direkt nach meinem letzten Posting um satte 9 Prozent zugelegt und somit 6,7 Prozent im Plus geschlossen. Was mich hier wirklich beeindruckt hat war die extreme Dynamik der Bewegung die durch sogenannte „Schnäppchenjäger“ ausgelöst wurde. Das müssen Sparfüchse mit einer ganzen Menge Geld gewesen sein! Nun ist die Frage wie es heute weiter geht, nicht in Europa oder sonst irgendwo sondern einzig und alleine in den USA.

Sollten wir heute nochmal einen starken Tag erleben und die Gewinnmitnahmen von gestern weitestgehend ausbleiben, sehe ich hier gute Chancen für einen nachhaltigen Turanarround. Die Shorties dürftrn gestern entweder völlig auf dem falschen Fuß erwischt worden sein oder aber maßgeblich für den Kursverlauf des Dow Jones verantwortlich gewesen sein. Ich könnte mir gut vorstellen das bei 8000 Punkten einige Ihre Positionen glatt gestellt haben und nun auf wieder steigende Notierungen setzen, was charttechnisch auch wirklichSinn machen würde..

Dow Jones bei 8000 Punkten „Jetzt erst Recht“!?!

So liebe Freunde der Aktienanlage wir sind im Dow Jones wieder bei 8000 Punkten angelangt und der Dax hat Mühe die 4500er Marke zu halten. Es ist also ein entscheidender Tag für die Zukunft der Börsen. Ein Tag der auch über die Zukunft der Aktienkultur in Deutschland und dem Rest der Welt entscheiden könnte. Ab hier sind zwei Szenarien möglich. Die erste nicht so lustige, nämlich weiter fallende Kurse bis tief ins Jahr 2009 hinein und eine weltweite Rezession die dazu führen wird das bald niemand mehr sein Geld in Aktien anlegen kann, selbst wenn er wollte. Allerdings dürfte die Zahl der Anleger die noch nicht auf gut deutsch die Schnauze voll haben doch recht überschaubar sein..

Oder aber Szenario Nummer zwei wo die „gerade jetzt“  Käufer a la Warren Buffet wieder aufs Parkett kommen und sich wieder teilweise massiv in den markt trauen. Dazu müsst allerdings die 8000er Marke unbedingt halten und somit einen Doppelboden ausbilden. Für den Dax stellt sich bei einer Wende auf aktuellem Niveau dann eine bilderbuchmäßige, inverse SKS Formation dar die im Falle eines nun anschließende Up-Moves bis zu 6600 Punkten führen könnte und uns doch noch die erhoffte Weihnachtsrally beschert. Der ein oder andere wird sich fragen wo denn dafür die positiven Impulse kommen könnten. Und die Frage ist durchaus berechtigt, aber genau das ist der Punkt. Die gemeine Börse hat bisweilen die Eigenschaft genau an dem Punkt an dem keiner mehr daran glaubt wieder zu drehen..

Gestern las ich in einem Börsennewsletter einen netten Spruch…Die Familie „Jetzt erst Recht“ wohnt in einer noblen Villa direkt zwischen den Familien „Hätte ich doch“ und der Familie „Hätt ich doch nicht“ die in einem einfachen kleinen Häuschen zur Miete wohnen… oder anders gesagt Timing ist in der heutigen Zeit wohl der einzige und alles entscheidened Faktor der über Erfolg oder Mißerfolgan der Börse entscheidet..

Deutsche Bank verkauft eigene Aktien!

Nicht gerade ein Vertrauensbeweis bei den derzeitigen Kursen…Die Deutsche Bank hat zur Stärkung ihrer Kapitaldecke eigene Aktien verkauft und hält nun weniger als drei Prozent am eigenen Unternehmen. Der Anteil liege seit dem 10. November bei 2,9 Prozent, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in Frankfurt mit.

Mit dem Verkauf der Anteile setze die Bank die Strategie fort, ihre Kapitalposition weiter zu stärken und auch in Zeiten volatiler und unsicherer Märkte eine Kernkapitalquote von mehr als zehn Prozent auszuweisen, erläuterte Finanzchef Stefan Krause in der Mitteilung. Anfang Oktober hatte Deutschlands größte Bank ihr bisheriges Ziel für die Kernkapitalquote von acht bis neun Prozent auf diese Größe angehoben.

Die Kernkapitalquote gibt das Verhältnis zwischen Eigenkapital und ausgegebenen Krediten wider. Eine hohe Quote macht Institute unabhängiger von Kreditaufnahmen bei der Zentralbank oder am Markt.

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