Große Einigkeit beim G20 Treffen

Es waren sich alle Teilnehmer einig das die weltweiten Finanzsysteme besser reguliert und kontrolliert werden müssen ohne aber das Wachstum durch allzu große Beschneidungen negativ zu beeinflussen…. US-Präsident George W. Bush sagte, es würden alle nötigen Schritte unternommen, um das Weltfinanzsystem zu stabilisieren. Nun würden die führenden Wirtschaftsnationen auch „die Regeln zu Marktmanipulationen und Betrug“ überprüfen. Das beste Mittel für den Weg aus der Krise sei jedoch Wachstum. „Und der sicherste Pfad zu diesem Wachstum ist der Kapitalismus des freien Marktes.“ Sein Nachfolger Obama sei über den Verlauf und die Beschlüsse der Tagung voll informiert, sagte Bush.

Europa habe bei diesem „historischen Gipfel“ mit einer Stimme gesprochen, sagte der französische Staatspräsident und amtierende EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy. In wichtigen Punkten, wie der Regulierung von Ratingagenturen, habe sich die EU durchgesetzt. In der Abschlusserklärung sparen die großen Schwellenländer nicht mit Rügen, und die Industriestaaten üben Selbstkritik: In der zurückliegenden Wachstumsphase habe es ein Streben nach immer höheren Renditen ohne den Blick auf die Risiken gegeben, heißt es in der Erklärung. Das Risikomanagement sei nicht angemessen gewesen. Es seien immer neue Finanzprodukte auf der Basis hoher Kreditaufnahme geschaffen worden, mit denen die Verwundbarkeit des Finanzsystems gelitten habe. Diese Zeiten sollen nun vorbei sein…

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