Author Archives: Lars

Goldpreis in Gefahr!

Die vermeindliche krisensichere Währung Gold könnte schon bald einen schweren Imageschaden erleiden. Denn die Schuldenlast der Nationen dieser Erde scheint derzeit unaufhaltsam zu zu nehmen und jetzt scheint die Zeit gekommen zu sein wo auch die Staaten an Ihre eisernen Reserven gehen müssen. In den kommenden Wochen ist es also durchaus denkbar das einigen Goldreserven peu a peu aufgelöst werden und damit den Goldpreis zusätzlich noch belasten werden. Gestern war bereits zu lesen das Unions-Haushaltsexperte Steffen Kampeter den Verkauf der staatlichen Goldreserven gefordert hat, um die Konjunkturpakete zu finanzieren. Die Gold- und Devisenreserven seien für Krisenzeiten angelegt worden, so Kampeter, diese seien nun eingetreten! Und recht hat er!

Deutlich auf die Performance oder den sogenannten Risikopuffer dürfte auch die Entwicklung des Greenback drücken, da ich den Dollar in den kommenden Monaten deutlich schwächer sehe und man dieses Währungsrisiko auf jeden Fall in seine Anlageentscheidung mit einbeziehen sollte. Gold bietet dem Anleger außer dem keinerlei Zinserträge, Dividenden oder sonstige Renditen, außer der die die Spekulationen weltweit vielleicht für den Anleger erwirtschaften. Beim An-und Verkauf von Gold entstehen zusätzlich relativ hohe Gebühren. Alles in allem halte ich also Gold wenn überhaupt nur zum richtige Zeitpunkt für Menschen die mit einer Weltwirtschaftskrise, Währungsreform oder kriegerischen Auseinandersetzung rechnen für geeignet.

Noch gibt es in der EU ein Abkommen, das den Verkauf von Goldreserven regelt. Dieses läuft jedoch im September 2009 aus. Es könnte also sein, dass wir im weiteren Verlauf des Jahres mit diesem Thema stärker konfrontiert werden. Bis dahin kann der Preis des Edelmetalls durchaus noch steigen wenn sich die Börsen entsprechend schlecht entwickeln, aber die Wahrscheinlichkeit das Gold in sechs Monaten deutlich tiefer steht ist relativ hoch. Charttechnisch gesehen ist ebenfalls auch ein erneutes Abtauchen unter die 700er Marke vorstellbar. Schaut Euch mal Platin an!

Bad Bank Blues

Was gestern noch pfui war ist heute wohl hui. Die Phantasie über den Beschluss der USA nun doch eine bad bank zu gründen kennt anscheinend keine Grenzen. Weltweit werden Bankentitel gekauft als gäbe es morgen keine mehr. Bis zu 50 Prozent Kurszuwachs an einem Tag für Banken Aktien die letzte Woche noch keiner haben wollte sind heute möglich gewesen. Na da bleibt nur zu hoffen das dann auch alles so kommt wie sich die lieben Anlager das jetzt ausmahlen. Unabhängig davon hat sich eigentlich fundamental nicht viel geändert.

Der Abschreibungsbedarf ist weiterhin enorm hoch und welche Leichen wo noch schlummern und vor allem wie lange diese trotzdem noch belastend auf die Kurse wirken werden interessiert heute anscheinend niemanden. Bezahlt man zuviel für die bad assets hat der Staat ein massives Problem, bezahlt man zu wenig sind wohl einige Banken jetzt schon faktisch pleite. Bleibt nur zu hoffen das nach dieser Party nicht bald schon wieder der Bad Bank Blues einsetzten wird und einige Anleger danach einen ordentlich dicken Kopf haben..Vielleicht schon heute nachmittag!

USA will doch die Bad Bank

Ein Hauptgrund für die starken Vorgaben in den USA sind die heutigen Meldungen das Stimmen für eine Bad Bank immer lauter werden. Mit knapp zwei Prozent sind die US Futures derzeit im Plus. Das dürfte aber auch in erster Linie den Dollar in den kommenden Tagen deutlich schwächen. Europäische Bankenwerte können darauf hin deutlich zulegen. Die Deutsche Bank notiert aktuell mit einem Plus von 12,5 Prozent. Ebenso können die Aktien der Deutschen Postbank und der Commerzbank heute überproportional davon profitieren. Bei den zuletzt kräftig durchgeschüttelten brittischen Banken Barclays und Royal Bank of Scottland sind die Zugewinne ebenfalls sehr deutlich.

So unterschiedlich und skeptisch die Folgen einer Bad Bank von vielen Marktteilnehmern und Analysten gesehen werden, so schnell könnte eine solche Maßnahme zumindest den Aktienmarkt erst einmal positiv beeinflussen.  Wie schnell und ob dieser Plan von der neuen Obama Regierung nun umgesetzt werden wird ist noch unklar, aber die Chancen dafür stehen gut. Dennoch würde ich jetzt noch nicht allzu viel Geld darauf setzen. Es ist durchaus denkbar das es sich auch dieses Mal wieder nur um ein kurzes Strohfeuer handelt. Heute Nachmittag könnten wir schon mehr wissen, ausserdem soll die Verabschiedung des US Konjunkturpaketes heute die erste Hürde im Senat nehmen..

Der Aufkauf des gesamten „Giftmülls“ aus den Bilanzen der Geldhäuser durch eine staatliche „Bad Bank“ stand in den USA vergangenen Jahr zunächst im Zentrum des 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspakets Tarp. Später gewann aber die direkte Staatsbeteiligung an Banken an Bedeutung. Auch in Deutschland wurde zuletzt wiederholt über die Einrichtung einer „Bad Bank“ diskutiert. Dadurch würden die Institute komplizierte Wertpapiere los, die andernfalls Experten zufolge weiter für Milliardenabschreibungen bei den Banken sorgen werden.

Freundliche Vorgaben

Die asiatischen Börsen haben heute allesamt recht freundlich geschlossen, nachdem auch die US Börsen nun 2 Tage in Folge mal nicht im Minus gelandet sind. Besonders Technologiewerte waren wieder gesucht, aber auch die Finanzwerte konnten sich weiter erholen. Die US Futures notieren heute ebenfalls wieder im Plus und wir könne uns wohl zumindest auf einen leicht positiven Tag auch hier in Deutschland freuen. Ich beschäftige mich momentan mehr mit Future-Trading, da ein klarer Trend immer noch nicht erkennbar ist. In den kommenden Handelstagen ist noch einiges möglich, in beide Richtungen…Allerdings glaube ich auch schon auf Grund der kurz vor der Verabscheidung stehenden Konjunkturpakete in den USA und Europa nicht an einen Totalabsturz der Börsen!

Die Unternehmensnachrichten der letzte Tage lassen hoffen das es vielleicht doch nicht so dicke kommt wie von einigen befürchtet. Die meisten Zahlen waren etwas besser als dies vom Markt erwartet wurde. Heute patzt ST Microelektronics ein wenig, aber das dürfte in der Branche auch nicht verwunderlich sein. Insgesamt sollen bei ST nun ebenfalls 4000 Stellen gestrichen werden. Grundsätzlich kann man sagen das die Berichtssaison ausser bei den Bankenwerten verhalten positiv ausgefallen ist. Der Euro kann sich ebenfalls wieder etwas erholen und auch der Ölpreis hat wieder deutlich nachgegeben. Also alles Nachrichten die für deutsche Investoren gut sein sollten…

Hans-Peter Porsche kauft Aktien!

Angaben zum Mitteilungspflichtigen Name: Porsche Vorname: Hans-Peter, Funktion: Verwaltungs- oder Aufsichtsorgan
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments: Vorzugsaktie ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE000PAH0038 Geschäftsart: Kauf Datum: 21.01.2009 Kurs/Preis: 44,00 Währung: EUR Stückzahl: 10000 Gesamtvolumen: 440000 Ort: Xetra

Angaben zum veröffentlichungspflichtigen Unternehmen. Emittent: Porsche Automobil Holding SE Porscheplatz 1 70435 Stuttgart Deutschland ISIN: DE000PAH0038 WKN: PAH003

Was geht bei Solarwerten?

Meine Favoriten LDK Solar, Trina Solar, Suntech, Yingli und JaSolar sind auch für dieses Jahr die gleichen geblieben. Die Frage die sich mir nur noch stellt ist die des richtigen Wiedereinstiegs-Punktes. Auf allgemeinen Wunsch hier nun ein paar Anmerkungen zu der momentanen Situation bei den (chinesischen) Solarwerten:

Im direkten Vergleich zu den deutschen Branchenkollegen haben sich die chinesischen Solarwerte auch nicht besser geschlagen als Solarworld, Q-Cells, Solon und Co. Seit der kleinen Weihnachtsrally mussten alle Werte mindestens 50 Prozent der Zugewinne wieder abgeben und notieren nun deutlich unterhalb des kurzfristigen Aufwärtstrends, der auch wiederholt auf Tagesbasis nicht wieder aufgenommen werden kann. Auffällig ist auch das sich die Schwergewichte und Marktführer in den letzten Tage schlechter entwickelt haben als die mittleren und kleineren Unternehmen.

Trotz eines wieder deutlich steigenden Ölpreises der normalerweise unterstützend wirken sollte werden alle in den USA gelisteten Solarwerte auf Grund des schwachen Börsenumfeldes weiter abverkauft. Die Obama Phantasie durch die neuen Konjunkturpakete kann auch hier derzeit nicht wirklich helfen, da niemand derzeit weiß welches Unternehmen davon profitieren wird. Dennoch wurde schon jetzt seitens der neuen US Regierung bekannt das sich das Budget für alternative Energien verdoppeln wird. Dies sollte mittelfristig zu einer Belebung der gesamten Branche führen.

Spezialanbieter, Maschinenbauer und Zulieferer der Solar Branche konnten sich in den vergangenen Tagen etwas besser halte, bzw. schneller wieder erholen, und genau hier dürfte auch bei den europäischen/deutschen Titeln wohl das größere Potenzial schlummern. Anbieter wie Manz Automationen die nun mit Roth und Rau kooperieren um Synergien zu schaffen und sich breiter aufzustellen dürften zu den großen Gewinnern einer Trendwende gehören. Ebenso könnten die Aktien von Centrotherm sowie Gildemeister zu den großen Gewinnern gehören.

Allen Spekulationen voraus sollte man aber die immer noch deutlich angespannte Kapitalsituation der Unternehmen bedenken. Die Refinanzierung der künftigen Geschäfte dürfte noch eine ganze Weile schwieriger und vor allem teurer werden, und somit auf die Gewinnmargen drücken. Die Wachstumsraten der vergangenen Jahre dürften erstmal vorbei sein und die chinesische Konkurrenz dürfte für durch günstige Produkte für weiten Druck auf die Preise sorgen.

Zurück zur Frage der richtigen Auswahl bin ich neben den oben angegebenen Aktien aus deutschen Landen immer noch mindestens genau so positiv für meine Auswahl an chinesischen Titeln. Der richtige Einstiegszeitpunkt dürfte nun unmittelbar bevorstehen wenn der Markt nicht wie von vielen befürchtet doch noch einen Crash hinlegt. Mit einer entsprechenden Abstauberorder unterhalb der jetzigen Niveaus könnte dies ganz lukrativ sein!

Amex mit deutlichem Gewinneinbruch

Der US-Kreditkartenkonzern American Express hat wegen der Finanzkrise im vierten Quartal 2008 einen scharfen Gewinneinbruch erlitten. Das Marktumfeld sei so rauh wie seit Jahrzehnten nicht, sagte Konzernchef Kenneth Chenault.
Der Überschuss fiel um fast 80 Prozent auf 172 Mio. Dollar. Die Erträge sanken um elf Prozent auf 6,5 Mrd. Dollar, wie American Express am Montagabend nach US-Börsenschluss in New York mitteilte. Im Gesamtjahr brach der Gewinn um gut ein Drittel auf 2,6 Mrd. Dollar ein. Die Erträge wuchsen leicht um drei Prozent auf 28,4 Mrd. Dollar.

Mit den Zahlen für das Schlussquartal blieb American Express hinter den Erwartungen der Analysten zurück. In einer ersten Reaktion fiel die Aktie im nachbörslichen Handel weiter, nachdem sie bereits im Tagesverlauf um fünf Prozent auf 15,20 Dollar nachgegeben hatte. Die Zahlen sind bedenklich, aber in dem Umfeld noch nicht katastrophal. Immerhin wurden überhaupt noch Gewinne erwirtschaftet und damit wohl die Analystenschätzungen deutlich übertroffen. . Die Aktie kann nachbörslich um sieben Prozent zulegen.

Sind die US-Konjunkturdaten wirklich besser?

Die amerikanischen Frühindikatoren des Forschungsinstitutes Conference Board stiegen im Dezember um 0,3 Prozent. Überraschend war das, denn die Experten hatten mit einem weiteren, wenn auch leichten, Rückgang gerechnet. Die Verkäufe bestehender amerikanischer Eigenheime waren im Dezember ebenfalls besser als befürchtet. 4,74 Millionen Häuser wechselten ihren Besitzer, bei 4,4 Millionen lag die Prognose. Allerdings war dieser Wert noch im Novemberg der schlechteste der jemals gemessen wurde und somit handelt es sich hier eventuell nur um eine Verlagerung.

Dies waren die Nachrichten, auf die Anleger den ganzen Tag gewartet hatten. Die Kurse in New York und in Europa zogen kräftig nach oben. Der Dax beendete den elektronischen Handel mit einem Plus von 3,5 Prozent bei 4.327 Punkten, in New York stand der Dow Jones bei Xetra-Schluss 1,3 Prozent höher. Der Dollar baut ebenfalls seine Überbewertung gegenüber dem Euro wieder etwas ab. Auch dies aber vielleicht nur eine technische Gegenreaktion. Der Ölpreis legte in den letzten beiden Tagen kräftig zu und notiert gerade um die Marke von 48,- Dollar je Barrel. Gold verteuerte sich auf über 900,- Dollar je Feinunze.

Abwrackprämie ein voller Erfolg!

Hätte ich nicht gedacht! Aber die Abwackprämie zur Unterstützung der Neuwagen Verhäufe in Deutschland scheint ein voller erfolg zu werden. Nach Angaben der Hersteller erfreut sich die 2500-Euro-Prämie für die Verschrottung eines mindestens neun Jahre alten Autos bei den Autokäufern großer Beliebtheit. In Scharen, so hieß es heute, kommen Interessenten in die Autohäuser.

Ein weiterer Vorteil für die Gebrauchtwagen Branche ist weniger totes Kapital auf den Parkplätzen. Auch Opel-Chef Hans Demant hob die Bedeutung der Abwrackprämie für den Handel hervor: „Die Händler müssen keinen Gebrauchtwagen in Zahlung nehmen“. Der hohe Gebrauchtwagenbestand sei ein Grund für viele Händler-Insolvenzen.

Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) erhöht nach den Ankündigungen der Großen Koalition seine Absatzerwartungen für das laufende Jahr. Die Abwrackprämie dürfte den Automobilabsatz maßgeblich ankurbeln. Man geht hier nun von insgesamt wieder über 3 Millionen Neuzulassungen im laufenden Jahr aus.

Ob es sich hierbei nur um reine Propaganda handelt und die Zahlen dann letztenlich wirklich geleistet werden können bleibt noch offen. Ich könnte mir durchaus vorstellen das eingewisser Teil der AltautoBesitzer sich jetzt mit staatlicher Hilfe und zu besonders günstigen Konditionen mit dem Neuwagen Kauf auseinander setzen. Grundsätzlich sehe ich aber eine Verschuldung nach amerikanischen Vorbild für den Autokauf weiterhin skeptisch. Hilft kurzzeitig, aber langfristig gedacht…

Kurskapriolen bei Conti

Heftig! Heute gab es bei der Continental Aktie in der Spitze nochmal einen Abschlag von knapp 28 Prozent. Die Nachrichtenlage um den Conti-Schaeffler-Deal wird immer verworrener. In zwei großen deutschen Wirtschaftszeitungen war heute und bereits am Wochenende zu lesen das sich Schaeffler bei der Übernahme verhoben haben könnte. Die gesamte Schuldenlast der eigentlich drei Unternehmen, Conti, Schaeffler und VDO drückt weiterhin sehr auf die Stimmung und es wird darüber spekuliert das der deutsche Staat hier nun einspringen muss.

Das Marktumfeld für Automobilzulieferer ist nach wie vor ebenfalls als extrem schwierig zu bezeichnen. Dennoch ist Continental und auch Schaeffler in Bereichen tätig die extrem zukunftsorientiert sind. Letztendlich, wenn man von einer Normalisierung der Geschäfte in der Autobranche in den kommenden Jahren ausgeht dürfte das gemeinsam Unternehmen von dieser Erholung überproportional profitieren können. Das Überleben der Unternehmensgruppe hängt aber anscheinend ganz wesentlich vom Wohlwollen der finanzierenden Banken und des Deutschen Staates ab.

Nachdem der Kurs sich nun innerhalb von ein paar Tagen fast gedrittelt hat halte ich trotz aller Schwierigkeiten daran fest das ein Investment in Conti Aktien zum richtigen Zeitpunkt (!) langfristig sehr erfolgreich sein kann! Eine erste Position zu 12,51 Euro ist heute mal wieder ins Langfristdepot gewandert nachdem ich ja letzte Woche glücklicher Weise ausgestoppt wurde. Man sollte sich der inzwischen hohen Risken aber bewusst sein. Noch sind die Pressemeldungen nicht von offizieller Seite bestätigt worden, aber meistens ist ja etwas wahres dran.. Gute Nerven, und einen langen Atem vorausgesetzt kann man hier aber auf einen Rebound spekulieren.

Das Jahr des Ochsen

Die Chinesen feiern heute den Jahreswechsel des chinesischen Kalenders und gehen somit in das Jahr des Ochsen über. Ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen sein wird weiß ich leider nicht. Das vorangegangene Jahr der Ratte dürfte aber auch für die Chinesen nicht besonders erfreulich verlaufen sein. Und genau so scheint auch das neue Jahr des Ochsen wohl anzufangen….das Jahr des kastrierten Bullen!

Die ING Groep patzt dann doch genau wie andere Branchenkollegen und muss bis zu 3,3 Milliarde Euro Verluste im abgelaufenen Quartal ausweisen. Das dürfte den Kurs heute wohl noch einmal extrem belasten auch wenn das Unternehmen künftige Einsparungen in selber Höhe und entsprechende Stellenstreichungen angekündigt hat. Insgesamt sollen weitere 7000 Stellen gestrichen werden. Ebenso rechnet die BNP Paribas, Frankreichs größte Bank mit weiteren Abschreibungen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro. Barclays muss ebenfalls im abgelaufenen Jahr 8 Milliarden Pfund abschreiben benötigt aber keine weiteren Staatshilfen…Keine guten Nachrichten für den gasamten Sektor.

Die Futures in Europa sind trotz der verhalten positiven Vorgaben aus den USA dick im Minus und ebenso folgen nun auch die US Indizes vorbörslich in den roten Bereich. Die Pfizer Wyeth Übernahme dürfte heute ebenfalls die Märkte beschäftigen. Eine der größten Fusionen im amerikanischen Gesundheitssektor steht gerade auf dem Programm. Alle Hoffnungen liegen derzeit wohl in der baldigen Veröffentlichung von Barack Obamas Konjunkturpaket um wieder etwas durchschnaufen zu können. Allerdings sollte man sichauch hier nach wie vorkeine Wunder erwarten.

Top