Sind die US-Konjunkturdaten wirklich besser?

Die amerikanischen Frühindikatoren des Forschungsinstitutes Conference Board stiegen im Dezember um 0,3 Prozent. Überraschend war das, denn die Experten hatten mit einem weiteren, wenn auch leichten, Rückgang gerechnet. Die Verkäufe bestehender amerikanischer Eigenheime waren im Dezember ebenfalls besser als befürchtet. 4,74 Millionen Häuser wechselten ihren Besitzer, bei 4,4 Millionen lag die Prognose. Allerdings war dieser Wert noch im Novemberg der schlechteste der jemals gemessen wurde und somit handelt es sich hier eventuell nur um eine Verlagerung.

Dies waren die Nachrichten, auf die Anleger den ganzen Tag gewartet hatten. Die Kurse in New York und in Europa zogen kräftig nach oben. Der Dax beendete den elektronischen Handel mit einem Plus von 3,5 Prozent bei 4.327 Punkten, in New York stand der Dow Jones bei Xetra-Schluss 1,3 Prozent höher. Der Dollar baut ebenfalls seine Überbewertung gegenüber dem Euro wieder etwas ab. Auch dies aber vielleicht nur eine technische Gegenreaktion. Der Ölpreis legte in den letzten beiden Tagen kräftig zu und notiert gerade um die Marke von 48,- Dollar je Barrel. Gold verteuerte sich auf über 900,- Dollar je Feinunze.

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