Author Archives: Lars

Conti versucht zu beschwichtigen

Die in den letzte Tagen arg gebeutelte Continental AG hat ihre Prognose für das laufende Jahr bestätigt. „Wir lagen in den ersten zwei Monaten bei Umsatz und Ergebnis klar über unseren Plandaten und natürlich weit über Vorjahr“, sagte der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer am Donnerstag in Hannover.

Der Hannoveraner Automobilzulieferer will im laufenden Jahr weiterhin einen Gesamtumsatz von mehr als 26,4 Mrd EUR erzielen. Dabei soll die EBIT-Marge vor Abschreibungen auf Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation (PPA) sowie Restrukturierungs- und Integrationsaufwendungen mehr als 9,3% betragen.“Außerdem setzen wir unsere höchste Priorität auf den Schuldenabbau, dabei werden wir unseren starken Free Cashflow wie geplant für den Abbau einsetzen“, sagte Wennemer.

Das alles wirkt auf mich wie ein etwas schwacher Beschwichtigungsversuch um davon abzulenken das sich der Konzern bei der VDO Übernahme finanziell etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Ich bin fest davon überzeugt das diese Probleme in absehbarer Zeit beseitigt sein werden, jedoch ist die Aktie zur Zeit angeschlagen und in dem Börsenumfeld ist für den Kurs so schnell wohl keine Besserung in Sicht.

Solarworld verwirrt seine Anleger

Der Solarkonzern Solarworld hat heute allgemein für Verwirrung gesorgt und dies quittierte der Markt mit einem satten Minus von rund sieben Prozent. Der Ausblick für 2008 sehe jetzt nicht mehr so rosig aus wie noch im Februar diesen jahres von dem Unternehmen prognostiziert. sagten Händler. Zudem könnte es sein das das im TecDax gelistete Unternehmen seine vorläufigen Zahlen im Jahr 2007 nicht erreichen werde.

„Bei den vorläufigen Zahlen war von einem geplanten Anstieg von rund 30 Prozent für Umsatz und Gewinn die Rede“, sagte ein Händler. „Die aktuell angekündigte Steigerung um 25 bis 30 Prozent klingt dagegen wie eine Revision, auch wenn das vermutlich gar nicht beabsichtigt war.“ Gleichwohl sprach Unternehmenschef Frank Asbeck von einer unverändert hohen Nachfrage nach Solarmodulen und Solarzellen.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um 48,6 Prozent auf 174,5 Millionen. Der operative Gewinn vor Steuern legte 27,8 Prozent zu auf 151,6 Millionen. Der operative Nettogewinn wuchs um 33,7 Prozent auf 97,3 Millionen Euro an.

2008 soll das operative Ergebnis (Ebit) zwischen 25 und 30 Prozent wachsen. Dabei bezieht man sich auf das bereinigte Ebit 2007 und nur auf die fortgeführten Aktivitäten – das lag im vergangenen Jahr bei 171 Millionen Euro. Dieses Zahlengewirr bedarf noch einiger Aufklärung – beim Unternehmen war zunächst niemand zu erreichen.

Alles nur Marketing?

Die Fed versorgt die angeschlagenen Märkte mit Liquidität, doch es hilft nicht denn diese Maßnahme verpufft bei den Banken und kommt nicht beim Anleger oder dem arg gebeutelten US Bürger an. Die Fed senkt die Zinsen, aber es hilft nichts denn davon profitieren wieder nur die Banken und nicht der Endverbraucher, denn die Banken sitzen auf Ihrem Geld und sind äusserst knickrig bei der Kreditvergabe. Nun gibt es noch ein paar weitere Möglichkeiten die die US Notenbank ausschöpfen könnte um die Konjunktur wieder anzukurbeln und das Schlimmste zu verhindern.

Im heutigen Artikel der Financial Times Deutschland von Tobias Bayer werden diese nochmal näher beschrieben:

Die Festlegung der Fed Funds

Das Traditionelle Offenmarktgeschäft

Der Diskontsatz

Währungsswaps mit anderen Notenbanken

Der Term Auction Facility

Der Term Securities Lending Facility

All diese Maßnahmen werden von Tobias Bayer beschreiben und sind in jedem Falle sehr interessant und informativ, aber es ist durchaus möglich das noch die gesamte Klaviatur der Finanzwelt gespielt werden muss um eine mögliche Wende einzuleiten. Momentan sieht es eher nach einer guten Marketingkampagne der Fed aus als das es die Finanzmärkte nachhaltig in die ein oder andere Richtung bewegen könnte.

So wie sich der Markt nach den zuletzt ergriffenen Maßnahmen verhalten hat werden wohl nur gute Nachrichten von Unternehmensseite den Erfolg bringen. Und hier sind natürlich in erster Linie die weltweiten Finanzunternehmen gefragt in den nächsten Quartalen wieder deutlich bessere Zahlen oder zumindest Ausblicke abzuliefern.

zurück auf Los!

Die asiatischen Märkte bleiben weiterhin hochnervös. Der Hang Seng notiert aktuell mit einem Minus von 3,8 Prozent, Sydney notiert auch mit 2,2 Prozent deutlich im Minus. Der Nikkei-Index der japanischen Börsen rutschte am Morgen deutscher Zeit um mehr als drei Prozent ins Minus. Auf den Kursen lastete der schwache Kurs des US-Dollars gegenüber dem Yen; Anleger befürchten Probleme besonders für exportorientierte Unternehmen.

Es sieht also so aus als das auch die letzte Maßnahme der FED wiedermal nicht sonderlich erfolgreich gewesen ist. Nach 140 Milliarden in der letzten Woche pumpte die Fed diese Woche noch einmal insgesamt 200 Milliarden Dollar in die Finanzmärkte um das Refinanzierungsgeschäft der Banken zu stützen.

Keine guten Vorgaben also für den Dax, der zur Handelseröffnung wieder klar unter der Marke von 6.600 Punkten starten dürfte. Das Maklerhaus Lang & Schwarz taxiert den deutschen Leitindex rund eine Stunde vor Handelsstart bei 6.509 Punkten.

Republikaner schlagen zurück – Schmutzige Wäsche Teil 2

Nachdem Elliot Schmitzer nun erfolgreich von den Republikanern abgesägt wurde wird auch auf der Gegenseite heftig an einer „Gegenmaßnahme“ gearbeitet..John McCain ist als Präsidentschaftskandidat der Republikaner fest gebucht – bisher. Denn nun stellt eine Klage in Frage, ob er gebürtiger US-Amerikaner ist. Und nur die dürfen Präsident werden.

Die Verfassung der Vereinigten Staaten ist in dieser Hinsicht eindeutig: Nur der darf Präsident werden, der auch in den USA geboren wurde – „Staatsbürger von Geburt“ heißt es in dem Text. Aus diesem Grund kann zum Beispiel Arnold Schwarzenegger, der Gouverneur von Kalifornien, sämtliche Hoffnungen auf das mächtigste Amt Amerikas und der Welt fahren lassen: Er kam in Österreich zur Welt.

John McCain ist in der Panama-Kanalzone geboren, am 29. August 1936. Zu diesem Zeitpunkt war sie US-Territorium – die Vereinigten Staaten kontrollierten bis 1979 die strategisch wichtige Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik. Weil die Kanalzone aber eben kein US-Bundesstaat war, klagt nun der Rechtsanwalt Andrew Aames vor einem kalifornischen Gericht: Dort soll festgestellt werden, ob McCain tatsächlich „Staatsbürger von Geburt“ ist.

John McCain – kein US-Amerikaner? Seine Sprecherin hält das für „Unsinn“ Aames, der als Parteimitglied bei den Republikanern geführt wird, früher aber auch schon bei den Demokraten aktiv war, hält die Formulierung in der Verfassung für ungenau. Deswegen werfe sie Fragen auf über die Gültigkeit von McCains Kandidatur. Seine Klage solle nur eine gerichtliche Klarstellung erreichen, um alle Zweifel auszuräumen. Er glaube, dass McCain „sehr, sehr gute“ Chancen habe. Für den Republikaner selbst gibt es keine Zweifel, dass er die Voraussetzung erfüllt. Anwälte hätten diese Frage schon für seine erste Bewerbung 2000 überprüft.

 

Aber auch in den Reihen der Demokraten wird weiterhin mit harten Bandagen gekämpft. Geraldine Ferraro muß nach Ihrer etwas unüberlegten Äusserung das Barack Obama nur soweit gekommen sein weil er schwarz ist Ihren Rücktritt erklären. ich bin gespannt was morgen bei den US Wahlen passieren wird.

 


SKW ist weiterhin auf Erfolgskurs

Aus Börse ARD heute: 2007 war das bislang erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte“, resümierte Vorstandschef Robert Koehler am Mittwoch knapp. Und 2008 dürfte noch besser werden: 10 bis 15 Prozent Umsatzzuwachs und eine Steigerung von 15 bis 20 Prozent beim operativen Ergebnis setzte sich der Manager für das laufende Jahr als Ziel.

Die Vorgabe könnte durchaus noch konservativ gehalten sein, denn im abgelaufenen Geschäftsjahr wuchs das Unternehmen noch deutlich heftiger. Der Umsatz legte um 15,3 Prozent auf 1,373 Milliarden Euro zu, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wurde um 49,7 Prozent auf 254,5 Millionen Euro nach oben katapultiert. Netto blieben im Jahr 2007 130,9 Millionen Euro in der Kasse, mehr als eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahresergebnis. Analysten hatten beim Ebit lediglich 250 Millionen Euro erwartet.

Stahlerzeugung braucht Grafit! Vor allem die anhaltend hohe Nachfrage nach Stahl wirkte sich dabei günstig auf die Geschäfte von SGL Carbon aus. Das Unternehmen produziert unter anderem Grafitelektroden, die bei der Stahlherstellung eingesetzt werden. Die SKW Stahl Metallurgie dürfte somit eine der günstigsten und attraktivsten Unternehmen im Stahlsektor sein.

Neues von Balda

Die Balda-Aktie brach im Xetra-Handel um 28,8 Prozent auf 2,15 Euro ein. Dahinter stand die Verwirrung um ein Aktienpaket von 15,5 Prozent an dem Handyzulieferer, das die NordLB nach eigenen Angaben im Auftrag eines Kunden gekauft hatte. Das Paket nehme der Kunde aber nicht ab, teilte die Landesbank am Mittwoch mit. „Ich gehe davon aus, dass die NordLB die Aktien jetzt wieder verkauft“, erklärte ein Händler den Kursverlust.

Zur Identität des Kunden wollte sich die Bank nicht äußern. „Ziel bleibt weiterhin, dass der Kunde die Aktien abnimmt“, sagte ein NordLB-Sprecher. 

“Regelverstöße“ beim Erwerb 
Offenbar hat es bei dem Erwerb der Pakete Unregelmäßigkeiten gegeben. Im Zusammenhang mit dem Aktienkauf habe die Bank einen Händler „wegen interner Regelverstöße und Kompetenzüberschreitungen“ fristlos entlassen, bestätigte ein Sprecher der NordLB einen Vorabbericht des „Handelsblatts“.

Ist Vatas der Kunde?
Nach Informationen aus „Finanzkreisen“ handele es sich bei dem Kunden um die Beteiligungsgesellschaft Vatas, berichtete die Nachrichtenagentur dpa-AFX

Conti läuft nicht rund.

Die Continental Aktie will nach wie vor nicht wieder so richtig in die Gänge kommen. Trotz der kräftigen Erholung gestern stieg die Conti-Aktie nur geringfügig. Im Momen notiert der Wert bei ca. 57,- Euro nach wie vor unterhalb der letzten Unterstützungslinie. In den letzten Tagen waren starke Verkäufe unter der 60,- Euro Marke zu beobachten. Mich juckt es in den Fingern, aber ich denke das wir hier noch tiefere Kurse sehen könnten. Charttechnisch ist die nächste Unterstützung bei ca. 48,- Euro, der MACD hat nach wie vor ein Verkaufssignal generiert…

Seit der VDO Übernahme kommt der Kurs des Automobilzulieferers nicht mehr so recht vom Fleck. Man will nun die 200 weltweiten Standorte etwas zusammenfassen um Synergien zu schaffen und natürlich auch die Kosten zu optimieren. Im jünsten Interview mit der Wirtschaftswoche sagte Konzernchef Wennemer ..“man stehe besser da als erwartet.“ Conti ist und bleibt ein hervorragendes Unternehmen und ich würde mich freuen wenn ich nochmal ein paar Stücke unter 50,- Euro bekommen könnte.

Balda im Abwärtssog!

Viele hatten wohl schon auf eine kräftige Erholung bei der Balda Aktie gewettet, und das sah ja auch zwischenzeitlich so aus als die Nachricht über die gesicherte Finanzierung letzte Woche über den Ticker lief. Seitdem befindet sich die Aktie aber in einem beschleinigten Abwärtstrend und dürfte mit der heutigen Performance von Minus 22% die Balda Aktionäre eher zum Weinen animieren.

Aus charttechnischer Sicht wurde im MACD natürlich ein fettes Verkaufssignal generiert und es gilt heute auf Tagesschlussbasis zumindest die Marke von 2,49 Euro je Aktie zurück zu erobern sonst drohen weitere Verluste bis zunächst 1,16 Euro, wahrscheinlich aber auf jeden Fall unter die 2 Euro Marke.

Einige Analystenhäuser haben jüngst Ihre Einschätzung zu dieser Aktie veröffentlicht und fast ohne Ausnahma ein Kursziel von einem Euro prognistiziert. Das ist sicherlich kein beruhigendes Zeichen für die Aktionäre! Ich würde hier weiter abwarten, und maximal eine kleine Position bei erheblich tieferen Kursen oder einer deutlichen Trendwende investieren. Nicht vergessen sollte man das es sich hierbei um einen mittlerweile hochspekulativen Wert handelt wo auch ein Totalverlust nicht ausgeschlossen ist.

Ernüchterung und Rezessionsgefasel

Die Euphorie ist so schnell wieder gewichen wie sie gestern gekommen ist. Wie zu erwarten war wird der kurze Kursanstieg weiterhin zum Abverkauf genutzt. Besonders an der Walls Street haben die Gewinnmitnahmen eingesetzt was natürlich auch wieder an den europäischen Märkten zu Verlusten führt. Nach einem positiven Start haben die deutschen Indizes nun fast Ihre gesamten Tagesgewinne wieder abgegeben. „Es gibt die Angst, dass das Vorgehen der Notenbanken auf eine Notaktion hindeutet“, fasste ein Händler die Lage zusammen.

Der Euro gewinnt weiter an Stärke und notierte heute zum ersten Mal über der Marke von 1,55 und signalisiert somit mehr als deutlich die allgemeine Skepsis gegenüber der gestrigen FED Aktion. Das nächste Ziel dürfte nun die Marke von 1,58 Dollar je Euro sein. Diese Marke sollte schon deutlich schwerer erreicht werden.

Überall kann man in den Medien heute das böse Wort Resession lesen, witzig finde ich das immer noch darüber spekuliert wird ob sich die USA jetzt schon in der selbigen befinden oder nicht. Es ist offensichtlich das die Wirtschaft jenseits des Atlantiks nicht mehr gesund ist und somit auch einigermaßen unerheblich ob dieser Begriff nun Anwendung findet oder nicht. Diese Meldungen werden uns wohl weiterhin begleitet da eh niemend mehr versteht wo die Rezession anfängt oder endet..bzw. wie man diese nun genau definieren soll.

Air Berlin weiter im Sinkflug

Die Air Berlin Aktie ist weiterhin auf dem Weg nach Süden! Wie schon in den vergangenen Wochen geschreiben sollte man sich vom Einstieg des neuen Großaktionärs keine Wunder erwarten. Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im vergangenen Jahr wegen Problemen bei der Integration des Ferienfliegers LTU einen Gewinneinbruch erlitten. Der Nettogewinn sei nach vorläufigen Zahlen auf elf Millionen Euro von 50,10 Millionen Euro im Vorjahr geschrumpft, teilte das Unternehmen am Morgen mit.

Der Umsatz sei allerdings um 61 Prozent auf 2,54 Milliarden Euro gestiegen. Air Berlin begründete den Einbruch mit Verzögerungen bei der LTU-Integration und technischen Problemen beim Zusammenführen der EDV-Systeme. Die Aktie reagiert kaum. Bei der Air Berlin Aktie dürfte es noch eine Weile dauern bis man sich hier auf eine effektive Kapitalisierung kümmern kann. Charttechnisch ist hier erstmal Luft nach unten bis ca. 7,30 Euro.

Richtung Weltwirtschaftskrise..?

Inflation ist das Wort dieser Tage. Weltweit macht die Teuerungsrate sorgen, ob in den USA, China oder Europa, weltweit sorgen sich die Menschen um Ihre Kaufkraft. Besonders beslastend wirken sich hier die steigenden Preise für Energie und Nahrungsmittel aus. Diese Preistreiberei hat aber nicht nur soziale sondern auch immer mehr politische Aspekte.

In China treibt der strenge Winter mit Schneestürmen im Februar die Teuerungsrate auf satte 8,7 Prozent, und somit auf den höchsten Wert seit über zehn Jahren. Die chinesische Regierung ist zu Recht einigermaßen besorgt, und Premier Wen Jiabao hat die Bekämpfung der Inflation vergangene Woche zur wichtigsten Aufgabe der Regierung erklärt. Im Iran liegt die Inflationsrate bei sagenhaften 20 Prozent! Die Atmosphäre im Land ist extrem angespannt. Wie sensibel die Iraner auf steigende Preise reagieren, zeigte sich im vergangenen Sommer, als Benzinknappheit nicht nur Schlangen an den Tankstellen, sondern auch Tumulte nach sich zog.

Venezuela: Armut trotz Öl-Reichtum! Die Probleme Mahmud Ahmadinedschads kennt auch sein venezolanischer Amtskollege Hugo Chavez: Trotz sprudelnder Öleinnahmen bekommt die Regierung in Caracas die wirtschaftlichen Probleme im Innern nicht in den Griff – Lebensmittel werden knapp, die Preise steigen. Den Unmut der Bevölkerung bekam Chavez jüngst zu spüren, als er überraschend ein Verfassungsreferendum verlor.

In Deutschland und auch den anderen europäischen Staaten ist die gefühlte Inflation beim Einkauf im Supermarkt das Hauptproblem. Real war die Teuerung ebenfalls mit 2,2 Prozent so groß wie schon seit MItte der 90er Jahre nicht mehr. Energiekosten sind mit 40 Prozent Teuerung in den letzte Jahren ebenfalls astronomisch gestiegen.

Die US-Notanbank Fed hat die Zins binnen fünf Monaten von 5,25 auf 3,0 Prozent gesenkt, und weitere Zinsschritte sind wahrscheinlich. Die steigende Inflation nehmen die Amerikaner gleichsam als Kollateralschaden in Kauf: Auf mehr als vier Prozent stieg die Teuerung zuletzt, der höchste Wert seit 16 Jahren. Absoluter Spitzenreiter in Sachen Inflation ist wohl Simbabwe.die Währung verliert täglich an Wert. Bei über 100.000 Prozent soll die Inflation derzeit liegen, für einen US-Dollar müssen die Menschen angeblich mehr als 25 Mio. Simbabwe-Dollar zahlen.

Diese Aufzählung könnte ewig so weitergehen. Besorgniserregend ist die weltweite Geldentwertung allemal, für uns Europäer sicherlich umso mehr, denn gerade mussten wir erst eine Euro Einführung verkraften mit der wir – zumindest gefühlt – 50 Prozent unserer Kaufkraft eingebüßt haben. Vielleicht sollten wir bald alle nach USA ziehen um dies wieder ein wenig aufzuholen.

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