Author Archives: Lars

Solarworld schwächelt

Das operative Ergebnis bei Solarworld fiel erstaunlich schwach aus und schickt die Aktie heute ins Minus. Es wird öffentlich darüber spekuliertob die Solarworld Rally jetzt vorbei ist und die Anleger zeigen sich extrem verunsichert und verkaufen reihenweise ihre Aktien. Und das obwohl Solarworld das Ergebnis kräftig steigern konnte. Die Zahlen lagen zwar im Rahmen der vorherigen Prognose jedoch unter den Erwartungen der Analysten.

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen erhöhte sich um 37 Prozent auf 39,2 Millionen Euro. Der Vorjahreswert wurde um positive Sondereffekte in Höhe von sechs Millionen Euro bereinigt, die aus der Übernahme der Shell-Solaraktivitäten resultierten. Der Umsatz kletterte um 28 Prozent auf 167,5 Millionen Euro und der Überschuss von 21,4 Millionen auf 34,8 Millionen Euro.

Vorstandschef Frank Asbeck bestätigte zwar nach Vorlage der vorläufigen Zahlen die Prognose für das laufende Geschäftsjahr, jedoch dürften die Zeiten für Solarwerte in Deutschland ab dem Geschäftsjahr 2009 deutlich schwerer werden da sich der Kostendruck erhöhen dürfte und die Subventionen in zurückgehen dürften. Ganz im Gegensatz zu den US Titeln die von einem Regierungswechsel extrem profitieren könnten.

Insiderverkäufe bei Nordex

Vorstandsmitglied Carsten Pedersen hat am 21.04 und am 22.04 jeweils Aktienpakete im Gesamtwert von knapp 1,45 Millionen Euro verkauft. In der ersten Tranche wurden 33.500 Aktien zum Kurs von 27,55 Euro verkauft und in der zweiten 18.974 zum Kurs von 27,52 Euro was ungefähr dem derzeitigen Kurs entspricht.

Dem Kurs hat dieser Verkauf also bis jetzt nicht geschadet, man stellt sich nur die Frage warum jetzt auf dem deutlich niedrigerem Niveau verkauft wird wo doch vor ein paar Wochen noch fast 10,- Euro pro Aktie mehr möglich gewesen wären. Immerhin über 500.000,- Euro, kein Pappenstiel!

Auf jeden Fall sollten die Insiderverkäufe bei Nordex wohl wachsam weiter beobachtet werden. Bei 25,30 Euro verläuft eine starkeUnterstützungslinie und diese sollte unbedingt gehlaten werden sonst droht ein weiteres Abrutschen bis ca. 21,- Euro. Noch besteht aber keinerlei Gefahr eines Kursrutsches, ebenso sind bei gutem Marktumfeld weiter steigende Kurse über die 30,- Euro Marke wieder möglich.

Droht der Dresdner Bank bald die Zerschlagung?

Wiedermal hat es die Dresdner Bank geschafft das Ergebnis der Muttergesellschaft Allianz stark zu belasten und die Allianz Aktionäre entsprechend zu verärgern. Knapp 900 Millionen Euro musste das Tochterunternehmen abschreiben. Zudem wurden die Realisierungsgewinne aus Kapitalanlagen wegen des ungünstigen Börsenumfelds bewusst niedrig gehalten.

Der Allianz Gewinn wurde dadurch auch ensprechend belastet und brach ein. Unterm Strich wurde nur noch ein Überschuss von 1,1 Milliarden Euro ausgewiesen nach 3,2 Milliarden im Vorjahr. Die Allianz Vorstände wollen aber trotzdem an Ihrer bisherigen Prognose festhalten, auch wenn es schwierig werden könnte je länger die Kreditkrise anhalte.

Allianz-Chef Michael Diekmann hatte heute ein klares Bekenntnis zur Dresdner Bank vermieden und die Tochter auf eine mögliche Zerschlagung oder Fusion vorbereitet: Das Geldhaus wurde in eine Investmentbank und eine Privat- und Geschäftskundenbank aufgespalten. Seit der 24 Milliarden Euro teuren Übernahme im Jahr 2001 hat die Allianz die Bank immer wieder umgebaut – bislang aber ohne durchschlagenden Erfolg.

Vivacon begibt Wandelschuldverschreibung

Heute morgen gab die Vivacon AG bekannt das unter Zustimmung des Aufsichtsrates die Platzierung einer Wandelschuldverschreibung in Höhe von 24 Millionen Euro beschlossen wurde. Diese Wandelschuldverschreibung wurde vollständig unter Ausschluss der Aktionäre von der Credit Suisse Securities Limited, London, gezeichnet und selbst zu einem festen Wandlungspreis von EUR 12,54 pro Aktie übernommen.

Der Coupon der Wandelschuldverschreibung beträgt 4,875% und die Wandlungsprämie hat zum Zeitpunkt der Emission 13% über dem 5-tägigen Referenzaktienkurs von EUR 11,09 gelegen. Zum Ende der Laufzeit wird die effektive Wandlungsprämie ca. 18% betragen und der Rückzahlungsbetrag 104,3% des Nennbetrages ausmachen. Die Laufzeit der beträgt 5 Jahre und die Schuldverschreibungen können in ca. 1,9 Mio. Vivacon-Aktien gewandelt werden.

Wegen der überdurchschnittlich hohen Eigenkapitalrendite des Unternehmens plant die Vivacon AG mit den Erlösen aus der Wandelschuldverschreibung die sich im aktuellen Marktumfeld verstärkt bietenden Geschäftsmöglichkeiten, und hier speziell im Ankauf von Erbbaurechtsportfolien, zu nutzen.

Ich halte diese Entscheidung bei dem momentanen Marktumfeld für extrem clever denn in dem derzeitigen schlechten Sentiment für Immobilien dürfte sich das ein oder andere Schnäppchen finden lassen , und das schwierige Finanzierungsthema wurde so geschickt umgangen. Dies könnte der Aktie mittelfristig den nötigen Schub verleihe, vielleicht sogar kurzfristig denn so wie ich Vivacon einschätze gibt es dafür auch schon einen konkreten Plan.

Deutsche Bank, Allianz, Metro, BMW und Conti

Heute sind zur Abwechslung mal ein paar Deutsche Schwergewichte mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen dran. Angefangen hatte die Deutsche Bank die zum ersten mal seit fünft Jahren einen Verlust ausweisen muss. Insgesamt 254 Mio. Euro. Ohne Einnahmen aus Verkäufen wäre der Verlust noch höher ausgefallen.

Die Allianz Zahlen hingegen waren eigentlich nicht schlecht, lediglich beim Umsatz lag man hier leicht unter den Erwartungen. Wiedermal verhagelte die Tochter Dresdner Bank das Ergebnis. Metro musste ebenfalls einen Verlust von 4,4 Millionan Euro im abgelaufenen Quartal hinnehmen. Hier hatte der Markt mit einem leichten Minus von ca. 1 Million gerechnet.

Etwas später ab 8:00 Uhr bzw. 8:30 Uhr werden dann die Zahlen von BMW und Conti kommen. Alles in allem gab es hier aber keine besonders negativen Überraschungen. Viel spannender könnte es hingegen heute mal wieder in Amerika werden. Der Shiller Hauspreisindex steht heute dort auf der Agenda und Zahlen zum Verbrauchervertrauen der US Bürger die mal wieder schlechter erwartet werden als beim letzten mal.

Dies lässt zumindest mal Spielraum für positive Überraschungen. Bei den Häuserpreisen wird es wohl noch eine Weile nach unten gehen. Fachleute schätzen das der Hauspreisverfall mindestens noch bis Herbst/Winter dieses Jahres anhalten könnte bevor sich die Preise wieder stabilisieren können.

Thielert „Asset Deal“ versus „Share Deal“, GmbH oder AG?

Die Thielert Aktie kann heute fast 100 Prozent zulegen. Natürlich wär ich prinzipiell gerne dabei gewesen und hatte auch trotz meiner Überzeugung das man hier lieber nicht investieren sollte eine kleine Spaßposition bei 0,35 Euro am Freitag in den Markt gegeben, die aber leider nicht ausgeführt wurde.

Die Gerüchte über eine mögliche Beteiligung an der Thielert AG durch ein Tochterunternehmen von Cessna machen heute weiter die Runde. Weder ist oder war dies eine konkrete Meldung noch ist von einer Beteiligung an der AG die Rede gewesen. Es wurde lediglich aus unbestätigten Quellen darüber geredet das man an der Motorensparte der Thielert GmbH eventuell interessiert sei. Das wäre ein sogenannter Asset Deal.

Was passiert wenn die Gerüchte stimmen sollten? Normalerweise läuft es so ab..die interessanten Assets einer Firma werden verkauft um damit entstandene Schulden zu deckeln oder sonstige Verbindlichkeiten zu tilgen. Danach verbleiben in dieser Firma eigentlich nur die werlosen, weil defizitären, Unternehmenszweige. Wenn diese GmbH dann noch einer AG gehört dürften die Aktionäre also erstmal leer ausgehen und erst nach Befriedigung sämtlicher Gläubiger zum Zuge kommen. Sogesehen würde ein Verkauf dieser Unternehmensteile also auch die Geschäftsgrundlage der AG stark negativ beeinflussen.

Ein Share Deal hingegen wäre eine direkte Beteiligung an der AG um bespielsweise mit neuen Finanzmitteln die Probleme der Firma zu lösen und in Form eines Aktienkaufes direkt oder durch eine Kapitalerhöhung am Unternehmen und dessen künftigem Erfolg teil zu haben. Dies scheint aber derzeit bei Thielert nicht der Fall zu sein, ganz im Gegenteil den die Investoren sind nach den Meldungen der vergangenen Woche wieder abgesprungen. Verständlicherweise!

Märchenstunde bei Conergy?

Weitere Gerüchte gibt es mal wieder bei Conergy am heutigen Tage. Angeblich betätigt sich die RWE gerade am Parkett um ein Aktienpaket des angeschlagenen Solaranbieters zu kaufen. Eine definitive Bestätigung dafür liess sich aber nicht finden. Grundsätzlich würde eine solche Beteiligung für RWE unter gewissen Umständen auch Sinn machen, aber eine komplette Übernahme des Unternehmens halte ich für eher unwahrscheinlich.

Der Conergy Kurs legte daraufhin in der Spitze bis zu 22 Prozent zu. Ein Übernahmeangebot für die Conergy Aktien dürfte es wohl nicht so schnell geben, und es bleibt aber abzuwarten ob diese Tagesgewinne heute gehalten werden können. Im Orderbuch tauchen heute immer wieder größere Verkaufs-Blöcke von 30.000 bis 40.000 Stück auf, entweder geht jemandem der Anstieg heute zu schnell oder hier wird gezielt abgeladen..

Vor etwa einem halben Jahr gab es schonmal Gerüchte das Eon bei Conergy einsteigen wolle. Diese Gerüchte haben sich dann zum Leidwesen der Investoren doch schneller in Rauch aufgelöst als sie gekommen waren.

Zuckungen bei Thielert

Die Thielert Aktie hat heute morgen mit einem kräftigen Gap eröffnet. Spekulationen um einen möglichen Einstieg der Firma Textron machen die Runde. Ein Börsianer verwies auf einen Medienbericht, wonach Textron, Muttergesellschaft des Flugzeugherstellers Cessna, an einem Einstieg beim angeschlagenen Flugzeugmotorenhersteller interessiert ist.

Das Interesse an den Dieselflugmotoren des Hamburger Unternehmens sei bei Cessna groß. Es gebe derzeit keine adäquate Alternative zu den spritsparenden Antrieb von Thielert, zitiert „Dow Jones Newswires“ einen Informanten. Offen sei allerdings, ob sich die Thielert-Motoren auch mit Gewinn produzieren ließen. Gegenwärtig stimme das Geschäftsmodell des Unternehmens nicht.

Thielert-Turbodiesel sollten ab Mitte des Jahres serienmäßig in einer Version der Cessna 172 eingebaut werden, eine viersitzige Propellermaschine, die weltweit verbreitet ist. Es ist derzeit unklar, ob Thielert seine vertragliche Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr einhalten kann.

Das Interesse gelte der Motoren-Technologie, hieß es. „Gerade in diesem Zockerpapier stellt sich jedoch die Frage, wer der Informant ist und was er bezweckt“, mahnte der Börsianer zur Vorsicht. „Da sind wieder Käufer drin, aber das sind spekulativ orientierte Investoren“, sagte ein Händler.

Der Kurs konnte daraufhin heute um 44 Prozent zulegen. Betrachtet man allerdings das Orderbuch dann ist hier nach wie vor Vorsicht geboten. Ein Großteil der Investierten sollten Spekulanten sein die auf eine kurzfristige Erholung der Aktie setzen. Das heute morgen bei der Eröffnung gerissene Gap könnte noch geschlossen werden und im Tagesverlauf oder innerhalb der nächsten Tage ist ein deutliche Rücksetzer Richtung 0,45 Euro durchaus nochmal möglich.

Sollten die Gerüchte allerdings bestätigt werden sind deutlich höhere Kurse durchaus möglich..

Rebellen in Nigeria sprengen Pipeline

Wieder mal kein guter Tag für Autofahrer, die Benzinpreise dürften heute steigen, denn zwei Meldungen machen heute Morgen die Runde und sorgen schon vorbörslich für einen Anstieg der Öl Futures auf über 119,90- Dollar je Barrel.

BP schließt die Nordsee Pipeline Fortis wegen eines Streiks in einer brittischen Raffinerie, und in Nigeria haben Rebellen eine Pipeline in die Luft gejagt. Solange nicht klar ist wie hoch der Schaden an dieser Pipeline ist und ob man in den nächsten Tagen öfter mit Anschlägen dieser Art rechnen muss wird der Ölpreis wohl erstmal nahe seines Allzeithochs notieren.

Engpässe werden befürchtet und wie immer wenn das so ist steigt Öl. Mal sehen wie weit das heute auch den Handel mit Aktien beeinflussen kann..am Dollarkurs dürfte diese Entwicklung wohl auch nicht spurlos vorüber gehen…

Schnäppchenjagd – Die Bankenkrise stabilisiert sich!

Hollywood lässt grüßen. Die Börsen der letzte Wochen glichen einem schlechten Film in denen Banken wie Bear Stearns, IKB, Sachsen LB oder Credit Suisse die Hauptrollen spielten. Jedoch scheint sich das Blatt langsam zu wenden. Trotz der immer wieder schlechten Nachrichten aus dem Bankensektor können sich sowohl die Kurse der einzelnen Bankhäuser als auch die Indizes erstaunlich gut halten bzw. in der vergangenen Woche noch zulegen.

Ebenso wie die immer wieder schlechten Konjunkturnachrichten und Veröffentlichungen der diversen Kojunkturbarometer die regelmäßig ignoriert werden. Das Schlimmste schein überstanden zu sein und Anleger trauen sich wieder verstärkt in die Märkte. Solange nicht noch ein Hammer hinterher kommt sollte dies auch so bleiben. Sicherlich wird es auch hier und da mal wieder deutlich schlechte Tage geben und bei dem ein oder anderen Unternehmen wie zuletzt z.B. bei Thielert auch kleine Katastrophen, aber die Richtung stimmt wieder.

Und gerade bei den Schwergewichten hat man in den letzten Tagen schön verfolgen können, das sowohl eine Bankenkrise, Kreditklemme, der schwache Dollar, der überaus exorbitante Ölpreis den Qualitätstiteln nicht viel anhaben kann. Um nur ein paar zu nennen sind Marktführer wie Google, Continental, Lufthansa und sogar Unternehmen wie die Deutsche Bank relativ Crashresistent.

Nun beginnt langsam die Phase in der man sich wirklich gezielt nach Schnäppchen umsehen sollte, und dies gilt auch oder insbesondere für die zweite und dritte Reihe. Denn wie wir gesehen haben sind die Blue Chips jetzt teilweise schon ganz ordentlich gelaufen und die Gefahr von Rücksetzern ist hier größer als bei den kleineren Titeln die immer noch unter Ihrem inneren Wert notieren.

Die nächste Woche könnte nochmal etwas hektisch werden, ich denke aber eher im positiven Sinne und ab Pfingsten könnten die Börsen dann wieder endgültig in ruhigere Fahrwasser übergehen. Ich rechne immer noch mit einer starken zweiten Jahreshälfte die aufgrund der offiziellen Beendigung der Subprime Krise ungeahnte Blühten treiben könnte..

USA – Verbraucher ohne Vertrauen

Der Index zum Verbrauchervertrauen in den USA erreichte im April mit 62,6 Punkten den niedrigsten Stand seit 26 Jahren. Der von der Universität Michigan ermittelte  Index gab gegenüber dem März nochmals deutlich ab und fiel damit im dritten Monat in Folge. Einen noch niedrigeren Wert hatte es nur 1982 gegeben, damals befand sich das Land in einer Stagflation mit schwachem Wirtschaftswachstum und hoher Inflation. Analysten hatten zwar mit einem weitern Rückgang des Index gerechnet, aber nicht in dieser Höhe. Dennoch konnten sich die US Märkte im Tagesverlauf wieder von Ihren Tiefsständen erholen und notierten zum Handelsende im Plus.

Die gelieferten Zahlen der vergangenen Woche waren sehr gemischt. Neben einigen sehr positiven Überraschungen gab es auch ein paar Enttäuschungen. Zuletzt hatte Microsoft am Donnerstag die Zahlen vorgelegt und damit den gesamten Technologiesektor belastet. Mit einem zurückhaltenden Ausblick und einem schwachen Windows-Geschäft enttäuschte Microsoft die Anleger, der Aktienkurs des Unternehmens brach um 6,2% ein. Reifenhersteller wie Goodyear und Continental hatten eine starke Woche und sollten weiter gut laufen.

In der nächsten Woche sollte es zumindest zahlentechnisch etwas ruhiger werden. Ausserdem erinnere ich nochmal daran das es eine kurze Woche wird. Donnerstag ist Feiertag und Freitag haben die sich viele Börsenteilnehmer Urlaub genommen. Kurze Woche sind meisterns sehr schwankungsintensiv im Vorfeld.

US Regierung setzt Klimaforscher unter Druck

Die Ignoranz treibt manchmal seltsame Blüten. Während sich Großteile der Erdbevölkerung immer mehr Gedanken über die Globale Erwärmung, Polkappenschmelzung und dergleichen machen, weigert sich die US Regierung schlicht die Existenz solcher Probleme anzuerkennen, aber damit nicht genug.

Heute wurde ein Bericht im Spiegel veröffentlicht in dem die massive Beeinflussung von US Umweltbehörden duch das Weiße Haus, bzw. die US Regierung um George W. Bush mal etwas näher beleuchtet wurde. In der Umfrage bei der Bundes-Umweltbehörde EPA gaben knapp 900 Forscher an, vom Weißen Haus direkt beeinflusst worden zu sein.

US-Regierungsmittarbeiter verschleierten Ergebnise die im Sinne der aktuellen Ölpolitik kontraproduktiv sein könnten, oder ließen diese Studien gar komplett verschwinden. Mitarbeiter von unabhängigen Forscherverbänden wurden unter Druck gesetzt – in der Meldung heißt es, es wurde politisch Einfluss genommen – 😉

Wieder einmal zeigt sich das der aktuellen US Regierung wohl jedes Mittel recht ist um deren Ziele zu verfolgen und durchzusetzen. Der Focus liegt hier ganz klar bei der Öllobby und den lukrativen Geschäften mit den Saudis. Bleibt nur zu hoffen das die Welt diese Form der Regierung nicht mehr länger ertragen muss und wir im Herbst einen radikalen Wechsel erleben werden, vielleicht mit einer Frau oder einem Farbigen an der Spitze, aber dann auch wahrscheinlich ohne einen Irak Krieg, Kreditkrise und mit einer massiven Förderung alternativer Energien.

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