US Regierung setzt Klimaforscher unter Druck

Die Ignoranz treibt manchmal seltsame Blüten. Während sich Großteile der Erdbevölkerung immer mehr Gedanken über die Globale Erwärmung, Polkappenschmelzung und dergleichen machen, weigert sich die US Regierung schlicht die Existenz solcher Probleme anzuerkennen, aber damit nicht genug.

Heute wurde ein Bericht im Spiegel veröffentlicht in dem die massive Beeinflussung von US Umweltbehörden duch das Weiße Haus, bzw. die US Regierung um George W. Bush mal etwas näher beleuchtet wurde. In der Umfrage bei der Bundes-Umweltbehörde EPA gaben knapp 900 Forscher an, vom Weißen Haus direkt beeinflusst worden zu sein.

US-Regierungsmittarbeiter verschleierten Ergebnise die im Sinne der aktuellen Ölpolitik kontraproduktiv sein könnten, oder ließen diese Studien gar komplett verschwinden. Mitarbeiter von unabhängigen Forscherverbänden wurden unter Druck gesetzt – in der Meldung heißt es, es wurde politisch Einfluss genommen – 😉

Wieder einmal zeigt sich das der aktuellen US Regierung wohl jedes Mittel recht ist um deren Ziele zu verfolgen und durchzusetzen. Der Focus liegt hier ganz klar bei der Öllobby und den lukrativen Geschäften mit den Saudis. Bleibt nur zu hoffen das die Welt diese Form der Regierung nicht mehr länger ertragen muss und wir im Herbst einen radikalen Wechsel erleben werden, vielleicht mit einer Frau oder einem Farbigen an der Spitze, aber dann auch wahrscheinlich ohne einen Irak Krieg, Kreditkrise und mit einer massiven Förderung alternativer Energien.

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