Author Archives: Lars

Gute Woche voraus

Der Ausklang der letzten Woche war sehr positiv und genauso geht es heute in den asiatischen Ländern weiter. Alle asiatischen Indizes sind heute im Plus und wiedermal sind es die banken und die Technologietitel die die Kurse treiben.

In dieser kommenden Woche sind keine größeren Störfaktoren zu erwarten. Da heißt es geht wohl wieder aufwärts. Der Dow Jones konnte die 13000er Marke erfolgreich zurückerobern ebenso wie sich der Nasdaq nun wieder seiner 2000er Marke nähert und diese wohl auch, wenn nicht sogar schon heute, überwinden wird. Ebenso rosig sieht es wieder beim Dax aus die Marke von 7000 Punkten wurde am Freitag genommen und ebenso erfolgreich verteidigt.

Spätestens jetzt wird es wohl auch für die Zögernden zeit sich mit den ersten Positionen auf Schnäppchenjagd zu begeben, die natürlich konsequenter Weise abgesichert werden sollten falls der Dax und Co. doch wieder unter die charttechnisch wichtigen Marken fallen sollten.

Die Futures sehen im Moment noch nicht so gut aus und zeigen ein leichtes Minus, das sollte aber nicht weiter beunruhigen und dürfte sich spätestens gegen 11:00 Uhr nach den Gewinnmitnahmen wieder drehen.

Nachrichten die den Markt bewegen gibt es heute genügend. Neben der geplatzten Microsoft-Übernahme von Yahoo gibt es wiedermal sehr gute Nachrichten aus dem Solarsektor und dem Immobiliensektor, aber dazu später mehr…

US Arbeitsmarkt zeigt sich robust!

Trotz der derzeitigen Konjunkturflaute verharrt die Zahl der Beschäftigten in den USA auf überraschend hohem Niveau. An den Börsen sorgten die neuesten Zahlen vom Arbeitsmarkt für begeisterte Kurssprünge.

Wider erwarten ist die Arbeitslosenquote in den USA im April gesunken. Die Quote sei von 5,1 Prozent im Vormonat auf 5,0 Prozent zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium am Nachmittag mit. Volkswirte hatten dagegen mit einem leichten Anstieg der Quote auf 5,2 Prozent gerechnet. Der Dax begrüßte die neuen Zahlen mit einem kräftigen Kussprung von über 60 Punkten. Gleichzeitig fiel der Euro-Kurs auf ein Tagestief zum Dollar von 1,537. Damit hat sich die Gemeinschaftswährung von ihrem bisherigen Höchstkurs von zeitweise 1,60 Dollar wieder entfernt.

Die Vorzeichen verändern sich

Was wir in diesen Tagen sehen könnte die Wende sein, beim Öl, Dollar, Yen, Aktien und Gold. Seit zwei Tagen sehen wir umgekehrte Vorzeichen an den Börsen. Der Ölpreis fällt und dürfte seinen Peak bei 120 Dollar je Barrel gesehen haben. Wie weit es nun nach unten geht kann wohl niemand so genau sagen, aber Kurse unter 100 Dollar je Barrel sind wieder in greifbarer Nähe.

Der Dollar stabilisiert sich wieder und wird jeden Tag stärker. Dies liegt wohl zum einen an den besser als erwarteten Konjunkturaussichten der USA und zum anderen auch an der momentanen Yen-Schwäche. Marktteilnehmer vermuten das hier Carry-Trades in der Währung gerade aufgelöst, bzw. verlagert werden.

Ebenso wie der Ölpreis fällt auch Gold seit einiger Zeit und dürfte dies auch mit zunehmender Erholung an den Weltbörsen weiter tun. Der langfristige Aufwärtstrend des Edelmetalls liegt bei ca. 750,- Dollar je Unze und bis dahin könnte die Reise auch gehen.

Die Stimmung an den Weltbörsen hat sich wieder deutlich aufgehellt und charttechnisch wichtige Marken konnten zurückerobert werden. Die Berichtssaison in den USA wurde somit gut überstanden und nun bleibt mal ein wenig Zeit für Anleger wieder etwas durchzuschnaufen. Die neuesten US Arbeitsmarktdaten versprechen ebenfalls ein baldiges Ende der Krise. Wenn es nun gelingt diesen Trend noch ein paar Tage aufrecht zu halten sieht es auch für die kommenden Monate wieder deutlich freundlicher aus. Gelegentliche Rückschläge sind natürlich auch hier nicht ausgeschlossen, aber die Richtung stimmt!

Don`t let the Sun go down…

Nach dem guten Vorgaben aus den USA konnten heute auch die asiatischen Werte weiter überzeugen. Das Sentiment ist wieder bullish und dies könnte auch noch ein paar Tage so bleiben. Trotz der schlechten Zahlen die teilweise aus Amerika zu uns rüberschwappen zeigen sich die Märkte überraschend stark. So waren die Zahlen von Sun Microsystems mal wieder eine herbe Enttäuschung für die Aktionäre.

Ende März abgelaufenen dritten Quartal ein Minus von 34 Mio. $ nach einem Plus von 67 Mio. $ ein Jahr zuvor. Sun musste Millionen-Belastungen durch den jüngsten Kauf des schwedischen Software-Anbieters MySQL verkraften, die etwa dem Quartalsverlust von 0,04 $ je Aktie entsprachen. Hinzu kamen Steuerrückstellungen von 52 Mio. $. Der Umsatz gab um 0,5 Prozent auf 3,27 Mrd. $ (2,1 Mrd. Euro) nach.Die Sun Papiere wurden daraufhin rund 15 Prozent in den Keller geschickt. Nun sollen erneut bis zu 2500 Stellen gestrichen werden teilte der Sun Vorstand gestern mit.

Sicherlich keine besonders erfreulichen Nachrichten von Sun Microsystems, dennoch halte ich die Aktie nach der aktuellen Konsolidierung für eines der interessantesten Investments im US-Technologiesektor für Langfristanleger.

Sell in May and go away…

Der Mai ist da und viele Anleger fragen sich wohl ob die alte Börsenweisheit „Sell in May and go away..“ nach den schweren Turbulenzen an den Finanzmärkten noch Gültigkeit hat. Diese Jahr wird wohl alles etwas anders laufen als in „normalen“ Börsenjahren…Für mich heißt die Devise eher gezielte Schnäppchenjagd, denn viele Aktie sind nach wie vor günstig wie nie.

Stimmen mehren sich langsam das die Subprime Krise sehr bald überstanden sein könnte und das deckt sich auch mit meiner Einschätzung. Ich halte einen weiteren großen Rücksetzer der Märkte in der nächsten Berichtssaison für durchaus möglich. D.h. im Juli sollte man nochmal sehr vorsichtig sein, bzw. die Gewinne sehr eng absichern. Ab August könnte dann eine fulminante Jahresendrally das Jahr 2008 doch noch zu einem guten Börsenjahr machen. Heute wurde erstmal die 7000er Marke im Dax zurückerobert, sollte diese Marke nun deutlcih überwunden werden sieht es sehr gut aus für den Deutschen Aktienmarkt…

Der Ölpreis wird abstürzen und sich wieder auf einem halbwegs erträglichen Niveau einpendeln. Der Dollar sollte wieder an Stärke gewinnen und die Immobilienkrise in den USA sollte im Herbst, spätestens Winter den Tiefpunkt erreicht haben. Erste Ansätze hierfür sind heute schon zaghaft zu erkennen…das ist zumindest mein persönlicher Plan und wir werden sehen ob ich Recht habe…

Thielert ist tot

Nun ist es passiert und viele werden wohl doch noch trotz der vermeindlichen Gewinne bei der Thielert Aktie in den letzten Tagen viel Geld verloren haben. Auch die Thielert AG hat heute einen Insolvenzantrag gestellt. Die Aktie wurde daraufhin vom Handel ausgesetzt und wird wohl auch nicht mehr so schnell handelbar werden. Und wenn doch dann dürfte nachein paar weitern Zocks irgendwann der letzte das Licht ausmachen..

Das heißt also das es so gekommen ist wie es kommen mußte und Anleger die jetzt noch Stücke in Ihrem Depot haben werden diese wohl noch sehr lange als Depotleiche ertragen müssen und sich jeden Tag bei der Betrachtung Ihres Depots ärgern. Ich hoffe das zumindest meine Leser hier schlau genug waren und die Gier ausblenden konnten.

In der heutigen offiziellen Meldung lautet das dann so: Die Thielert-Aktie, die vergangene Woche ihren Sturzflug fortgesetzt hatte, hatte sich am Montag kurzzeitig deutlich erholt, nachdem ein Rettungsplan für die Tochter Aircraft Engines in Erwägung gezogen wurde. Bei solchen „Asset Deal“ würden allerdings Unternehmensteile aus der Tochter lediglich heraus gekauft. Die geschädigten Aktionäre könnten dabei leer ausgehen. – Werden sie, wie immer!!!

Der Wind-Horst

Noch 1995 als Jungunternehmer des Jahres gefeiert und durch Alt-Kanzler Helmut Kohl protegiert ging es seitdem nur noch steil bergab mit Lars Windhorst. Auch heute erscheinen wieder Meldungen über das etwas unorthodoxe Geschäftsgebahren des heute 31-jährigen.

Eine seltene Gabe ist es schon wenn man es seit Jahren immer wieder schafft richtig einen auf dicke Hose zumachen und dann dem Kumpel die Rechnung dafür unter zu schieben.Permanent geligt es Lars Windhorst irgendwelche dümmlichen Banken und Investoren zu finden die Aktien in seinem Auftrag kaufen und wenns schlecht läuft werden diese nicht oder nur teilweise bezahlt.

Bei der Auswahl der Beteiligungen beweist der Jungunternehmer auch kein besonders glückliche Händchen, so entstand den Banken seines Vertrauens in den letzten Jahren ein Schaden in ordentlicher dreistelliger Millionenhöhe.Zuletzt hörte man das der Wind-Horst sich an Air Berlin beteiligt habe. Ich werte das mal als klassischen Kontra-Indikator und habe schon damals vom Kauf der Aktie genau aus diesem Grunde abgeraten.

Ich verstehe nicht wie es möglich ist das immer noch Geldgeber gefunden werden können, und kann mir dies auch nur mit excellenten Beziehungen erklären.In der freien Marktwirtschaft dürfte Herr Windhorst wohl nicht mal mehr einen Kugelschreiber ohne die Unterschrift vom Chef bestellen.

Vielleicht sind ja auch diese guten Beziehungen bald beendet und die Investoren etwas schlauer,dann müssen wir Herrn Windhorst mit seinem parasitären Verhalten bald nicht mehr ertragen…denn er ist wirklich nur ein laues Lüftchen, der Wind-Horst!

Rezession ist wohl doch nicht.

Die US Wirtschaft präsentierte sich heute überraschend stark. Das US Bruttoinlandsprodukt legte im ersten Quartal um 0,6 Prozent zu und das ist weit jenseits der immer angenommenen Rezession. Es könnte also sein das trotz aller Unkenrufe sich die US Wirtschaft auch nach der Bestätigung der endgültigen Zahlen wieder auf dem Wege der Besserung befindet und somit auch konjunkturell wohl das Schlimmste überstanden sein könnte.

Der deutsche Aktienmarkt atmete nach der Bekanntgabe der Statistik zur amerikanischen Wirtschaftsentwicklung spürbar auf. Das BIP stieg nach Berechnungen des US-Handelsministeriums im ersten Quartal um 0,6 Prozent und damit um 0,4 Prozentpunkte kräftiger als dies die Volkswirte in ihrer Konsensprognose erwartet hatten.

Trotz dieser deutlich besseren zaheln rechnen Analysten aber nicht damit das die FED Ihre Zinssenkungspolitik jetzt dramatisch ändern wird. Ein weiterer kleiner Zinsschritt nach unten wird ja heute vom Markt erwartet und wahrscheinlich werden die Börsen auch nicht enttäuscht werden. Etwas verhaltener dagegen könnten die Aussagen bezüglich weitere Maßnahmen von Ben Bernake ausfallen.

Pfleiderer mit versteckter Gewinnwarnung?

Die UniCredit senkt die Pfleiderer Aktie heute nach den gestern vorgelegten Quartalszahlen auf Hold mit Kursziel 15,- Euro. Die Aktie verliert daraufhin aktuell 11,3 Prozent an Wert. Pfleiderer habe enttäuschende vorläufige Geschäftszahlen vorgelegt. Die Analysten deuten in den Zahlen eine Gewinnwarnung, trotz der erneuten Bekräftigung der Jahresziele durch das Unternehmen. Risiken sehe UniCredit hauptsächlich im Polen-Geschäft. Im abgelaufenem Jahr hätten die Margen des Westeuropa-Geschäfts an anderer Stelle kompensiert werden können, aber eine neuerliche Steigerung in diesem Jahr sei unwahrscheinlich.

Pfleiderer steigerte den Umsatz um 9,4 Prozent auf 468 Mio. Euro. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte jedoch aufgrund einer im ersten Quartal schwächeren Entwicklung in Polen nur um 7,1 Prozent auf 60,4 Mio. Euro zu und lag damit 3,1 Mio. Euro unter den eigenen Erwartungen. Das erste Quartal ist saisonal bedingt bei der Pfleidere AG immer das schwächste Quartal. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie lag nur noch bei 10 Cent, nach 24 Cent im Vorjahr.

Ich halte diese Herabstufung für etwas übertrieben. Mit einem geschätzten KGV für 2009von unter 10 ist die Aktie weiterhin günstig und bei 13,70 verläuft eine charttechnisch starke Unterstützung. Spätestens auf diesem Niveau würde ich wieder zugreifen.

Verkauf Siemens nach massivem Gewinneinbruch

Siemens hat nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal um satte zwei Drittel, sein Ergebnisziel für dieses Geschäftsjahr ebenfalls deutlich gesenkt. Dem Industriekonzern machen massive Probleme bei Projekten zu schaffen. Der Umsatz sei um zwei Prozent auf 18,1 Mrd. Euro gewachsen, teilte Siemens Chef Peter Löscher mit. Trotz der hohen Zuwächse beim Auftragseingang von 15 Prozent auf 23,4 Mrd. Euro rechnet man bei Siemens im laufenden Jahr mit stagnierenden Gewinnen im operativen Geschäft.

Mir sind diese Unsicherheiten bei Siemens im Moment zu groß, desswegen fliegt die Aktie heute aus meinem Langfristdepot…ich habe da auch schon einen vielversprechenden neuen Kandidaten im Auge.

Magere Zahlen, Zinssenkung und First Solar

Die Siemens Zahlen sind soeben eingetroffen und liegen deutlich unter den Schätzungen der Analysten ebenso wie bei SAP die heute auch Ihre eher enttäuschenden Zahlen vorgelegt haben. Ich schätze mal das der Technologiesektor in Europa somit heute daraufhin etwas schwächer laufen dürfte. Ganz im Gegensatz zu den asiatischen Börsen an denen gerade die Technologietitel besonders gut performen konnten.

Heute ist ebenfalls mal wieder Zinssenkungstag in den USA. Der Markt rechnet hier bei der heutigen FED Sitzung mit einem leichten Zinsschritt um 0,25 Prozent auf genau 2% und somit auch mit der vorerst letzten Zinssenkung durch die Fed. Somit ist das Pulver von dieser Seite schon einmal verschossen worden. Interessant ist das gestern der Ölpreis sehr deutlich gefallen ist und somit die kleine Zinssenkung zusätzlich unterstützen könnte um die Konjunktur wieder ein wenig anzukurbeln.

Sehr Interessant dürfte heute auch die Veröffentlichung der Zahlen von First Solar werden die Firma die seitens der USA massiv gepusht wird und eine astronomische Bewertung aufweist muß heute mal wieder beweisen das sie diese Vorschusslorbeeren verdient hat. Aktuell ist FistSolar wohl das teuerste Solarunternehmen dieser Welt. Die gestrigen Zahlen von Solarworld hatten ja den gesamten Sektor belastet, trotz eigentlich guter Zahlen, die aber unter den Erwartungen der Analysten gelegen haben.

Countrywide belastet die Märkte

Die führende US-Hypothekenfirma Countrywide Financial stürzt vor ihrer geplanten Übernahme durch den zweitgrößten US-Finanzkonzern Bank of America immer tiefer in die roten Zahlen. Nach erneuten Abschreibungen in Milliardenhöhe stand unter dem Strich im ersten Quartal ein Minus von 893 Millionen Dollar. Die Belastungen durch die Kreditkrise addierten sich auf 3,1 Milliarden Dollar, teilte Countrywide am Dienstag in Calabasas (Kalifornien) mit.

Ein Jahr zuvor hatte Countrywide noch einen Gewinn von 434 Millionen Dollar erzielt. Im Gesamtjahr 2007 rutschte die Bank jedoch mit 704 Millionen Dollar ins Minus. Countrywide gilt mit einer zuletzt immer laxeren Kreditpraxis als einer der Mitverantwortlichen für die Hypothekenkrise in den USA.

Die stark unter Druck geratene Gesellschaft soll für vier Milliarden Dollar von der Bank of America übernommen werden, einer der führenden US-Banken. Aus den Reihen der Aktionäre regt sich aber Widerstand wegen des ihrer Ansicht nach zu niedrigen Preises.

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