Author Archives: Lars

Dsa Ende der ÖL Hausse?

Der Ölpreis gibt heute den zweiten Tag in Folge deutlich nach. Mit einem Abschlag von über 2 Dollar je Barrel auf 136,60 USD markierte das schwarze Gold ein neus Wochentief. Am Vortag war der Ölpreis nach den Konjunktur-Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke zeitweise um rund 10 Dollar eingebrochen. Diese heftigen Kursschwankungen sind meistens ein gutes Zeichen dafür das ein Wert seinen Zenith bereits überschritten haben könnte.

Laut Experten war dies der stärkste Preisrückgang an einem Tag seit 17 Jahren. Bernanke hatte vor dem Bankenausschuss des Senats vor zahlreichen Wachstumsrisiken für die amerikanische Wirtschaft gewarnt und zugleich Inflationsgefahren betont. Weitere preisbewegende Impulse erwarten Marktbeobachter von den am Nachmittag anstehenden Öllagerbeständen aus den USA….

Wie weit fallen die US Häuserpreise noch?

Fachleute gehen davon aus das der Preisverfall der Immobilien in den USA noch lange nicht zu Ende ist. Grob geschätzt , und unter Berücksichtigung verschiedenster Faktoren, befinden wir uns demnach erst ungefähr auf der Hälfte des Abwärtsschwungs. Und damit wahrscheinlich auch erst auf der Hälfte der Finanzmarktkrise die uns wohl noch einige Monate beschäftigen dürfte. Ob die ganz großen Hammermeldungen noch kommen werden oder bereits hinter uns liegen ist noch offen. Auf jeden Fall wird es wohl noch etwas dauern bis wir das genau wissen.

Man kann verschiedene Metriken zu Rate ziehen – den langfristigen Trend bei den realen Hauspreisen; das Verhältnis von Hauspreis und Mieten; das Verhältnis von Hypotheken zu Einkommen; oder das Inventar neuer noch nicht verkaufter Häuser. Egal, welches dieser Maße man ansetzt: Man kommt immer zu demselben Schluss. In den USA liegt der gesamte Korrekturbedarf von der Spitze des Marktes aus gesehen bei über 30 Prozent. Inflationsbereinigt sind es sogar weit über 40 Prozent. Wir sind bisher ungefähr knapp auf der Hälfte angelangt: Der reale Hauspreisverfall beläuft sich auf über 20 Prozent.

Der Dax ist soeben wieder unter die 6000er Marke gefallen und ich habe mein Vorhaben heute schon mal ein paar kleinere Positionen zu kaufen nochmal bis auf weiters vertagt.Es sieht immer noch nicht gut aus und von einer Bodenbildung kann noch nicht die Rede sein. Dennoch bin ich nach wie vor auf der Lauer um im (dann hoffentlich) richtigen Moment mal wieder traden zu können. Bis dahin bleibe ich bei meinen Solars!

US Börsenaufsicht will Spekulanten ausbremsen

Jetzt geht es den Shorties an den Kragen! Die US-Börsenaufsicht SEC will angesichts der jüngsten Turbulenzen an den Börsen das Spekulieren auf fallende Aktienkurse einschränken. Im Fokus stehen dabei die Titel zweier tief in die Krise gerutschten Finanzinstitute. Für den Handel mit den zuletzt massiv unter Druck geratenen Titeln der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac sowie der US-Investmentbanken sollen vorerst verschärfte Regeln gelten, später vielleicht für den gesamten Aktienmarkt in den USA.

SEC-Chef Christopher Cox kündigte dies heute vor dem Bankenausschuss des US-Senats in Washington an. Kritiker hatten immer wieder beklagt, dass Spekulanten durch Wetten auf fallende Kurse die Notierungen zusätzlich massiv nach unten treiben. Die SEC nimmt nun besonders die immer mehr verbreitete Praxis der Leerverkäufe (shortselling) ins Visier. Dabei verkaufen Investoren Aktien, die sie gar nicht besitzen, sondern sich nur von Dritten gegen Gebühr ausleihen. Sie hoffen dann auf fallende Kurse, um die Titel billiger zurückerwerben und dem Ausleiher wiedergeben zu können.

Die Differenz zwischen den Preisen streichen sie als Gewinn ein. Bisher durften sich mehrere Investoren sogar zeitgleich dieselben Aktien ausleihen. Genau dies soll nun zunächst bei den Aktien von Fannie Mae und Freddie Mac sowie bei Investmentbanken verboten werden. Die SEC erwäge aber auch, die Beschränkungen auf alle Aktien auszudehnen. Dadurch soll der Umfang der Leerverkäufe sinken. Die Börsenpolizei untersucht derzeit, ob die massiven Kurseinbrüche etwa bei der inzwischen verkauften Investmentbank Bear Stearns und zuletzt bei Lehman Brothers durch missbräuchliche Handelspraktiken beschleunigt wurden.

Alles wird noch viel schlimmer..

Trotz dieser wirklich guten Zahlen kann der US Markt auch heute nicht überzeugen. Die Märkte bleiben schwach und angeschlagen weil die Angst regiert. Das ist auch nicht weiter verwunderlich bei den täglich schlechter werdenden Nachrichten um die einzelnen Immobilien- und Finanztitel. Die US Regierung arbeitet schon fleißig an dem Notfallplan für Fannie Mae und Freddie Ma, den wir hoffentlich nicht brauchen werden, aber alleine diese Tatsache beunruhigt mal wieder die Gemüter.

Ehrlich gesagt werde ich es auch langsam etwas müde über die täglichen Hiobsbotschaften zu berichten. Gerne würde ich Euch hier mal wieder etwas positives berichten können, aber es scheint nicht viel zu geben was uns alle aufmuntern könnte. Genau in solchen Phasen wenn alle langsam schlecht drauf sind wird aber meistens die nächste Hausse geboren. Vielleicht ist die Stimmung noch nicht schlecht genug, und vielleicht brauchen wir noch mehr Kommentare wie den heute von Herrn Erhardt der sagte: „Alles wird noch viel schlimmer werden!“, bis es soweit ist..

In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche überraschend deutlich gesunken. Sie seien um 58.000 auf 346.000 gefallen, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten zuvor mit 399.000 Erstanträgen gerechnet. Der Wert der Vorwoche wurde nicht revidiert und beträgt weiter 404.00. Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt sank die Zahl der Erstanträge um 10.000 auf 380.500. ..mal was Positives!

VW Übernahme durch Porsche ist fast komplett

Porsche ist weiterhin dran die Volkswagen AG unter Kontolle zu bringen. In einem heute Veröffentlichten Interview sagte Wendelin Wiedeking, das diese Schritt auch durch Gegenwehr seitens Volkswagen icht mehr zu korrigieren sei.

Wendelin Wiedeking sagte am Mittwochabend in Waldachtal im Schwarzwald: „Am 2. September haben wir die absolute Mehrheit in der Hauptversammlung.“ Ein Porsche-Sprecher ergänzte, an diesem Datum werde das jüngste Termingeschäft zum Erwerb weiterer fünf Prozent der VW-Stimmrechte wirksam. „Dann ist Closing“, sagte er. Wiedeking sagte, die VW-Übernahme „wird vollzogen – Stück für Stück“. Das sei „nicht mehr zu korrigieren“.

Mit dem Abschluss des Termingeschäfts ist aus der Sicht von Porsche der Weg für die Mehrheits-Übernahme von VW frei. Bis zum 23. Juli will die EU-Kommission entscheiden, ob sie Einwände gegen den Erwerb einer Mehrheit an VW durch Porsche hat. Bislang hält Porsche eigenen Angaben zufolge knapp 31 Prozent an VW.

Die Porsche Aktie hingegen ist weiterhin auf Talfahrt. Dies dürfte in erster Linie an den schwächelnden US Absatzzahlen liegen. EineBesserung der lage schein auch auf Grund der weiterhin angeschlagenen US Konjunktur so schnell nicht in Sicht. Eigentlich hatte ich vor ein paar Wochen mal darüber nachgedacht mir ein paar Porsche Aktien unter 100,- Euro ins Depotzu legen. Nach aktuellem Stand und unter Berücksichtigung der Charttechnik halte ich auch Einstiegskurse von unter 80,-Euro noch für möglich. Und das dürfte sich dann mittelfristig deutlich auszahlen…

Erstaunliche Kursentwicklungen

Heute zeichnen sich einige Titel durch bemerkenswerte Kursenwicklungen aus. Die heute vormittag noch erwähnte Arques Industries hat es geschafft nach einem Plus von fast 20 prozent zur Handelseröffnung jetzt doch sogar noch ins Minus zu drehen. Im Tagesverlauf sind die Gewinne stetig dahingebröckelt, und dies ist wirklich kein gutes Zeichen. Anscheinend wird hier immer noch gezielt abverkauft weil der Vertrauensverlust zu groß ist. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Bemerkenswert sind in jedem Falle die Kursentwicklungen einzelner Immobilienwerte die ja zuletzt stark verprügelt worden sind. So notiert etwa Vivacon wieder über der Marke von 7 Euro und damit 6,5 Prozent höher als am Vortag. Die Aktien von Patrizia Immobilien können gar um 14 Prozent zulegen. Wohin gegen die Deutsche Wohnen AG, Estavis und Gagfah weiter einen schwerer Stand haben.

Die US Solarwerte präsentiere sich heute wiedermal stärker, wohin gegen die deutschen Vertreter dieser Zunft weiterhin schwächeln. Das dürfte aber auch mit der heute morgen bekannt gegebenen Gewinnwarnung von Nordex zusammenhängen, die um über 17 Prozent nachgeben und damit den gesamten Sektor der alternativen Energien belastet haben dürften.

Klöckner & Co. glänzen heute nach der Progoseanhebung weiterhin mit Plus 9 Prozent auf  35,-Euro so wie die anderen Stahlwerte Salzgitter & Co.. Finanzwerte wie Deutsche Börse und Deutsche Bank scheinen ebenfalls wieder deutlich gefragter zu sein.

Der heutige US Börsenverlauf könnte also bei dem ein oder anderen Titel mal wieder die Weichen stellen. Der Ölpreis ist im Vergleich zu gestern wieder ein gutes Stück gestiegen, und heute werden noch die US Rohöl-Lagerbestände bekannt gegeben.  Bis jetzt ist der Handel dort noch relativ verhalten und ob an die gute Performance von gestern angeknüpft werden kann bleibt noch abzuwarten…

Arques Industries mit Befreiungsschlag?

Entspannung bei der Starnberger Beteiligungsfirma Arques! Durch einen größeren Immobilienverkauf an US Investoren und den dementsprechenden Einnahmen konnte die Kapitaldecke des Unternhemnes heute wieder deutlich verbessert werden. Die Unsicherheiten um  den Actebis Kauf sollten damit zumindest erstmal etwas abgefedert werden.

Die ARQUES Industries AG hat Immobilien aus ihrem Bestandsportfolio verkauft. Der Veräußerungserlös beträgt EUR 32 Mio. Käufer ist der renommierte US-Immobilienfond W.P. Carey, New York. Die Immobilien wurden im Rahmen des Erwerbs der Actebis Peacock GmbH, Soest, mit übernommen. Dabei handelt es sich um den Hauptsitz der Actebis in Soest und ein dazugehöriges Logistikzentrum in Bad Wünnenberg (NRW).

Actebis wurde von ARQUES im Juli 2007 erworben. Das Unternehmen zählt zu den größten IT-Großhändlern in Europa. Inklusive des Ende 2007 ebenfalls von ARQUES erworbenen Telekommunikationsdistributors NT plus sowie nach der Integration weiterer Actebis Landesgesellschaften weist die Actebis-Gruppe ein Umsatzvolumen von rund EUR 3,6 Mrd. aus.

Kauf Wirecard

Die Aktie hat in den letzten zwei Wochen über 50 Prozent Ihrer Kapitalisierung eingebüßt und ist meiner meinung nach deutlich überverkauft. Desswegen heute nach doch besser als erwarteten Zahlen Kauf Wirecard AG.

Die Wirecard AG ist im ersten Halbjahr verglichen zum Vorjahr prozentual zweistellig gewachsen. Wie der Anbieter elektronischer Zahlungslösungen aus Grasbrunn bei München am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 68% auf 22,3 (Vj 13,3) Mio EUR. Die konsolidierten Umsatzerlöse seien um rund 56% auf 88,3 (56,5) Mio EUR gewachsen.

Im zweiten Quartal kletterte das operative Ergebnis (EBIT) den vorläufigen Angaben zufolge um 67% auf 12,2 (7,3) Mio EUR. Die Umsatzerlöse im Konzern legten im Quartalsvergleich um rund 59% auf 47,5 (29,9) Mio EUR zu.

Die von Wirecard veröffentlichten Eckdaten hinterlassen nach Ansicht von Heike Pauls, Analystin der Commerzbank, einen positiven Eindruck. Allerdings seien die Zahlen nur bedingt aussagekräftig, da wichtige Kennziffern wie der Free Cashflow nicht vorgelegt worden seien. Die Aktie werde als Kauf mit Kursziel 13,30 EUR eingestuft.

Immobilienkrise noch bis Mitte 2009?

Der Öpreis gibt heute kräftig nach, aber auch das kann die Börsen nicht so recht beflügeln. Die Alcoa Aktien werden ebenfalls schon im Vorfeld der heute nachbörslich veröffentlichten Zahlen zum zweiten Quartal verkauft. Das Papier notiert aktuell mit einem weiteren Minus von fast sieben Prozent. Momentan mag wohl niemand mehr so richtig an eine Trendwende glauben, eher das alles noch viel schlimmer kommen könnte ist anscheinend die Meinung der meisten Marktteilnehmer.

Fannie Mae oder Freddie Mac waren da mal wieder ein klassisches Beispiel für eine deutlich überzogene Reaktion an der Börse. Schon kommen wieder Pleitegerüchte über die beiden Unternehmen auf. das halte ich genauso wie bei General Motors nicht für sehr wahrscheinlich. Und auch der US Notenbankchef Ben Bernanke hat ja heute in der presse vorsichtshalber schon mal verlauten lassen das die Fed in kritischen Fällen genau so unterstützend eingreifen würde wie damals bei Bear Stearns. Es gibt also immer noch ein Backup!

Neue Analysen und Stimmen zur Situation bei den Immobilien verunsichern dennoch. Solange die Hauspreise weiter fallen, müssen immer mehr Häuser in den USA unter Wert zwangsversteigert werden, werden immer mehr Hypothekenschuldner zahlungsunfähig und können ihre Kredite nicht bedienen, was wiederum für weitere Abschreibungen sorgt.

Die Präsidentin der regionalen US-Notenbank von San Francisco, Janet Yellen, hatte am Montagabend noch Öl in diese offene Wunde der Finanzmärkte gegossen mit ihrer Äußerung, der Rückgang der Immobilienpreise werde sich noch weit bis ins Jahr 2009 fortsetzen.Unterstützt wird diese Prognose auch von dem von der Ratingagentur Standard & Poor’s ermittelten US-Hauspreisindex, dem sogenannten Shiller Index der nun seit 2006 von plus 21 Prozent auf aktuell minus 16 Prozent gefallen ist.

Deutsche Börse bricht weiter ein

Die Papiere der Deutschen Börse AG rauschen heute erneut um bis zu sieben Prozent gen Süden. Heute vermeldete die Abwicklungstochter Clearstream der Deutschen Börse ein schwaches Juni-Geschäft und deutlich weniger Transaktionen. Diese waren um 25 Prozent auf 2,35 Millionen gesunken. Die Abwicklungstransaktionen für den deutschen Markt brachen um 21 Prozent ein. Als Grund für die Rückgänge nannte die Börse rückläufige Geschäftsaktivitäten von Privatanlegern.

Der Wert des im Kundenauftrag verwahrten Vermögens stieg im Juni moderat um rund ein Prozent auf 10,7 Billionen Euro. Dabei wurde für im Rahmen des internationalen Geschäfts ein Anstieg von 6 Prozent auf 5,1 Billionen Euro verzeichnet. Bei den inländischen verwahrten Wertpapiere wurde allerdings ein Rückgang von 3 Prozent auf 5,6 Billionen Euro verbucht.

Auch hier bleibt die Lage weiterhin angespannt! Sollte die Aktie auch noch unter die Marke von 65,- Euro fallen dürfte die Talfahrt erst bei 60,- Euro oder knapp darunter zu Ende sein.

Air Berlin weiter im Sturzflug

Die Aktie der zweitdrößten deutschen Fluggesellschaft kennt derzeit nur eine Richtung. Der hohe Ölpreis und die Umstrukturierungen machen dem Unternehmen arg zu schaffen. Nun kam auch noch die Hiobsbotschaft der Kartellbehörde das die Übernahme des Ferienfliegers Condor dort keine Zustimmung fand. Das Bundeskartellamt hat Bedenken geäußert und drohte den Berlinern mit einer Abmahnung. Runde neun Prozent gab die Aktie daraufhin nochmal ab und notiert heute nur noch bei 3,80,- Euro.

Wie Kartellamtssprecherin Silke Kaul am Dienstag in Bonn sagte, gewähren die Kartellwächter Air Berlin noch eine letzte Frist zur Erläuterung ihrer Übernahmepläne. Die Airline müsse bis zum 14. Juli ihr Vorhaben detailliert erläutern. Geschehe dies nicht, werde eine Abmahnung verschickt. Dies sei immer der erste Schritt vor einer Untersagung. Die Behördensprecherin bestätigte damit einen Vorabbericht des Magazins „Focus“.

Weiterhin bleibt die Air Berlin Aktie daher auch auf diesem niveau kein Kauf. Die Phantasie ist aus dem Titel raus und auch noch größere Probleme in absehbarer zeit sind nicht mehr auszuschließen. Charttechnisch ist der Weg bis unter die Marke von 3,- Euro auf jeden Fall noch frei.

Positive Signale von der US Berichtssaison?

Die Spannung steigt, die US Berichtssaison wird heute traditionell wiedermal mit den Alcoa Zahlen eingeläutet. Gespannt blicken die Börsenteilnehmer in erster Linie auf den Ausblick für das dritte Quartal. Denn dies sind die Prognosen die die Wende im US Aktienmarkt einleiten könnten.  Die meisten  Analysten erwarten gerade hier nun wieder deutlich positive Lichtblicke. Für das dritte Quartal wir durchschnittlich ein Gewinnwachstum von 13 Prozent bei den Unternehmen erwartet. Die meisten Analysten dürften hier aber viel zu optimistisch sein, ob eine Wende absehbar ist bleibt noch abzuwarten.

Die nächsten Wochen werden Klarheit bringen. Den Reigen der Quartalszahlen eröffnet am Dienstag nach Börsenschluss der Aluminiumhersteller Alcoa. Der Rekord-Ölpreis dürfte in der Bilanz zu spüren sein. In der kommenden Woche melden sich die High-Tech-Werte wie Intel , Ebay und Google zu Wort. Dann dürften die Anleger Aufschluss darüber bekommen, ob die Konjunkturabkühlung auch die Technologiewerte beeinträchtigt. Am Freitag werden dann die vielbeachteten Zahlen von General Electric kommen. GE dilt allgemein als Gradmesser für die US Konjunktur und sollte die Unternehmensführung die gesteckten Ziele nicht erreicht haben droht weiteres Ungemach für die Börsen.

Als größte Wachstumsbremse dürften sich erneut die Finanzdienstleister erweisen. Wegen der anhaltenden Hypothekenkreditkrise werden sie im zweiten Quartal Schätzungen zufolge fast 60 Prozent weniger Gewinn erwirtschaftet haben als im Vorjahreszeitraum. Die Citigroup eröffnet den Bilanzierungsreigen dieser Gruppe am 18. Juli. Auch bei zyklischen Konsumwerten sowie den Logistik Unternehmen haben die lahmende Konjunktur und der hohe Ölpreis Bremsspuren hinterlassen.

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