Author Archives: Lars

Tag der Autobauer!

Die Autobauer stehen nach wie vor im Fokus und das nicht nur in Amerika. Auch in Deutschland steht die Branche unter besonderer Beobachtung. Heute kamen wiedermal zahlreiche Herabstufungen durch Analysten von Morgan Stanley für BMW, Daimler, Conti und Porsche. .

Im US Repräsentantenhaus ist währenddessen der 14 Milliarden Rettungsplan für Chrysler und General Motors durchgegangen. Nun muss das Rettungspaket noch durch die zweiter Kammer, den Senat abgesegnet werden. Die Republikaner allerdings stellen sich mal wieder quer.

Dennoch geht man davon aus das der Plan durchgehen wird. Ob es dann letztendlich etwas bringen wird bleibt noch offen. Das Geld reicht nur für einen kurzen Zeitraum von 3 bis 4 Monaten und die Frage ist ob man das Problem nicht nur verlagert damit Barack Obama sich damit amüsieren kann.

Die Vorgaben gestern aus den USA waren nicht so schlecht und in den asiatischen Staaten ging es ebenfalls weiter leicht bergauf. Die Futures in Europa notieren uneinheitlich bis verhalten negativ. Sollte der Rettungsplan für Chryler und GM heute offiziell werden dürfte das am Nachmittag nochmal für einen Schub sorgen….und davon gehe ich jetzt mal aus!

Rußland ist kurz vor dem „Ramschniveau“

Die Herabstufungen der russischan Staates bei den ratingagenturen geht weiter. Nach dem Abverkauf der russischen Börsen in den letzte Wochen und den dementsprechenden Kapitalabflüssen hat nun auch S&P das Rating des Staates deutlich zurückgenommen. Rußlands Rating ist damit schlechter als das der Türkei, der Philippinen und Vietnam. RußßlandAnleger sollten weiter vorsichtig sein.

S&P hatte am Montag Russlands Staatsanleihen als riskanter eingestuft als bisher. Das Rating der Papiere sei von „BBB+“ auf „BBB“ zurückgenommen worden, hatte die Agentur mitgeteilt. Als wichtigsten Grund nannte sie den rapiden Kapitalabfluss der vergangenen Monate.“Das Risiko ist groß, dass Russland jetzt auf Ramschstatus herabgestuft wird“, sagte Nigel Rendell, Schwellenländer-Experte von RBC Capital Markets, der Nachrichtenagentur Bloomberg.

„Quantitative Easing“

Die FED prüft derzeit weiter Möglichkeiten der Finanzierung des durch die Kreditkrise zusätzlich entstandenen Kapitalbedarfes. Dabei geht der neueste Plan wohl in eine ganz vernünftige Richtung. Anstatt mit dem Helikopter von Ben Banknoten über den USA abzuwerfen, also im gr0ßen Stil neue Dollarnoten zu drucken und damit die Inflation nochmal zusätzlich anzuheizen, erwägt man nun den Schritt selber Anleihen zu begeben und sich somit die fehlenden Mittel zu besorgen.

Quantitative Easing heißt das Zauberwort, und das ist durchaus ein vernünftiger Vorschlag. Der Dollar würde sicherlich massiv leiden wenn man sich für das Drucken von Geldnoten entscheiden würde und das Problem der Hyperinfaltion nur um ein paar Monate oder Jahre nach hinten verschieben. Da ist die Variante sich aus den „eigenen“ Mitteln zu versorgen doch schon wesentlich konstruktiver.

Mit anderen Worten: Die Ausgabe von Anleihen wäre weniger inflationär als das Gelddrucken und würde der Fed es erlauben, den Leitzins über eine längere Zeit niedrig zu halten. Neben der Ausgabe von Bonds könnte sich die Fed auch anderweitig selbst Geld leihen, hieß es. Die Gespräche seien in einem frühen Stadium und es sei unklar, ob die Fed die Pläne wirklich umsetzen werde, hieß es..

Mal was anderes schenken!

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Rettungsplan und Auto-Zar beflügelt die Branche

Er ist durch der Rettungsplan für GM, Chrysler und Ford und freut die Börse. Besonders die Automobilhersteller aber auch die Zulieferindustrie atmet weltweit auf und in Asien steigen deren Kurse kräftig. Für heute dürfte dies auch in Europa der Fall sein und die positiven Vorgaben sollten den gesamten Auto Sektor beflügeln.

Es handelt sich um eine vorläufige Einigung auf das 15-Mrd.-$-Hilfspaket für GM, Ford und Chrysler. Es sei eine prinzipielle Einigung in den Gesprächen erreicht worden, hieß es am Dienstagabend Fragen etwa zur Überlebensfähigkeit der Firmen oder die Aufsicht durch den sogenannten Auto-Zar,  für die Autobauer seien gelöst. Letzte Details müssten aber noch ausgehandelt werden.

Der Börsenausklang in den USA gestern abend war nicht so recht im Sinne der Bullen, sollte einen aber erstmal nicht beunruhigen, – es kann ja nicht nur noch begauf gehen und kleinere Rücksetzer sind durchaus gesund. Ich glaube nach wie vor noch an Kurse über 5000 Punkten im Dax bis zum Jahresende.. Die Futures hierzulande sehen schon wieder sehr gut aus und die asiatischen Märkte sollten eine vernünftige Vorlage für einen positiven Handel in Europa bilden. Heute dürfte erstmal die Marke von 4800 Punkten im Fokus stehen.

Tribune Pleite kostet Deutsche Bank 1/2 Milliarde Euro?

Mit Faszination beobachte ich schon seit Tagen den Aktienkurs der Deutschen Bank. Mir ist der Verlauf derzeit unverständlich, denn sämtliche Nachrichten zu dem deutschen Branchenprimus sind extrem negativ, und nun auch noch das. Die drohende Pleite des Medienkonzerns Tribune. Das größte Geldhaus Deutschlands hat Kredite über 572 Millionen Euro an Tribune vergeben. Und nachdem der Verlagshaus nun Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet hat, wäre die Rückzahlung äußerst unsicher.

Ich habe heute die Aktie der Deutschen Bank aus dem Depot verkauft, nachdem ich schon seit Tagen nicht mehr überzeugt von der Aktie bin. Lediglich der starke Anstieg der letzten Tage hat mich dazu veranlasst hier noch etwas drin zu bleiben. Das Kursziel liegt für einen eventuellen Wiedereinstig auf jeden Fall unterhalb der 20,- Euro Marke. Bleibt noch abzuwarten wie die Deutsche Bank nun auf diese Meldung reagieren wird. Ich denke mal es kommt wieder eine „Alles halb so schlimm“-Meldung..

Credit Suisse kauft über 30 Prozent an Conergy..

..und einen Tag später wird die gesamte Position wieder verkauft…sehr merkwürdig! Ich kann mir wirklich keinen Reim darauf machen. Wenn also einer von Euch einen Tipp für mich hat wäre ich sehr dankbar. Hier derAuszug aus der AdHoc Meldung von heute:

1a) Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Securities (Europe) Limited, London, England, an der Conergy AG hat per 1. Dezember 2008 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25% und 30% überschritten und betrug an diesem Tag 33,8151% (dies entspricht 134.614.205 Stimmrechten)

1b) Am Folgetag, den 2. Dezember 2008 hat der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Securities (Europe) Limited, an der Conergy AG die Schwellen von 30%, 25%, 20%, 15%, 10%, 5% und 3% wieder unterschritten und betrug 0,0184% (dies entspricht 73.440 Stimmrechten).

Die Abschaffung der Pendlerpauschale ist verfassungswidrig!

Endlich! Heute wurde es offiziell. Die abgeschaffte Pendlerpauschale kommt wieder, da die von der Bundesregierung beschlossne Neuregelung vom Karlsruher Bundesgericht als verfassungswidrig eingestuft wurde. Bislang galt, dass das Wegegeld von 30 Cent pro Kilometer nur noch ab dem 21. Kilometer beim Finanzamt geltend gemacht werden kann. Von der Einschränkung sind 16 Mio. Berufspendler betroffen. Der Staat spart dadurch jährlich 2,5 Mrd. Euro.

Die Abschaffung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer auf dem Weg zur Arbeit verstößt gegen das Grundgesetz. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verwarf heute die seit 2007 geltende Neuregelung. Das Bundesfinanzministerium reagierte prompt: Die Pendlerpauschale wird demnach vom 1. Januar 2009 an wieder nach altem Recht gelten.

Nun ist nur noch die Frage offen wie in den Jahren 2007 und 2008 verfahren werden soll. Grundsätzlich aber erstmal eine sehr gute Nachricht für alle Pendler, zumal uns die Regierung ja jahrelang entsprechende Flexibilität im Bezug auf den Arbeitsplatz gepredigt hat, sich dann aber an den Kosten nicht beteiligen wollte.

Q-Cells – Vertrauen verspielt!

Der Q-Cells Vorstand ist wirklich eine Lachnummer. Nach den hilflosen Beteuerungen das es bald der ganzen Branche schlechter gehen werde nur nicht Q-Cells kam heute dann endlich die Wahrheit an das Licht und wurde bis jetzt mit einem weiteren Minus von 33 Prozent quittiert. Ansonsten fragt man sich ein wenig ob man heute etwas verpasst hat wenn man auf die europäischen Börsen schaut. Die US Indizes haben den gestrigen Handel erneut mit einem kräftigen Aufschlag beendet und der Dax startet mit einem Minus von 1,7 Prozent. Zugegeben der Anstieg gestern war heftig, aber der Abverkauf ist heute teilweise auch mal wieder etwas übertrieben.

Q-Cells allerdings dürfte heute die ganze Branche abwärts reißen und ich habe in der ersten Handelsstunde erstmal alles was mit Solar zu tun hat aus dem Trading Depot entfernt. Das hier offensichtlich die Anleger hinters Licht geführt wurden dürfte bei Q-Cells und vielleicht auch der gesamten Branche Narben hinterlassen. Solange es immer wieder gute Unternehmen mit einer schlechten Führung und noch schlechteren PR Abteilung gibt wird in dieser Branche wohl doch so schnell keine Ruhe einkehren. Ich bin erstmal raus! Die Art und Weise wie hier mit der Öffentlichkeit verfahren wurde gefällt mir ganz und gar nicht..

Swiss Life plus 12 Prozent

Fast unbemerkt von der breiten Anlegergemeinde entwickelt ich derzeit ein europäisches Schwergewicht im Versicherungsbereich sehr gut. Mit einem satten Plus von 12 Prozent konnte sich heute die Swiss Life Aktie deutlich auf die Marke von 80,-  CHF zubewegen. Der Trend der letzte zehn Tage ist somit wieder intakt und ein weiterer Anstieg sollte bei entsprechendem Börsenumfeld möglich sein. Zieht man zu direkten Vergleich mal den Branchenkollegen Allianz in betracht wird das kurzfristige Potenzial offensichtlich. Langfristig sind die Aussichten noch deutlich besser, denn nach dem tiefen Fall von 300,- CHF auf 65,- CHF besteht wohl noch einiges an möglichen Aufwärtspotenzial.

Endspurt ab 11. Dezember?

Es sieht wieder kurzfristig etwas besser aus. Die schlechten Nachrichten werden nicht mehr verkauft und die Anleger klammern sich immer mehr an jeden Stohhalm und setzten jede positive Nachricht mit entsprechenden Käufen um. Dennoch ist und bleibt Vorsicht angesagt, denn das ganze findet derzeit in beide Richtungen mit verhältnismäßig geringen Umsätzen statt.

Die Kursbewegungen sehen dennoch halbwegs gesund aus und auch die Übertreibungen nach oben halten sich in Grenzen. Wir haben nach wie vor eine gute Chance auf eine Jahresendrally die laut meinem persönlichen Börsenkalender übrigens normalerweise um den 11.12 startet und bis zur zweiten Januarwoche andauert. Ob das auch diese Jahr der Fall sein sollte weiß natürlich niemand. Aber statistisch gesehen besteht auf jeden Fall noch die Chance dazu.

Die 9000 Punkte marke im Dow Jones konnte im ersten Anlauf nicht genommen werden, das wäre wahrscheinlich auch übertrieben gewesen. Dennoch wäre ein Herantasten als Vorlage für die kommenden Handelstage schon mal sehr gut und ich hoffe mal das wir heute zum Handelsschluss über den 8800 Punkten bleiben.Dann sieht es auch für morgen gar nicht mal so schlecht aus…

Beschert uns Obama doch noch eine Jahresendrally?

Die Rede des designierten US Präsidenten Barack Obama zur Lage der Nation und vor allem zu dem größten US Konjunkturprogramm seit Eisenhower beflügeln die Börsen. Barack Obama versprach den US Bürgern das größte Konjunkturprogramm seit den 50er Jahren. Die Frage ob die Rally noch kommt kann wohl niemand beantworten und es gibt einiges was dagegen spricht. Dennoch gibt es speziell in Deutschland auch noch ein paar Faktoren die dafür sprechen würden. Die kommende Abgeltungssteuer ist da sicherlich einer der Hauptpunkte. Der Einstiegszeitpunkt für Langfristanleger dürfte nicht schlecht sein.

Ganz wesentlich wird es wohl heute vom weiteren Verlauf in den USA abhängen ob wir zumindest mal wieder eine gute Börsenwoche vor uns haben und wenigstens die 5000 Punkte Marke im Dax bis zum Jahresende zurückerobern können. Vielleicht ist es auch wieder mal nur ein Strohfeuer. Auf jeden Fall war heute mal wieder ein Abverkauf der guten Vorgaben zu beobachten. Die Nervosität bleibt hoch, aber wie schon Obama sagte es wird erstmal noch viel schlimmer bevor es dann letztendlich besser werden kann…die Frage ist nur ob der Markt die schlimmen Nachrichten in den kommenden Wochen überhaupt noch verkauft.

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