Author Archives: Lars

Einzelhandelsbilanz verbessert sich weiter

Der deutsche Einzelhandel ist mit einem Umsatzplus in das neue Jahr gestartet. So wurde im Januar ca 2,7 Prozent mehr Ware über den Einzelhandel umgesetzt als im letzten Jahr.

Im Vergleich zum Vormonat gab es saisonbereinigt ein reales Plus von 1,6 Prozent. Von Reuters befragte Volkswirte hatten hier mit einem Zuwachs von einem Prozent gerechnet.2007 war der Aufschwung am Einzelhandel vorbeigegangen.

Die Mehrwertsteuererhöhung sowie steigende Lebensmittel- und Energiepreise hatten die Kaufkraft der Deutschen sinken lassen. Für 2008 rechnet der Branchenverband HDE mit einem Umsatzplus von zwei Prozent. Viele Wirtschaftsinstitute sehen den privaten Konsum in diesem Jahr als wichtigste Wachstumsstütze.

wiwo

Kleine Banken werden pleite gehen!

Der Ölpreis ist bei fast 103 Dollar, der Euro kostet mittlerweile 1,52 Dollar, und Ben Bernanke hat zu allem Überfluss gestern öffentlich über mögliche Pleiten im Bankensektor gesprochen. Dies soll zwar zunächst nur die kleineren Banken treffen, aber besorgniserregend ist das für den braven US-Sparer (sofern es den überhaupt gibt) natürlich schon. Einige werden sich fragen wo Ohr Geld denn noch sicher ist und es wird wohl zu ein paar Umschichtungen des Kapitals in der nächsten Zeit führen von den schwachen zu den vermeindlich starken Banken. Dies wiederum schwächt die Kapitaldecke der kleinen Banken wohl noch mehr. Ob diese Aussage von Ben Bernanke gestern also wirklich klug war?

Der heutige Handelstag startet man wieder unter gemischten Vorgaben. Im asiatischen Raum sind die Vorgaben mal wieder gemischt. Der starke Jen macht auch hierzulande dem Dollar stark zu schaffen und notiert ebenfalls wie der euro auf den absoluten Höchststand. Ich hoffe mal das die Woche ruhig ausklingen wird und da die Berichtssaison nun auch bald wieder zu Ende ist können wir vielleicht auch mal wieder in etwas ruhigere Fahrwasser steuern – Bis zur nächsten Berichtssaison!

Dell verfehlt die Erwartungen

Der Computerhersteller Dell hat gestern seine Zahlen präsentiert, und die waren nicht wirklich erfreulich für die Aktionäre. Man hatte sich wohl mehr erwartet nachdem der Firmengründer Michael Dell vor ungefähr einem Jahr zurückgekehrt war um das Ruder rumzureissen. Damals war die Dell Aktie auf dem absteigenden Ast und das Management konnte weder Michael Dell noch die Anleger überzeugen.

Michael Dell hatte bei seiner Rückkehr an die Spitze des weltweit zweitgrößten PC-Herstellers eine tiefgreifende Sanierung versprochen. Aber auch im am Donnerstag nach US-Börsenschluss vorgelegten Quartal gab es wenig Erfreuliches zu berichten: Im vierten Quartal verringerte sich der Gewinn um sechs Prozent auf 679 Mio. $ oder 31 Cent je Aktie. Ohne einmalige Sonderposten belief sich der Gewinn je Aktie auf 34 Cent. Analysten waren von 36 Cent ausgegangen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um zehn Prozent auf knapp 16 Mrd. $ und lag damit auch hinter den Erwartungen von 16,3 Mrd. $.

Auch der Ausblick für die kommenden Quartale war eher enttäuschend, und ganz im Gegensatz zu IBM und Hewlett Packard die zuletzt weiter steigende Ergebnisse bei Gewinn und Umsatz prognostiziert hatten, verliert Dell trotz der neuen alten Führung weiter Marktanteile. Es wird wohl noch eine Weile dauern bis es bei Dell wieder bessere Zeite gibt, ein Investment drängt sich hier zur Zeit nicht auf .

Das US-Chaos

Es war mal wieder zu befürchten das die heutigen Konjunkturdaten aus den USA nicht zur Freude der Anleger beitragen sollten. Die Zahl der Ertanträge auf Arbeitslosenhilfe ist deutlich höher ausgefallen als erwartet. Und der zeitgrößte Hypothekenfinanzierer Freddie Mac musste heute einen Rekordverlust im letzten Quartal von 3,97 Milliarden Dollar veröffentlichen. Hier hatten Analysten lediglich mit einem Verlust in Höhe von 3,34 Milliarden Dollar gerechnet.

Zuvor hatte das US-Handelsministerium in einer zweiten Schätzung mitgeteilt, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei aufs Jahr hochgerechnet um 0,6 Prozent gestiegen. Damit bestätigte das Ministerium eine erste Schätzung von Ende Januar. Von Thomson Financial News befragte Volkswirte hatten mit einem Wachstum von 0,7 Prozent gerechnet.Es reißt also immer noch nicht ab und so langsam fragt man sich wo das Licht am Ende des Tunnels sein soll, bzw. vielmehr woher es kommen soll…Die Börsen gehen mal wieder auf Talfahrt, mal schaun wie die nächsten Tage werden…ganz nebenbei steht der Dollar jetzt bei fast 1,52 Euro.

Drillisch läuft gut!

Die Aktie der Drillisch AG kann in den letzte Tagen auch gegen den heute schwachen Trend deutlich zulegen. Nach einer Kaufempfehlung von SES Research gestern sollte nun wohl der Boden endgültig gefunden, und der Weg nach oben weiter frei sein. Das Drillisch-Kerngeschäft (Mobile Service Provider) werde derzeit gerade einmal mit knapp dem 2,5fachen erwarteten Jahresbrutto Cash Flow bewertet, hieß es in der Meldung.

Auf Basis eines DCF-Ansatzes ergebe sich eine faire Bewertung für das Drillisch-Kerngeschäft von EUR 4,70. Für die Beteiligung an freenet bilde das derzeitige SES-Kursziel für freenet von EUR 15 die Grundlage. Auf dieser Grundlage entspreche die freenet-Beteiligung einem Wert von EUR 3 pro Drillisch-Aktie. Würde als Grundlage für die freenet-Beteiligung der derzeitige freenet-Kurs herangezogen werden, würde sich ein Kursziel von EUR 7,30 ergeben. Eine Bewertung des Drillisch-Kerngeschäfts mit einem EV/EBITDA 08e von 2,4 unterstreiche die Attraktivität der Drillisch-Aktie. Schließlich könne Drillisch als indirektes Investment in die freenet-Aktie benutzt werden.

Diese Aktie sollte man momentan zumindest mal auf der Watchliste haben, bzw. erste Positionen wieder aufbauen.

Hillary Clinton ist verkrampft und nicht überzeugend.

Langsam wird es eng für die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. In den bisherigen Vorwahlen sah es alles andere als gut aus für die ehemalige First Lady, und man kann die Anspannung in Ihrem Gesicht deutlich sehen, sie wirkt nervös und teilweise hilflos, lässt sich zu Aussagen hinreißen die die Mehrheit als zickiges Verhalten interpretieren würden. Es läuft nicht -ganz und gar nicht- so wie Frau Clinton sich das wünschen würde.

Der Wahlkampf von Hillary Clinton steht auf der Kippe, und sie muss am kommenden Dienstag die Vorwahlen in den beiden bevölkerungsreichen Bundesstaaten Texas und Ohio unbedingt für sich entscheiden um weiterhin im Rennen zu bleiben. Bisher konnte Ihr Konkurrent Obama in allen elf Vorwahlbezirken klar vor Ihr punkten.

Zu allem Überfluss hatte gestern noch ein bekannte Bürgerrechtler, John Lewis die Seiten gewechselt und sich klar für eine Präsidentschaft von Barack Obama ausgesprochen. Der Wechsel sei Ihm nicht leicht gefallen sagte Lewis, der beide Kandidaten sehr schätze, aber das Volk sehe eher Barack Obama als Zeichen des dringend notwendigen Wandels.

Meine Prognose das Hillary Clinton die nächste Präsidentin der Vereinigten Staaten sein wird, wird somit immer unwahrscheinlicher, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend , und ich bin nach wie vor sicher das es in jedem Fall ein Demokrat sein wird. Obama wäre mir sogar in ein paar Punkten lieber..

aktuell in der FTD: Hohlschwätzer for President!

Bestes Ergebnis „ever“ für Silicon Sensor!

Die Silicon Sensor AG gab gestern bekannt das man nach den vorläufigen Zaheln im Geschäftsjahr 2007 das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielen konnte.

Den Angaben zufolge erhöhte sich der Umsatz um rund 13 Prozent auf über 37,0 Mio. Euro. Das operative Ergebnis EBIT nahm um 19 Prozent auf rund 6,5 Mio. Euro zu. Das Ergebnis nach Zinsen und Steuern stieg um rund 44 Prozent auf ca. 4,3 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie lag damit bei 1,18 Euro (Vorjahr: 0,87 Euro). Der Auftragsbestand im Konzern erhöhte sich um 11 Prozent auf 22,8 Mio. Euro.

Im Jahr 2008 wolle man den Umsatz auf 38 Millionen Euro steigern, allerdings gehe man aufgrund der mit der Errichtung der neuen Sensorfabrik in Berlin verbundenen Einmaleffekten nur von einem gleichbleibend guten Ergebnis im kommenden Jahr aus. In 2009 will das Unternehmen dann beschleunigt durch das neue Sensorwerk kräftig an Dynamik zulegen.

Die Zahlen waren sicherlich gut und das aktuelle Bewertungsniveau würde ich als sehr attraktiv bezeichnen. Allerdings muss man sich als Anleger wahrscheinlich weiter gedulden um hier richtig schöne Gewinne einzufahren. Die Ohantasie wurde erstmal etwas gedämpft. Unter 10 Euro würde ich allerdings als mittelfristig orientierter Anleger schonmal einige Stücke kaufen.

Wann überwindet der DAX die 7000 Punkte?

Diese Marke ist wirklich hart umkämpft. Immer wieder schafft der deutsche Leitindex es sixh an die 7000er Marke ranzuschleichen, um dann leider jedesmal wieder nach unten abzuprallen. Dsa wird wohl auch noch eine Weile so bleiben, wenn nicht demnächst auch mal zumindest leicht positive Signale aus Amerika kommen sollten.

Nach den eher durchwachsenen Vorgaben aus Asien ist heute auch mal wieder nicht mit einem nachhaltigen Überschreiten dieser Marke zu rechnen. Der deutsche Markt hat etwas leichte eröffnet un die Richtung für heute noch nicht gefunden. Der Nikkei notiert ebenfalls wieder unter der 14000er Marke.

Heute veröffentlicht die Agentur für Arbeit die aktuellen Arbeitslosenzahlen die trotz der schwächelnden Konjunktur  gut ausfallen sollten. Es muß ja auch mal wieder etwas positives geben! Trotz wachsendem Konjunkturpessimismus zeigen sich bislang keinerlei Anzeichen für eine deutliche Eintrübung am deutschen Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar nach Meinung von Experten deutscher Großbanken um 35.000 auf 3,62 Millionen gesunken.

Ben Bernanke sucht nach Halt..

Der Chef der US-Notenbank hat gestern vor dem Kongress ein eher düsteres Bild der wirtschaftlichen Lage der USA gezeichnet. Die Verbraucherstimmung, der Arbeitsmarkt, die Inflation, alles könnte noch viel schlimmer werden. Allerdings glaubt er fest an eine Comeback der US-Konjunktur. Im Jahr 2010… Vielleicht….

Der Zeitpunkt der gestrigen Rede war denkbar schlecht gewählt an einem Tag an dem der Dollar ein neues Allzeittief gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung markierte. Deutlich konnte den Amerikanern diebrenzlige Lage wohl nicht dargestellt werden.

Die massiven Zinssenkungen und Steuergeschenke an US Bürger haben bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht, sondern ganz im Gegenteil könnten beide Maßnahmen die Inflation anheizen. Die Teuerung bei den Erzeugerpreisen ist inzwischen die höchste seit 26 Jahren! Hält dieser Trend an, würde es eventuell zur weltweit gefürchteten Stagflation kommen, eine Mischung aus wirtschaftlicher Stagnation und Inflation. In einem solchen Fall hätte die US- Notenbank kaum noch Mittel, dagegen zu steuern.

Beim Häusermarkt erwarte er, dass dieser auch in den nächsten Quartalen die wirtschaftliche Entwicklung belasten würde.“ Ebenso beim Arbeitsmarkt sei es möglich, dass dieser sich schlechter entwickele, als die FED derzeit erwarte. Kurzfristig gebe es jedoch Hoffnung. „Unsere jüngsten Projektionen gehen davon aus, dass bis 2010 das Produktionswachstum nahe oder ein wenig über den langjährigen Trend steigen könnte und die Arbeitslosenquote wieder sinkt.“

Am US-Aktienmarkt kamen die Aussagen trotzdem gut an. Der S&P 500 drehte nach anfänglichen Verlusten ins Plus. Händler begründeten das damit, dass Ben Bernanke die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen geschürt habe mit dem Satz, die FED werde „falls nötig zeitnah handeln und eine adäquate Versicherung gegen Abwärtsrisiken zur Verfügung stellen“.

Bayer und Telekom, Tagesupdate!

So, heute ist mal wieder ein sehr gemischter Tag. In Asien sind die Vorgaben sehr unterschiedlich, Amerika konnte gestern noch im positiven Terrain schliessen, Tokio und Sydneysind kräftig im Minus. Die Rede von Ben Bernanke gestern konnte die Märkte dann doch noch ins Plus heben, sagt man heute, wobei ich mich frage wo der positive Teil der Rede war der das verursacht hat. Aber dazu später mehr..

Von Unternehmensseite gab es die zahlen der Deutschen Telekom die die Erwartungen treffen konnten. Große Überraschungen waren hier nicht dabei. Der Gewinn im letzte Quartal konnte zwar gesteigert werden, aber ein Brüller waren die Zahlen nicht!

Die Bayer Zahlen sind ähnlich. Auf den ersten Blick sehen diese zwar sehr gut aus, schaut man jedoch genauer hin wurden hier einige Erwartungen verfehlt, und gerade der Gewinn des letzten Quartales war eher enttäuschend. Ausgehend vom zuletzt Veröffentlichten Rekordgewinn ist es aber sicherlich auch schwierig dies zu toppen, und speziell dann wenn man sich in einem solchen Marktumfeld befindet.

Heute gibt es wieder einige Konjunkturdaten aus den USA und ich befürchte mal das die wieder nicht besonders gut ausfallen werden. Der Euro ist weiterhin auf dem Höhenflug und markierte gestern schon die Marke von 1,51 Dollar. Gold sollte ebenfalls weiter steigen. Beim Rohöl bin ich nach wie vor der Meinung das der Preis sich nicht sehr weit über die 100 Dollar Marke bewegen sollte.

Banc of America reduziert Prognose für Solartitel

Es ist schon sehr merkwürdig das die chinesischen Solarwerte derart herabgestuft werden und die „hauseigene“ Firma First Solar, die eine Bewertung jenseits von gut und böse aufweist hier keine Erwähnung findet!

 Lest selbst.. Das Investmenthaus Banc of America reduziert seine Einschätzung für einige Aktien aus der Solarindustrie. Die Finanzexperten rechnen damit, dass die enormen Investitionen in die Produktion des knappen Siliziums in den kommenden Jahren zu Überkapazitäten und damit zu Preisrückgängen führen wird. Silizium ist elementarer Bestandteil von Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung aus Sonnenlicht. Die Aktie des chinesischen Photovoltaik-Konzerns Yingli Green Energy wird von Buy auf Neutral abgestuft. Das Kursziel wird von 40 auf 18 Dollar nach unten korrigiert.

Weiter reduziert das Analystenhaus sein Rating für Trina Solar von Buy auf Sell, das Kursziel wird von 44 auf 28 Dollar gesenkt. Die Einschätzung für Solarfun Power wird von Neutral auf Sell nach unten korrigiert, das Kursziel von 37 auf 12 Dollar gekappt. Das Rating für JA Solar wird von Buy auf Neutral reduziert und das Kursziel von 27 auf 17 gekürzt. Die Aktie von Yingli Green Energy verliert aktuell 4,14 Prozent auf 18,30 Dollar, Trina Solar gibt 8,18 Prozent auf 31,51 Dollar nach, Solarfun Power verbilligt sich um 6,91 Prozent auf 13,06 Dollar und JA Solar gibt um 6,37 Prozent auf 14,97 Dollar. 

Und hier zum Vergleich nochmal die aktuelle Tabelle über die Gewinne/Bewertungen etc. Jeder sollte sich hierzu seine eigene Meinung bilden…

solarimvergleich2.JPG

..was ich an dieser Stelle sehr beruhigend finde, ist das die Umsätze in allen erwähnten Aktien relativ schwach sind. Also keinerlei Anzeichen von Panik oder Ausverkauf. Ein gutes Zeichen das ein Großteil der Aktien inzwischen von den zittrigen in die starken Hände gefunden hat. Vielleicht wird es ja jetzt bald etwas ruhiger, und spätestens wenn die angegebenen Kursziele erreicht sind geht es wieder aufwärts. Es ist schon sehr auffällig wie hier (leider mal wieder mit Erfolg) versucht wird die Kurse nach unten zu manipulieren, und ich unterstelle der Bank of Amerika mal ein fettes Eigeninteresse. Ich bleibe dabei das diese Aktien im internationalen Vergleich vile zu günstig sind. Das hilft mir und euch zwar auch im Momnet nicht, aber ich habe keine Lust mich jetzt noch mit dicken Verlusten rausdrängen zu lassen.

Hier noch ein sehr interessanter Artikel von seekingalpha.com!

Dollarschwund!

Die heutige Entwicklung überrascht mich ehrlich gesagt ein wenig. Ich bin wie heute morgen auch geschrieben nach dem positiven Börsenschluß gestern und den starken Vorgaben aus Asien heute eher von steigenden Kursen ausgegangen. Das der Ölpreis unverschämt hoch ist wußten wir ja gestern schon, das Gold immer teurer wird wohl auch.

Was dem US Markt heute mal wieder Magenschmerzen bereitet dürfte wohl der aktuelle Dollarkurs sein. Die Dollarschwäche trug Händlern zufolge auch zum steigenden Ölpreis bei. In New York verteuerte sich das Fass (159 Liter) US-Leichtöl zeitweise um 1,20 Dollar auf ein Rekordniveau von 102,08 Dollar. Die Befürchtungen eines weiteren Verfalls des Greeback sind nach dem Überschreiten der wichtigen 1,50 Marke zum Euro wohl auch berechtigt.

Entscheidend ist nun das weitere Vorgehen der Fed. „Die US-Notenbank muss zur Stimulierung der Wirtschaft den Leitzins weiter senken“, sagt Analyst Mark Wan von Hang Seng Investment Services. Seit August wurde der Leitzins von 5,25 auf 3,0 Prozent reduziert. Sollte der Zinssatz in den USA weiter fallen, dürfte dies den Dollar weiter belasten, weil Anlagen in den USA so unattraktiver werden.

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