Dollarschwund!

Die heutige Entwicklung überrascht mich ehrlich gesagt ein wenig. Ich bin wie heute morgen auch geschrieben nach dem positiven Börsenschluß gestern und den starken Vorgaben aus Asien heute eher von steigenden Kursen ausgegangen. Das der Ölpreis unverschämt hoch ist wußten wir ja gestern schon, das Gold immer teurer wird wohl auch.

Was dem US Markt heute mal wieder Magenschmerzen bereitet dürfte wohl der aktuelle Dollarkurs sein. Die Dollarschwäche trug Händlern zufolge auch zum steigenden Ölpreis bei. In New York verteuerte sich das Fass (159 Liter) US-Leichtöl zeitweise um 1,20 Dollar auf ein Rekordniveau von 102,08 Dollar. Die Befürchtungen eines weiteren Verfalls des Greeback sind nach dem Überschreiten der wichtigen 1,50 Marke zum Euro wohl auch berechtigt.

Entscheidend ist nun das weitere Vorgehen der Fed. „Die US-Notenbank muss zur Stimulierung der Wirtschaft den Leitzins weiter senken“, sagt Analyst Mark Wan von Hang Seng Investment Services. Seit August wurde der Leitzins von 5,25 auf 3,0 Prozent reduziert. Sollte der Zinssatz in den USA weiter fallen, dürfte dies den Dollar weiter belasten, weil Anlagen in den USA so unattraktiver werden.

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