Author Archives: Lars

SES Research setzt Schmack Biogas auf verkaufen

Die Aktie von Schmack Biogas kann heute trotz einer Verkaufsempfehlung von SES Research mit Kursziel 11,- Euro um 12 Prozent zulegen. Merkwürdig ist das allemal. Die stark gebeutelte Aktie ist extrem volatil und man darf diesen Kursbewegungen wohl generell nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken. Wahrscheinlich wird darauf spekuliert das Schmack Biogas von der neuen Gasnetzzugangsverordnung deutlich profitieren kann.

Frühestens im zweiten Halbjahr sei mit einer Verbesserung des Sentiments und wieder steigenden Auftragseingängen zu rechnen. Das erste Halbjahr dürfte bei Schmack Biogas von Restrukturierungsanstrengungen geprägt sein. Schmack Biogas habe die eigene Guidance für 2007 bei Umsatz und EBIT verfehlt und für 2008 lediglich vage eine Ergebnisverbesserung in Aussicht gestellt. Nach dem Abgang des Vertriebsvorstands und vor dem Hintergrund der verhaltenen Branchenkonjunktur würden die Ergebnisschätzungen für 2008 und 2009 gesenkt. Ein aktualisiertes DCF-Modell ergebe ein Kursziel von EUR 11,00 (alt: EUR 16,50).

Betrug im großem Stil bei HBOS!

Es ist eine moderne Form von Bankraub: Ein Spekulant soll den Aktienkurs des größten britischen Hypothekenfinanzierers HBOS massiv manipuliert haben. Mit offenbar erfundenen Horrorberichten löste der Händler einen Kurssturz aus – und verdiente daran Millionen. Die Finanzaufsicht ermittelt. Britischen Zeitungen zufolge hat ein erfundenes Gerücht den Aktienkurs der britischen Hypothekenbank Halifax Bank of Scotland am Mittwoch um 17 Prozent gedrückt. Hintergrund der Attacke ist offenbar betrügerische Spekulation.

Der oder die Täter hatten gezielt Gerüchte in den Markt gesetzt das es Liqiditätsprobleme bei der Bank, über die jedes fünfte Darlehen in Großbrittanien abgewickelt wird, gäbe. Entsprechend schnell reagierte das HBOS-Management. Das Gerücht sei „unbegründet und böswillig“, teilte es am Mittwoch mit. Die Attacke sei eine „moderne Form von Bankraub“. Auch die Bank of England sah sich zu einer Stellungnahme gezwungen. Kernaussage: Keine einzige große Bank in Großbritannien sei in Schwierigkeiten.

Die HBOS-Aktie erholte sich daraufhin wieder. Doch genau darauf hatten es der oder die Täter offenbar abgesehen. Durch Kauf und Verkauf von HBOS-Papieren machten sie ein Vermögen. Die Finanzaufsicht FSA, die mittlerweile Ermittlungen aufgenommen hat, beziffert den Tagesgewinn eines einzelnen Spekulanten laut „Telegraph“ auf 100 Millionen Pfund (130 Millionen Euro). Namen wurden bisher nicht bekannt.

www.spiegel.de

Obama verliert deutlich! McCain liegt nun vorne!

Wiedermal Besorgnis erregende Nachrichten aus den USA! Dieses Mal nicht direkt von der Börse, aber die Auswirkungen dürfte man auch da kräftig spüren wenn es denn so kommt. US Präsidentschaftskandidat Barak Obama hat deutlich in der Wählergunst verloren. Die Umfragewerte sind drastisch eingebrochen. Nutznießer ist der Republikaner John McCain – der Parteikollege von George W. Bush könnte der nächste US-Präsident werden.

Im Rennen um die Kandidatur für den Präsidentenjob büßte Barak Obama seinen komfortablen Vorsprung von 14 Prozentpunkten auf seine Rivalin Hillary Clinton nahezu komplett ein, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage von Reuters und Zogby ergab. Obama liegt zwar mit 47 zu 44 Prozent immer noch vorne. Doch statistisch ist der Vorsprung angesichts einer Fehlerquote von 4,4 Prozent praktisch zu vernachlässigen.

Gegen Clinton würde McCain ebenfalls gewinnen – mit 48 zu 40 Prozent. Der New Yorker Senatorin gelang es allerdings, etwas Boden gutzumachen. Im Februar hatte sie noch zwölf Punkte hinter McCain gelegen.
Nach Einschätzung von Meinungsforscher John Zogby machten Obama vor allem die vergangenen zwei Wochen zu schaffen. Clinton verschärfte in dieser Zeit ihre Angriffe gegen den innerparteilichen Rivalen. Zugleich geriet er wegen seines früheren Pastors unter Druck, der unter anderem den USA vorwarf, rassistisch zu sein.
Die nächste Vorwahl findet am 22. April in Pennsylvania statt. Dann geht es das letzte Mal auf einen Schlag um eine größere Zahl von Delegierten, die für eine Nominierung benötigt werden.

Sind die Amerikaner wirklich so dumm den gleichen Fehler zweimal zu machen, oder zu rassistisch um einen farbigen Kandidaten zu wählen? Eine Frau an der Spitze der Führung Ihres Landes können sich auch viele nicht vorstellen..Was muss noch passieren damit diese Nation mal aufwacht? Ihre Häuser werden Ihnen unter dem Hintern weggepfändet. Jeder ist hoch verschuldet bis überschuldet. Ein Präsident der sichtbar handlungsunfähig ist bzw. nur an seinen eigenen Profit denkt, 5 Jahre Irak Krieg mit 150.000 Toten Menschen, und und und…Bitte liebe Amerikaner wacht endlich auf… Das Leben ist kein Disney Land!

Auch die Credit Suisse spielt den Banken Blues,

Gestern war wohl für viele die mal wieder auf die positiven Effekte der FED Zinsentscheidung gesetzt hatten ein eher enttäuschender Tag. Die Märkte gingen trotz der durch die Bank besseren Zahlen der US Investmenthäuser und einer Zinssenkung um 0,75 Prozent durch die Fed erneut auf Talfahrt. Grund hierfür waren unter anderem die Unsicherheiten um die britische Bank HBOS.

Heute geht der Banken Blues genau so weiter. Diesmal kommen die schlechten Nachrichten aus der Schweiz Die Credit Suisse meldet sich zu Wort und hat auch ein paar richtig schlechte Zahlen und Nachrichten im Gepäck. So mussten einige Händler der Hauses kurzfristig „beurlaubt“ werden, da bekannt wurde das bei dem Bankhaus eine „Wertpapieranpassung“ (schönes Wort für Verlust) von 2,86 Milliarden Schweizer Franken vorgenommen werden muss.

Heute ist zu allem Überfluss dann auch noch der große Verfallstag für Optionen und Terminkontrakte und das dürfte nochmal zusätzlich für ordentlich Bewegung in die ein oder andere Richtung sorgen. Bei den Vorgaben und der Nachrichtenlage fürchte ich allerdings das das nochmal ein tag für die Shorties werden könnte…Asien ist heute mal wieder mit minus 2,4 bis minus 2,6 aus dem Handel gegangen, und das lässt nicht viel gutes erwarten.

aus den USA gibt es auch schlechte Nachrichten ganz andere Natur, aber dazu später mehr…

DKB Cash hat zum fünften Mal in Folge das beste Online Konto

Das DKB-Cash Konto ist zum wiederholten Male zum besten Online-Girokonto gekürt worden!

In Kooperation mit dem Verbraucherdienst biallo.de ermittelte das Anlegermagazin Börse Online (Ausgabe 12/2008) aus einem Pool von rund 120 Angeboten für Online- und Filialkunden, jeweils die zwölf Anbieter mit den besten Konditionen.

Mit Hilfe der attraktiven 3,8% Zinsen auf das an das Girokonto gekoppelte Zinskonto, und dem konstanten Niedrig-Sollzinssatz von 7,9% schafft es die Deutsche Kreditbank erneut sich von Konkurrenz abzuheben. Zusätzlich können DKB Kunden kostenlos Bargeld an Geldautomaten ziehen – weltweit! Probiert es aus ist wirklich das beste Konto weit und breit – alles kostenlos, wo gibts das schon noch 😉

Auch Morgan Stanley schlägt die Erwartungen

Morgan Stanley konnte heute ebenfalls wie seine beiden Vorgänger in dieser Woche die Markterwartungen schlagen. Nach Lehman Brother und Goldman Sachs kann das Investmenthaus ebenfalls zwar durch ein Minus beim Gewinn, aber immer noch über den Analystenschätzungen, überzeugen. Der Abschreibungsbedarf lag bei 1,2 Milliarden Dollar.

Analysten waren von einem Gewinn je Aktie von 1,01 Dollar ausgegangen, tatsächlich erziehlte das Wall-Street Haus aber 1,45 Dollar Gewinn je Aktie sprich einen Gesamtgewinn von 2,67 Milliarden Dollar im ersten Quartal. Von dieser Seite bleiben wir also diese Woche zumindest erstmal verschont. Nun ist die Frage wie schnell sich die Unsicherheiten um die britische Bank HBOS auflösen können, oder werden.

Der Tag hat in Asien sehr gut angefangen, jedoch sind die Weltbörsen weiterhin extrem nervös, und mit panikartigene Bewegungen in beide Richtungen ist jederzeit zu rechnen. Allerdings sagt mir mein Bauchgefühl das die brittische Suppe jenseits des Teiches nicht so heiß gegessen wird wie sie gekocht wurde.

Ist HBOS der nächste Pleitekandidat?

Die Gerüchte um mögliche Liquiditätsengpässe bei dem britischen Hypothekenfinanzierer HBOS haben die kuze Ralley von gestern schon wieder zum Erliegen gebracht. Schon lange wird darüber spekuliert in wie weit sich die US Immobilienkrise auf den europäischen Markt, und hier insbesondere auf England, Spanien und Frankreich auswirken könnte. Die Immobilien in diesen Ländern sind ebenfalls serh hoch bewertet und eine Korrektur ist wohl absehbar.

HBOS-Titel brachen um bis zu 17 Prozent ein und sanken damit auf ein Rekordtief von 398 Pence. Der Kursrutsch weitete sich ebenfalls auf die Mitbewerber aus: Die Papiere von Alliance & Leicester und Bradford & Bingley rutschten um 3,2 Prozent auf 449 Pence beziehungsweise um neun Prozent auf 486,25 Pence ab. In diesem Sog gerieten auch die übrigen europäischen Finanzwerte.

HBOS betonte, das Unternehmen verfüge über eine „außerordentlich starke Bilanz“. Doch die Anleger misstrauen den Aussagen. Auch der Börsenschocker Bear Stearns hatte Anfang März Liquiditätsprobleme dementiert. Kurz danach musste die US-Investmentbank doch Engpässe einräumen und löste damit Kursverluste an den Börsen weltweit aus.

Es geht also weiter…Das hatten wir aber auch nicht anders erwartet, oder? Die gestrige Kursbewegung fand ich zwar ebenfalls sehr positiv. Doch die Wahrscheinlichkeit daß es sich hierbei um eine Bearmarket Ralley handelt ist sehr groß. Normalerweise dauern solche Kursbewegungen ca ein bis zwei Wochen bevor der langfristige Abwärtstrend dann wieder aufgenommen wird.

Kauf Gagfah Immobilien!

Heute scheint sich alles um Immobilienwerte zu drehen. Die Gagfah Zahlen waren in jedem Bereich sehr überzeugend, und ich nehme heute meinen zweiten Immobilienwert ins Musterdepot auf. Im vergangenen Jahr steigerte Gagfah sein Jahresergebnis von 159,7 auf 588,9 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie (EPS) legte von 0,71 auf 2,61 Euro zu. Ein ordentlicher Gewinnsprun. Hieraus errechnet sich ein aktuelles KGV von 4,3!

Das Unternehmen profitierte von steigenden Mieten in. Diese legten auf vergleichbarer Fläche 1,6 Prozent zu. Außerdem half die Neubewertung des Immobilienbestandes. Des Weiteren konnte das Unternehmen aus seinem Wohnungsbestand deutlich mehr Wohnungen verkaufen als im Vorjahr. Insgesamt setzte Gagfah 2.438 Einheiten ab. Das waren 127 Prozent mehr als im Jahr 2007. „Unser Geschäft hat sich positiv entwickelt und wir haben alle operativen Ziele für 2007 erreicht, teilweise sogar übererfüllt“, sagte Vorstandschef Burkhard Drescher.

Der Net Asset Value (NAV), also der bilanzielle Werte der Wohnungen, betrug Ende Dezember 14,25 Euro je Aktie. Insgesamt lag der Wohnungsbestand Ende 2007 bei rund 170.000 Einheiten. Das Unternehmen zahlt für das Jahr 2007 eine Gesamtsividende von 0,80 Euro je Aktie. Kauf Gagfah zu 11,30 Euro!

Fannie Mae und Freddie Mac sollen die Branche stützen

Die beiden US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac sollen offenbar die Branche mit 200 Milliarden Dollar stützen. Die Konzerne dürfen, das berichten „mit der Situation vertraute Personen“, künftig einige ihrer Kapitalreserven zum Aufkauf von Hypotheken- Vermögenswerten verwenden. Dafür müssten sie eine Kapitalerhöhung – möglicherweise durch die Ausgabe von Vorzugsaktien – vornehmen. Die US-Aufsichtsbehörden wollen die Pläne gemeinsam mit den beiden Instituten heute Nachmittag vorstellen, hieß es.

Heute soll der Plan vorgestellt werden womit die beiden halbstaatlichen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddy Mac ihre eigenen Kapitalreserven zum Ankauf von Hypotheken verwenden dürfen. Es tut sich wieder was in der Immobilienbranche. Schnäppchenjäger kommen aufs Parkett. Hier noch eine weiter Meldung aus unseren Landen.

Der auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Immobilieninvestor DIC Asset hat im vergangenen Jahr seinen Überschuss mehr als verdoppelt. Das Frankfurter Unternehmen meldete einen Jahresüberschuss von 36,1 Millionen Euro, 141 Prozent mehr als 2006. Für 2008 stellte DIC-Chef Ulrich Höller einen Gewinn von bis zu 41 Millionen Euro in Aussicht. Die Aktionäre werden großzügig an der guten Gewinnentwicklung beteiligt. Das SDax-Unternehmen erhöht die Dividende von 0,75 Euro je Aktie auf 1,65 Euro.

Roundup Gagfah, Northern Rock und Societe Generale

Alle asiatischen Indizes sind deutlich im Plus, und es wird wohl ein guter Tag werden für die europäischen Blue Chips, denn die scheinen jetzt ertmal etwas besser u laufen als die Nebenwerte. Das Finish des amerikanischen Marktes gestern abend war entsprechend stark mit einem plus von 3,5 Prozent im Dow Jones. Die „magere“ Zinsentscheidung ist anscheinend doch ganz gut im Markt angekommen, und die Aussicht auf weitere Senkungen in absehbarer Zeit lassen zumindest weiter hoffen.

Interessanter Wert des Tages sind sicherlich Gagfah mit einem überzeugendem Vorsteuergewinn von 1,12 Milliarden nach 195 Millionen für den abgelaufenen Zeitraum 2007. Das sollte auch Werte wie Vivacon heute entsprechend beflügeln. Es sieht im Immobiliensektor zumindest in Deutschland nicht so schlecht aus wie es allgemein angenommen wird.

JP Morgan Chase möchte sich bis zu 40 Milliarden mehr Kapital beschaffen. Ebenso möchte dei Citigroup ihre bestehende Kreditline deutlich erweitern. Die im Zuge der Kreditkrise verstaatlichte britische Hypothekenbank Northern Rock soll ihr Geschäftsvolumen halbieren. Dadurch werden 2000 Stellen – etwa ein Drittel der Belegschaft – wegfallen.

Die BNP Paribas wird einen Zusammenschluss mit der Societe Generale nicht mehr anstreben. Man darf raten wieso. Blüht uns hier eine ähnliche Entwicklung wie bei Bear Stearns? Wundern würde mich das bei dem Molloch der Societe Generale nicht. Aber erstmal werden wir ewinen guten Börsentag sehen, viel Spaß dabei.

Die FED hält das Pulver noch trocken

„Nur“ 0,75 Prozent auf 2,25 Prozent senkt die Fed den Leitzinssatz. Nun ist die Frage wie enttäuscht der Markt das aufnehmen wird. Ich halte es für eine durchaus sinnvolle Entscheidung sich noch etwas Pulver für kommende Zinssenkungen trocken zu halten. Die letzten Zinssenkungen sind sowieseo nahezu unbeachtet im Markt verpufft. Eine Senkung um 1 Prozent oder mehr dürfte eh nicht unbedingt positiv für die Märkte sein weil dann angenommen wird das alles noch viel viel schlimmer ist als erwartet.

In diesem Sinne einen schönen Abend für heute sind alle Nachrichten raus!

Bear Stearns und Lehman Brothers legen 50 Prozent zu!

Ich gebe es nicht gerne zu aber da hab ich mich wohl geirrt, zumindest was den Aktienkurs von Baer Staerns anbelangt. Mir ist zwar immer noch nicht klar warum ich für eine Aktie die auf dem Papier 2 Dollar wert ist jetzt 4,50 Euro bezahlen soll, aber viele Marktteilnehmer scheinen dies im Moment anders zu sehen. Vielleicht kommt ja die Auflösung des Rätsels auch in den nächsten Stunden über den Ticker…

Nach wie vor bin ich der Meinung das hier gerade schwer gezockt wird und man sollte sich des Risikos bewusst sein. Wohl dem der nicht zu gierig wird und rechtzeitig wieder verkauft, denn man darf nicht vergessen das die ganze Übernahme nur auf Pump finanziert ist und dieses Geld und die Schulden von Bear Stearns abzüglich der Immobilienwerte dann irgendwann auf der Gesamtrechnung erscheinen werden..

Trotzdem freue ich mich für diejenigen die genug Mut hatten die Situation profitabel zu spielen, Gewinnmitnahmen nicht vergessen!

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