Ist HBOS der nächste Pleitekandidat?

Die Gerüchte um mögliche Liquiditätsengpässe bei dem britischen Hypothekenfinanzierer HBOS haben die kuze Ralley von gestern schon wieder zum Erliegen gebracht. Schon lange wird darüber spekuliert in wie weit sich die US Immobilienkrise auf den europäischen Markt, und hier insbesondere auf England, Spanien und Frankreich auswirken könnte. Die Immobilien in diesen Ländern sind ebenfalls serh hoch bewertet und eine Korrektur ist wohl absehbar.

HBOS-Titel brachen um bis zu 17 Prozent ein und sanken damit auf ein Rekordtief von 398 Pence. Der Kursrutsch weitete sich ebenfalls auf die Mitbewerber aus: Die Papiere von Alliance & Leicester und Bradford & Bingley rutschten um 3,2 Prozent auf 449 Pence beziehungsweise um neun Prozent auf 486,25 Pence ab. In diesem Sog gerieten auch die übrigen europäischen Finanzwerte.

HBOS betonte, das Unternehmen verfüge über eine „außerordentlich starke Bilanz“. Doch die Anleger misstrauen den Aussagen. Auch der Börsenschocker Bear Stearns hatte Anfang März Liquiditätsprobleme dementiert. Kurz danach musste die US-Investmentbank doch Engpässe einräumen und löste damit Kursverluste an den Börsen weltweit aus.

Es geht also weiter…Das hatten wir aber auch nicht anders erwartet, oder? Die gestrige Kursbewegung fand ich zwar ebenfalls sehr positiv. Doch die Wahrscheinlichkeit daß es sich hierbei um eine Bearmarket Ralley handelt ist sehr groß. Normalerweise dauern solche Kursbewegungen ca ein bis zwei Wochen bevor der langfristige Abwärtstrend dann wieder aufgenommen wird.

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