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Weiterer Auftrieb für Trina, LDK Suntech und Co.

Der US Senat hat heute eine Verlängerung des Fürderprogrammes für Solar und Windenergie beschlossen. Das sollte der gesamten Branche weiterhin kräftigen Auftrieb verleihen. Hier die Originalmeldung:

WASHINGTON, April 14 The U.S. Senate has approved legislation renewing the incentives which encourage construction of wind and solar energy projects. The Clean Energy Tax Stimulus Act of 2008 passed the Senate with overwhelming bi-partisan support in an 88 to 8 vote.

Wind and solar industry associations lobbied for months to renew the tax credits which helped to spur record growth in both industries over the past five years. Gregory Wetstone of the American Wind Energy Association stated: „With 116,000 jobs and $19 billion in clean energy investment at risk from the looming expiration of renewable energy tax credits, the Senate has recognized the urgency of taking timely action to extend these incentives.“

Wachovia braucht dringend Geld

Nun hat es auch Wachovia um die es bis dato ziemlich ruhig war einen deutlichen Einruch erlebt. Die viertgößte US Bank benötigt nach einem deutlichen Verlust im ersten Quartal dringend frisches Geld. US Investoren sollen einspringen und mehrere Milliarden an frischem Kapital zur Verfügung stellen.

Für eine Beteiligung am Aktienkapital der Bank könnten die Investoren insgesamt zwischen 6 und 7 Mrd. $ bezahlen. Dabei dürfte der Preis je Wachovia Papier bei etwa 23 bis 24 $ liegen. Dies würde einen Abschlag vzum aktuellen Kurs von 27,87 $ bedeuten. Bei dem amerikanischen Geldhaus war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Als möglichen Investor für Wachovia nannte die Zeitung Warburg Pincus. Die Beteiligungsgesellschaft lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab.

Das Minus bei Wachovia betrage netto 350 Mio. $, teilte das Kreditinstitut mit. Mit Sondereinflüssen summierte sich der Verlust auf 393 Mio. $ oder 20 Cent je Aktie. Vor einem Jahr hatte die Bank noch einen Gewinn von 2,3 Mrd. $ oder 1,20 $ je Anteilsschein verbucht. Das Institut kürzte die Dividende pro Anteilsschein um 41 Prozent auf 37,5 Cent von zuvor 64 Cent je Quartal.

Subventionen für Bio Sprit fallen weg

Im Rahmen der geplanten Überprüfung der Agrarpolitik werde Landwirtschaftskommissarin Mariann Fischer Boel eine Streichung der jährlich 90 Mio. Euro Förderung für den Anbau von Energiepflanzen vorschlagen, sagte ihr Sprecher Michael Mann am Montag in Brüssel. EU-Subventionen für die Produktion von Biokraftstoffen seien schlicht „nicht mehr notwendig“, der Markt sei da. Das ist zwar mal wieder bitter für die Landwirte und natürlich auch die Autofahrer, aber bezogen auf das allgemeine Nahrungsmittelproblem dieser Welt ein sicherlich akzeptabler Vorschlag.

Die EU halte aber an dem Ziel fest, den Anteil von Biosprit an den in Europa verwendeten Treibstoffen bis 2020 auf zehn Prozent zu steigern, sagte Mann weiter. Die von der EU geplante Steigerung der Biosprit-Nutzung war in Kritik geraten, weil der Anbau von Energiepflanzen zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion geht. Dennoch dürfte dieser Gesetzesvorschlag für einigen Zündstoff in der Branche sorgen und das letzte Wort ist hier sicherlich noch nicht gesprochen..

Der Welt droht eine Hungersnot

Weltbank-Präsident Robert Zoellick sprach sich dafür aus, Hunger und Unterernährung mit einer globalen Nahrungsmittelmittelpolitik zu bekämpfen. „Unser Geld muss dahin, wo unser Mund ist“, erklärte Zoellick zum Abschluss der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington.

Er rief die Regierungen in aller Welt auf, dem UN-Ernährungsprogramm (WFP) bis 1. Mai dringend benötigte 500 Millionen Dollar (315 Millionen Euro) für Notfallhilfen zur Verfügung zu stellen. Der Sturz der Regierung in Haiti nach Protesten gegen gestiegene Lebensmittelpreise habe gezeigt, wie wichtig ein entschlossenes Handeln sei, sagte Zoellick. Die Weltbank habe Haiti weitere zehn Millionen Dollar für Lebensmittelhilfen zugesagt, andere sollten diesem Schritt folgen.

Zoellick erklärte, es gebe auch für andere Länder Programme, um ihnen mit Lebensmitteln oder Saatgut für die nächste Ernte zu helfen. Die steigenden Preise drohten viele Menschen in ärmeren Ländern in noch größere Armut zu stürzen. Zwtl: Biosprit in der Kritik Schon zum Auftakt der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank hatten sich beide Weltfinanzorganisationen besorgt über die weltweit steigenden Nahrungsmittelpreise geäußert.

Dabei wächst die Kritik an der verstärkten Produktion von Biosprit, die zu Lasten des Getreideanbaus geht. „Während sich manche Sorgen machen, wie sie ihren Benzintank füllen, kämpfen viele andere darum, wie sie ihren Magen füllen können“, sagte Zoellick vor Beginn der Konferenz am Sonntag. „Und das wird von Tag zu Tag schwieriger.“ Die Ärmsten seien von den steigenden Preisen am stärksten betroffen, da sie bisher schon bis zu 75 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssten.

Das ist wirklich eine schlimme Entwicklung und ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen das man nicht warten sollte bis sich die Politiker bewegen, denn jeden Tag sterben Menschen an Unterernährung und auch wenn bei uns der Geldbeutel immer schmaler wird dürfte es für jeden von uns trotzdem möglich sein ein wenig zu helfen…da können sogar 10 Euro schon eine Menge bewegen..die Adressen der einschlägigen Spendenorganisationen kennt Ihr ja wahrscheinlich!

Pessimismus schwappt nach Europa rüber.

Der deutsche Leitindex wird wohl heute im Minus eröffnen. Die Vorgaben aus den USA am Freitag und entsprechend heute morgen aus Asien waren nicht besonders gut. Die asiatischen Indizes notieren alle mit den größten Abschlägen seit einem Monat. Besonders negativ waren wiedermal die Finanzwert und Unternehmen aus dem Bereich Verbraucherelektronik. Die Zahlen von General Electric hallen nach!

Dazu kommen noch weiter schlechte Nachrichten, zum einen durch die EZB die sich immer noch nicht auf Zinssenkungen einlassen will. Hier sei die weiterhin hohe Inflationsrate Grund für die Entscheidung. Zum anderen geht die Berichtssaison auch hierzulande langsam los. Den Auftakt macht heute Pillipps und meldet einen Gewinneinbruch. Der Umsatz lag im Rahmen der Erwartungen und konnte sogar leicht gesteigert werden der Gewinn jedoch brach dramatisch um 77 Prozent ein.

Viele europäische Topmanager hatten sich zuvor optimistisch gezeigt, dass sie die Folgen der weltweiten Marktturbulenzen besser verkraften als US-Unternehmen. Inzwischen ist der Pessimismus in Europa auch außerhalb der Finanzbranche gewachsen. Zahlreiche Konzerne legen in den kommenden Wochen ihre Bilanzen für das erste Quartal vor.

Die Wirtschaft werde die Belastungen der Kreditkrise rascher zu spüren bekommen als zunächst vermutet, sagte Siemens-Chef Löscher. Wolfgang Reitzle, Chef des weltgrößten Industriegasekonzerns Linde, sagte: „Es wird mit einer Zeitverzögerung von vielleicht einem Jahr passieren. Wir befinden uns im kritischsten Wirtschaftsumfeld seit Jahrzehnten.

Keine besonders gute Prognose für die kommenden Monate, allerdings sind die Aktienkurse mancher Unternehmen ja dieser Entwicklung auch schon vorausgeeilt und dies ist dann letztendlich nur die Bestätigung für die Annahme. Alles in allem wird es also wohl mal wieder ein schlechter Tag ohne Aussicht auf durchgreifende Besserung. Ich bin mal gespannt wie sich die chinesischen Solarwerte heute so schlagen werden…

Wie lange dauert die Subprime Krise noch?

Es is die schlimmste Krise des Finanzsektors seit über 30 Jahren, und in der Auswirkung bezogen auf die vernichtete Geldmenge die mit Abstand schlimmste die es je gegeben hat. Vorauusichtlich werden insgesamt fast 1 Billion US Dollar bis zur offizielen Beendigung dieser bedenklichen Situation vernichtet worden sein und Anleger fragen sich wann ist hier das Ende erreicht, und wann kann man wieder invetieren ohne täglich um sein mühsam Erspartes bangen zu müssen.

In einer Studie der Analysten von Morgan Stanley war kürzlich zu lesen das diese Krise wohl ab heute noch ca. 15 bis 21 Monate dauern wird, und damit die Junk-Bond Krise Ende der 80er Jahre in Dauer und Ausmaß noch deutlich übertreffen wird. Zwischen 20 und 45 Prozent können die Umsätze der Investmentbanken in diesem Jahr noch zurückgehen und mehr als 75 Milliarden Dollar Abschreibungsbedarf erneut die Märkte belasten. Die Eigenkapitalrenditen der Bankenhäuser werden nach Meinung der Experten in jedem Fall wieter sinken. Ein Hauptgrund hierfür sieht man in den schärferen zu erwartenden staatlichen Regulierungen.

Langfristig sehen die Anaysten bei Morgan Stanley und Oliver Wyman gute Chancen dafür das der Finanzsektor deutlich gestärkt aus dieser Krise hervorgehen könnte. Etwas optimistischer dahingegen zeigen sich die Fachleute bei dem kanadischen Research Haus BCA insbesondere für die grossen europäischen Banken. Bei den kleineren Bankenhäusern sehe man eher deutlich höhere Risiken.

Die gezielte Rettungsaktion bei dem US Investmenthaus Bear Searns zeige jedoch das die Regierungen jederzeit bereit seien entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten um das Schlimmste zu verhinderen, ebenso wie Steuerpakete geschnürt werden könnten um den Bürger zu entlasten. Sobald in so einem Fall höhere Geldbeträge in ein angeschlagenes unternehmen fliessen würden sei ein gutes Signal zum Einstieg gegeben. Dennoch würde ich die Veröffentlichung der tatsächlichen zahlen bei Bear Stearns noch unbedingt abwarten wollen bevor ich mich hier engagiere.

Vertrauen auf dem Nullpunkt

Viel stärker als erwartet sackte heute der Index für das US Verbrauchervertrauen erneut ab! Die ersten Berechnungen ergaben einen Indexstand von nur noch 63,2 Zählern. Den US Konsumenten fehlt das Vertrauen in Ihre Wirtschaft. daran sind nicht zuletzt die ständig steigenden Kosten für Nahrungsmittel Energie und im speziellen der Ölpreis schuld. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang des Index‘ auf 69,0 Punkte gerechnet was auch schon ein neues 16-Jahres Tief gewesen wäre.

Die Stimmung ist somit so schlecht wie es seit Anfang der achtziger Jahre nicht mehr der Fall war“!Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index der Universität Michigan gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt.

Wie soll man auch in Kauflaune kommen wenn einem das Geld schon vorher an der Tankstelle und im Supermarkt aus der Tasche gezogen wurde, mal ganz davon abgesehen das viele Amerikaner mittlerweile ums nackte Überleben kämpfen nachdem Ihnen Ihr Haus weggepfändet wurde. Die Stimmung ist zu Recht so schlecht und wird wohl noch schlechter werden.

In diesem Zusammenhang ist es mal wieder umso erstaunlicher das diese Nachricht und die Zahlen von General Electric heute nicht zur totalen Börsenkatastrophe geführt haben. Vielleicht haben wir an der Börse ja das Stimmungstief schon hinter uns und wir sehen bald wieder eine Erholung an den Märkten. Vielleicht auch nicht, aber wenn dann sollte dies dann auch das Verbrauchervertrauen wieder mit nach oben ziehen.

Erstaunliche Entwicklung bei Solartiteln

Vielleicht hängt es mit dem Bericht zusammen das der Emissionsausstoß dieser Welt in den letzten 10 Jahren um über 100 Prozent zugenommen hat, aber ich habe keine so rechte Erklärung für den heutigen Kursverlauf bei den Solartwerten. Geradezu steil nach oben gehen die Kurse seit Börseneröffnung und das in dem Marktumfeld in dem General Electric die Welt erschüttert. Gerade Technologietitel sollten darunter leiden habe ich heute geschrieben… Naja irren ist menschlich und ich freu mich über das Ergebnis.

Bei Suntech ist seit gestern ordentlich Bewegung drin, und anscheinend will irgend jemand nicht das die 50 Dollar Marke geknackt wird. Dementsprechend wichtig wäre eine heutige Erholung der Aktie wieder in den Bereich um 48,- Dollar um ein weiters Abrutschen zu verhindern. Ich erinner nochmal kurz an das Minimalziel der Analysten von 66,- Dollar. Dennoch ist die Shortquote mit 10.813.500 Aktien immer noch sehr hoch und in dem Umfeld wäre es schon ein kleines Wunder wenn dies der Aktie heute gelingt. Mittelfristig mache ich mir da aber gar keine Sorgen.

Zurückgegangen hingegen ist die Shortquote bei Trina Solar von 4.360.000 auf 4.160.000 Aktien. Wenn man sich den Gesamtmarkt ansieht scheint ein Solarinvest auf jeden Fall eine gute Wahl zu sein!

Bear Stearns legt bis Montag Zahlen vor

Bear Sterns die bereits am 29 Februar Ihre Zahlen für das abgelaufene erste Quartal vorlegen sollten hat auch den verspäteten Termin für die Vorlage am vergangenen Mittwoch verstreichen lassen. Nun kam die Zusage des Unternehmens das dies bis spätestens kommenden Montag nachgeholt werden soll. Man darf also gespannt sein wie das Ergebnis nun tatsächlich ausfällt.

Im Vorfeld kündigte man an das das Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert liegen würde, man jedoch keinen Verlust ausweisen müsse. Es wurde 554 Millionen Dollar bei Bear Stearns verdient. Durch die Spekulation mit faulen Kediten hatte die Bank Milliarden in den Sand gesetzt unklar ist nach wie vor die Höhe der Summe. In jedem Fall jat das Bankhaus aber damit seine Unabhängigkeit nach der Notübernahme duch JP Morgan verspielt.

Der amerikanische Finanzkonzern J.P. Morgan Chase & Co. hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass er seinen Anteil an der krisengeschüttelten Investmentbank Bear Stearns Cos. Inc. auf 47,4 Prozent erhöht hat.

General Electric schockt!

Und wiedermal sehr schlechte Nachrichten aus den USA. Die Frage istt jetzt ob es den Börsen gelingen wird diese Nachrichten weiterhin halbwegs zu ignorieren, oder ob nun der Rückwärtsgang eingelegt wird. Für mich persönlich waren die Zahlen im Rahmen der Erwartungen, denn man kann von einem Riesenkonzern wie GE, der einen gewissen Teil seiner Rendite auch aus Finanzgeschäftenerwirtschaftet, nicht erwarten das die aktuelle Situation einfach so an einem vorbeiläuft.

General Electric hat im ersten Quartal einen Nettogewinn je Aktie von 043 Dollar erreicht, deutlich weniger als die Konsensprognose der Analysten, die bei 0,51 Dollar je Anteilsschein gelegen hatte. Auch in punkto Umsatz patzte der Konzern im Berichtszeitraum: Statt der im Schnitt erwarteten 43,6 Milliarden Dollar lagen die Quartalserlöse lediglich bei 42,2 Milliarden Dollar.

Der Ausblick auf das Gesamtgeschäftsjahr 2008 hat sich stark eingetrübt: Statt 2,42 Dollar je Aktie Nettogewinn geht GE-Chef Immelt nun nur noch von 2,20 bis 2,30 Dollar Ertrag je Anteilsschein aus. Im zweiten Quartal soll der Gewinn je Aktie zwischen 0,53 und 0,55 Dollar liegen. Die Analystenprognose für diesen Zeitraum lag bislang bei 0,58 Dollar.

Das dürfte heute den Gesamtmarkt und im speziellen den Technologiesektor schwer belasten. Der Chef von General Electric zeigte sich selber sehr enttäuscht und überrascht von diesen Zahlen. Nach Unternehmensangaben hat vor allem die Finanzsparte des Unternehmens stark unter den schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten gelitten.

Brot für die Welt

Die dramatische Entwicklung bei den Nahrungsmittelpreisen hat nun auch den IWF aufs Parkett gerufen. Nicht nur die Finanzkrise sei eine Bedrohung sagte IWF Chef Straus-Kahn sondern die Teuerung und Verknappung von Lebensmitteln in verschiedenen Ländern sei ebenso ernst zu nehmen. In einigen Ländern in Afrika werde dies zu deutlichen wirtschaftlichen Turbulenzen führen, aber auch zu beträchtlichem Leid und Elend.

Damit wird wahrscheinlicher, dass sich die Finanzminister und Notenbankgouverneure der sieben großen Industrienationen (G7) bei ihrem Treffen am Freitagabend in Washington nicht nur mit den Verwerfungen im internationalen Finanzsystem, sondern auch mit den stark steigende Preisen für Grundnahrungsmittel wie Reis, Mais oder Weizen auseinandersetzen werde. Den Ernst der Lage signalisierten nicht nur die jüngsten Unruhen in Haiti, sondern auch die gewalttätigen Ausschreitungen in einigen afrikanischen Staaten.

Sowohl in unseren Breitengraden als auch in der dritten Welt werden die Preise weiter steigen, bzw. das Angebot weiter verknappen. So wollten die Phillipinen kürzlich 200.000 Tonne Weizen ordern, die Ihnen aber niemand liefern wollte. Diese Situation ist vielleicht sogar in Ihren Auswirkungen viel schlimmer als die Kreditkrise und ich würde mir wünschen das die G7 Staaten auch hier rechtzeitig, regulierend eingreifen wird.

ABN Amro Hypothekengruppe stellt Kreditvergabe ein

Die ABN Amro Hypotheken Gruppe kapituliert vor den Folgen der Finanzkrise. In Deutschland vergibt der Immobilienfinanzierer keine neuen Wohnbaukredite mehr. Die Refinanzierungskosten sind so hoch, dass sich das Geschäft nicht mehr lohnt.

Die AAHG ist bereits der zweite Hypothekenanbieter, der in Deutschland die Segel streicht. Im Januar hatte der US-Finanzkonzern GMAC Financial Services sein Immobilienneugeschäft hierzulande eingestellt – ebenfalls wegen der teureren Refinanzierung. Der US-Anbieter hatte sich vor allem über die Verbriefung seiner Kredite refinanziert. Das war im Zuge der US-Hypothekenkrise zuletzt allerdings kaum noch möglich. Wie AAHG hatte sich auch GMAC Financial Services auf die Vergabe von Immobilienkrediten ohne Eigenkapital spezialisiert.

Das Ausfallrisiko habe sie über Zinstauschgeschäfte, sogenannte Swaps, am Kapitalmarkt abgesichert. Diese Absicherung sei allerdings so kostspielig geworden, dass der Zins für den Kunden eigentlich auf 8,5 oder 9 Prozent hätte steigen müsse. Das sich das nicht mehr rechnet dürfte jedem einleuchten. Vielleicht ist dies auch aus Bankensicht ein sehr vernünftiger Schritt sich erstmal aus dem Geschäft zurück zu ziehen bis sich die Wogen wieder geglättet haben. Es ist ein wenig wie beim Trading…man sollte nicht immer handeln wenn der Markt offensichtlich gegen einen läuft..

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