Brot für die Welt

Die dramatische Entwicklung bei den Nahrungsmittelpreisen hat nun auch den IWF aufs Parkett gerufen. Nicht nur die Finanzkrise sei eine Bedrohung sagte IWF Chef Straus-Kahn sondern die Teuerung und Verknappung von Lebensmitteln in verschiedenen Ländern sei ebenso ernst zu nehmen. In einigen Ländern in Afrika werde dies zu deutlichen wirtschaftlichen Turbulenzen führen, aber auch zu beträchtlichem Leid und Elend.

Damit wird wahrscheinlicher, dass sich die Finanzminister und Notenbankgouverneure der sieben großen Industrienationen (G7) bei ihrem Treffen am Freitagabend in Washington nicht nur mit den Verwerfungen im internationalen Finanzsystem, sondern auch mit den stark steigende Preisen für Grundnahrungsmittel wie Reis, Mais oder Weizen auseinandersetzen werde. Den Ernst der Lage signalisierten nicht nur die jüngsten Unruhen in Haiti, sondern auch die gewalttätigen Ausschreitungen in einigen afrikanischen Staaten.

Sowohl in unseren Breitengraden als auch in der dritten Welt werden die Preise weiter steigen, bzw. das Angebot weiter verknappen. So wollten die Phillipinen kürzlich 200.000 Tonne Weizen ordern, die Ihnen aber niemand liefern wollte. Diese Situation ist vielleicht sogar in Ihren Auswirkungen viel schlimmer als die Kreditkrise und ich würde mir wünschen das die G7 Staaten auch hier rechtzeitig, regulierend eingreifen wird.

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