Wachovia braucht dringend Geld

Nun hat es auch Wachovia um die es bis dato ziemlich ruhig war einen deutlichen Einruch erlebt. Die viertgößte US Bank benötigt nach einem deutlichen Verlust im ersten Quartal dringend frisches Geld. US Investoren sollen einspringen und mehrere Milliarden an frischem Kapital zur Verfügung stellen.

Für eine Beteiligung am Aktienkapital der Bank könnten die Investoren insgesamt zwischen 6 und 7 Mrd. $ bezahlen. Dabei dürfte der Preis je Wachovia Papier bei etwa 23 bis 24 $ liegen. Dies würde einen Abschlag vzum aktuellen Kurs von 27,87 $ bedeuten. Bei dem amerikanischen Geldhaus war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Als möglichen Investor für Wachovia nannte die Zeitung Warburg Pincus. Die Beteiligungsgesellschaft lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab.

Das Minus bei Wachovia betrage netto 350 Mio. $, teilte das Kreditinstitut mit. Mit Sondereinflüssen summierte sich der Verlust auf 393 Mio. $ oder 20 Cent je Aktie. Vor einem Jahr hatte die Bank noch einen Gewinn von 2,3 Mrd. $ oder 1,20 $ je Anteilsschein verbucht. Das Institut kürzte die Dividende pro Anteilsschein um 41 Prozent auf 37,5 Cent von zuvor 64 Cent je Quartal.

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