Author Archives: Lars

Trendbruch bei First Solar und Ja Solar

Wie schon letzte Woche geschrieben zeigen die Aktien von First Solar und Ja Solar in den letzten Tagen Schwäche. Die Charttechnik bei First Solar hat sich deutlich verschlechtert und die Ünterstützung ist heute wohl gefallen. Nun dürfte die 260er Marke wohl erstmal zum Widerstand werden. Ganz im Gegensatz zu den deutschen Solarwerten tendieren die US Titel überwiegend nach Süden. Lediglich LDK Solar kann sich diesem Trend heute einigermaßen entziehen.

Die Nachrichtenlage aus den USA bezüglich des geplanten Emissionshandels geben Anlass zur Hoffnung das spätestens mit den US Präsidentschafts- Wahlen im September eine nachhaltige Wende in der Energiepolitik der Vereinigten Staaten eintreten kann. Bis dahin könnten uns aber noch sehr volatile Zeiten ins Haus stehen und der Ölpreis für die ein oder andere Bewegung in dem Sektor sorgen.

Die Aktie von Suntech Power hat soeben die 40,- Dollar Marke erneut getestet. Bei Trina Solar dürfte irgendwo zwischen 41,- und 42,- Dollar nochmal so eine Marke liegen. Hier allerdings sollten beide Aktien wieder nach Norden laufen. Ja Solar könnte sich bei 20,- Dollar wieder fangen. Dies hätte die Aktie allerdings schon bei 22,- Dollar tun sollen. Der Trend ist also auch hier eigentlich nicht mehr existent..

George W. Bush fürchtet Joseph Lieberman

George W. Bush dürfte nicht sehr erfreut sein, denn der Joseph Lieberman, ein einflussreicher Demokrat im Senat hat heute einen neuen Gesetzesentwurf zum Emissionshandel nach dem Modell Deutschlands eingereicht. Nach der ignoranten Haltung der US Regierung in den vergangenen Jahren (siehe Kyoto Protokoll) dürfte der Plan, zumindest unter der derzeitigen Regierung, ebenso wenig Aussichten auf eine schnelle Umsetzung haben wie vorherige Entwürfe. Sollte die Regierende Partei allerdings im September wechseln, wovon ich immer noch ausgehe, wäre der Zeitpunkt für einen solchen Entwurf nicht schlecht gewählt.

Bis zum Jahr 2050 sollen die Vereinigten Staaten knapp 70 Prozent ihrer Treibhausgasemissionen einsparen, so Joseph Lieberman. Vorbild ist hier Europa, wo es solch ein System bereits seit 2005 gibt. Die Idee ist folgende: Unternehmen erhalten ein knappes Budget an handelbaren Verschmutzungsrechten. Übersteigen ihre Emissionen das Budget, müssen sie auf dem Markt zukaufen. So bildet sich ein Preis für CO2, der in den Kalkulationen einfließt. Derzeit kostet die Tonne Kohlendioxid in Europa rund 25 Euro.

Bradford & Bingley Krise belastet die Börsen

Der größte britische Baufinanzierer für Miethäuser, Bradford & Bingley leidet momentan wie keine andere britische Bank unter den Folgen der Kreditkrise. Am Sonntagabend hatte das Institut den Einstieg des Finanzinvestors Texas Pacific Group (TPG) vermeldet. Allerdings zu deutlich schlechteren Konditionen als der Markt dies erwartet hätte.

Dies belastete den gesamten Finanzsektor in Europa mal wieder sehr stark. Die Alarmstimmung wurde zusätzlich durch enttäuschende Daten vom britischen Immobilienmarkt angeheizt. Die Hypothekenbewilligungen fielen im April auf den tiefsten Stand seit neun Jahren. Die Banken gewährten nur 58.000 Kredite, teilte die Bank of England mit. Das Pfund brach daraufhin ein.

Dem entsprechend schlecht halten sich heute auch mal wieder die deutschen Immobilienwerte, was für mich persönlich langsam eine herbe Enttäuschung ist. Hier wird nur noch panisch verkauft ohne vorher vernünftig nachzudenken. Aber so ist es halt, auch wenn man anderer Meinung ist, der Markt hat immer recht.

1822direkt Bank mit 4,8 Prozent Tagesgeld

4,8 Prozent Tagesgeld bietet die 1822direkt Bank aktuell und liegt damit sogar noch 0,1 Prozent über einer Festgeldanlage bei der Bank. Das Ganze ist ohne Mindestanlagesumme, nur limitiert bis 500.000 Eur. Also durchaus eine lohnende Alternative wenn man an der Börse gerade nicht aktiv sein will!

1822direkt

Suntech und Cameco ein Kauf

Der hohe Ölpreis treibt Uran- und Solaraktien im Moment kräftig nach oben, sagt Eric Roseman, Rohstoff-Experte und Herausgeber des US-Börsendienstes „Commodity Trend Alert„Der hohe Ölpreis bereitet den Boden für eine große Rallye bei alternativen Energieaktien“. Aktuell werden von Ihm zwei Unternehmen aus diesem Sektor empfohlen. Suntech und Cameco halte er für die beiden lohnendsten Aktien auf Sicht der kommenden 12 Monate.

„Ein weiter steigender Ölpreis ist extrem gut für die Anbieter von alternativen Energielösungen wie wir es ja auch in den letzten Wochen deutlich gesehen haben. Der Ölpreis hat sich nun auf Sicht von 12 Monaten verdoppelt. Parallel dazu sind aber Solar- und auch Uranaktien zwischenzeitlich stark abgerutscht. Diese beiden Märkte gaben nach, weil die Subprime-Krise einfach alles mit nach unten gezogen hat – jedenfalls bis vor kurzem.

Aber es gibt noch ein weiteres Argument für einen Anstieg dieser beiden Sektoren: Der Abstieg des Biosprits. Berichte über stark gestiegene Getreidepreise und die nicht wirklich ökologische Bilanz von Biosprit, haben den ganzen Themenkomplex sehr stark belastet. Daraus ergibt sich, dass Investoren in Zukunft stärker auf wirklich saubere Energiealternativen ohne „Nebenwirkungen“schauen werden – Solar und Uran.

Becks kauft Budweiser

Schonn etwas älter die Meldung aber durchaus interessant. Auch in der Brauereibranche scheint siche eine große Übernahme anzubahnen. Der größte Bierbrauer der Welt Inbev, der unter anderem die Marke Becks herstellt, bereitet angeblich die Übernahme des Konkurrenten Anheuser-Busch vor. Die Aktie von Anheuser Busch konnte darauf hin am Freitag um über sieben Prozent zulegen. Bei Inbev hingegen kam es zu einem Abschlag von 3 Prozent.

Zunächst wolle man direkt mit der Führungsebene von Budweiser kontakt aufnehmen und eine Übernahme besprechen. Sollten diese Verhandlungen scheitern, wovon man bei dem belgischen Bierbrauern ausgehe, dann wolle mann den Aktionären direkt eine offerte machen. Die Richtung ist also klar vorgezeichnet. So oder so will man den Konzern schlucken.

Sollte die Übernahme zustande kommen, würde ein neuer Getränke-Gigant mit rund 35 Milliarden Dollar Umsatz entstehen. Inbev und Anheuser Busch würden dann klar dem Konkurrenten SAB Miller enteilen. Inbev besitzt unter anderem die Marken Beck’s, Franziskaner, Löwenbräu, Brahma, Leffe und Stella Artois. Anheuser-Busch ist vor allem mit seiner Marke Budweiser bekannt.

Cenit mit Großauftrag von EADS

Die Softwarefirma Centit feuert heute einen Großauftrag vom Luft-und Raumfahrtkonzern EADS. Der Rahmenvertrag, den Cenit mit EADS am Montag unterschrieb, sei der bisher größte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. Unter anderem wird sich Cenit zukünftig um den „First Level Support für PLM-Systeme“ kümmern. Auf Deutsch: Cenit liefert die Anwenderunterstützung für das Produktzyklusmanagement.

Die Firmenleitung der Cenit AG bezeichnete diesen Auftrag als Meilenstein in der Firmengeschichte. Cenit-Chef Kurt Bengel unterstrich die Bedeutung des Auftrages. „Wir haben entscheidende Marktanteile gewonnen und unsere Position in der Luft- und Raumfahrtindustrie massiv ausgebaut“, sagte er. Nach den ersten Projekten, die Cenit vor rund neun Jahren von EADS erhielt und bei rund 100.000 Euro lagen, sei nun eine neue Dimension erreicht.

Leider ist die Cenit Aktien im Zuge der allgemeinen Aufräumaktion in der vergangenen Woche ebenfalls aus dem Tradingdepot verkauft worden. Nach wie vor ist die Aktie auf dem Niveau sehr interessant, und ich werde versuchen zu einem günstigen Zeitpunkt nochmal einige Stücke zu ergattern.

Vivacon ex Dividende

Die Vivacon Aktie kennt seit ein paar Tagen im allgemeinen und seit dem Bericht von Merill Lynch im speziellen leider nur noch eine Richtung, und so wurde ich auch hier gestern bei 10,31 Euro ausgestoppt. Nachdem die Aktie heute auch noch ex Dividende gehandelt wird war ein weiterer Kursverlust von mindestens 0,50 Euro sicher.

Nicht das ich nicht mehr an diese Aktie glauben würde, aber ich habe es vorgezogen heute mit einer ersten Position wieder bei 9,51 Euro einzusteigen. Denn in erster Linie handelt es sich hier um eine sehr massive Fehleinschätzung der Analysten und ein inzwischen wahnwitzig niedriges Bewertungsniveau eines deutschen Immobilientitels.

Natürlich ist das Sentiment für die Aktien aus der Immobilienbrache gerade nicht gerade rosig, aber auch dies dürfte sich bald wieder ändern, und dann dürfte die Vivacon Aktie wieder ganz vorne mit dabei sein. Ich kann es sehr gut verstehen wenn hier einige entmutigte Anleger ihre Stücke nun auf den Markt schmeissen, aber ich würde es nicht tun. das Schlimmste sollte jetzt überstanden sein!

Ausbruch bei LDK Solar. Trina und Suntech sind raus.

Nun ist es wohl auch hier endlich soweit, und mit endlich meine ich endlich. Denn ausser mir dürfte es noch eine ganze Reihe leidgeprüfter LDK Solar Aktionäre geben die auf diesen tag schon seit Wochen oder Monaten warten. Soeben hat die Aktie extrem schwungvoll und unter hohen Umsätzen die wichtige Marke von 43,- Dollar hinter sich gelassen und stürmt weiter gen Norden. In diesem Moment befindet sich der Kurs knapp unterhalb der 45,- Dollar Marke.

Die Umsätze lassen sich wohl am besten durch die von mir letzte Woche prognostizierten Shorteindeckungen erklären die nun folgen. Sollte es der LDK Solar Aktie also gelingen diesen Trend in dem heute äusserst schlechten Marktumfeld fortzusetzen oder nur zu halten wird es weiter rauf gehen. Verdient haben wir es allemal.

Bei Trina Solar und Suntech bin ich gestern leider ausgestoppt worden und die Aktien befinden sich im Moment nicht mehr in meinem Depot, was allerdings nicht heißen soll das das dauerhaft so bleiben muss. Ich warte noch auf einen günstigeren Wiedereinstieg in einem dann vielleicht besserem Marktumfeld.

Solarfun hingegen konnte heute mit zahlen überzeugen und setzt den Anstieg weiter fort. inzwischen liege ich hier 102 Prozent im Plus. Den Stopp habe ich eng nachgezogen und freue mich über jeden Dollar den die Aktie jetzt noch hinzu gewinnt. Allerdings glaube ich nicht das es hier ewig noch so weiter gehen kann.

Poker um Yahoo geht weiter, Microsoft raus Google rein?

Die Übernahme von Yahoo durch Microsoft scheint vorerst gescheitert. Der Microsoft-Konzern plant laut dem gestrigen Interview mit Microsoft-Chef Steve Ballmer keinen weiteren Anlauf zur Übernahme von Yahoo. Er wolle in Zukunft nur noch über eine zusammenarbeit mit Yahoo reden. Währenddessen hat Yahoo bereits die Fühler zum Weltmarktführer für Suchmaschinentechnologie Google ausgestreckt.

Laut Presseberichten haben die beiden Unternehmen in den letzten paar Wochen Gespräche über eine gemeinsame Vermarktung ihrer beider Online Suchen  geführt. Bereits im April hatte es eine Testphase gegeben, die beide Seiten als erfolgreich bezeichneten.

Den Großinvestoren Carl Ikahn wird das nicht sehr freuen und es ist wohl sicher das er mit allen Mitteln versuchen wird diesen Schritt zu verhindern. Der Milliardär will sich und neun Kandidaten auf der Hauptversammlung am 3. Juli in den Yahoo-Aufsichtsrat wählen lassen, um doch noch eine Fusion mit Microsoft zu erzwingen.

Asien schwach, Rohstoffe werden verkauft, Solar boomt.

Öl ist weiter auf dem Höhenflug. Gestern notierte das schwarze Gold zum ersten Mal nahe der 130 Dollar Marke. Ich behaupte ja immer noch das diese Entwicklung rein spekulationsgetrieben ist und nicht von langer Dauer sein kann. Der charttechnische Verlauf lässt eindeutig einen beschleunigten Trend erkennen, der nun um die 130,- Dollar Marke seinen Peak finden sollte bevor er dann (hoffentlich bald) wieder in sich zusammenfällt. Ich denke gerade über eine Shortposition im Öl nach und halte die ausgerufenen Kursziele von 250 Dollar je Barrel schlichtweg für Quatsch.

Relativ heftige Abschläge gab es heute Nacht in Asien. Alle Indizes sind zwischen 1 und 1,8 Prozent im minus. Am besten hält sich noch der Hang Seng Index mit einem Minus von nur 0,7 Prozent. Gestern hatte der Rohstoffsektor in den USA schon kräftig abgegeben, und dieser Trend setzte sich heute in den asiatischen Staaten weiter fort.  BHP Billiton und Rio Tinto gehörten gestern zu den Top Verlierern mit Abschlägen von teilweise über 7 Prozent an den amerikanischen Börsen. Ebenso ist mal wieder der Finanzsektor sehr schwach und dürfte heute weiter abgeben.

Erstaunlich stark hingegen präsentierten sich auch gestern wieder die chinesischen Solarwerte. Nach dem obligatorischen Rücksetzer zum Handelsbeginn stabilisierten sich die Kurse extrem schnell wieder und stiegen ohne jede weiter Schwäche bis Handelsschluss noch leicht an. Nach den starken Kursanstiegen der letzten Tage und dem Verlauf der Börse gestern ist das schon wirklich erstaunlich und zeugt von großer Stärke dieses Sektors im Moment. Nach der Konsolidierung vorgestern scheint sich auf diesem Niveau nun ein neuer Boden gebildet zu werden um den weiteren Anstieg vorzubereiten. Aber trotz aller Euphorie bitte nie die Stopps vergessen.

Merill Lynch stuft Immobiliensektor ab

Das ich von Analystenmeinungen im Allgemeinen nicht viel halte ist ja kein Geheimnis. Die neuesten Aussagen von Merill Lynch zum deutschen Immonileinsektor hingegen halte ich schlichtweg für falsch. Natürlich kommt es hier auf den Anlagehorizont des einzelnen an, denn mit einer schnellen Erholung ist wohl erstmal nicht zu rechnen.

Was allerdings Fakt ist ist das die Preise für die Aktien deutscher Immobilienwert teilweise weit unter NAV notieren und Warren Buffet an diesen Aktien seine helle Freude hätte. Das Risiko nach unten halte ich für überschaubar, das zukünftige Potenzial allerdings für enorm. Ein Sell Rating auf diesem Niveau ist eher ein schlechter Scherz. Es kann durchaus sein das der Sektor noch eine Weile belastet wird. Dennoch sehe ich hier bei einer nachhaltigen Erholung der US Wirtschaft und entsprechender Lockerung der Kreditvergabe wieder deutlich steigende Preise.

Demensprechend lastet heute auf dem gesamten Sektor die Merill Lynch Aussage schwer. Die Bank findet den Sektor nach einer aktuellen Studie „unspannend“ und hat einzelne Titel wie Deutsche Wohnen und Vivacon von „neutral“ auf „sell“ herabgestuft. Beide SDax-Titel gehören daraufhin zu den größten Kursverlierern im Nebenwerteindex.

Im MDax hält sich lediglich IVG mit einem Verlust von rund einem halben Prozent wie der Gesamtmarkt. Merrill Lynch hatte zur Begründung ihrer Immobilenaktien-Aversion angeführt, dass der Wert der Immobilienportfolios wegen steigender Finanzierungskosten um 20 Prozent gesunken sei. Gagfah sei der einzige Wert, in den es sich lohne, zu investieren, so die Experten in der Studie.

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