Author Archives: Lars

Vivacon Vorstand bekräftigt Prognose

Nach wie vor hält der Vivacon Vorstand an seiner Prognose von 60 Millionen Euro Ertrag für das Jahr 2008 fest. Nicht nur durch die geplanten Projekte über die ich gestern schon berichtet hatte sondern auch mit einem heute gemeldeten Verkauf von 2000 Wohneinheiten bekräftigt die Vivacon Unternehmensführung diese Ziele. Trotz des derzeit katastrophalen Umfeldes für Immobilienaktien legte die Aktie daraufhin heute ordentlich zu.

Veräußert wurden rund 2.000 Wohn- und Geschäftseinheiten in Westdeutschland mit einer Wohn- und Nutzfläche von insgesamt über 130.000 Quadratmetern. Das vorläufige Transaktionsvolumen der Wohneinheiten ohne Grundstücke belaufe sich auf rund 80 Millionen Euro, vorbehaltlich etwaiger Anpassungen, hieß es vom Unternehmen. Der Abschluss sei im gegenwärtigen Umfeld positiv, sagte ein Händler.

Insgesamt beziffert der Konzern seinen Bestand an jährlichen Erbauzinsen auf 16,2 Millionen Euro. Im laufenden Jahr seien weitere Zukäufe geplant. Der Konzern bekräftigte seine Prognose, wonach der Gewinn im laufenden Geschäftsjahr auf 60 Millionen Euro steigen soll von 56,2 Millionen im Vorjahr.

Einkausmanager Index Chicago sendet positive Signale

Wie der Verband der Einkaufsmanager in Chicago am Montag mitteilte, stieg der Index der Geschäftstätigkeit auf saisonbereinigt 49,6 Punkte. Die Wirtschaftsaktivität in der Region Chicago ist im Juni etwas stärker gewesen als erwartet. Die von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen hatten dagegen einen Rückgang auf 48,4 prognostiziert. Im Mai hatte der Wert 49,1 betragen. Werte über 50 Punkte deuten auf eine Expansion, Zahlen darunter auf eine Kontraktion im verarbeitenden Gewerbe der Region. Sollte also bei der nächsten Veröffentlichlichung gar wieder ein wert über 50 rauskommen könnte dies eventuell mal wieder für etwas Entspannung sorgen.

Infaltion und kein Ende

Der dramatische Anstieg der Verbraucherpreise in der Eurozone sendet heute erneute Alarmsignale für die Börsen. Am Rentenmarkt brachen die Notierungen dramatisch ein. Nach Angaben der Eurostat, des europäischen Statistikamtes, ist die Inflation im Euroraum für den Monat Juni auf vier Prozent gestiegen. Der bisherige Rekordmarke von 3,7 Prozent im Mai wurde damit nochmal deutlich getoppt.

Die maßgeblichen Preistreiber waren demnach, wie könnte es anders sein, die Energiekosten, allen voran der hohe Ölpries von derzeit 143,- Dollar je Barrel und die permanent ansteigenden Notierungen am Gasmarkt. Auch zahlreiche Grundnahrungsmittel wurden spürbar teurer. Am Rentenmarkt sorgten die Nachrichten für einen kräftigen Kursrutsch.

Der für Staatsanleihen in der Euro-Zone fiel innerhalb weniger Minuten um über einen Punkt auf das 110,04 Punkte. Das ist eine für diesen Markt ungewöhnlich starke Bewegung. Marktteilnehmer erwarten hier also bald deutlich höhere Zinsen und diese Bewegung könnte bereits am Donnerstag zur EZB Sitzung eingeleitet werden. erwartet wird hier eine leichte Zinsanhebung um 25 Basispunkte.

Der Dax notierte nach der Meldung  nach edre 6300er Marke und ist damit von den Januartiefs nicht mehr allzu weit entfernt. Wie schon vor ein paar Tagen geschrieben stellt immer noch die Marke von 6250 Punkten hier einen markanten Wendepunkt dar. Mal schaun ob wir dieses Mal nicht vielleicht sogar kurzzeitig darunter gehen werden. In jedem falle bleibt die charttechnische Situation nicht nur beim Dax sondern insbesondere beim Dow Jones extrem angespannt.

Minus 35 Prozent bei ADVA

Wiedermal eine Gewinnwarnung beim Netzwerkausrüster ADVA! Das hat nun schon fats Tradition und schickte die Aktie heute reneut auf neue Tiefststände. Mit einem kräftigen Minus von 35 Prozent rauschte die ADVA Aktie heute in den Keller. Grund war das die Erlöse nur noch zwischen 50 und 52 Millionen Euro liegen, bislang war man bei Adva von Umsätzen in der Region zwischen 55 und 59 Millionen Euro ausgegangen.

Das Unternehmen hatte am heutigen Morgen bekannt gegeben, dass sich Umsatz und Ergebnis im zu Ende gehenden zweiten Quartal schlechter entwickelt haben, als zuletzt prognostiziert.

Auch das erwartete „IFRS Proforma Betriebsergebnis“, bei dem etwa Firmenwertabschreibungen und Aufwendungen aus aktienbasierter Vergütung ausgeklammert werden, wird nicht die bisherigen Erwartungen erreichen. Es soll zwischen minus drei und null Prozent vom Umsatz liegen, also bestenfalls eine schwarze Null erreichen. Bisher hatte Adva mit einem Ergebnis von minus zwei bis plus ein Prozent des Umsatzes gerechnet.

Vivacon baut 600 Luxuswohnungen in Berlin

Mit spektakulären Projekten in Berlin baut die Vivacon AG, Köln, ihre bundesweite Stellung als Top-Anbieter hochwertigster Eigentumswohnungen weiter aus. Größtes Projekt mit einem Volumen von rund 95 Millionen Euro ist das „Luisen-Karree“ am Köllnischen Park im Märkischen Viertel. Nach Erwerb eines 12 000 Quadratmeter großen Areals mit historischen Gebäuden liegt hier jetzt das Ergebnis des Architekten-Wettbewerbs vor: Auf 26.000
Quadratmetern Wohnfläche werden demnach bis zu 375 Wohnungen nach demKonzept der renommierten Berliner Architektin Annette Axthelm entstehen.

„Wir werden die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude behutsam revitalisieren und die historische Bausubstanz mit dem Neubau luxuriöser Eigentumswohnungen verknüpfen“, erklärt Michael Jung, Sprecher des Vorstands der Vivacon AG. Für ein ähnliches Projekt in Berlin wurde die Vivacon AG bereits 2007 beim Deutschen Bauherrenpreis mit einer besonderen Anerkennung ausgezeichnet. Baubeginn ist voraussichtlich Januar 2009, Fertigstellung Mitte 2010.

„Das Erbbaurecht-Konzept wird diese Wohnungen zusätzlich attraktiv machen“, erläutert Michael Jung. „Denn die Erwerber müssen den Grundstücksanteil nicht finanzieren.“ So wird das Grundstück im Eigentum der Vivacon AG verbleiben, die Erwerber erhalten für die Wohnungen ein Erbbaurecht mit einer Laufzeit von bis zu 198 Jahren.

Am Spreeufer nahe der Friedrichstraße startet die Vivacon AG zudemschon im September 2008 den Bau eines Philippe-Starck-Hauses mit knapp 100 Wohnungen im Rahmen eines Entwicklungsprojektes der Deutsche Immobilien AG. Mit dem internationalen Stardesigner hat die Vivacon AG unter der Marke „yoo Deutschland“ eine bundesweit exklusive Kooperation.

Ich tus mal wieder und kaufe…bei 6,- Euro scheint sich die Aktie nun endlich gefangen zu haben!

Ist das jetzt der finale Abverkauf?

Die Angst regiert wieder an den Märkten. Verschreckte Anleger scheinen massenhaft Ihre Papiere auf den Markt zu schmeißen und das ist zumeindest aus menschlichen Gesichtspunkten verständlich, denn die permanent schlechte Nachrichtenlage lässt auch be den härtesten vertretern dieser Zunft die Nerven flattern. Niemand weiß wie es weiter geht und ob alles nicht vielleicht doch noch viel schlimmer ist als eh schon angenommen. Der Ölpreis versetzt auch der kleinsten Konjunkturerholung fast täglich einen neuen Hieb, und die neu aufkeimenden politischen Sorgen gepaart mit einer möglichen weiteren Verknappung des kostbaren Rohstoffes versetzen die Finanzmärkte in Angst und Schrecken.

Wie soll man sich nun verhalten? Der gestrige Tag war auch aus charttechnische Sicht schlichtweg eine Katastrophe. Ich bin gestern ebenfalls bei fast allen Werten ausgestoppt worden. Natürlich habe auch ich dabei Geld verloren, bin aber nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Ganz entscheidend dürfte für den weiteren Verlauf der Börsen, und hier im Speziellen der US Indizes, am heutigen Handelstag werden. Ich erwarte mir da keine großen Wunder, aber vielleicht eine Tendenz die man aufgreifen kann.

Grundsätzlich gibt es zwei mögliche Szenarien. Das eine ist die übergeordnete ABC Korrektur die uns im Dow bis in die Tiefen von ca 10500 Punkten führen könnte. Diese Zahl sollte dann aber schnell und heftig innerhalb weniger Tage erreicht sein. Und die Andere mögliche Variante ist eine kurzfristige Erholung zumindest über die charttechnisch wichtigen Marken, die ich momentan noch für wahrscheinlicher halte. Insbesondere die Solarwerte sollten eigentlich auf Grund des hohen Ölpreises bald wieder eine deutliche Erholung vollziehen. Das klappt aber wohl nur im zweiten Szenario, ansonsten werden auch diese Titel einfach mitgerissen. Ich sitze hier auf jeden Fall mal mit dem Finger am Abzug und beobachte..

SKW Stahl-Metallurgie unter Verdacht

Preisabsprachen bei der SKW Stahl-Metallurgie? Heute wurde der Verdacht laut geäussert das sich der Zulieferer für die Stahl Industrie kartellrechtswidrig verhalten haben könnte. Der Konzern habe sich bei der Vermarktung von Calciumcarbidpulver und Magnesiumgranulat mit Konkurrenten abgesprochen, hieß es seitesn der EU Kartellbehörde in Brüssel. Man werde die Vorgänge prüfen, dies sei aber ein allgemein üblicher Ablauf in kartellbehördlichen Ermittlungsverfahren, hieß es weiter.

Die Anleger der SKW Aktie verkauften daraufhin heute panikartig Ihre Papiere und der Kurs stürzte um fast 20 Prozent ab. Diese Vorwürfe sind nicht ohne und es könnte dem Konzern einiges Ungemach drohen sollten sie sich bewahrheiten. Nach wie vor halte ich die Aktie der SKW Stahl-Metallurgie für sehr interessant und unterbewertet. Jedoch sollte man vielleicht erstmal abwarten wohin die Reise geht bevor man wieder zugreifen kann.

Börsenhandel bald ab 8:30 Uhr?

Die Deutsche Börse will den Start des Handels auf dem Xetra-System laut einem Bericht der „Börsen-Zeitung“ um eine halbe Stunde auf 8.30 Uhr vorverlegen. Grund sei die Konkurrenz durch alternative Handelsplattformen wie Turquoise, berichtet die Zeitung am Freitag. Turquoise plane, den Handel um 8.45 Uhr Frankfurter Zeit zu eröffnen. Die Deutsche Börse wolle das Risiko von Marktanteilsverluste wegen eines späten Starts vermeiden. Die Vorverlegung, die auch den Parketthandel beträfe, müsse noch vom Börsenrat genehmigt werden

Fortis leidet unter ABN Amro Kauf

Als schlechtes Timing dürfte sich die Übernahme der ABN Amro durch Fortis erwiesen haben. Neben den starken Auswirkungen durch die Subprime Krise hat das belgische Bankenhaus nun auch noch massive Probleme durch die Milliardenübenahme zu verdauen. Fortis hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Roxal Bank of Scottland, der spanischen Santander die niederländische Bank ABN Amro gekauft. Fortis verstärkte sich in erster Linie mit dem ABN-Geschäft in den Benelux-Ländern – und legte dafür 24 Mrd. Euro auf den Tisch.

Die Fortis Aktie verlor heute über sieben Prozent, nachdem Jean Paul Votron seine Pläne für eine Kapitalerhöhung vorgestellt hatte. Das frische Geld soll unter anderem duch die Ausgabe neuer Aktien im Wert von 1,5 Mrd. Euro die Kassen füllen. Weitere Instrumente, die den Wert bestehender Anteilsscheine nicht verwässern würden, könnten bis zu 2 Mrd. Euro einbringen, teilte Fortis mit. Unter anderem will die Bank ihren Aktionären in diesem Jahr keine Zwischendividende auszahlen. Das kam bei den Aktionären natürlich nicht gut an! Darüber hinaus rechnet Fortis mit Milliardenerlösen aus dem Verkauf von sonstigen Vermögenswerten.

Wieder weniger Neubauverkäufe in den USA, aber..

die Zahl der Neubauverkäufe im Mai ist den USA ischwächer gefallen als dies vom Markt befürchtet worden war. Das US-Handelsministerium teilte heute mit, das die Verkäufe von Neubauten im Vergleich zum April dieses Jahres um 2,5% auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 512.000 abgenommen haben. Ökonomen hatten im Durchschnitt mit einem deutlich dramatischerem Rückgang um 4,0% gerechnet. Auf Jahressicht lagen die Neubauverkäufe im Mai aber immerhin um über 40 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Bei der Berechnung machen die Neubauten etwa 25% des Absatzvolumens am US-Häusermarkt aus, jene von bestehenden Häuser hingegen rund 75%. Der Medianpreis für ein Eigenheim fiel im Mai um 5,7% auf 231.000 USD von 245.000 im gleichen Monat des Vorjahres. Der Durchschnittspreis kletterte dagegen um 0,5% auf 311.300 USD, verglichen mit 309.700 USD im Vorjahr. Immobilienmakler sagten, dass potenzielle Käufer weiterhin von dem Erwerb eines Hauses absehen dürften, solange die Preise weiter fielen. Wäre ja auch dumm dies nicht zu tun..

Maxdata ist insolvent!

In der Spitze verlor das Papier heute nochmal über 68 Prozent an Wert. „Maxdata leidet seit Jahren unter dem hohen Wettbewerbsdruck und einem massiven Preisverfall in der IT-Branche. Dies führte zu massiven Umsatz- und Ergebnisrückgängen“, teilte der Vorstand am heutigen Mittwoch mit.

Wer noch auf den Turnaround bei Maxdata gehofft hatte, sieht sich enttäuscht. Der Computerhersteller musste am Mittwoch wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag stellen.

Trotz eines Restrukturierungsprogramms im Jahr 2006 habe weder im Geschäftsjahr 2007 noch im ersten Halbjahr 2008 eine Trendwende erreicht werden können. Der Insolvenzverwalter soll nun versuchen, die Marken Maxdata und Belinea und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. Im ersten Quartal verzeichnete Maxdata einen Umsatz von 102 Millionen Euro sowie einen Verlust von elf Millionen Euro.

Leider wiedermal ein weiteres beispiel das der Neue Markt nicht funktioniert hat.

Deutsche Wohnen und Gagfah im Tiefenrausch

Nach einer heftigen Herabstufung von Merill Lynch gehen die Aktien der beiden Immobilien Ags heute auf Tauchstation. Gagfah notiert aktuell mit einem Minus von 12 Prozent und die Deutsche Wohnen AG fast mit einem fetten Minus von 26 Prozent. Die von dem amerikanischen Analysten angegebenen Kursziele von sind wahrscheinlich mal wieder deutlich übertrieben und sollen wohl einen möglichst günstigen Einstieg in die deutsche Immobilienwirtschaft generieren.

So wurde das Kursziel von Deutsche Wohnen auf 3 EUR nach 10 EUR und bei Gagfah auf 6 EUR nach 10 EUR gekürzt. Merrill Lynch hatte aufgrund eines neuen Rating-Systems für Immobilienwerte Gagfah bereits zum Monatsanfang auf „Underperform“ nach „Neutral“ abgestuft.

Die Glaubhaftigkeit dieses neuen Rating Systems dürfte also nochmal überprüft werden müssen..Anbei noch eine Analyse von letzter Woche..Die EPS-Schätzung von UniCredit Markets & Investment Banking liege für die Fiskaljahre 2008 und 2009 bei jeweils 1,45 EUR, woraus sich ein KGV von 9,5 errechnen lasse. Das Kursziel der Aktie werde von 21,00 EUR auf 20,00 EUR gesenkt. Das Rating der Analysten von UniCredit Markets & Investment Banking für das Wertpapier von Deutsche Wohnen lautet weiterhin „buy. Ich bin gespannt wer recht hat!

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