Infaltion und kein Ende

Der dramatische Anstieg der Verbraucherpreise in der Eurozone sendet heute erneute Alarmsignale für die Börsen. Am Rentenmarkt brachen die Notierungen dramatisch ein. Nach Angaben der Eurostat, des europäischen Statistikamtes, ist die Inflation im Euroraum für den Monat Juni auf vier Prozent gestiegen. Der bisherige Rekordmarke von 3,7 Prozent im Mai wurde damit nochmal deutlich getoppt.

Die maßgeblichen Preistreiber waren demnach, wie könnte es anders sein, die Energiekosten, allen voran der hohe Ölpries von derzeit 143,- Dollar je Barrel und die permanent ansteigenden Notierungen am Gasmarkt. Auch zahlreiche Grundnahrungsmittel wurden spürbar teurer. Am Rentenmarkt sorgten die Nachrichten für einen kräftigen Kursrutsch.

Der für Staatsanleihen in der Euro-Zone fiel innerhalb weniger Minuten um über einen Punkt auf das 110,04 Punkte. Das ist eine für diesen Markt ungewöhnlich starke Bewegung. Marktteilnehmer erwarten hier also bald deutlich höhere Zinsen und diese Bewegung könnte bereits am Donnerstag zur EZB Sitzung eingeleitet werden. erwartet wird hier eine leichte Zinsanhebung um 25 Basispunkte.

Der Dax notierte nach der Meldung  nach edre 6300er Marke und ist damit von den Januartiefs nicht mehr allzu weit entfernt. Wie schon vor ein paar Tagen geschrieben stellt immer noch die Marke von 6250 Punkten hier einen markanten Wendepunkt dar. Mal schaun ob wir dieses Mal nicht vielleicht sogar kurzzeitig darunter gehen werden. In jedem falle bleibt die charttechnische Situation nicht nur beim Dax sondern insbesondere beim Dow Jones extrem angespannt.

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