Author Archives: Lars

Phoenix Solar steigert Gewinn um 1.144 Prozent

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen wuchs gegenüber dem zweiten Vorjahresquartal von 0,9 Millionen auf 11,2 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg um 1.144 Prozent. Damit übertraf das im TecDax notierte Unternehmen die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit rund acht Millionen Euro gerechnet hatten.

Auch beim Umsatz berichtete Phoenix über einen atemberaubenden Anstieg: Er kletterte um 152 Prozent auf 110,2 Millionen Euro. Der Solarboom scheint also ungebrochen. International trifft Sonnenenergie auf immer größeres Interesse: Der Auslandsanteil am Umsatz liegt nach den ersten sechs Monaten bei fast 51 Prozent -im ersten Halbjahr 2007 hatte er noch bei 23 Prozent gelegen. Erst vor wenigen Wochen hatte Phoenix einen millionenschweren Auftrag in Italien an Land gezogen.

Lehman Brothers stuft Wachovia auf „overweight“

ason Goldberg, Analyst von Lehman Brothers, stuft die Aktie des US-amerikanischen Unternehmens Wachovia mit „overweight“ ein. Nach etwas mehr als drei Wochen im Amt habe sich der neue CEO Bob Steel mit Aktienanalysten getroffen. Themen des Gesprächs seien das Kapital der Bank, die Bilanz, die Veränderungen im Management und andere Prioritäten des Unternehmens gewesen.

Das Management dürfte sich in den kommenden Quartalen darauf konzentrieren, die Kapitalposition des Unternehmens ohne eine Kapitalerhöhung zu verbessern, ein neues Management-Team aufzustellen, das Kerngeschäft zu stärken und eine langfristige Strategie für das Unternehmen zu formulieren.

Trotz des kurzfristig schwachen Ergebnisausblicks zeichne sich das Unternehmen als eine der landesweit besten Privatkundenbanken durch eine breite Brokerage-Plattform für Privatkunden aus. Die EPS-Schätzung von Lehman Brothers für die Jahre 2008 und 2009 liege bei -1,70 USD und 1,00 USD. Das Kursziel der Aktie sehe man bei 23,00 USD. In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten von Lehman Brothers für das Wertpapier von Wachovia „overweight“

Morgan Stanley friert Immobilienkredite ein

Das US Investmenhaus Morgan Stanley gab heute bekannt das man die Auszahlung der durch Immobilien besicherten Kredite in tausenden Fällen gestoppt habe. Nachdem die Häuserpreise wieterhin dramatisch fallen behält man sich nun seitens der Bank vor diese Kredite zu gewähren, oder gegebenen Falls zu stoppen. Um eine regelmäßige Kontrolle dieser Kredite zu gewährleisten werde man in Zukunft den Wert des jeweiligen Objektes monatlich neu berechnen.

Damit reagiert Morgan Stanley konsequent auf den drastischen Preisverfall von Immobilien. Die sogenannten Home Equity Lines of Credit sollen regelmäßiger und enger überprüft werden. Betroffen sind bisher nur die noch nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien und nicht die bestehenden Forderungen. Laut Aussage der US Bank betrifft diese Neuregelung in erster Linie die eher vermögenden Kunden der Bank. Dies zeigt ganz deutlich das auch in den oberen Gesellschaftsschichten der US Bevölkerung die Luft langsam dünner wird.

AIG, Allianz, AXA und Hannover Rück patzen ebenfalls kräftig!

Mit dem dritten Verlust in Folge wartete gestern der weltgrößte Versicherer AIG, American International Group auf und enttäuschte damit die Analysten die wiedermal einen Gewinn erwartet hatten. der Abschreibungsbedarf war auch hier mit 5,56 Milliarden Dollar enorm, denn erst im mai hatte sich der Versicherer eine Kaptalspritze von satten 20 Milliarden Dollar besorgt. Die asiatischen Märkte tendieren heute eher uneinheitlich. Die Zahlen von AIG wiegen schwer und man hat dort ebenfalls mit einer weiter schwächelden Konjunktur und sinkenden Rohstoffwerten zu kämpfen.

Um die Versicherungsbranche ist es anscheinend auch nicht besonders gut bestellt. Hierzulande enttäuschen die Allianz und Hannover Rück ebenfalls. Das operative Ergebnis des Allianz-Konzerns lag im zweiten Quartal mit 2,10 Mrd. Euro um 36 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Nettogewinn brach um 28 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro ein. Neben Ertragsrückgängen im Versicherungsgeschäft schlug vor allem das Bankgeschäft mit der Dresdner Bank negativ zu Buche. Die Axa Group und Hannover Rück enttäuschten ebenfalls mit deutlich gesunkenen Umsätzen und Gewinnen.

Freddie Mac verlor dann gestern doch noch bis zum Handelsschluss 19 Prozent, nachdem sich die Aktie zwischenzeitlich wieder kräftig erholen konnte. Fannie Mae wurde mit einem Minus von 15 % ebenfalls mit runter gezogen. Es dürfte also mal wieder ein eher schlechter Tag werden an den Börsen. Ob der wieder aufkeimende Optimismus diese Nachrichten allesamt verdauen kann und die Märkte trotzdem positiv performen können bleibt abzuwarten. Sicherlich hilft hier nach wie vor der weiter fallende Ölpreis

Die interessantesten Werte des Tages

Neben Freddie Mac sind sicherlich heute noch einige Nebenwerte erwähnenswert die sich besonders gut oder schlecht geschlagen haben. Die Baumarktkette Praktiker gewinnt heute sechs Prozent hinzu. Seit Anfang Juni hat das Papier mehr als 40 Prozent verloren. Charttechnisch scheint hier bei 10,- Euro nun erstmal der Boden gefunden zu sein. Der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub hat im zweiten Quartal etwas schwächer als erwartet abgeschnitten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um gut vier Prozent auf 98,4 Millionen Euro. Die Aktie notiert heute bei 46,- Euro nach der Nachricht. Das letzte Tief lag bei 42,- Euro. Beobachten!

Die ProSieben SAT1 Gruppe kämpft hingegen weiter mit schwächelden Umsätzen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank auf vergleichbarer Basis um 16,6 Prozent auf 203,7 Millionen Euro. Der Umsatz ging um vier Prozent auf 801,9 Millionen Euro zurück. Ob der Boden hier schon erreicht ist kann man derzeit noch nicht sagen, denn eine schwache Konjunktur wirkt sich immer sehr stark auf ie Werbeausgaben in den Unternehmen aus. Hier wird meistens der Rotstift zuerst angesetzt!

Bei Balda und Air Berlin überwiegen weiterhin die Unsicherheiten. Sinkende Passagierzahlen und ein immer noch recht hoher Ölpreis dürften der Airline neben der geplatzten LTU Fusion weiter zu schaffen machen. Balda rutscht weiter kräftig in die Verlustzone und dürfte in naher Zukunft ebenfalls mit starker Konkurrenz aus Fernost zu kämpfen haben. Unter dem Strich lag das Minus bei 11,2 Millionen Euro nach einem Vorjahresgewinn von 4,0 Millionen Euro. Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten um 19 Prozent auf 103,1 Millionen Euro zu.

Aus dem SDax meldete sich Elexis mit Halbjahreszahlen. Das Maschinenbauunternehmen hat Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Die Erlöse wuchsen im ersten Halbjahr um 18 Prozent auf 88,4 Millionen Euro und das Ebit um 15 Prozent auf 13,6 Millionen. Die Gesamtjahresprognose bestätigte Elexis.  Charttechnisch ergibt sich hier ebenfalls eine vielversprechende Situation.

„Mit Volldampf nach unten“

Der überrraschend deutliche Rückgang Auftragseingänge für die Industrie wurde von Analysten als „Gruselig“ und „Mit Volldampf nach unten“ sowie“Vollbremsung“ bezeichnet. Der Dax knickte nach Bekanntgabe der Industrieaufträge ein. Der Leitindex, der zuvor noch im Plus notiert hatte, sackte zeitweise ins Minus und fiel sogar unter die runde Marke von 6.500 Punkten. Mit einem satten Minus von 2,9 Prozent ist die Zahl der Auftragseingänge im Juni deutlich unter der Prognose von plus 0,4 Prozent zurückgeblieben.

Der Auftragseingang ist neben der Produktion der wichtigste realwirtschaftliche Konjunkturindikator. Zwar kann er wegen Großaufträgen von Monat zu Monat stark schwanken. Doch die Tendenz ist recht eindeutig, schließlich haben die Industrieunternehmen mit dem Juni nun schon zum siebten Mal in Folge weniger Aufträge erhalten. Vor allem die schwindende Auslands-Nachfrage bremst, die Bestellungen gingen um 5,1 Prozent zurück. Aus den Staaten der Euro-Zone kamen sogar 7,7 Prozent weniger Bestellungen. Doch auch die Inlandsnachfrage war mit minus 0,6 Prozent rückläufig.

Freddie Mac verhagelt den Tag

Ein durchaus gemischtes Bild ergibt sich heute bei der Aktie von Freddie Mac. Der US Hypothekenfinanzierer der soeben einen erneut ordentlichen Verlust ausweisen musste, verursachte damit aber hierzulande erstmal nur einen kleinen Kursrutsch. Die Zahlen waren schlecht, aber die hohen Rückstellungen lassen hoffen das es damit nun erledigt sein könnte. das das Unternehmen unter diesen Bedingungen überhaupt noch eine Dividende zahlen will ist eher ungewöhnlich.

Der angeschlagene Hypothekenfinanzierer Federal Home Loan Mortgage Corp. meldete am Mittwoch, dass er im zweiten Quartal einen hohen Verlust ausweisen musste, was auf milliardenschwere Sonderbelastungen zurückzuführen ist. Der Nettoverlust belief sich demnach auf 821 Mio. Dollar bzw. 1,63 Dollar pro Aktie, nach einem Gewinn von 729 Mio. Dollar bzw. 96 Cents pro Aktie im Vorjahr. Das jüngste Ergebnis beinhaltet dabei Rückstellungen für Kreditausfälle im Volumen von 2,5 Mrd. Dollar. Der Umsatz nahm von 2,34 Mrd. Dollar auf 1,69 Mrd. Dollar ab.

Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 53 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 2,18 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren sie ein EPS-Ergebnis von -51 Cents bei Erlösen von 2,32 Mrd. Dollar. Wie der zweitgrößte US-Hypothekenfinanzierer weiter mitteilte, wird er seine Dividende für das dritte Quartal von 25 Cents pro Aktie auf 5 Cents pro Aktie oder weniger kürzen.

Depots mit 48% und satten 72 % im Plus!

Es sieht so aus als wäre das Gröbste erstmal überstanden. Aus diesem Grund habe ich heute die beiden Depots mal wieder aktualisiert, und natürlich weil sich dort in den vergangenen Tagen auch einiges bewegt hatte. Wie man sehen kann setzte ich nicht nur im Subprime Rebound Depot voll auf die Erholung der Finanztitel, sonder ebenfalls im Trading Depot auf einen Rebound der Immobilienwerte der meiner Meinung nach schon längst überfällig ist. Die Performance der beiden Depots kann sich sehen lassen denke ich, denn vielen dürfte es in diesen schwierigen Zeiten deutlich schlechter ergangen sein.

Was ist nun das nächste Ziel? Ich hoffe in diesem Jahr noch bei beiden Depots die 100 Prozent Grenze überschreiten zu können und würde dann sobald eines der beiden Depots diese Vorgabe erfüllt ein weiteres drittes Spezialdepot aus den Gewinnen der beiden Anderen eröffnen. Diese Depot wir etwas anders sein als das bisher gewohnte. Aber noch ist es ja auch nicht soweit und ich möchte hier und jetzt noch nicht zuviel verraten. Es empfielt sich aber vielleicht für den ein oder anderen von Euch rechtzeitig ein weiteres Depot bei Comdirect zu eröffnen nachdem im Subprime Rebound Depot nun schon 72 Prozent Plus vorhanden sind…Ebenfalls empfehlen kann ich nach wie vor das neue Depot der Onvista Bank.

Echt noch schleppend laufen leider immer noch die chinesischen Solarwerte, wobei ich nach wie vor, und etwas entgegen meiner sonst üblichen, und etwas konsequenteren Vorgehensweise, dabei bleibe auch wenn ich hier teilweise im Minus bin. Hier bin ich einfach überzeugt davon das diese Werte dieses Jahr noch richtig abgehen werden. Und das will ich sehen! Der Einstiegszeitpunkt war nicht optimal, das sollte aber bei dem was ich hier erwarte keine größere Rolle spielen.

Münchener Rück weiterhin schwach

 Das Quartalsergebnis der Münchener Rück war alles andere als befriedigend für die Aktionär. Um nicht alle Anleger komplett zu verprellen hielt der Rückversicherer aber wenigstens die Höhe der versprochenen Dividende aufrecht. Die Ausschüttung je Aktie werde mindestens 5,50 Euro betragen, teilte die Münchener Rück mit. Der Überschuss brach um 47,5 Prozent auf 599 Millionen Euro ein. Hauptgrund dafür war das Ergebnis auf Kapitalanlagen, das von knapp 2,5 Milliarden auf 1,57 Milliarden Euro abrutschte.

Der Vorstand rechnet mittlerweile mit einem deutlich schwächeren Gewinn. Zwei Milliarden Euro sind angepeilt, zuvor waren 3,0 bis 3,4 Milliarden Euro prognostiziert worden. Je nachdem wie die künftigen Quartale ausfallen werden ist es also durchaus möglich das man in ein paar Wochen hier als Langfristanleger nochmal bei Kursen unter 100,- Euro zum Zuge kommen kann. Was sicherlich kusstützend wirken dürfte ist das weiterhin  existente Aktienrückkaufprogramm das vorsieht in den kommenden 2 Jahren Aktien im Wert von bis zu 8 Milliarden Euro zurückkaufen zu wollen.

BNP Paribas, Commerzbank und Münchener Rück

Die Zahlen der drei Finanztitel sind sehr unterscheidlich ausgefallen. Die Commerzbank konnte z.B. im zweiten Quartal das Nettoergebnis kräftig steigern, allerdings wurde dies zum großen Teil durch Einmalerträge verursacht. Das operative Ergebnis ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent Prozent auf 484 Mill. Euro zurück. rund dafür war vor allem eine deutliche höhere Risikovorsorge. Im Segment gewerbliche Immobilienfinanzierung musste die Commerzbank neben Wertkorrekturen von 119 Mill. Euro auf US-Hypothekenkredite eine Einzelwertberichtigung von 250 Mill. Euro vornehmen.

Gestern abend wurde ja dann auch noch das Ergebnis der FED Sitzung bekannt gegeben. Es wird erstmal wie vom Markt erwartet keine Zinserhöhungen geben. Dies trieb den Markt in den USA dann auch gestern weiter nach oben und somit konnten die US-Indizes auf Tageshoch schließen, was ein sehr gutes Zeichen für den heutigen Handelstag sein dürfte. Der weiter fallende Ölpreis hilft den Börsen auch weiterhin wieder Boden gut zu machen. Der Trend beim Öl zeigt nun klar nach unten. Der gestrige Schlusskurs unter 118,- Dollar je Barrel lässt hoffen das wir jetzt ganz schnell bei 110,- Dollar landen könnten (Siehe Artikel von gestern)

Ölpreis – erstes Kursziel erreicht!

Die Marke von 118,- USD je Barrel Rohöl ist heute bereits dreimal getestet worden, jedoch hat sich der Ölpreis immer wieder darüber gehievt. Damit ist das von mir prognostizierte Kursziel erstmal erreicht, und man sieht das diese Marke eine vorläufige Unterstützung darstellt. Sollte ie Marke in den kommenden Tagen fallen dürfte das weitere Verkäufe von Long Zertifikaten und anderer Derivate mit sich bringen und dann die nächstmögliche Marke von 110,- Dollar je Barrel vielleicht sogar relativ schnell in Reichweite bringen.

Dies dürfte dann wirklich zu einer echten Entspannung am Aktienmarkt führen und das Gröbste sollte somit überstanden sein. Man sollte also den Ölpreis in den nächsten Tagen noch genauer beobachten als das viele von Euch vielleicht eh schon in den vergangenen zwei Wochen getan haben…

5,1 Protzent Zinsen bei der DiBa aufs Festgeld!

Auch die Ing DiBa hat heute Ihre Konditionen angepasst und bietet Ihren Kunden nun satte 5,1 Prozent auf Festgeldanlagen. Damit wird auch die Festgeltanlage – zumindest für eine eiserne Reserve Eures Vermögens oder einfach als zusätzliche, sichere Anlage immer interessanter.

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