„Mit Volldampf nach unten“

Der überrraschend deutliche Rückgang Auftragseingänge für die Industrie wurde von Analysten als „Gruselig“ und „Mit Volldampf nach unten“ sowie“Vollbremsung“ bezeichnet. Der Dax knickte nach Bekanntgabe der Industrieaufträge ein. Der Leitindex, der zuvor noch im Plus notiert hatte, sackte zeitweise ins Minus und fiel sogar unter die runde Marke von 6.500 Punkten. Mit einem satten Minus von 2,9 Prozent ist die Zahl der Auftragseingänge im Juni deutlich unter der Prognose von plus 0,4 Prozent zurückgeblieben.

Der Auftragseingang ist neben der Produktion der wichtigste realwirtschaftliche Konjunkturindikator. Zwar kann er wegen Großaufträgen von Monat zu Monat stark schwanken. Doch die Tendenz ist recht eindeutig, schließlich haben die Industrieunternehmen mit dem Juni nun schon zum siebten Mal in Folge weniger Aufträge erhalten. Vor allem die schwindende Auslands-Nachfrage bremst, die Bestellungen gingen um 5,1 Prozent zurück. Aus den Staaten der Euro-Zone kamen sogar 7,7 Prozent weniger Bestellungen. Doch auch die Inlandsnachfrage war mit minus 0,6 Prozent rückläufig.

2 Comments

  1. admin said:

    Das ist wohl war. Aber wie wir ja wissen sind die Damen und Herren in den Analystenhäusern eh hoffnungslos überbezahlt. Der Berufsstand erinnert mich immer ein wenig an die tägliche Wettervorhersage bei ARD und ZDF. Egal ob die Vorhersage zutrifft Hauptsache man hat was gesagt und bekommt Geld dafür…

  2. Blogger said:

    Diese Analysten haben vor weniger als einem halben Jahr auch geschriehen, nur in eine andere Richting….Die Krise wird an Deutschland vorbei gehen. Deutschland wird sich abkoppeln vom Weltmarkt usw. Normalerweise müsste der Titel nicht „Volldampf nach unten“ heißen, sondern „Betrobste Analysten ganz klein“.

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