Author Archives: Lars

Gewinnmitnahmen oder Shortangriff?

Bei den chinesischen Solarwerten geht es heute erstmal wieder abwärts. Mit durchschnittlich 5 Prozent sind die Notierungen in New York im Minus und es stellt sich mal wieder die Frage ob hier die Shorties am Werke sind die das Ruder nochmal rumreißen wollen. Oder ob es sich hierbei lediglich um Gewinnmitnahmen handelt die bei dem Anstieg der letzten Tage und Wochen auch immer noch durchaus natürlich sind. Ich bin noch nicht nervös, denn ich habe meine Stopps platziert und harre der Dinge die da kommen. Grundsätzlich wäre es natürlich schöner gewesen oben auszusteigen und dann etwas weiter unten wieder rein zu gehen, aber man kann halt nicht alles haben..

Lediglich die Aktie von Suntech Power sieht gerade nicht ganz so gut aus und ich hoffe das hier im Tagesverlauf nochmal die Richtung gewechselt werden kann. Bei Trina Solar warte ich immer noch auf die Initialzündung nach oben. Die Aktie verliert zwar auch etwas heute, ist aber immer noch dabei einebilderbuchmäßige Untertasse auszubilden die dann zu deutlich höheren Kursen führen sollte. Leider ist Trina zunächst am letzten hoch bei 34,- Dollar erstmal wieder abgeprallt. LDK Solar hält sich verhältnismäßig gut heute und Gewinnmitnahmen wären nach dem gestrigen Anstieg auch normal. Zum Handelsende in den USA sollte die Aktie wieder etwas anziehen, dann bleibt der Trend erhalten.

ifo Index und Verbrauchervertrauen brechen weiter ein!

Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank von 97,5 Punkten im Juli auf 94,8 Punkte. Experten waren durchschnittlich von 97,1 Punkten ausgegangen. Damit fällt der monatlich erscheinende Index nun schon das dritte Mal in Folge. Das ist ein wirklich herber Einbruch mit dem ich in der Form auch nicht gerechnet hätte.

Es wird langsam spürbar das die Folgen der Kreditkrise nun auch in Deutschland angekommen sind und man muss abwarten in wie weit sich die Lage noch verschlimmern könnte. Rutscht Deutschland in eine Rezession? ich glaube nicht. Die Daten vom Arbeitsmarkt sind vielversprechend auch wenn man in den kommenden Monaten keinen weiteren Abbau von Arbeitslosenzahlen erwarten sollte.

Ebenso ist das Verbrauchervertrauen weiterhin sehr schwach was angesichts der immer noch hohen Benzinpreise (und das trotz eines weiter nachgebenden Ölpreises liebe Regierung!) nicht wirklich verwunderlich ist.

Das geht aus dem aktuellen Konsumklima-Index der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Demnach ließ die Neigung zu größeren Anschaffungen weiter nach. „Die schwachen Konjunkturaussichten drosseln den Konsum“, sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Die GfK senkte demzufolge ihre Prognose für das Konsumklima im September auf 1,5 Punkte nach 1,9 Punkten im August. Im Juli waren noch 3,6 Punkte verzeichnet worden. Das Konsumklima erreichte damit einen Tiefststand seit Sommer 2003.

Vivacon – Dalberger Hof zur Hälfte verkauft

Joachim Hinder ist zufrieden: „Wir haben schon mehr als die Hälfte der Wohnungen verkauft“, sagt der Leiter des „Vor Ort Teams“ der Kölner Vivacon AG, die die Vermarktung übernommen hat. Insgesamt 53 Wohnungen sind in dem Gebäudekarree vorgesehen, von klassischen Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen an der Emmeranstraße mit 70 bis 115 Quadratmetern über Lofts mit Wohnflächen von 135 bis 155 Quadratmetern im gegenüberliegenden Seitenflügel bis hin zur luxuriösen „Residenz“ im Hauptgebäude an der Klarastraße mit bis zu 220 Quadratmetern.

Da es aus Gründen des Denkmalschutzes zum Innenhof nur in den Flügeln an der Emmeranstraße und der Ottiliengasse Balkone geben wird, haben sich die Planer etwas Besonderes ausgedacht: so genannte Sommerzimmer, die ähnlich einem Wintergarten gestaltet sind, aber ins Gebäudeinnere ragen. Besonders attraktiv werden die Maisonnette-Wohnungen in den Obergeschossen mit Blick auf Dom und Kästrich. Alle Wohnungen sind barrierefrei und erhalten Fußbodenheizungen, die über Fernwärme versorgt werden. 83 Tiefgaragenplätze entstehen im Innenhof, wo derzeit die Grabungsarbeiten von Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht laufen.

Wenn diese Grabungen abgeschlossen sind, können die eigentlichen Bauarbeiten an den Gebäuden beginnen, berichtet Andreas Tölle von der Molitor GmbH, die gemeinsam mit der Westdeutschen Immobilien Bank in der Dalberger Hof GmbH das Projekt stemmt. Dabei wird zum Beispiel das komplette Dach erneuert, so Wolf-Dieter Schmidt vom Bauunternehmen Gemünden.

Der Kaufpreis für die Wohnungen liegt bei durchschnittlich 3250 Euro pro Quadratmeter, hinzu kommen laut Hinder rund 2,50 bis 3 Euro an monatliche Nebenkosten. Eine Denkmalabschreibung auf bis zu 60 Prozent des Kaufpreises sei möglich. Im Innenhof entsteht ein „Barockgarten in zeitgenössischer Interpretation“ mit einem Wasserspiel, Natursteinwegen und ins Pflaster eingelassenen Strahlern.

Attentatsversuch auf Barack Obama!

Wie ich soeben im Radio gehört habe sollen drei Männer in den USA versucht haben einen Mordanschlag auf den Präsidentschaftskandidaten Barack Obama zu verüben. Das Attentat hätte wohl am Donnerstag stattfinden sollen wo Barack Obama vor dem Kongress sprechen wollte. Die Tat könnte rassistisch motiviert sein da einer der drei Attentäter eine Hakenkreuz Tätowierung trug…

Traurig aber anscheinend wahr und wieder wird eine der größten Befürchtungen Realität. Die USA ein Land in dem es anscheinend zu guten Tradition gehört junge charismatische Präsidenten oder Kandidaten zu erschießen, würde sicherlich durch ein erfolgreiches Attentat noch weiter ins Chaos gestürzt werden und es bleibt zu hoffen das man dieses Mal dort in der Lage sein wird den künftigen Präsidenten ausreichend zu beschützen.

US Häuser Verkäufe steigen wieder

Die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den USA ist im Juli stärker gestiegen als erwartet. Wie die National Association of Realtors (NAR) am Montag mitteilte, stiegen die Verkäufe gegenüber Juni um saisonbereinigt 3,1% auf einen hochgerechneten Jahreswert von 5,00 Mio Häusern. Volkswirte hatten lediglich mit einer Zunahme um 0,8% gerechnet. Im Juni hatte der Wert nach revidierten Angaben bei annualisiert 4,85 (vorläufig: 4,86) Mio gelegen; dies war ein Rückgang um 2,6% gegenüber Mai.

Nach weiteren Angaben der NAR blieben allerdings die Lagerbestände an unverkauften Häusern im Juli mit 4,67 Mio auf einem Rekordhoch. Gleichzeitig fiel der Medianpreis für ein Haus auf Jahressicht um 7,1% auf 212.000 USD. Auch gegenüber Juni lag der Medianpreis etwas niedriger.

Wir sind nach wie vor in einem Käufermarkt“, kommentierte Lawrence Yun, Chefvolkswirt der National Association of Realtors (NAR) die Zahlen. Um den Markt ins Gleichgewicht zu bringen, müsse der Bau von Häusern weiter zurückgefahren werden. Eine etwas ausgeglichenere Marktlage wird es Yun zufolge nicht vor dem kommenden Jahr geben.

Neues zu Fannie und Freddie

Laut einem Bericht der „Financial Times“ vom Sonntag hätte eine Kapitalspritze der zuständigen US-Regierung für die Hypothekeninstitute hohe Abschreibungen bei zahlreichen mittleren US-Banken sowie Versicherungskonzernen zur Folge. Diese halten laut dem Bericht die Mehrheit der ausstehenden Anteilsscheine von Freddie Mac und Fannie Mae im Gesamtwert von 36 Mrd. Dollar. Im Falle eines staatlichen Eingreifens wird von vielen Analysten eine starke Verwässerung des Aktienkapitals bei Fannie Mae und Freddie Mac befürchtet.

Wie das „Wall Street Journal“ am Montag schreibt, gehen führende US-Ökonomen von einer demnächst anstehenden Rettungsaktion des US-Finanzministeriums für Fannie Mae und Freddie Mac aus. Zuletzt sei die Problematik um die durch die Hypothekenkrise stark in Mitleidenschaft gezogenen Finanzkonzerne im Rahmen eines Meetings der Federal Reserve Bank in Jackson Hole diskutiert worden.

Deutsche Bank bringt sich aus der Schusslinie

Mit einer Vergleichszahlung von einer Milliarde US Dollar bringt sich die Deutsche Bank in Sicherheit vor der new Yorker staatsanwaltschaft. Wie gestern abend bekannt wurde konnte die Deutsche Bank einen außergerichtlichen Vergleich mit dem New Yorker Generalstaatsanwalt erwirken. Wie Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo am Donnerstag in New York sagte, werde das Unternehmen für eine Milliarde US-Dollar Anleihen von Anlegern zurückkaufen.

Außerdem werde der deutsche Branchenprimus eine Strafe von 15 Millionen Dollar zahlen. Damit entgeht die Deutsche Bank einer Anklage wegen Betrugs in Zusammenhang mit dem Verkauf so genanter Auction-Rate Securities. Bevor also ein wensentlich höherer Schaden für den deutschen Branchenprimus entstehen würde hat man in den saueren Apfel gebissen und mal wieder eine Milliarde rausgehauen, aber die sitzen ja bekanntlich bei den Banken eh gerade etwas locker…

Totales Banken-Chaos bei Amitelo

Durch Bankenfehler bei dem Anfang der Woche durchgeführten Reverse Splitts im Verhältnis 100:1 bei der Amitelo AG ist die Aktie seitdem um über 400 Prozent gestiegen. Anleger die die alten Stücke Verkauft haben wurden durch Fehlbuchungen bei den Stückzahlen ungewollt zu Shortsellern und müssen nun eindecken. Das treibt den Kurs in immer neue Höhen. Ein Skandal hier kann man förmlich darauf warten das der Kurs dann irgendwann wieder um 80 Prozent einbrechen wird.

Mit Schuld daran könnten die Online-Banken sein. Mehrere von ihnen nämlich hätten die Umbuchung der Bestände nicht rechtzeitig vorgenommen, werfen Anleger in Internetforen vor. Anleger konnten so ihre alten Aktienbestände zu Nach-Split-Kursen verkaufen. Damit waren plötzlich mehr Aktien im Umlauf als Amitelo eigentlich ausgegeben hatte. Nachdem die Banken den Split endlich verarbeitet hatten, weisen offenbar Anleger, die Pre-Split-Bestände verkauft hatten, Minusbestände im Depot auf. Sie sind quasi unbeabsichtigt short gegangen. Offenbar wird nun seitens der Anleger darauf spekuliert, dass die Banken diese Short-Positionen schließen und sich am Markt mit Amitelo-Aktien eindecken müssen („covern“).

Zeitgleich zum Reverse Split führt Amitelo derweil eine zweite Kapitalerhöhung durch, die angesichts der enormen Kurssteigerung der vergangenen Tage auf den ersten Blick an Attraktivität gewinnt. Die im Verhältnis 9:7 ausgegebenen neuen Aktien sind mit einem Preis von 2,40 Schweizer Franken (umgerechnet 1,48 Euro) relativ billig im Vergleich zum aktuellen Kurs.

US Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutsche Bank

Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft verstärkt einem Pressebericht zufolge ihre Untersuchungen bei der Deutschen Bank AG und zwei US-Großbanken über deren Vertriebspraktiken bei so genannten Auction-Rate Securities (ARS). Betroffen seien neben der Deutschen Bank die Bank of America Corp und die Goldman Sachs Group Inc, schreibt das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Personen im Büro des Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo.

Fünf an der Wall Street vertretene Großbanken, darunter die UBS AG, Citigroup Inc und Wachovia Corp haben sich mit dem Generalstaatsanwalt und den staatlichen Regulierungsbehörden bereits über einen Rückkauf von ARS im Wert von mehr als 40 Mrd USD von ihren Kunden geeinigt.

Untersucht werde außerdem die Beteiligung von Händlern und deren Vermarktung von ARS-Geschäften, sagten die Personen weiter. Dies betreffe Unternehmen wie Fidelity, Charles Schwab Corp, TD Ameritrade Holding Corp, E*Trade Financial Corp und Oppenheimer & Co. Die Regional Bond Dealer’s Association teilte mit, der Verband setze alles daran, dass die Investoren ihr Geld zurückerhielten und unterstütze die Behörden bei ihren Untersuchungen.

Was sind ARS oder Auction-Rate Securities?

Bei ARS handelt es sich um Spezialanleihen, die von Kommunen, Universitäten, Krankenhäusern oder auch Museen ausgegeben werden, um Geld aufzunehmen. Diese Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere mit langer Laufzeit, die aber wie Kurzläufer funktionieren. Der Zinssatz wird in kurzen Abständen bei Auktionen neu festgelegt. Für die Emittenten waren diese Vehikel attraktiv, weil sie niedrigere Zinsen zahlten als für reguläre Anleihen mit langer Laufzeit.

Die Problematik um die ARS stellt ein weiteres Kapitel in der Kreditkrise dar, unter der die internationale Bankenwelt seit dem vergangenen Jahr leidet. Einigen Banken wird vorgeworfen, Anleger über Risiken getäuscht zu haben. Sie hätten diese Papiere Anlegern als sicher und liquide angedient. Doch der 330 Mrd-USD-Markt für ARS brach durch die Finanzkrise zusammen. Einige Papiere notieren derzeit nur noch bei 10% ihres Einstandspreises.

Arques Industries mit schlechte Zahlen und Ausblick

Schlechte zahlen von Arques! Das was der Markt wohl schon lange befürchtet hatte und sich dann im Kursverlauf auch deutlich wiedergespiegelt hat zeigt sich jetzt auch in den Zahlen.Der Umsatz kunnte überproportional gesteigert werden, trotzdem bleib ein dickes Minus. Umsatz ist halt keine Größe von der man abbeißen kann..

Das Beteiligungsunternehmen ARQUES Industries AG konnte im zweiten Quartal 2008 bei Umsatz und EBITDA deutlich zulegen. Wie der im SDAX notierte Konzern am Donnerstag erklärte, erhöhte sich der Konzernumsatz um 284 Prozent auf 1,28 Mrd. Euro. Ein Großteil dieses Umsatzanstieges basierte auf den in den vergangenen zwölf Monaten getätigten Akquisitionen.

Das EBITDA konnte bedingt durch verbesserte operative Ergebnisse der Beteiligungen und die erfolgreichen Exits von Oxiris und Jahnel-Kestermann im zweiten Quartal um 67 Prozent auf 29,9 Mio. Euro verbessert werden. Aufgrund von Einmaleffekten sank das EBIT jedoch von 9,2 Mio. auf -15,6 Mio. Euro. Bereinigt hätte das EBIT 9,0 Mio. Euro. Vor- und Nachsteuergewinn rutschen auf Grund von Impairments ins Minus.

Angesichts weiter schwieriger Rahmenbedingungen passt ARQUES seine Jahresziele für das Gesamtjahr 2008 an. Der Konzernumsatz soll unverändert bei mehr als 6 Mrd. Euro liegen. Das Ergebnisziel wird von 275 Mio. auf 200 Mio. Euro reduziert, womit das hohe Vorjahresniveau erreicht wird. Zudem soll im Gesamtjahr die Verschuldung weiter abgebaut und der Free Cashflow weiter erhöht werden.

Dax wieder mal bei 6250 Punkten

Der deutsch Leitindex hat seine gesamten Gewinne wieder abgegeben und notiert aktuell um die seit Jahresanfang gültige Unterstützungszone bei 6250 Punkten. Hier verläuft der langfristige Aufwärtstrend des Index und verdeutlicht die Wichtigkeit dies Marke zu halten. Bereits im Juli wurde diese Marke einmal unterschritten und heute zum dritten Mal insgesamt getestet. Nun muss sich also entscheiden wohin die Reise gehen wird. Sollte der Index hier wieder nach oben drehen ist alles im grünen Bereich. Sollte er uns diesen Gefallen nicht tun sind zunächt weitere Verluste bis zu 6000 Punkten und später sogar 5500 Punkten zu befürchten. Der nötoge Impuls dafür wird wie immer aus den USA kommen, egal in welche Richtung..

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