Vivacon – Dalberger Hof zur Hälfte verkauft

Joachim Hinder ist zufrieden: „Wir haben schon mehr als die Hälfte der Wohnungen verkauft“, sagt der Leiter des „Vor Ort Teams“ der Kölner Vivacon AG, die die Vermarktung übernommen hat. Insgesamt 53 Wohnungen sind in dem Gebäudekarree vorgesehen, von klassischen Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen an der Emmeranstraße mit 70 bis 115 Quadratmetern über Lofts mit Wohnflächen von 135 bis 155 Quadratmetern im gegenüberliegenden Seitenflügel bis hin zur luxuriösen „Residenz“ im Hauptgebäude an der Klarastraße mit bis zu 220 Quadratmetern.

Da es aus Gründen des Denkmalschutzes zum Innenhof nur in den Flügeln an der Emmeranstraße und der Ottiliengasse Balkone geben wird, haben sich die Planer etwas Besonderes ausgedacht: so genannte Sommerzimmer, die ähnlich einem Wintergarten gestaltet sind, aber ins Gebäudeinnere ragen. Besonders attraktiv werden die Maisonnette-Wohnungen in den Obergeschossen mit Blick auf Dom und Kästrich. Alle Wohnungen sind barrierefrei und erhalten Fußbodenheizungen, die über Fernwärme versorgt werden. 83 Tiefgaragenplätze entstehen im Innenhof, wo derzeit die Grabungsarbeiten von Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht laufen.

Wenn diese Grabungen abgeschlossen sind, können die eigentlichen Bauarbeiten an den Gebäuden beginnen, berichtet Andreas Tölle von der Molitor GmbH, die gemeinsam mit der Westdeutschen Immobilien Bank in der Dalberger Hof GmbH das Projekt stemmt. Dabei wird zum Beispiel das komplette Dach erneuert, so Wolf-Dieter Schmidt vom Bauunternehmen Gemünden.

Der Kaufpreis für die Wohnungen liegt bei durchschnittlich 3250 Euro pro Quadratmeter, hinzu kommen laut Hinder rund 2,50 bis 3 Euro an monatliche Nebenkosten. Eine Denkmalabschreibung auf bis zu 60 Prozent des Kaufpreises sei möglich. Im Innenhof entsteht ein „Barockgarten in zeitgenössischer Interpretation“ mit einem Wasserspiel, Natursteinwegen und ins Pflaster eingelassenen Strahlern.

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