Author Archives: Lars

Vivacon – Aktientipp der Woche

Vivacon ist ein attraktiv bewertetes Immobilienunternehmen. Das Geschäftsmodell besteht darin, Wohnimmobilien aufzukaufen, zu sanieren und anschließend auf Erbpachtbasis weiterzukaufen. Die Grundstücke verbleiben also im Unternehmen und sichern kontinuierliche Einnahmen. Damit unterscheidet sich Vivacon von anderen Unternehmen. Im laufenden Jahr sollen mehr als 16 000 Wohneinheiten verkauft werden. Das erwartete Transaktionsvolumen liegt bei über 700 Millionen Euro.

Auch die Übernahme der Curanis-Gruppe zu Jahresbeginn sollte für die Aktie positive Impulse bringen. Dadurch ist es möglich, Käufern auch die Verwaltung der Immobilien anzubieten. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis beträgt nur 5,4. Unser Kursziel liegt bei 21 Euro. Da der Wert nur über eine geringe Marktkapitalisierung verfügt, müssen hohe Kursschwankungen einkalkuliert werden. Kaufaufträge sollten limitiert werden.
erschienen am 8. März 2008 im Abendblatt

Stahlwerte mit heftigen Abschlägen

In Asien geht es weiter Richtung Süden! Nikkei, Hang Seng und Sydney sind alle mit 1,7 bis 2,0 Prozent im Minus. In Japan geht es mit dem Nikkei weiter nach unten. Neben den Sorgen vor einer möglichen Rezession in den USA, macht vor allem die japanische Währung den Exportunternehmen zu schaffen.

Der US – Dollar hatte am vergangenen Freitag ein 8-Jahrestief gegenüber der japanischen Währung erreicht. Der Yen notierte mit 101,43 zu einem US Dollar so stark, wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Heute gewinnt die US Währung leicht hinzu.

Auch in Japan stehen Rohstoffwerte unter Abgabedruck. So taucht das größte Goldunternehmen, die Sumitomo Metal Mining um über 8 Prozent ab. Der Stahlkonzern Nippon Steel mit verlustreichen 5,4 Prozent, Kobe Steel mit 7,3 Prozent und Mitsubishi Heavy Industries mit über 5 Prozent im Minus. Toyota gibt um 3,5 Prozent ab. Sony, welche etwa 24 Prozent seiner Elektronikprodukte in die USA liefern, verliert um 4,6 Prozent.

Kein guter Tag also für Stahlwert. Mal sehen wie sich das auf die europäischen Erzverarbeiter auswirken wird.. 


Porsche will alles!

Wenn man einem Bericht im Focus glauben schenken darf möchte die Porsche AG Ihren Anteil am VW Konzern insgesamt auf 75 Prozent steigern und somit die absolute Kontrolle über Europas größten Autobauer erlangen. Es wird spekuliert das ein sogenannter Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Volkswagen auf der nächsten Hauptversammlung in Stuttgart durchgeboxt werden könnte, und somit die wichtigsten Entscheidungen im VW Konzern zukünftig nicht mehr durch den Aufsichtsrat, sondern durch die Porsche Holding getroffen werden könnten.

Der Stuttgarter Autobauer könnte damit die Zusammensetzung des Aufsichtsrates neu bestimmen, ebenso wie über die Entwicklung neuer Modelle oder Standorte entscheiden, und sämtliche Gewinne würde erstmal der Porsche Holding zufließen. Natürlich sorgen diese Pläne teilweise für großen Unmut bei der Belegschaft sowie dem Aufsichtsrat, und es ist zu erwarten das hier erstmal ein längerer Machtkampf zwischen der Piech und der Porsche Familie toben wird.

Sollte Porsche diese Coup gelingen würde der heutige Sportwagenbauer sicherlich in eine ganz andere Liga aufsteigen. Momentan spricht alles dafür das die Richtung schon lange vorgezeichnet war mit der Beteiligung an VW, dem jüngsten Aktiensplitt etc. Wie schon letzte Woche geschreiben, ich hoffe ich bekomme nochmal ein paar Porsche Aktien unter 100,- Euro!

Deutsche Firmenlenker verdienen deutlich mehr!

Die Spitzengehälter deutscher Manager stiegen im Jahr 2007 um durchschnittlich 14 Prozent. Während sich der einfache deutsche Angestellte im Schnitt mit ungefähr einem Zehntel zufrieden geben musste haben sich die Firmenlenker der Konzerne wiedermal reichlich bedient. Dies wurde teilweise damit begründet das das Geschäftsjahr 2007 bei den meisten Unternehmen als ausserordentlich gutes Jar bezeichnet werden kann.

Durchschnittlich erhielten die deutschen Top-Manager ein Gehalt von 2,9 Millionen Euro. und damit rund 400.000 Euro pro Nase mehr als im vorangegangenem Jahr. Das entspricht einer Gehaltssteigerung in den letzten Jahren, seit 2003, von durchschnittlich 40 Prozent. Ganz ordentlich möchte man da sagen! Spitzenreiter unter den Top-Verdienern sind Dieter Zetsche von Daimler mit schlappen 10 Millionen Jahresgehalt sowie Klaus Kleinfeld und Peter Löscher von der Siemens AG mit zusammen 8,79 Millionen Euro. Ebenfalls ganz vorne liegen Harry Roels und Jürgen Großmann von RWE mit 5,61 Millionen die sich die beiden allerdings noch teilen müssen.

Spannend wird es wohl in den kommenden Tagen wenn z.B. Deutsche Bank Chef Josef Ackermann sein Gehalt 2007 veröffentlicht. Wohlgemerkt es war ein extrem gutes Jahr und da verdient man auch ein extrem gutes Gehalt als Firmenlenker.  Sogar die Aktionärsschützer befürworten diese Gehaltserhöhungen auf Grund der hervorragenden Geschäftszahlen. Ich bin mal gespannt auf die Gehälter im nächsten Jahr….sollte das Gehalt des Vorstandes direkt proportional zur Entwicklung der Firma ausgezahlt werden, müsste es wohl für einige Bankenführer und Dax-Konzern Lenker ein sehr mageres Jahr werden…aber hier ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken!

Die Macht der Gewohnheit!

Die Arbeitsmarktdaten waren mal wieder grottenschlecht und ich glaube ausser mir haben noch einige Anleger mit einem erneuten Abrutschen des Marktes daraufhin gerechnet. Momentan sieht es eher nach dem Gegenteil aus. Die US Indizes haben schwach begonnen, und entwickeln sich seitdem stetig nach oben, die europäischen Indizes ziehen entsprechend nach.

Man könnte den Eindruck gewinne das so langsam ein gewisser „Sättigungsgrad“ eingetreten ist und der Markt anfängt solche Nachrichten einfach zu ignorieren. Das wäre ein gutes Zeichen, und es wäre nicht das erste mal das sich der Markt nach einer gewissen Weile so verhält. Aber man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, und so bleibt es abzuwarten wie die Amerikaner den Handel heute beenden werden. Viel interssanter ist dann aber die Performance in der kommenden Woche…

Wie auch immer, die 12000er Marke beim Dow hat zunächst erstmal gehalten, wir befinden uns aktuell aber immer noch an den Tiefs vom Januar in fast allen Indizes, und von Entwarnung kann keineswegs die Rede sein. Vorsicht ist weiterhin geboten! Erst bei einem deutlichen Signal in die richtige Richtung sollte man sich wieder in den Markt trauen, auch wenn es gerade so viele „billige“ Aktien gibt.

Gehts jetzt nochmal richtig rund?

Die europäischen Indizes sind seit etwa einer Stunde nochmal etwas eingebrochen und befinden sich allesamt nun an Ihren Januar Tiefs oder darunter. Dabei sehen die heutigen Futures gar nicht mal so schlecht aus. Allerdings muss man heute erstmal die von vielen Marktteilnehmern gefürchtete Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten abwarten, bevor man ungefähr einschätzen kann wo die Reise heute hingehen wird. In den USA hatten gestern weitere schlechte Nachrichten von der Immobilienseite für deutlich fallende Kurse bei Finanztiteln gesorgt.

In Amsterdam setzte die niederländische Börsenaufsicht Carlyle-Papiere vorübergehend vom Handel aus, nachdem sich der Wert der Aktie am Donnerstag bereits mehr als halbiert hatte. Die Probleme mit bestimmten Hypotheken-Anleihen bei einer niederländischen Tochter der US-Beteiligungsgesellschaft hätten sich in den vergangenen Tagen dermaßen ausgeweitet, dass die Liquidität des Unternehmens ernsthaft in Gefahr sei, teilte Carlyle am Freitag mit.

Das dürfte wohl mal wieder einige Anleger in Europa nervös gemacht haben…

Continental erstmals wieder unter 60,- Euro

Bei Conti läufts nicht im Moment. heute morgen hat die Aktie des Herstellers von Reifen und Autokomponenten ertmals seit langer Zeit weider unter 60,- Euro notiert. Meinen charttechnischen Ausblick musste ich aufgrund des weiteren Kursverfalls der Aktie nochmal leicht nach unten anpassen.

Aktuell dürfte die nächste massive Unterstützung bei 57,50 Euro verlaufen, und die Kurse könnten wir in der kommenden Handelswoche wohl auch noch sehen. An den langfristigen Aussichten bei der Continental Aktie hat sich nichts geändert. Nach Beendigung des aktuellen Abwärtsschwungs sollte die Aktie dann im Zuge der letzten Phase der aktuellen Hausse wieder über der 100 Euro Marke notieren.

Balda und Thielert

Neuigkeiten bei Balda und Thielert! Der Handyzulieferer Balda hat offenbar die Finanzierungskrise abgewendet. Das Unternehmen kauft seine zum Jahresende an Investoren abgegebene europäische Produktion zurück. Zudem hat der SDax-Konzern nach eigenen Angaben Geldgeber gefunden, die die Verluste der drei Handyschalenschalenhersteller übernehmen wollen. Ein Händler kommentierte: „Das scheint nur zusätzliche Zeit zu bringen – der Schritt wird die Probleme aber nicht lösen.“ Die Aktionäre atmen auf, die Balda-Aktie gewinnt zehn Prozent.

Drastische Kursverluste gab es gestern bei der Thielert-Aktie. Das Papier verlor im Laufe des späteren Nachmittages mehr als 40 Prozent seines Wertes. Das Landgericht Hamburg hatte die Jahresabschlüsse 2003 bis 2005 des Motorenbauers für nichtig erklärt. Die Aktie hat damit binnen eines Jahres vier Fünftel ihres Wertes verloren. Vorbörslich kann die Aktie heute ganz leicht gewinnen. Thielert kündigte am Morgen an, die Entscheidung des Landgerichtes anzufechten. Die Thielert-Aktie schnellt heute nach oben, plus 14 Prozent.

Die Nachricht bei Balda sehe ich durchaus positiv, bei Thielert hingegen dürfte wohl erstmal nur gezockt werden. Unabhängig davon denke ich das die heutige Meldung keinen Kursanstieg von 20 Prozent und mehr rechtfertigt.

weiterhin kräftige Abschläge

 

Es geht weiter runter. in Japan notiert der Nikkei nun sogar wieder unter der 13000er Marke nachdem heute Nacht ein erneutes Minus von 3,3 Prozent auf der Uhr stand. Hauptverlierer waren einmal mehr die Bankaktien und Exportwerte.

 

Die Tokyu Land Corp und Sekisui House Ltd fielen, nachdem die Credit Suisse Group sie abstufte. Tokyu stürzt um 11 Prozent ab. Die Aktie der Mitzuho Financial gibt um über 6 Prozent ab und Mitsubishi UFJ um 4 Prozent. Die Autowerte mit einem Abschlag zwischen 3 und 5 Prozent 

 

Der Hang Seng notiert heute wiedermal mit einem Minus von über 3 Prozent, ebenso wie der Sydney All Ord. mit minus drei Prozent. 

 

Der Yen notiert weiterhin stark mit 102 Yen/Dollar und genau hier liegt die Gefahr bezüglich der Carry Trades die dann im Falle eines deutlich stärker werdenden Yen aufgelöst werden müssten, was wiederum sicherlich weiter deutlich fallende Notierungen an den Weltbörsen zur Folge haben wird.

 

Die vorgaben aus Amerika waren sehr schlecht, hier hat man jeweils auf Tagestief geschlossen. Heute kommen nochmal die Arbeitsmarktdaten, und man sollte sich wohl keine Trendwende heute erwarten…wiedermal geht eine schlechte Börsenwoche zu Ende.


Serverprobleme

Leider habe ich hier heute wirklich heftige Serverprobleme. Ich bitte dies zu entschuldigen. Gerade habe ich vor etwa zwei Wochen den Anbieter gewechselt und dann das. Heute geht irgendwie gar nichts. Ich gehe mal davon aus das die Probleme bis morgen beseitigt sein sollten und alles wieder seinen gewohnten Gang geht. Heute verpasst man an der Börse eh nicht mehr soviel. Morgen kommen die Arbeitsmarktdaten und werden wohl die Richtung für die nächsten Tage weisen. In diesem Sinne wünsche ich allen erstmal einen erholsamen Abend…

Euro weiterhin auf Höhenflug!

Der Euro hat seinen Höhenflug heute weiter fortgesetzt, und ist mit 1,5372 Dollar auf ein neues Allzeithoch geklettert. So langsam mehren sich die Stimmen das der Euro zu stark sei. Wahrscheinlich wird der Kursanstieg aber noch eine Weile so weiter gehen, die Frage ist nur mit welcher Geschwindigkeit dies geschehen wird. Ich persönlich habe ja schon in meiner Jahresprognose geschrieben das auch Kurse um die 1,65 Dollar durchaus im Bereich des Möglichen sind, wenn die Schwäche der US Wirtschaft noch eine Weile anhält.Vorerst wird wohl die Marke von 1,55 erstmal angepeilt, und solange die EZB Ihre Geldpolitik nicht ändert und die Zinsen im Euroraum weiterhin unverändert lässt wird der Verfall des Dollar gegenüber dem Euro auch weiterhin anhalten.

Weiterer Kurseinbruch bei Thielert

Der Kurs der Thielert Aktie gibt heute erneut mal wieder kraftig nach. Aktuell ist die Aktie mit über 40!!! Prozent im Minus und notiert bei 4,50 Euro. Die Erklärung zum Kurseinbruch der Thielert AG lautet wie folgt:Der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. ist bekannt geworden, dass die Jahresabschlüsse der Thielert AG aus den Jahren 2003 bis 2005 für nichtig erklärt wurden. Das bestätigte heute das Landgericht Hamburg gegenüber der SdK.

Die SdK hatte bereits Ende 2006 Zweifel an der Richtigkeit der Bilanzen der Thielert AG geäußert und vor der Aktie gewarnt. Ob gegen die gerichtliche Entscheidung Rechtsmittel eingelegt werden, ist der SdK derzeit noch nicht bekannt.

Es wurde ja schon lange über mögliche Unregelmäßigkeiten bei Thielert spekuliert und der Markt hat diese Tatsache lange ignoriert, was anfänglich auch geklappt hat. Nun scheint es eng zu werden und bis zur endgültigen Klärung sollte man wohl die Finger von der Aktie lassen.

Top