Die Macht der Gewohnheit!

Die Arbeitsmarktdaten waren mal wieder grottenschlecht und ich glaube ausser mir haben noch einige Anleger mit einem erneuten Abrutschen des Marktes daraufhin gerechnet. Momentan sieht es eher nach dem Gegenteil aus. Die US Indizes haben schwach begonnen, und entwickeln sich seitdem stetig nach oben, die europäischen Indizes ziehen entsprechend nach.

Man könnte den Eindruck gewinne das so langsam ein gewisser „Sättigungsgrad“ eingetreten ist und der Markt anfängt solche Nachrichten einfach zu ignorieren. Das wäre ein gutes Zeichen, und es wäre nicht das erste mal das sich der Markt nach einer gewissen Weile so verhält. Aber man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, und so bleibt es abzuwarten wie die Amerikaner den Handel heute beenden werden. Viel interssanter ist dann aber die Performance in der kommenden Woche…

Wie auch immer, die 12000er Marke beim Dow hat zunächst erstmal gehalten, wir befinden uns aktuell aber immer noch an den Tiefs vom Januar in fast allen Indizes, und von Entwarnung kann keineswegs die Rede sein. Vorsicht ist weiterhin geboten! Erst bei einem deutlichen Signal in die richtige Richtung sollte man sich wieder in den Markt trauen, auch wenn es gerade so viele „billige“ Aktien gibt.

One Comment;

  1. fils said:

    Schön wär‘s, wenn wir schon alles überstanden hätten. Leider müssen wir noch immer fürchten, ob nicht noch mehr Verluste durch die Kreditderivate entstehen. Ich warte da immer noch auf ein paar richtige Pleiten in Amerika oder auch bei uns, natürlich v.a. bei Finanzinstituten (auch wenn der Staat eingreift).
    Gleichzeitig werden die Befürchtungen vor weiteren Abschreibungen dafür sorgen, dass Unternehmen schwer an Kredite kommen. Dieser Effekt wir das Wirtschaftswachstum weiter dämpfen (weitere Entlassungen).
    Es wird noch Monate dauern, bis es wieder (nachhaltig) nach oben geht, denk ich. Vorerst müssen wir uns weiter nach unten einstellen.

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