Author Archives: Lars

Onlinebroker sind wiedermal kaputt!

Heute sind mal wieder alle Onlinbroker down, und das ist meistens ein sehr gutes oder sehr schlechtes Zeichen. Genau wie an den Tagen an denen die Börsen runterrauschen geht heute bei Comdirect und CortalConsors nichts mehr. Wahrscheinlich ist es bei den anderen Vertretern der Zunft ähnlich. Es mir zwar immer noch ein Rätsel wieso es in den sogenannten Stoßzeiten immer wieder zu Ausfällen bei Online Brokern kommt, aber anscheinend lässt sich dieses Problem wohl auch nicht beheben. Denn es ist seit Jahren so! Ich bin grundsätzlich der Meinung das es technisch möglich sein sollte diese Probleme in den Griff zu bekommen – man muß halt investieren!

Aber das nur am Rande…ich sehe das heute als sehr positives Zeichen und denke mal das es in diesem Falle zu den Ausfällen aufgrund des hohen Ordervolumens kommt. Es wird wieder gekauft, und alles setzen auf die heutige Verabschiedung des US Rettungsplanes, vielleicht sogar als Sahnehäubchen obendrauf garniert mit einer kleinen und unerwarteten Zinssenkung der EZB. Wäre schön wenn es so kommen würde und wir ab heute wieder deutlich steigende Kurse sehen könnten. Und für alle die heute nicht in Ihr Depot gucken können – ich habe mir angewöhnt meine Orders bereits am Vorabend zu platzieren um solchen Ärgernissen zu entgehen…

Whitehall veräussert Karstadt Immobilien

Die neuen Eigner der Karstadt-Immobilien wollen sich nach einem Pressebericht zügig von Teilen des Pakets wieder trennen. Bis zu einem Drittel der Objekte stünden zur Disposition, berichtete die „Financial Times Deutschland“. Darunter befänden sich kleinere, weniger rentable Warenhäuser, aber auch Parkhäuser und angehängte Bürogebäude. Arcandor hatte am Montag durch eine Kapitalerhöhung eine dringend benötigte Finanzspritze bekommen. Eine Insolvenz des Konzerns wäre für die Arcandor-Vermieter eine Katastrophe gewesen, da die Arcandor-Tochter Karstadt Mieter der Warenhäusern ist. Besitzer der Immobilien sind heute mit 51 Prozent Whitehall, ein Immobilienfonds von Goldman Sachs, sowie ein Konsortium aus der Deutsche Bank-Tochter Rreef, dem italienischen Immobilienunternehmen Pirelli Re, der Generali und der Borletti Group

US Senat gibt 800 Milliarden-Plan frei

McCain und Obama werben im US Senat für das nun auf 800 Milliarden angewachsene Rettungspaket. Der US-Senat hat den Plan zur Rettung der Banken gebilligt. 74 Senatoren stimmten für das Paket, 25 dagegen. Nach der Ablehnung im Repräsentantenhaus war das Paket noch einmal überarbeitet worden – und um rund 100 Milliarden Dollar teurer geworden. Die Zustimmung der Abgeordnetenkammer steht immerhin noch aus, ebenso wie die heutige EZB Zinsentscheidung. Sowohl Barak Obama als auch John Mc Cain wiesen erneut darauf hin das es wichtig sei eine schnelle Lösung zu erzielen, da es sonst zu einer Katastrophe kommen könne.

Damit hat das Paket die zweite Hürde vor der ersten genommen. Am Montag war es noch ebenso knapp wie krachend im Repräsentantenhaus gescheitert. Abgeordnete beider Parteien hatten sich dem Druck ihrer Wähler gebeugt, die nicht mit Steuergeldern für die Sünden gieriger Banker an der New Yorker Wallstreet zahlen wollten und wollen. Nun muss das Repräsentantenhaus erneut abstimmen und das wird es voraussichtlich schon morgen tun. Sollte das „Haus“ diesmal zustimmen, dann müsste der Senat das Votum noch einmal bestätigen  und das Gesetz käme vielleicht schon am Wochenende zur Unterschrift auf den Tisch des Präsidenten.

Das nun über 800 Milliarden schwere Paket soll nun vor allem den bislang skeptischen Republikanern schmackhaft gemacht werden, aber auch Demokraten, denen diese Form staatlicher Krisenintervention zu weit geht. An sie wandte sich Barack Obama: „Wir müssen verhindern, dass diese Krise zur Katastrophe wird“, so Obama. John McCain wiederum forderte seine republikanischen Parteifreunde auf, ihrerseits dem Gesetz endlich zuzustimmen: „Sollte das Paket erneut durchfallen, wird die gegenwärtige Krise zum Desaster“, so McCain, der allerdings ebensowenig wie Obama das letzte Wort hat.

Rettungsplan soll heute Nacht verabschiedet werden!

Es geht immer noch um 700 Milliarden Dollar die zur Unterstützung des Finanzmarktes in die notleidenden Banken gepumpt werden sollen. Heute Nacht um 2 Uhr unserer Zeit soll es dann soweit sein. Unterstützt durch die beiden Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain soll der Plan allerdings um Steuererleichterungen für das Amerikanische Volk ergänzt werden. Und genau hier liegt das Problem. Dieses Mal sind es die Demokraten die wenig besgeistert sind auf Grund der Zusatzbelastung des US Staatssäckels durch die geringeren Steuereinnahmen.

Es bleibt also spannend ob dieses Mal eine Einigung erzielt werden kann. ich denke aber schon denn die US Regierung hat nach dem letzten Absturz am Montag gemerkt das sie nun zu einer Entscheidung kommen muss. Wie die Lösung dann tatsächlich aussehen wird weiß man naoch nicht so genau. Senator Christopher Dodd äußerte die Erwartung, dass das Paket binnen 48 Stunden vom gesamten Kongress verabschiedet werde. Der Führer der republikanischen Minderheit, Mitch McConnell, sprach mit Blick auf den Entwurf von einem „der besseren Augenblicke des Senats“.

Mit dem 700-Milliarden-Fonds soll die US-Regierung die Möglichkeit erhalten, Finanzinstituten faule Kredite und Wertpapiere abzukaufen. Als zusätzliche Maßnahmen sieht der neue Entwurf eine Anhebung der Obergrenze bei der staatlichen Absicherung von Privatkonten von bisher 100.000 auf 250.000 Dollar vor. Nach Medienberichten sollen außerdem ausgelaufene Steuererleichterungen für zahlreiche Firmen verlängert und die Einkommensgrenzen bei den Mindeststeuersätzen für die Mittelklasse neu festgelegt werden.

Wie sicher ist mein Geld durch den Einlagensicherungsfond?

Gemäß einer EU-Verordnung müssen alle deutschen Kreditinsitute Einlagen ihrer Kunden für den Insolvenzfall absichern. Dieser von oben verordnete Schutz reicht bis maximal 20.000 Euro pro Anleger. Mit Einlagen sind Sichteinlagen, also Girokonten, sowie Termin- und Spareinlagen einschließlich auf den Namen lautender Sparbriefe gemeint. Die häufig kursierenden 20.000 Euro sind aber nur eine „Hausnummer“. Viel wichtiger als diese gesetzliche Mindestsicherung sind die freiwilligen Sicherungssysteme der drei deutschen Institutsgruppen.

Die meisten deutschen Privatbanken gehören dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) an. Der Schutz dieses Fonds geht weit über die gesetzliche Sicherung hinaus – bis zur jeweiligen Sicherungsgrenze des betroffenen Instituts. Wo die jeweilige Sicherungsgrenze liegt, hängt von der Höhe des haftenden Eigenkapitals der Bank ab, also von ihrer Größe – bei den kleinsten Instituten liegt sie übrigens bei 1,5 Millionen Euro pro Person. Die Sicherungsgrenzen der rund 180 Mitglieder können Anleger beim BdB abfragen (vgl. Link). Bisher wurde der Fonds immerhin bei 24 Insolvenzfällen in Anspruch genommen – kein Kunde blieb dabei auf seinen Forderungen sitzen.

Auch Kunden von Sparkassen und genossenschaftlichen Instituten sind für den Fall der Fälle bestens abgesichert. Die 443 Sparkassen bilden mit den neun Landesbanken und zehn Landesbausparkassen sowie der DekaBank einen Haftungsverbund. Damit sichern die Mitglieder der Sparkassen-Finanzgruppe gegenseitig ihre Kundenguthaben ab – und zwar in unbegrenzter Höhe. Anders als bei den Banken hat dieses Sicherungssystem Insolvenzen einzelner Institute bisher verhindert.  Auch wenn das Geld sicher ist – bei der Insolvenz einer Privatbank sind auch die Kundeneinlagen erst einmal gesperrt. In diesem Fall wird die Bank nämlich schlicht und einfach für den Kundenverkehr geschlossen, und es wird eine Weile dauern, bis der Kunde wieder über die Einlagensicherung an sein Geld oder aber an sein Schließfach kommt.

So beruhigend die Sicherungssysteme sind – die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers hat dennoch Fragen aufgeworfen. Schließlich gehört die deutsche Tochter von Lehman dem Einlagensicherungsfonds an, was die Gemeinschaftseinrichtung bis zu sechs Milliarden Euro kosten könnte. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums übersteigt dieser Betrag die derzeitigen Mittel des Fonds. Das bedeutet, dass die Banken im Fall der Fälle Mittel in den Fonds nachschießen müssen.

Quelle: boerseARD

Porsche Kursziel 60,- Euro

Die Porsche Aktie kämpft ebenso wie alle anderen Autobauer in Deutschland seit längerem mit dem Abwärtstrend. Nach der jüngsten Meldung heute dürfte dies in naher Zukunft nicht besser werden. Die Deutsche Bank hat das Kursziel heute erneut gesenkt und charttechnisch ist der Weg bis an die 60,- Euro Marke nun theoretisch frei.

Es werde für Porsche schwierig das hohe Absatz-Niveau im kommenden Jahr zu behaupten, heißt es von der Deutschen Bank. Alleine die optische Veränderung des 911 dürfte nicht ausreichen, um die Absatzrückgänge in Westeuropa und den USA zu bremsen. Die Analysten zeigen sich beunruhigt über den Produkt-Mix von Porsche. Sie rechnen für das Geschäftsjahr 2008/09 mit einem Umsatzrückgang von 5%. Eine Besserung der Situation sehe der Konzern erst im geschäftsjahr 2009/2010..

Werden wir alle heute noch gerettet?

Verrückte Welt an Wall Street. Nach erdrutschartigen Verlusten zum Wochenauftakt verbuchen die US-Indizes gestern deutliche Gewinne. So verzeichnet der S&P 500 Index seinen größten Tagesgewinn seit sechs Jahren, nachdem der Index am Montag noch den höchsten Tagesverlust in den letzten 21 Jahren beklagte. Grund für die positive Stimmung an den US-Börsen ist die Hoffnung der Marktteilnehmer, dass doch noch in dieser Woche ein Rettungsplan zur Stützung der Banken verabschiedet wird. Experten gehen nicht davon aus, dass das gestern vor dem Repräsentantenhaus gescheiterte Rettungspaket völlig über den Haufen geworfen wird. Man erwartet kleine Korrekturen, einige kosmetische Änderungen sollten ausreichen, um die zuletzt fehlenden 12 Stimmen zu einer Verabschiedung zu gewinnen. Es wird damit gerechnet, dass konservative Republikaner an ihrem Vorschlag festhalten werden, dass der Staat die faulen Kredite nur versichert statt sie zu kaufen. Weiter plädieren die Republikaner für eine stärkere Mitwirkung des US-Einlagensicherungsfonds (FDIC), die Finanzkrise zu bewältigen.

Für Beifall bei den Börsianern sorgte der Vorschlag des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama für eine Anhebung der staatlich zugesicherten Einlagenversicherung auf Sparkonten von 100.000 Dollar auf 250.000 Dollar. Ähnliche Worte kommen auch von der Chefin der US-Einlagensicherung Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), Sheila Bair, die zum besseren Schutz der US-Sparer die Obergrenze für die Einlagensicherung von Banken erhöhen will. Gleichzeitig arbeitet die US-Börsenaufsicht SEC an neuen Bilanzierungsstandards für die Zeitwertbilanzierung (Mark-to-Market-Bilanzierung) illiquider Anlagen. Nach den bisherigen Regeln müssen die US-Finanzinstitute faule Hypotheken für Wohn- und Geschäftsimmobilien sowie mit Hypotheken besicherte Wertpapiere nach ihrem aktuellen Marktwert bilanzieren, was zu erheblichen Abschreibungen geführt hat.

Für den Präsidenten der Federal Reserve von Atlanta, Dennis Lockhart, stellt das Abwärtsrisiko für die US-Wirtschaft die aktuell größte Bedrohung dar. Laut Lockhart ist gegenwärtig das Abwärtsrisiko für die US-Konjunktur deutlich höher einzuschätzen als das Inflationsrisiko. „Während sich die Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft verschlechtert haben, haben sich die Inflationstendenzen abgeschwächt“, so Lockhart. Die Aussagen von Lockhart interpretieren einige Marktteilnehmer als mögliches Indiz einer weiteren Zinssenkung der US-Notenbank Fed. Der Finanzsektor legt um 13,1 Prozent zu. Gewinner sind hier die Geschäftsbank Wells Fargo nach einem Analysten Upgrade mit 12,87 Prozent auf 37,53 Dollar, Bank of America mit einem Plus von 15,07 Prozent auf 35,00 Dollar oder Citigroup mit einem Anstieg von 15,55 Prozent auf 20,51 Dollar.

Enteignung der Hypo Real Estate Aktionäre ?

Nach den guten Vorgaben gestern aus den USA sind es heute hauptsächlich die Rohstoffe die richtig abgehen. So konnte zum Beispiel Rio Tinto in den letzten 24 Stunden um über 13 Prozent zulegen. Heute dürfte also alles was mit Rohstoffen zu tun hat eine kräftige Erholung erleben..Noch etwas stärker war der Pharamasektor der bereits die letzten Tage durch relative Stärke überzeugen konnte, und nun die Gewinne weiter ausbaut.

Alle Börsen in Asien befinden sich im Plus wenn auch teilweise nur leicht. In Tokio bleiben die Börsen heute geschlossen, deswegen sind aus Japan keine neuen Impulse zu erwarten. Und das ist vielleicht auch gut so denn der gestern veröffentlichte Tankan Bericht verheißt nicht viel Gutes für diese Region unserere Erde. Der Tankan Index fällt auf minus 3 Punkte und ist damit beim tiefsten Stand seit langem.

Bei der schweizer UBS stehen weitere 1.900 Jobs auf der Kippe und hier ist auf jeden Fall vorsicht in der nächsten Zeit geboten. Bei der HypoRealEstate hingegen, die ja gestern die heftigen Tagesverluste des Vortages etwas wieder ausgleichen konnte würde ich derzeit die Finger lieber ruhig halten. Von einer möglichen Enteignung der Aktionäre war heute in einer britischen Tageszeitung zu lesen…

Balda kriegt die Kurve und verkauft TPK Anteile!

Aufsichtsrat und Vorstand der Balda AG haben den Verkauf von insgesamt 12 Prozent der Gesellschaftsanteile an der Touchscreen-Systeme fertigenden chinesischen Konzerngesellschaft TPK beschlossen. Damit kann der finanzielle Engpass des Unternehmens zunächst unabhängig von den Banken überwunden werden. Wie der Handy-Ausrüster heute erklärte, hält er nach Abschluss der Transaktion noch 38 Prozent der Gesellschaftsanteile von TPK. An der in Kürze anstehenden Kapitalerhöhung von TPK wird sich Balda nicht beteiligen. Diese Kapitalerhöhung führt zu einer Verwässerung der TPK-Anteile von Balda von 38 Prozent auf 33,5 Prozent.

Balda wird sich künftig auf das Infocom-Kerngeschäft mit Kunststoffkomponenten und -systemen  sowie Elektronikprodukten für die Kommunikation konzentrieren. TPK ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Baldas Zwischenholding Balda Investment Singapore (BIS) und der taiwanesischen Familie Michael Chiang. Neben dem Kaufpreis erhält die Balda AG im Gegenzug von Michael Chiang 5 Prozent der Gesellschaftsanteile an der BIS. Damit ist die Balda AG wieder alleiniger Gesellschafter der BIS.

Aufgrund der Mittelzuflüsse aus dem Verkauf benötigt Balda nun keine frischen Mittel von den Banken. Der Abschluss einer endgültigen Vereinbarung mit den Banken über eine Umfinanzierung des bisherigen Kreditvolumens mit einer Laufzeit bis Ende 2009 wird bis November erwartet. Grundsätzlich sieht es nun bei dem Unternehmen wieder deutlich besser aus als noch vor einigen Tagen. Wie der Markt das sieht bleibt allerdings noch abzuwarten…

Hanseyacht mit Zahlen – weiterhin kein Kauf

Im schwachen Marktumfeld hat der HanseYachts-Konzern die im März und Juni 2008 bestätigten Planwerte für Umsatz und Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres 2007/08 leicht übertroffen.  Der HanseYachts-Konzern hat, nach vorläufigen Zahlen, im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 den Umsatz erneut deutlich gesteigert. So erhöhten sich die Umsatzerlöse von 105,2 Mio. Euro um 28,6 Prozent auf 135,3 Mio. Euro. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen) erreichte 140,0 Mio. Euro (Vorjahr 108,6 Mio. Euro)

Das Konzernergebnis nach Steuern beläuft sich auf 6,5 Mio. Euro (Vorjahr: 7,3 Mio. Euro) Das EBIT betrug 7,8 Mio. Euro (Vorjahr 11,0 Mio. Euro). Daraus ergibt sich eine EBIT-Marge (EBIT/Umsatzerlöse) von 5,8 % nach 10,4 % im Vorjahr. Die strategische Ausweitung von Umsatz und Marktanteilen erforderte den Aufbau zusätzlicher Mitarbeiter- und Produktionskapazitäten, sodass die Ergebniskennziffern des abgelaufenen Geschäftsjahrs hinter denen der Vorjahresperiode zurückblieben. Als Haupteinflussfaktoren für den Ergebnisrückgang lassen sich die Material-, Personal- und Abschreibungsaufwendungen identifizieren.

So verschlechterte sich die Materialeinsatzquote um 3,6 %-Punkte auf 71,5 % nach 67,9 % im Vorjahr. Dies ist neben dem Preisdruck am Absatzmarkt im Wesentlichen auf temporäre Mehraufwendungen aufgrund der zeitweisen Auslagerung von Kunststoff-Fertigungs-kapazitäten und einer verzögerten Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlagen in Polen sowie auf gestiegene Rohstoffpreise von Einsatzmaterialien zurückzuführen. Die gestiegenen Personalaufwendungen sind Resultat der erweiterten Produktionskapazitäten, die stellenweise zu sprungfixen Kosten geführt haben. Der Aufbau neuer und die Vergrößerung bestehender Abteilungen (z.B. die Inbetriebnahme der GfK-Fertigung in Greifswald und der Ausbau der Entwicklungsabteilung) sowie Lohnerhöhungen führten zu einem Anstieg der Personalaufwendungen von 11,7 Mio. Euro um 6,9 Mio. Euro auf 18,6 Mio. Euro.

Die Republikaner habens versaut!

Die gestrigen Futures ließen für heute wirklich Übles erwarten. Unter anderem war der Stoxx Future mit 9,81 Prozent im Minus – heftig! Es wird mit Sicherheit turbulent heute. Der Dow Jones hat gestern den größten Kursverlust in seiner Geschichte verzeichnet und nicht mal der 11. September hatte solche dramatischen Auswirkungen wie die gestrige Nicht-Verabschiedung des US Rettungsplanes für die Finanzwerte.

In Asien notieren die Werte ebenfalls sehr negativ mit Verlusten von bis zu 4 Prozent in den verschiedenen Indizes. Die US Futures hingegegen notieren heute schon wieder mit 1 bis 1,5 Prozent im Plus. Was ich allerdings nicht überbewerten würde. Was passiert jetzt? Fachleute sagen einen erneuten Rutsch der börsen um 10 bis 2 Prozent voraus…Mag sein, aber ich denke nicht das es damit getan sein wird..

Nun wird es teurer, deutlich teurer für die Amerikaner und für uns leider auch. Ich habe gestern schon darüber geschrieben was ich von der Verschiebung des Rettungsplanes halte, aber eins dürfte klar sein. Ein entschlossenens Handelnder US Regierung hätte uns allen eine Menge Ärger erspart. Nicht nur das man das Problem verursacht hat, sondern man weigert sich auch nicht es wieder zu richten. Und wieder einmal waren es die Republikaner die das verursacht haben. Das einzig Positive daran ist wohl das nun Barack Obama wohl doch der nächste US Präsident werden dürfte weil die Republikaner es versaut haben.

Rettungsplan gescheitert. Katastrophale Uneinigkeit

Ich will nicht schwarzmalen, aber egal wwann und was die US Regierung nun beschließen wird es dürfte zu spät sein. man hat sich zuviel Zeit gelassen und das wird sich rächen. Zum Schluss ist die Zeche nochmal um ein vielfaches größer als sie hätte sein müssen…

Dramatische Entscheidung in Washington: Der mühsam ausgehandelte Kompromiss über den Rettungsplan für die US-Finanzbranche ist gescheitert. In einer Abstimmung im US-Abgeordnetenhaus lehnten 228 Parlamentarier das 700 Milliarden Dollar schwere Paket ab. Lediglich 205 stimmten zu. Die Aktienkurse an der Wall Street weiteten ihre massiven Kursverluste aus. Der US-Leitindex Dow Jones (DJIA) verlor am Abend rund fünf Prozent.

Vor allem Republikaner, die staatliche Eingriffe grundsätzlich ablehnen, votierten gegen das Programm, auf das führende Demokraten und Republikaner sich erst nach Marathon-Sitzungen am Sonntag geeinigt hatten. Die Demokraten stimmten in ihrer Mehrheit dafür. „Wie es jetzt weitergeht, ist völlig unklar“,sagte ein Kommentator des TV-Senders CNN. Vermutlich werde es bereits in Kürze einen neuen Anlauf geben. Es heißt, das Weiße Haus arbeite bereits an einem neuen Rettungsplan.

Top