Author Archives: Lars

Schnäppchenjagd

Die einen sprechen von der größten Finanzkrise seit 1929, die anderen von einer Kaufgelegenheit, wie es sie im Leben nur einmal gibt. Und alle zusammen meinen das Gleiche: den monatelangen Wertverfall von US-Immobilien und Hypothekendarlehen. Hedge-Fonds und Immobilieninvestoren wittern derzeit enorme Chancen, abgestrafte Vermögenswerte zu Spottpreisen aufzuklauben in der Hoffnung, dass die Märkte drehen und die Billigkäufe Traumrenditen bescheren.

„Die Preise sind so weit unten, dass man schon fast glauben muss, dass sie irgendwann auf null fallen. Ein unglaublicher Markt für Käufer“, schwärmt Steve Persky vom Hedge-Fonds Dalton, der seit mehr als 20 Jahren aktiv ist. Sein Fonds feilt an einer neuen Anlagestrategie, um superreichen privaten sowie institutionellen Kunden Investments in leistungsgestörte Hypothekenkredite (Subprime) schmackhaft zu machen.

FTD

Suntech und Solarfun haussieren, LDK Solar auch?

Wenn diese Woche weiter Schreckensmeldungen ausbleiben liegt das Schlimmste hinter uns und man kann sich nun gezielt nach Schnäppchen umsehen, die ja zu Genüge im Markt vorhanden sind. So gesehen wird morgen wohl ein sehr entscheidender Tag!

Die Aktien der chinesischen Solarfirmen haben heute und auch schon am Montag eine sehr überzeugende Vorstellung abgeliefert. Besonders starke Kurrszuwächse gab es bei Suntech und Solarfun die beide Ihren Abwärtstrend verlassen haben und nun auch charttechnisch wieder sehr interessant aussehen.

Fundamental ist sowieso noch gewaltig Luft nach oben.LDK Solar konnte sich in den vergangenen Tagen ebenfalls deutlich besser als der Markt entwickeln, und sollte morgen die Marke von 28,- Dollar genommen werden können, dürfte es auch hier wieder weiter deutlich nach oben gehen.

Wie schon geschrieben denke ich das wir das Tief gesehen haben könnten, und trotz der heute sehr schwachen Konjunkturdaten hat sich der US Markt ebenfalls sehr gut gehalten. Besonders positiv ist wohl die Tatsache das der deutsche Markt heute in der Lage war sich von den US Börsen abzukoppeln.

Gewinnwarnung bei Hanseyachts

Eine Aktie die sich in einem Umfeld tummelt das extrem konjunkturabhängig ist ist sicherlich Hanseyachts. Niemand, oder zumindest nur Menschen bei denen das Geld eh sehr locker sitzt kauft sich eine Yacht in solchen Zeiten. Auch hier gilt lieber das Pulver trocken halten und erstmal schaun was kommt. Das bekam auch der Yachtbauer aus Greifswald zu spühren und brachte heute eine dicke Gewinnwarnung raus, die mal eben das zu erwartende Ergebnis halbierte.

Trotz des anhaltend dynamischen Umsatzwachstums von 35% auf ca. EUR 50 Mio. im ersten Halbjahr 2007/2008 werde HanseYachts die eigene Ergebniserwartung für das laufende Geschäftsjahr verfehlen. Anstelle einer EBIT-Marge von ca. 10% bei einem Umsatz von EUR 135 bis 145 Mio. werde nunmehr eine EBIT-Marge von ca. 5% erwartet. Der Umsatz sollte ca. EUR 135 Mio. betragen. Diese Meldung wurde heute mit einem satten Minus von über 30% quittiert.

Grund hierfür seien in erster Linie interne Prozesse wie der Umzug in eine neue, modernere und effizientere Produktionsanlage in Polen habe zu Kapazitätsengpässen geführt. Mehrarbeit im Standort Greifswald sowie das Ausweichen auf andere Zulieferer dürfte den Materialaufwand um deutlich mehr als EUR 1 Mio. belastet haben. Nicht unlösbar und absehbar seien die Probleme hieß es.

Grundsätzlich sind die Produkte des Hauses sehr gefragt und im falle einer konjunkturellen Erholung sollte auch Hanseyachts davon prfitieren können, jedoch gebe ich zu bedenken das sich Luxusartikel erst meistens dann wieder erholen wenn alles auch wieder ganz geschmeidig läuft, und das kann ja bekanntlich noch etwas dauern!

Verbrauchervertrauen auf 5-Jahres Tief

Gemischte Nachrichten! Zum einen verzeichnet die deutsche Metallindustrie einen ungebrochenen Boom, was sich auch sehr deutlich in der Zahl der neu geschaffenen Stellen niederschlägt. Mit 130.000 neuen Jobs dürfte dieser Industriezweig in Deutschland zu den stärksten gehören. Trotz des starken Euros bescherte eine gute Auftragslage allein im Januar 27.000 neue Arbeitsplätze, wie der Arbeitgeberverband Gesamtmetall heute mitteilte. Einen so starken Jobaufbau habe es zuletzt in der ersten Hälfte der 1960er Jahre gegeben.

Zum anderen gibt es wiedermal besorgniserregende Nachrichten jenseits des Atlantiks. Ein Rückgang des US-Verbrauchervertrauens und der amerikanischen Immobilienpreise hat die Angst vor einem globalen Abschwung verschärft. Die Börsen mussten Gewinne abgeben, der Dollar setzte seine Talfahrt fort. Das Verbrauchervertrauen fiel im März auf 64,5 Punkte, vermeldete das Conference Board am Dienstag. Das ist der tiefste Stand seit März 2003. Analysten hatten durchschnittlich mit 73,5 Prozent gerechnet.

Ebenfalls schlechte Nachrichten gab es vom US Häusermarkt.Der S&P/Case-Shiller-Hauspreisindex, der Hauspreise in 20 US-Großstädten misst, fiel im Januar um 10,7 Prozent. Das ist der stärkste je verzeichnete Rückgang. Das größte Minus gab es in Las Vegas und Miami. Die Energiekosten steigen permanent, so legte die Preise für US-Benzin auf Jahressicht um satte 71 Prozent zu. Die Kaufkraft der Amerikaner schwindet zusehends und das wird auch den Konsum kräftig belasten auf dem dieamerikanische Wirtschaft aufbaut. Die Zunehmenden Zwangsversteigerungen bei Immobilien tun Ihr Übriges.

Nach einem versöhnlichen Gründonnerstag, und einem überaus starken Montag sieht es heute schon wieder deutlich schwächer aus. Die Frage ist nach wie vor wann der Punkt gekommen ist an dem der Markt solche Nachrichten schlichtweg ignoriert? Lange wird es wohl nicht mehr dauern..

Und immer wieder Thielert!

Der Motorenhersteller Theilert kommt nicht raus aus dem Sumpf der vermeindlichen Bilanzmanipulation. Schon wieder ist heute zu lesen, das die für Mittwoch geplante Veröffentlichung der Jahresergebnisse für 2007 verschoben werden soll. Bei der eh schon stark verprügelten Aktie ist also weiterhin vorsicht angebracht, da man nicht beurteilen kann was noch für Leichen im Keller liegen. „Nachdem die Jahresabschlüsse 2003 bis 2005 für nichtig erklärt wurden, ist das keine Überraschung“, kommentierte ein Händler. Umso mehr verwundert der Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen seine Anleger über diese Änderung informiert. Oder auch nicht. Denn eine derartige Informationspolitik hat bei Thielert schon nahezu Tradition.

Seit Jahresbeginn verlor die Aktie insgesamt über 70 Prozent an Wert. Am Dienstag wussten Anleger die neuerliche Hiobsbotschaft zunächst nicht so recht einzuschätzen, die Aktie reagierte extrem volatil: Nachdem sie vorbörslich bis auf 4,00 Euro nachgegeben hatte, wird sie zu Handelsbeginn bei 4,39 Euro 4,3 Prozent im Plus gehandelt. Ich würde also die Veröffentlichung der Zahlen abwarten um auf der sicheren Seite zu sein!

Es geht wieder rauf..

Der Dax Future ist gerade 3,3 Prozent im Plus und es sieht so aus als ob es endlich mal wieder ein durchweg erfreulicher Tag werden wird. Die asiatischen Märkte haben entsprechend der starken US Vorgaben sehr positiv geschossen. Die Zahlen der verkauften Gebrauchtimmobilien dürften gestern nochmal zusätzlich für einen Schub an den Märkten gesorgt haben. Obwohl man wohl nicht vergessen sollte das diese Steigerung wohl nur deswegen möglich war, weil einige Ihre Häuser verkaufen müssen und demensprechend Schnäppchenjäger unterwegs sind. Der durchschnittliche Preis pro Eigenheim ist nämlich um 8,2% seit Jahresbeginn gefallen. Dies ist der höchste Rückgang der je in einem Jahr verzeichnet wurde..Heute ist das aber erstmal egal, denn es wird wohl nicht viele Aktien geben die heute im roten Bereich liegen werden. Der Markt sehnt sich nach einer Erholung und entsprechend wird es wieder starke Kursbewegungen geben am deutschen Aktienmarkt.

JP Morgan zahlt nun doch 10 Dollar/Aktie für Bear Stearns

Marktgerüchte beflügeln heute wohl zudem den Markt. Angeblich soll laut der New York Times das Übernahmeangebot von JP Morgan für das angeschlagene Investmenthaus Bear Stearns nun doch deutlich auf 10,- Dollar pro Aktie erhöht werden. Die Aktie legte daraufhin heute 72 Prozent auf 11,42 Dollar zu. Beide Unternehmen wollten die Gerüchte nicht kommentieren, und so bleibt es zunächst einmal nur ein Marktgerücht. Schade das ich nicht den Mut hatte ein paar Euro hier zu riskieren, denn egal ob es stimmt oder nicht, heute würde ich diese Aktien auf jeden Fall wieder verkaufen, und mich über einen dicken Gewinn freuen. Ich gratuliere auf diesem Wege allen die den Mut hatten hier einzusteigen! Nun aber zurück zum Thema:

Das sah wie ein Schnäppchen aus. 236 Millionen Dollar oder zwei Dollar je Aktie für eine große amerikanische Investmentbank. Die Herren aus der Führungsetage bei JP Morgan werden sich die Hände gerieben haben. So billig kommt man selten an einen Wettbewerber. Der Preis entsprach einem Zehntel des damals letzten Aktienkurses und etwa einem Achtzigstel der Marktkapitalisierung von Bear Stearns vor einem Jahr. Allerdings ist unklar in welcher Höhe sich die Verbindlichkeiten des Investmenhauses belaufen, und so bekommt die agnze Rechnung einen Pferdefuss. Niemand ausser vielleicht der Vorstand wissen im Moment wie es um Bear Stearns bestellt ist. Wahrscheinlich weiß es der Vorstand auch nicht sonst wären sie vielleicht nicht in die aktuelle Situation gekommen. Also halte ich ein längerfristiges Engagement hier nach wie vor für sehr riskant. Wenn man allerdings bei 2,- Euro eingestiegen ist kann man sich wohl entspannt zurücklehnen und sich das ganze Schauspiel in Ruhe anschauen.

Der Tiefpunkt ist erreicht…

…sagt auch Mark Zandi von Moody’s. In drei bis fünf Jahren werde dies klar sein…Wir sehen gerade einen starken Wochenstart in den USA…Ich hoffe Ihr hattet oder habt alle schöne Ostren gehabt, und seid jetzt frisch gestärkt mit diversen Ostereieren wieder neugierige auf die neue Börsenwoche. Und im Moment sieht es sehr gut aus in den USA. Die Indizes ziehen bis jetzt ohne jedes Anzeichen von Schwäche schnurstracks nach oben. Besonders die Finanzwerte können hier überzeugen, aber auch einzelne Technologietitel sind zu finden die sich dem allgemeinen Abwärtstrend nun wiedersetzten.

Die Stimmung ist schlecht hieß es am Osterwochenende, so schlecht wie schon seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr, war zu lesen, und damit hatte man wohl auch recht, denn die letzten beiden Wochen dürften auch dem hartgesottensten Anleger nochmal erheblich zugesetzt haben. Viele davon werden auch noch Ihre letzten Stücke in den Markt geworfen haben..Und wie es immer an solchen Punkten in der Börsengeschichte ist, genau dann wenn keiner mehr an eine Trendwende glauben mag kommt sie dann. Die US Finanzwerte haben es letzte Woche vorgemacht, und besser als erwartete Konjunkturdaten könnten auch in dieser Woche die Kauflaune beflügeln. Es gibt die Zahlen zum Eigenheimabsatz, Auftragseingang langlebiger Güter, Verbrauchervertrauen, Bruttoinlandsprodukt und zu den persönlichen Einkommen und Konsumausgaben.

Erwartet werden hier in etwa folgende Ergebnisse. Der am Mittwoch erwartete Auftragseingang für langlebige Güter, der als wichtiger Indikator für die Investitionsnachfrage gilt, dürfte nach einem dramatischen Rückgang Vormonat leicht gestiegen sein. Beim Verbrauchervertrauen des Conference Board, fällig am Dienstag, erwarten Experten einen unveränderten Wert bei mageren 75 Punkten. Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan, erwartet am Freitag, dürfte leicht von 70,5 auf 70,3 Punkte gefallen sein. Ebenfalls einen leichten Rückgang erwarten die Analysten bei den persönlichen Ausgaben. Die Wachstumsrate der Ausgaben sei im Februar nur um 0,2 Prozent gestiegen, prognostizieren sie, im Januar legten die persönlichen Ausgaben noch um 0,4 Prozent.

Es verspricht also wiedermal eine spannende und sehr bewegte Woche zu werden. Sollten die Daten diese Woche auch wieder besser ausfallen als erwartet, dürften wir wohl das Schlimmste erstmal hinter uns haben. Eine technische Gegenreaktion wäre in jedem Falle schon längst überfällig. In diesem Sinne wünsche ich allen ein glückliches Händchen bei der Aktienauswahl und den Mut es immer wieder zu versuchen..

Gadgets direkt aus Japan!

Wenn Ihr mal wirklich witzige Geschenkideen sucht!Ich habe diese Seite gerade gefunden und bin begeistert…für Gadget-Fans ein absolutes Muß!

Versöhnlicher Ausklang am Hexensabbat!

Hallo zusammen! Eine anstrengende und sehr bewegte Woche neigt sich dem Ende zu, und der Ausklang sieht sehe versönlich aus. Das lässt mich für nächste Woche hoffen das am heutigen Hexensabbat doch die ein oder andere Shortposition wieder aufgelöst worden ist, und wir zur Abwechslung mal wieder steigende Kurse sehen könnten. Ich denke es könnte langsam an der Zeit sein einige Immobilienwerte peu a peu einzusammeln, ebenso wie die stark überverkauften Solartitel aus China, aber da warte ich erst noch ein paar deutliche Signale ab.

Eigentlich bleibt mir nur noch Euch allen und euren Familien ein frohes und besinnliches Osterfest zu wünschen. Auch wenn die Eier dieses Jahr bei manchen vielleicht nicht so groß ausfallen wie sonst bin ich überzeugt das sich das bis Weihnachten wieder ändern wird. In diesem Sinne lasst es Euch einfach mal gut gehen und genießt die Tage ohne die Börse. Bis bald.. Lars

DAB Bank lockt mit 4,5% und nur 4,95 Euro pro Order!

Bei der DAB Bank gibt es jetzt besonders günstige Ordergebühren von nur 4,95 Euro pro Order und eine stolze Guthabensverzinsung von 4,5% pro Jahr für Neukunden. Wer jetzt den Broker wechselt bekommt Spitzenkonditionen, allerdingst sollte man nicht nur auf die Gebühren sondern ebenso den Service, die Bedienbarkeit, und vor allen Dingen die Erreichbarkeit an hektischen Börsentagen in seine Überlegungen mit einbeziehen. Bei der DAB Bank passt alles – eine runde Sache!

Lehman Brothers zu Gagfah

Mit zum Teil unerwartet guten Ergebnissen zum vierten Quartal 2007 hat Gagfah Robustheit demonstriert, wie Lehman Brothers feststellt. Unter den Erwartungen falle jedoch die Dividende aus, die weiter 0,20 EUR je Aktie betrage. Angesichts des Abschlags von 22%, mit der die Aktie zum Nettovermögenswert gehandelt werde, sei eine Investition attraktiv. Dank seiner Ausrichtung auf den deutschen Häusermarkt weise Gagfah ein stabiles Cashflow-Wachstum im Mietgeschäft auf, so die Analysten. Die Einschätzung der Analysten lautet „overweight“ mit Kursziel 14,90 Euro

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