Der Tiefpunkt ist erreicht…

…sagt auch Mark Zandi von Moody’s. In drei bis fünf Jahren werde dies klar sein…Wir sehen gerade einen starken Wochenstart in den USA…Ich hoffe Ihr hattet oder habt alle schöne Ostren gehabt, und seid jetzt frisch gestärkt mit diversen Ostereieren wieder neugierige auf die neue Börsenwoche. Und im Moment sieht es sehr gut aus in den USA. Die Indizes ziehen bis jetzt ohne jedes Anzeichen von Schwäche schnurstracks nach oben. Besonders die Finanzwerte können hier überzeugen, aber auch einzelne Technologietitel sind zu finden die sich dem allgemeinen Abwärtstrend nun wiedersetzten.

Die Stimmung ist schlecht hieß es am Osterwochenende, so schlecht wie schon seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr, war zu lesen, und damit hatte man wohl auch recht, denn die letzten beiden Wochen dürften auch dem hartgesottensten Anleger nochmal erheblich zugesetzt haben. Viele davon werden auch noch Ihre letzten Stücke in den Markt geworfen haben..Und wie es immer an solchen Punkten in der Börsengeschichte ist, genau dann wenn keiner mehr an eine Trendwende glauben mag kommt sie dann. Die US Finanzwerte haben es letzte Woche vorgemacht, und besser als erwartete Konjunkturdaten könnten auch in dieser Woche die Kauflaune beflügeln. Es gibt die Zahlen zum Eigenheimabsatz, Auftragseingang langlebiger Güter, Verbrauchervertrauen, Bruttoinlandsprodukt und zu den persönlichen Einkommen und Konsumausgaben.

Erwartet werden hier in etwa folgende Ergebnisse. Der am Mittwoch erwartete Auftragseingang für langlebige Güter, der als wichtiger Indikator für die Investitionsnachfrage gilt, dürfte nach einem dramatischen Rückgang Vormonat leicht gestiegen sein. Beim Verbrauchervertrauen des Conference Board, fällig am Dienstag, erwarten Experten einen unveränderten Wert bei mageren 75 Punkten. Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan, erwartet am Freitag, dürfte leicht von 70,5 auf 70,3 Punkte gefallen sein. Ebenfalls einen leichten Rückgang erwarten die Analysten bei den persönlichen Ausgaben. Die Wachstumsrate der Ausgaben sei im Februar nur um 0,2 Prozent gestiegen, prognostizieren sie, im Januar legten die persönlichen Ausgaben noch um 0,4 Prozent.

Es verspricht also wiedermal eine spannende und sehr bewegte Woche zu werden. Sollten die Daten diese Woche auch wieder besser ausfallen als erwartet, dürften wir wohl das Schlimmste erstmal hinter uns haben. Eine technische Gegenreaktion wäre in jedem Falle schon längst überfällig. In diesem Sinne wünsche ich allen ein glückliches Händchen bei der Aktienauswahl und den Mut es immer wieder zu versuchen..

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