Author Archives: Lars

Lone Star übernimmt die angeschlagene IKB Bank

IKB-Aktien sind vor Börsenbeginn 30 Prozent im Plus. Die KfW-Bankengruppe hatte den Deal um 8 Uhr bestätigt. Danach übernimmt die US-Beteiligungsgesellschaft 90,8 Prozent an der IKB. Damit hat Lone Star den Konkurrenten RHJ International ausgestochen. Der amerikanische Investor Lone Star ist für sein hartes Durchgreifen bekannt und dürfte das Institut nach Ansicht von Experten jetzt gesundschrumpfen. Ein Vorbild könnte die erfolgreiche Sanierung der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden..

Der Bund rechnet mit einem Verkaufserlös von 800 Millionen Euro. Das hört sich angesichts der Milliardenverluste, die die Bank schreibt, noch ganz gut an. Unterm Strich dürfte es aber ein Zuschussgeschäft für den Bund bleiben, da möglicherweise auch noch nach einem Verkauf Risiken aus den IKB-Büchern übernommen werden müssen. Signalisiert hat der Bund bereits eine Garantie der KfW von bis zu einer Milliarde Euro für einen Teil der Verlustrisiken. Inzwischen ist die Rede davon, dass er eine Summe von rund 800 Millionen Euro im Zuge des Verkaufs wird absichern müssen. Glos meinte nach der Sitzung: „Im Grunde ist alles im Rahmen der Planzahlen und in trockenen Tüchern.“
Quelle: boersARD

Freier Fall für Fannie und Freddie!

Die Aktien der beiden Hypothekenversicherer Fannie Mae und Freddie Mac kennen derzeit nur eine Richtung. Die Anleger flüchten auf Teufel komm raus aus den beiden stark angeschlagenen Unternehmen, nachdem zuletzt bekannt wurde das der Kapitalbedarf um ein Überleben der beiden zu sichern doch erheblich größer ist und deutlich eher benötigt wird als ursprünglich angenommen.

Ebenso verunsichern zusätzlich die Aussagen einiger US Politiker dahin gehend das Fannie und Freddie bald verstaatlicht werden könnten, und somit die gesamten Einlagen der Aktionäre wertlos verfallen würden. Verständlich das der ein oder andere versucht nun noch zu retten was zu retten ist. Noch ist es nicht soweit doch die Wahrscheinlichkeit für die Verstaatlichung steigt mit jedem Tag. Die täglichen Kursverluste der beiden Aktien vernichten zudem weiter Milliarden und die Kapitaldecke wird somit noch zusätzlich deutlich geschwächt.

Eine Verstaatlichung würde sicherlich nochmal für richtig Unruhe an den Börsen sorgen, könnte aber auch zu einer Erleichterung der angespannten Situation führen und somit die anderen Finanzwerte vielleicht wieder etwas entlasten. Es sieht nicht gut aus bei Fannie und Freddie! Auch ich bin ja letzte Woche hier ausgestoppt worden und froh nicht mehr drin zu sein. Vielleicht werde ich zu gegebener Zeit nochmal einen kleinen Zock wagen aber grundsätzlich ist hier äusserste Vorsicht geboten!

Auch Suntech Power schlägt die Erwartungen

Der Einfach heit halber (für mich) hier die gerade gemeldeten Ergebniss zum zweiten Quartal von Syntech Power Systems. Wie zu erwarten war können auch diese zahlen überzeugen und die Aktie sollte daraufhin eigentlich in der Lage sein bald genau wie LDK Solar die 40,- Dollar Marke hinter sich zu lassen. Erwartet wurdenlediglich 0,33 Dollar je Aktie.

Second quarter 2008 total net revenues grew 51.3% year-over-year to $480.2 million. Consolidated gross margin increased to 24.1% for the second quarter 2008 compared to 20.3% for the second quarter 2007. Non-GAAP(2) gross margin reached 24.7% for the second quarter 2008, compared with 21.1% for the second quarter 2007. Net income for the second quarter 2008 was $65.2 million or $0.38 per diluted American Depository Share (ADS). On a non-GAAP basis, Suntech’s net income for the second quarter 2008 was $71.3 million or $0.41 per diluted ADS.

Each ADS represents one ordinary share. Suntech’s PV cell production capacity was 660MW at the end of the second quarter 2008. The Company is on track to reach 1GW PV cell production capacity by the end of 2008. Due to robust demand coupled with strong execution, Suntech has raised full year 2008 revenue guidance from a range of $1.9 billion to $2.1 billion to a range of $2.05 billion to $2.15 billion. Suntech also increased full year 2008 PV product shipment target from 530MW to approximately 550MW.

US Federal Reserve Bank Chef will Fannie und Freddie privatisieren

Der Präsident der Federal Reserve Bank von Richmond, Jeffrey Lacker, hat sich für eine eindeutige Privatisierung der beiden staatlich gestützten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac ausgesprochen. In einem Interview mit Bloomberg TV sagte Lacker gestern, die beiden Gesellschaften müssten entweder verstaatlicht oder richtig privatisiert werden. Er würde es vorziehen, wenn sie „glaubhaft und demonstrativ“ privatisiert würden.

S.A.G. Solarstrom AG, ganz gut aber unsicher

Die SAG Solarstrom AG konnte heute mal wieder positives vermelden, auch wenn die Situation in Spanien einem der größten Absatzmärkte der Firma weiterhin ungewiss bleibe. Für das zweite Halbjahr erwartet der Firmenchef einen leichten Umsatzrückgang angesichts der allgemeinen Zurückhaltung der Unternehmen bei Investitionen durch die Auswirkungen der Kreditkrise.

In den ersten beiden Quartalen 2008 hat sich der Umsatz von S.A.G. Solarstrom von 12,6 auf 40,2 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich von minus 1,3 Millionen Euro auf plus 1,039 Millionen Euro. Ein Firmensprecher sagte, auch unterm Strich stehe eine schwarze Zahl. CEO Kuhlmann bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr. Erwartet werden Umsätze zwischen 70 und 75 Millionen Euro und ein Ebit von 1,5 bis 2 Millionen Euro. 2007 hatte das Unternehmen 43 Millionen Euro umgesetzt und ein Ebit von 0,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

Wirecard ist weiterhin gut dabei, aber…

Mit einem erneuten Plus von über 6 Prozent meldet sich die Wirecard Aktie heute wieder zurück. Das Unternehmen will den Gewinn vor Zinsen und Steuern im laufenden Geschäftsjahr nun um 45 bis 60 Prozent steigern. Bislang war von 45 Prozent die Rede. 2007 hatte Wirecard 33,089 Millionen Euro verdient. Der Zahlungsabwickler strotzt vor Optimismus.Heute  bestätigte er seine vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal und hob die Prognose fürs Gesamtjahr an.

Ob nun Unnregelmäßigkeiten in der Bilanz sind weiß man immer noch nicht so genau. Die SdK und die Wirecard AG liefern sich seit Wochen eine harte Schlacht. Es geht um Bilanzmanipulation, Insiderhandel, Kursmanipulation und Verleumdung. Wie das ganze ausgehen wird darf mit Spannung erwartet werden. In jedem Falle hoffe ich das Herr Markus Straub ordentlich eins auf die Mütze bekommt.

ZEW Indikator verbessert sich deutlich

Der jüngste Rückgang des Ölpreises und die Abwertung des Euro stimmen deutsche Finanzmarktexperten zuversichtlich. Das ZEW-Stimmungsbarometer hat sich stärker als erwartet verbessert. Erstmals seit Monaten stieg der ZEW-Index wieder. Er verbesserte sich um 8,4 Punkte auf minus 55,5 Punkte. Im Juli hatte das Stimmungsbarometer, das auf einer Umfrage unter rund 300 Anlegern und Analysten basiert, seinen Tiefpunkt bei minus 63,9 Zählern erreicht.

Volkswirte hatten mit einer weniger starken Erholung gerechnet. Sie hatten lediglich mit einer Steigerung auf minus 62 Punkte gerechnet. Die Verbesserung signalisiere, dass sich die Befürchtungen der Finanzmarktexperten über die Konjunktur-Abschwächung in Grenzen hielten, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit. „Sie gehen von einer schwächeren, aber alles in allem robusten Konjunkturentwicklung aus und befürchten keine Rezession“, kommentierte ZEW-Präsident Wolfgang Franz das Stimmungsbarometer.

Vivacon rockt!

Unbeachtet von der Kreditkrise zieht die Vivacon Aktie gerade Ihre Bahnen wie Michael Felbes bei den olympischen Spielen in Bejing. Gegenüber dem Gesamtmarkt und speziell gegenüber anderen Immobilientiteln weist die Aktie derzeit eine extreme Stärke auf die auch trotz der Unruhen num Fannie und Freddie nicht zu erschüttern. Die zehn Euro Marke sollte eigentlich nur eine kleine Hürde auf dem weiteren Weg nach oben darstellen.

Charttechnisch ist der Weg nun frei bis 12,40 Euro und bei Überwinden dieser Marke sind auch die alten Höphen vom Mai dieses Jahres bei 17,40 wieder in absehbarer Ziet zu erreichen. Bis zum jahresende traue ich der Aktie durchaus zu die 20,- Euro Marke wieder hinter sich zu lassen. Natürlich immer Vorausgesetzt die Prognosen können eingehalten werden. Die zusätzliche Phantasie aus den geplanten Ankäufen der Erbbaurechte sollte man allerdings nicht unterschätzen, und im Sanierungsbereich läuft auch alles hervorragend zur Zeit.

Solon weiterhin gut im Geschäft

Solon konnte mal wieder ein hervorragendes Ergebnis bekannt geben. mit 18 Millionen hat sich das Ergebnis im zweiten Quartal mal wieder verdoppelt. Bei den Solaranlagenbauer läuft nach wie vor alles wie geschmiert und Solon gehört sicherlich zu den interessantesten und aussichtsreichen Solaraktien in Deutschland.

Im zweiten Quartal waren Spanien und Italien der wichtigste Wachstumstreiber. Der Umsatz konnte auf 249,1 Millionen Euro verdoppelt werden, der operative Gewinn kletterte um über 80 Prozent auf 18,98 Millionen Euro. Unterm Strich verdiente das Berliner TecDax-Unternehmen 10,9 Millionen Euro – doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Der Vorstand bekräftigte sein Ziel, Umsatz und Gewinn im laufenden Jahr um 75 Prozent und 2009 um 50 Prozent zu steigern. Die Zahlen waren mal wieder deutlich besser als erwartet, somit dürfte die Aktie in den kommenden Tagen gut laufen.

Morgan Stanley Chef ist extrem pessimistisch bis 2010

Jetzt heißt es wiedermal ruhig bleiben oder zocken. Die Indizes sind heute mal wieder auf dem Weg nach Süden und speziell die Einzelwerte aus der Finanzbrachen belasten die Gemüter der Börsianer. Nicht nur die neuen Unsicherheiten über Freddie Mac und Fannie Mae beunruhigen sondern auch die Aussage von Morgan-Stanley-Vizechef Walid Chammahüber die Dauer und Auswirkungen der Finanzkrise bis zum Jahre 2010 belasten. Chammah schließt nun auch weitere Bankenzusammenbrüche als Folge der Krise nicht aus: „Wir werden wohl mehr Pleiten von kleinen US-Regionalbanken sehen, die sich auf das Hypothekengeschäft konzentriert haben.“

Wenn das „Wall Street Journal“ richtig informiert ist, droht ein weiterer Verlust in Milliardenhöhe: Einige Analysten erwarteten für das laufende Quartal ein neues Minus von 1,8 Milliarden Dollar – oder mehr.

Ebenso neue Äusserungen über Lehman Brothers die von der Krise mit am härtesten getroffen wurden. Erst im Juni hatte Lehman einen Quartalsverlust in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar vermeldet und damit das erste Minus seit der Abspaltung der Bank von American Express im Jahr 1994. Etwa Mitte September wird die Bank ihre Zahlen offen legen. Die viertgrößte US-Investmentbank könnte dann auch zu einer weiteren Kapitalerhöhung oder dem Verkauf von Vermögenswerten gezwungen sein um die Risiken zu minimieren, hieß es. Wenn das „Wall Street Journal“ richtig informiert ist, droht ein weiterer Verlust in Milliardenhöhe.

Ebenso unter Druck sind heute die Solartitel, von denen ich aber annehme das sich diese Situation bis zum Handelsende wieder beruhigen wird. Wie schon gesagt – Ruhe bewahren!

Trina Solar mit Top-Zahlen

Auch Trina Solar konnte mit den heute veröffentlichten Zahlen glänzen. Im Vergleich zum Vorquarteal und den Vorjahreswerten konnte sich die Firma in allen Beriechen deutlich verbessern und dürfte somit auf dem aktuellen Kursniveau nach wie vor einen der günstigsten KGVs der Branche aufweisen. Bereinigt um die negativen Einmaleffekte fiel das Ergebnis sogar nochmal um knappe 30 Priozent besser aus. Anbei die Originalmeldung, natürlich wieder mal in englisch..

Second Quarter 2008 Financial Highlights — Solar module shipments were 47.57 MW, up 134.0% from 20.33 MW in the second quarter of 2007 and 61.3% from 29.49 MW in the first quarter of 2008 — Total net revenues increased to $204.2 million, up 171.1% year-over-year and 69.2% sequentially — Gross margin was 23.2%, compared to 18.9% in the second quarter of 2007 and 25.8% in the first quarter of 2008 — Operating margin was 14.3%, compared to 10.7% in the second quarter of 2007 and 16.7% in the first quarter of 2008 —

Net income was $17.1 million, compared to $7.4 million in the second quarter of 2007 and $12.9 million in the first quarter of 2008 — Net income includes a foreign currency exchange loss of $6.1 million, and includes a one-time loss of $2.0 million associated with the discontinuance of the Lianyungang polysilicon project — The effect of the second quarter foreign currency exchange losses and the one-time loss due to the Lianyungang project discontinuance, net of tax effect, were approximately $0.24 and $0.08, respectively, per fully diluted ADS — Earnings per fully-diluted ADS was $0.68

UBS plant wieder Gewinn für 2009

Die UBS AG will im nächsten Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben. „Wir werden 2009 wieder profitabel sein“, sagte Peter Kurer, Präsident des Verwaltungsrates, der „Neue Zürcher Zeitung“. Die schweizerische Großbank hat erst kürzlich ihren vierten Quartalsverlust in Folge berichtet.

Um das Risiko zu reduzieren und die Bilanz zu entschlacken, will die UBS den Handel auf eigene Rechnung künftig begrenzen, wird Kurer von der „NZZ“ zitiert. Die Prioritäten lägen jetzt auf der Rückkehr zur Profitabilität, der Reduzierung von Risikopositionen, der Verschlankung der Bilanz und der Bewältigung juristischer Konflikte.

Der „Basler Zeitung“ (Samstagausgabe) sagte Kurer, er rechne mit weiterer Unabhängigkeit der UBS. Die angekündigte Trennung der drei Geschäftsbereiche gebe dem Finanzinstitut die Flexibilität, eine Abspaltung vorzunehmen, sollte ein Verkauf für die Aktionäre sinnvoll sein, so Kurer. Er stellte nochmals klar, dass derzeit keine Verkaufspläne gehegt würden.

Top