Morgan Stanley Chef ist extrem pessimistisch bis 2010

Jetzt heißt es wiedermal ruhig bleiben oder zocken. Die Indizes sind heute mal wieder auf dem Weg nach Süden und speziell die Einzelwerte aus der Finanzbrachen belasten die Gemüter der Börsianer. Nicht nur die neuen Unsicherheiten über Freddie Mac und Fannie Mae beunruhigen sondern auch die Aussage von Morgan-Stanley-Vizechef Walid Chammahüber die Dauer und Auswirkungen der Finanzkrise bis zum Jahre 2010 belasten. Chammah schließt nun auch weitere Bankenzusammenbrüche als Folge der Krise nicht aus: „Wir werden wohl mehr Pleiten von kleinen US-Regionalbanken sehen, die sich auf das Hypothekengeschäft konzentriert haben.“

Wenn das „Wall Street Journal“ richtig informiert ist, droht ein weiterer Verlust in Milliardenhöhe: Einige Analysten erwarteten für das laufende Quartal ein neues Minus von 1,8 Milliarden Dollar – oder mehr.

Ebenso neue Äusserungen über Lehman Brothers die von der Krise mit am härtesten getroffen wurden. Erst im Juni hatte Lehman einen Quartalsverlust in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar vermeldet und damit das erste Minus seit der Abspaltung der Bank von American Express im Jahr 1994. Etwa Mitte September wird die Bank ihre Zahlen offen legen. Die viertgrößte US-Investmentbank könnte dann auch zu einer weiteren Kapitalerhöhung oder dem Verkauf von Vermögenswerten gezwungen sein um die Risiken zu minimieren, hieß es. Wenn das „Wall Street Journal“ richtig informiert ist, droht ein weiterer Verlust in Milliardenhöhe.

Ebenso unter Druck sind heute die Solartitel, von denen ich aber annehme das sich diese Situation bis zum Handelsende wieder beruhigen wird. Wie schon gesagt – Ruhe bewahren!

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