ZEW Indikator verbessert sich deutlich

Der jüngste Rückgang des Ölpreises und die Abwertung des Euro stimmen deutsche Finanzmarktexperten zuversichtlich. Das ZEW-Stimmungsbarometer hat sich stärker als erwartet verbessert. Erstmals seit Monaten stieg der ZEW-Index wieder. Er verbesserte sich um 8,4 Punkte auf minus 55,5 Punkte. Im Juli hatte das Stimmungsbarometer, das auf einer Umfrage unter rund 300 Anlegern und Analysten basiert, seinen Tiefpunkt bei minus 63,9 Zählern erreicht.

Volkswirte hatten mit einer weniger starken Erholung gerechnet. Sie hatten lediglich mit einer Steigerung auf minus 62 Punkte gerechnet. Die Verbesserung signalisiere, dass sich die Befürchtungen der Finanzmarktexperten über die Konjunktur-Abschwächung in Grenzen hielten, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit. „Sie gehen von einer schwächeren, aber alles in allem robusten Konjunkturentwicklung aus und befürchten keine Rezession“, kommentierte ZEW-Präsident Wolfgang Franz das Stimmungsbarometer.

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