BMW, Daimler, Porsche, VW und Audi – die US Absatzkrise ist vorbei!

Die deutschen Autobauer sind weiter auf dem Vormarsch. Gestern wurden die jüngsten Absatzzahlen der Automobilbranche in den USA für den Monat Februar bekannt gegeben, und die konnten sich sehen lassen. Der US Markt galt lange als Sorgenkind der Autohersteller, nun scheint sich offenbar auch in den USA wieder echte Kauflaune eingestellt zu haben. Im Kurzabriss heißt das Audi + 24,7 %, VW + 18,5 %, Porsche + 32 %, BMW +10,8% und Daimler + 5 %

Im Februar verkauften die Ingolstädter 7.753 Autos. Das war ein Zuwachs von fast einem Viertel und damit ein neuer Februarrekord, wie die Volkswagen-Tochter mitteilte. Allein die Verkäufe der Luxuslimousine A8 verzehnfachten sich auf 361. Auch der Absatz des hochwertigen Geländewagens Q7 legte weiter kräftig zu. Der Mutterkonzern VW gehörte ebenfalls mal wieder zu dem Absatzspitzenreitern. Mit 21.461 Fahrzeugen wurden 18,5 Prozent mehr Autos als im entsprechenden Vorjahreszeitraum verkauft Topseller waren die TDI Clean Diesel-Modelle. Der Jetta verkaufte sich um 60,8 Prozent besser als im Vorjahr. Der CC-Absatz legte um 68,4 Prozent zu und der Tiguan-Absatz um 28,5 Prozent.

Bald-VW-Tochter Porsche konnte den Absatz sogar noch deutlicher steigern. Im Februar verkauften die Stuttgarter 2.019 Wagen. Das war einen Zuwachs von fast einem Drittel im Vergleich zum Vorjahresmonat und der beste Februarwert seit dem Jahr 2006.Nach wie vor sind die Modelle Cayenne und Panamera die beliebtesten in den USA. Von der neuen Generation des Geländewagens Cayenne, wurden allein 936 Stück verkaufte. Vom Panamera setzten die Schwaben 442 Fahrzeuge in den USA um.

Die Auslieferungen bei BMW und Mini stiegen im Vergleich zum Vorjahr zusammen um 10,8 Prozent auf 19.919 Fahrzeuge Für die britische Tochter Mini war es in den USA sogar der bislang beste Februar mit einem Plus von 22 Prozent auf 3.503 Fahrzeuge. Schlusslicht war diesmal Daimler. Der Absatz stieg zwar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 16.176 Fahrzeuge jedoch schwächte sich damit der Zuwachs im Vergleich zum Januar wieder deutlich ab. Insgesamt bleibt aber das Fazit, dass die Absatzkrise in den USA nun wohl vorbei ist, und dies den deutschen Autobauern in diesem Jahr neue Ansatzrekorde bescheren dürfte.

Quelle: dpa-AFX

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5 Comments

  1. Pingback: Porsche, Daimler, VW und BMW setzen auf Elektromobilität mit SGL Carbon und BYD | Investors Inside

  2. deathproof said:

    habe auch die nachrichtenlage gelesen. hängt auch mit lybien zusammen, daher öl- u goldpush. ausserdem die amys überlegen nen schiff dorthin zuschicken und der bevölkerung zu helfen und gaddafi zu stürzen. da viele anleger aufgrund der letzten rallymonaten eh gut verdient haben, werden sie erstmal gewinne mitnehmen, erst dann wird wieder der markt interessant 😉

    • Lars said:

      Liegt alles nur am Ölpreis, ohne den wären die Auto-Aktien heute durch die Decke gegangen. Es muss also abgewartet werden bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Gegen einen Sturz Gaddafis hätte ich aus verschiedensten Gründen nun wirklich nichts 😉

  3. deathproof said:

    so tolle nachrichten, aber trotzdem rattern die kurse nach unten. wo ist da der stimmungstief??

    • Lars said:

      Tja, wer weiß, der Ölpreis wird hochgepusht und gleichzeitig die Aktienmärkte geshortet. Da machen sich ein paar große Jungs mal wieder ganz frisch. Spätestens nach den US Verkaufszahlen sind Autoaktien (die meisten) wohl wieder deutlich zu günstig. Was der Markt daraus macht werden wir sehen..

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