Gold – Wende oder Bullenfalle?

Das alles beherrschende Thema der letzten Tage war wohl der starke Bounce beim Goldpreis am Freitag und die theoretische Möglichkeit dass wir nun eine Trendwende sehen werden, die auch deutliche Auswirkungen auf andere Asset-Klassen wie Aktien haben könnte. Vorab sei gesagt…es ist eigentlich noch gar nicht viel passiert! Das was wir gesehen haben war zunächst eine Reaktion auf die zuvor übertriebenen Kursverluste bei Gold- und Silber-Aktien, der genau genommen nicht einmal bis zur wesentlichen Marke bei ca 1.183,- Dollar geführt hat. Was nicht ist kann ja heute oder morgen noch werden, aber auch erst dann wäre eine Bodenbildung auf diesem Niveau auch tatsächlich möglich.

Aus meiner persönlichen Sicht ist es also definitiv noch zu früh die nächste Hausse bei den Edelmetallen auszurufen, solange die Zeichen nicht etwas eindeutiger sind. Dennoch, sprechen einige Faktoren nun dafür, dass genau diese Trendwende in Arbeit sein könnte. Und das macht genau an dieser Stelle auch Sinn, wie ich in Erwartung des finalen Abverkaufs schon dargelegt hatte. Der plötzliche Anstieg beim Goldpreis weckt somit neue Hoffnungen der Gold-Bullen und macht nicht nur die Shorties zunehmend nervös.

Gold Chart Analyse langfristig

Allen sonstigen Faktoren voran, wäre hier nun wohl der langfristige Aufwärtstrend des Goldes zu nennen, der zunächst verletzt wurde, mit der jüngsten Aufwärtsbewegung beim Goldpreis aber einmal mehr bestätigt wurde. Die spannende Frage ist nun ob es sich bei dieser Kursbewegung nun um ein „One Day Wonder“ gehandelt hat, sprich eine Bullenfalle oder ob wir tatsächlich gerade die Trendwende bei den Edelmetallen erleben. Angesichts eines teilweise stark überkauften Aktienmarktes und eines weiterhin – für meinen Geschmack – zu starken Dollars wird die Wahrscheinlichkeit für einen neuen Kursrücksetzer dieser beiden Anlageklassen nun wieder größer. Gold hingegen würde wohl in einer Korrektur dieser beiden dann die nötige Unterstützung für einen weiteren Anstieg finden.

Ein sehr plausibles Szenario ist somit, dass der Goldpreis, nachdem nun das 50er Fbonacci Retracement des langfristigen Anstiegs abgearbeitet wurde hier tatsächlich wieder dreht und auf mittlere Sicht das 50er Retracement der Abwärtsbewegung ansteuert. Dieses liegt zudem genau am aktuell vorherrschenden Abwärtstrend (schwarze Linie). Hierzu muss aber unbedingt die massive Unterstützung bei ca. 1.180 bis 1.183 Dollar wieder zurückgewonnen werden!

Fazit: Gelingt ein Anstieg des Goldpreises über die Unterstützungslinie bei 1.183,- Dollar und stehen die Chancen für eine echte Trendwende beim Gold sehr gut. Eine starke Gegenbewegung der Edelmetalle ist dann höchstwahrscheinlich. Wie weit diese Bewegung dann führen kann bleibt aber dennoch abzuwarten, bzw. empfiehlt es sich die Positionsgrößen der einzelnen Trading-Positionen von dem Erreichen der einzelnen Etappen abhängig zu machen. Erst das Überschreiten der altbekannten Marke von 1.240,- Dollar setzt dann neues Potenzial bis auf ca. 1.320,- Dollar frei. Darüber wäre die Marke von ca. 1.526,- Dollar das logische Kursziel.

Von einem neuen Aufwärtstrend kann zu diesem Zeitpunkt also noch keinesfalls die Rede sein. Denn, Gold sowie Minenaktien befinden sich weiterhin in einem klaren Abwärtstrend. Aktuell wird lediglich die untere Begrenzung dieses Trends wieder nach oben verlassen. Bleiben sie also weiterhin besonnen und warten sie die richtigen Signale ab, bevor sie sich in diesem Sektor stärker engagieren… Die Zeit für erste Testpositionen, könnte allerdings nun nach einem weiteren Rücksetzer gekommen zu sein.

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90 Comments

  1. Thomas said:

    Ich habe mir mal das ganze „Gejammere“ der Alternaive für den ge-pegida-ten TAZ-Leser zu

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/kommentar-wie-die-ezb-vertrauen-zerstoert-13385351.html

    durchgelesen.

    Da kommt Ben mit Helikopter, schüttet tonnenweise Dollarnoten über das Volk aus … und das Volk jammert über die Zinsen auf dem Sparbuch, die Hyperinflation der Berliner Republik und sorgt sich um die Pleite von Ben?

    Das über Staatsanleihen ohne Helikopter zu tun, ist wohl in der Tat etwas sozial unverträglich?

    Man muss sich das nur mal durchrechnen: 60 Mrd/Monat. Einwohner Eurozonesiens 1/3 Mrd = 180 €/Monat Gehaltserhöhung/“frisches Geld für jeden Eurozonesier. 180*12*80 Mio Einwohner Eurozonesiens allein vom Stamm der Allegermanen … ich komme da auf 173 Mrd harte Euronen. Lediglich einmal 19% Umsatzsteuer an der Registrierkasse von Geiz-ist-Gail für Schäuble abzweigen …

    Was wird wohl Frau Sparkanzlerin Brüning mit den für 1 Jahr zu erwartenden Mehreinnahmen von … mal rechnen … 34 Mrd (gail!) machen? Logisch! Sich die Kindergärten, die Infrastrukturmaßnahmen und die Energiewende einsparen. Toll!

    Ich würde im Augenblick evtl. etwas weniger auf deutsche Exporteure in den US$ Raum setzen. Wie wär’s mit ner Aktie auf „Consumers“ im Einkaufsparadies Athen? Südzucker (oder OPAP) finde ich immer noch nicht sexy — aber irgendetwas in diese Richtung… Produziert überwiegend im Euroraum und verkauft das auch überwiegend im Euroraum …. oooops da fällt mir dann doch eher Renault und nicht so sehr Manz ein. Kann mit Manz nur hoffen, dass sich Frau Brüning die Energiewende nicht vom Mund absparen muss… 😉

    @Micha: Ich habe mein Kursziel mit meinem mREIT (NYMT) mit 7.81 ***US$*** noch nicht ganz erreicht. Ich denke darüber nach, ob ich nicht vielleicht das Kursziel mit meinem „Junk-Bond“ PSEC=BDC=Buissiness Development Company (… die Entwickeln das buissiness von zu Pleitekandidaten wie FXCM) erreicht haben könnte.

    Das Problem: Beide schütten aus … in US$, jeweils mehr als 1 US$ so übers Jahr verteilt.
    Zinserhöhungsphantasien der FED? Ich halte NYMT im Augenblick für sicherer als PSEC. Dank Mario.

    In der Länge nur: Ich möchte mal anregen, hier ein wenig zu diskutieren, wie man sich so ab März 2015 bis März 2016 so aufzustellen, um auch wirklich die 180 € pro Monat von Mario auch wirklich in die eigene Tasche umzulenken.

    Indonesische, in US$ denominierte Staatsanleihen, natürlich CHF gehedged? 😉 Gleich ne Goldmine auf Papua? Ne Zuckermine im EU-Agrarsubventionsparadies?

    Und an sonsten? Die Zentralbank hat geliefert. Jetzt ist die Politik am Zuge.

    Morgen wird ja schon im zukünftigen Einkaufsparadies Athen gewählt.

  2. Micha said:

    Auch hier sei nochmal kurz ergänzt, dass wir gestern bereits die 10.700 + ein paar Pünktchen gesehen haben (ist mir auch erst jetzt aufgefallen). 😀 Aktuell würde ich erstmal eine Korrektur in den Bereich 10.150 – 10.300 für wahrscheinlich/gesund erachten. Seit Do stelle ich mir nun die Frage, ob die Unternehmensumsätze/-gewinne den aktuellen bzw. (kommenden) Anstieg auch nachhaltig untermauern können? Bei sehr exportlastigen UN tendenziell ja, aber der Rest?!? Ob wir jetzt bis zum Ablauf des QE einen Run der europäischen Leitindizes sehen, was meint ihr? Mal abgesehen davon habe ich bei LYNX eh nur USD, sodass europäische Aktien, sofern in EUR gehandelt sowieso kein Thema sind. Ich bin aber überaus gespannt wie es weitergehen wird. Wird 2015 das Unwort des Jahres Währungsabwertungswettlauf? 😀 Die Dänen haben ja – wenn ich mich recht entsinne – den Leitzins in vier Tagen 2mal gesenkt, Respekt!!!

    • Thomas said:

      „Ob wir jetzt bis zum Ablauf des QE einen Run der europäischen Leitindizes sehen, was meint ihr?“

      Da sprach das Orakel von Delphi:

      Die Zentralbank Bosniens und Herzegowinas wird wohl die Zinsen für die konvertible Mark senken müssen. Eventül sogar noch häufiger als die dänische. Alternative wäre DM oder konvertible Mark zu drucken und damit deutsche, am besten in DM denominierte, Staatsanleihen kaufen.
      Putin? Boah. Schwierig. Tendenziell müsste dessen Zentralbank eigentlich die Zinsen (von 16 nach 20%??) noch weiter anheben. Aber Öl scheint ja nicht weiter zu fallen.

      Spannend, aus Sicht von Delphi, wird sein, was die Zentralbank in Athen am Montag so treibt.

      Eventül: Wer Konvertible bosnische und herzegowinische Märker und Pfennige fälscht oder nachmacht …
      Wie wär’s mit — erst mal — griechische, frei „konvertible Euros“ drucken?

      Am Rande: Währungsabwertungswettlauf… Nee, glaube ich nicht. Die EZB war eigentlich die letzte von den großen, die mal mit der Bazooka rumgeballert hat. Die spannende Frage wird sein, ob’s hilft.

      Ich glaube: JA.

      Der Punkt: Verbotene direkte Staatsfinanzierung durch die Zentralbank? Dann mach mers halt indirekt: 1000 Mrd in kleinen Portiönchen. Auf DE umgerechnet, sagen wir 200 Mrd. Wird 1x versteuert 20% (z.B. Umsatzsteuer, Einkommensteuer bei Aktiengewinnen oder sonst was) = 40 Mrd.
      Was glaubst Du, was Schäuble mit den 40 Mrd Steuermehreinnahmen macht? Wie erklärt er uns allen denn das im März 2016?

      Das ist alles ganz fürchterlich bei der schwarzen Null. Wohin mit dem Geld? Dann sollen ja bekanntlich zusätlich noch „die Holländer“ per deutsch-neutraler KfZ Maut auf bayerischen Autobahnen für das Erziehungsgeld bluten. Und das ganze soll den Europäischen Gerichtshof nicht das geringste stören – sagt man zumindest.

      Ich lach mir jetzt schon in die Hose, bei der Vorstellung, wie die Politik SuperMario verdauen wird. Es wird lustig!!!

      Kurz —> Konjunktur Eurozone rauf!

      Und Du Micha, stell Dich schon mal auf eine 10% Lohnerhöhung in der nächsten Runde ein. Die von Mario so sehr erwünschte Inflation kriegen wir schon hin 😉

      Des alles dauert zwar a bissala, aber Mario hat uns ja gesagt: „unbefristet“. = Wenn Schäuble und DE immer noch nicht wissen, wohin mit den 40 Mrd Euro? Werden sie nochmals mit 40 Mrd zugeschüttet … unbefristet, im Zweifel lebenslänglich.

      http://www.deutsche-finanzagentur.de/fileadmin/Material_Deutsche_Finanzagentur/PDF/Informationsmaterial/Emissionsplanung_2015_dt.pdf

      (((schwarze Null und 185 Mrd? Die 185 Mrd Neuafnahme sind dafür, ***fällige*** Staatsanleihen zu begleichen
      Kurz mal im Kopf mitrechnen: BIP DE 2014 knapp 3.000 Mrd. Staatsschuldenquote bei steigendem BIP und schwarzer Null 80% und weiter fallend — grob 2.000 Mrd; Plausible Schätzung: so 10% davon müssen davon jährlich durch frische ausgetauscht werden = 185 Mrd)))

      Kanzler Brüning im Anlegernotstand 🙂 🙂 🙂

      Das wollte ich schon immer mal sehen. Danke Mario!

      So was wie Vossloh (auch wenn ich’s immer noch nicht mag) …

      Der DAX brauch keine Korrektur. Der ist in Dollar gerade so schön billig.

    • Lars said:

      Hi Micha,

      Die 10.700 Punkte im Dax halte ich auch für ein realistisches Ziel, wobei ich auch von einem schnellen Run auf 11.000 nicht überrascht wäre, bevor dann wieder eine Korrektur kommt. Wie schon geschrieben rechne ich in dieser Woche noch mit einigen Kurstreibern aus den USA und das wird auch im DAX Spuren hinterlassen. Danach wird die Luft dann aber wohl erst einmal wieder deutlich dünner… Das die Griechenland-Wahl heute nicht mehr Schaden angerichtet hat ist ein Zeichen für deutlich Stärke, ebenso wie natürlich der ifo Index. Sobald aber nun die „Verhandlungen“ mit der Syriza losgehen dürfte wieder mehr Unruhe/Volatilität reinkommen…

      Gruß
      Lars

      • Thomas said:

        Finde auch, dass einiges für Stärke (neben Ifo) im DAX spricht. TechDax (Manz ;-)) noch stärker, und die DAX-Werte sind alle im Bereich Tech bzw. „Realwirtschaft“ (und nicht Banken, Versicherer, Rückversicherer).

        Aber es wird noch lustig werden.

        Eulen nach Athen tragen. Was will die ECB ab März genau drucken? Athener Eulen oder Euronen? 🙂 🙂 🙂

        Ich würde jetzt schleunigst aus griechischen Banken rausgehen.

  3. Micha said:

    http://news.goldseek.com/COT/1422045184.php

    Das sind doch mal gute „Daten“. 😉 Btw der EUR/USD hat mein KZ von 1,10 fast erreicht und das schneller als vermutet. Wer hier schon rechtzeitig auf deutsche Exporteure mit dem Schwerpunkt der Einnahmen in USD (wie z.B. MTU) gesetzt hat, herzlichen Glückwunsch vor allem durch Super Mario gibt es ja aktuell den großen Schub. Das KZ aus dem Dreiecksausbruch beim DAX sind übrigens so ziemlich genau 10.700 Punkte.

    Schönen Abend noch

  4. Thomas said:

    Seh ich auch und seh ich auch so 😉
    Alles noch kein Grund zu kaufen 🙂 Ich wollte ja erst wieder aufmerksam machen, wenn Öl und Lebertran sich mal wieder die Wege kreuzen.

    Nur am Rande: Zum Teil CHR.B, mein letzter Verkauf: Ich habe weiterhin keine News zu dem einen Tag gefunden. Endete bestenfalls mit Grimms Märchen … kämpften den ganzen Tag die Bullen mit den Bären, bis sich die Bären ins Gebüsch verzogen, oder so. Hab, glaube ich bei 4,93 CAD verkauft und steht quasi, man möchte fast sagen wie üblich, unverändert bei 5 CAD und traut sich nicht zu rühren … Ist halt, um in der Tierwelt zu bleiben, eine nette kanadische Dividendenkuh.

    Und an sonsten hat sich nichts wesentliches getan. Bin einfach weiterhin in US$ überexponiert. Muss mal dagegen was tun.
    Ahhh!!! Staatsanleihen in BAM! Die konvertible Mark, 1:1 an die DM gekoppelt 🙂 🙂 🙂 Die Währung gefällt mir!

  5. Micha said:

    Grüße,

    Fred Olsen sieht wirklich überaus interessant aus!! Wo hast die Aktie her, hab ich noch nie was von gehört, aber das Volumen vor ein paar Wochen (Umverteilung?) und der anschließende Verlauf lässt hoffen. Die Dividende ist auf dem aktuellen Niveau auch ziemlich genial bei > 10%.

    Der Rücksetzer bei Marine heute ist auch spannend, hier wohl die Begründung:

    Marine Harvest Chile, including recently acquired Acuinova (asset purchase), will be merged into AquaChile with a net interest bearing debt of USD 65 million,“ it added…

    • Lars said:

      Hallo Micha, und Danke

      ich habe die Originalnachricht etwas gekürzt um nicht in die Verlegenheit zu kommen dass hier kopierter Content zu finden ist 😉

      Fred Olsen kenne ich schon länger, war aber nie wirklich interessant hier einzusteigen – bis jetzt! 🙂 Ein Unternehmen mit einer langen Tradition und überwiegend älterem Bohrequipment aus den 70gern. Siehe hier: http://fredolsen-energy.com

      Kannst Dich ja mal durchklicken…

      viele Grüße, Lars

      • Thomas said:

        @Micha: Fred Olsen ist für mich eine seit Jahren bekannte Dividendenmuhkuh … Finde ich jetzt merkwürdig, dass Du die nicht kennst.

        Sieh Dir doch bitte mal den OBX an—> http://www.oslobors.no/markedsaktivitet/stockIndexOverview?ticker=OBX

        Viele, nette, alte Bekannte. Norwegisches Lachsöl, off-shore-Nasenbohrer etc.

        ETF-Lösung für den OBX wäre WKN: A0F5KL///“XACT OBX“ — kann ich jedoch nicht über meinen Broker beziehen.

  6. Micha said:

    +45,62 % 😉 Freeport sagt mir nichts und auch aus dem ETF kenne ich fast nur Glencore vom Namen her, wobei ich den Verlauf ganz „nett“ finde. Nur 1,5 Mio. Volumen und 6% Ausgabeaufschlag oder bin ich wirklich so straff wie es sich anfühlt? ansonsten wäre das ne Überlegung wert, wobei ich mich wirklich mehrfach schon gefragt habe, warum Kupfer (der Konjunkturindikator schlechthin?) so abkackt… ich meine klar ist nicht alles rosig aktuell, aber lt. dem aktuellen Stand schwimmen ja nur schwarze Schwäne auf den Gewässern (um mal beim Thema zu bleiben)?!?! btw Marine Harvest ist mittlerweile bei rund 110 angekommen… viva la LachsÖL… hast das eig. Thomas?

    • Thomas said:

      +45,62% sagt mir im Zusammenhang mit Kakao (oder Yak-Milch) ebenfalls nicht. Ah! Die Indexzertifikat auf den Big Ben 😉

      http://www.fcx.com/ sagte mir bisher auch nix, jetzt, da Du es angesprochen hast: Als ETF auf Kupfer, Gold (Öl, Gas, Yak-Milch) eventuell ja sogar noch netter als NEM. Immerhin konnte ja FCX bei dramatisch fallenden Yak-Milchpreisen seine Dividende erhöhen 🙂 🙂 🙂

      „6% Ausgabeaufschlag“. ??? Gemanagter Kupfer Fond CHF gehedged?

      Biete mher: 10% gibts auf mein Ex-Lieblingsteil ZZ2 (WKN: 987239). Die 10% Ausgabeaufschlag kann man an der Börse Berlin, Hamburg umgehen, muss dabei aber teilweise 2-5 Tage warten, bis mal jemand vorbeikommt (=enger Markt).

      Alternative, die mir noch einfiele, wäre evt. UBS (IRL) ETF PLC – SOLACTIVE GLOBAL COPPER MINING UCITS ETF (USD) A-DIS (WKN: A1JVYK). A-DIS = 2 Ausschüttungen p.a. (unter 2%).

      Konjunkturindikatoren gibt’s viele. Am Rhein kann man einfach mal Frachtschiffe zählen — ist für mich ein guter Konjunturindikator. Klassischer ist eigentlich der BDI (Baltic Dry Index) als „vorlaufender“ … und der ist … naja nicht wirklich „abgekackt“ aber mit so 750 heute gegenüber 11.000 etwa im Mai 2008 nicht gerade in Überhitzung.

      Mit monatlicher Dividende ($0.4425*) kann man als Surrogat des BDI da auch mal so was wie NMM für 13 US$ nehmen – auch „abgekackt“. Aber war das nicht bei 11 oder 11,50, als wir das letzte Mal darüber sprachen?! Als das am (Auto) konjunktursensibelste „Industriemetall“ empfinde ich Palladium. Das befindet sich gerade aber eher im all-time-high Modus, ist aber die letzten Monate doch etwas leichter gehandelt worden. An der Rhodium/Platin-Front herrscht dagegen Ruhe.

      Mein Depot hat insgesamt 11 Spieler, von denen 2 immer auf der Bank sitzen.
      CHR.B wurde wegen diesen 10-15% Tagesgewinn von mir vor kurzem auf die Bank beordert und sitzt dort neben Lachsöl und der Limitorder auf Renault (immer noch nix ins Körbchen gefallen ;.)
      Renault als Spieler soll ja eventuell an Bayern München verkauft werden und durch Manz ersetzt werden (kommt eventuell sogar schon morgen gleich aufs Spielfeld = Deutsche Aktien sind im year-to-year Vergleich eher schlecht gelaufen).

      „Abgekackt“ ist Öl frei von jeglichen Lachszusätzen. War mit PGN und Awilco beim „Abkacken“ dabei. Seit der Durchfall etwas nachgelassen hatte, erfolgte Austausch durch LRE im Depot. Das ist im year-to-year Vergleich so das am „Abgekackteste“, was ich kenne.

      Wenn’s dem Öl mal wieder besser als dem Lebertran gehen sollte, sage ich Dir Bescheid.Ok? Sollte dann ja auch Lars Bescheid geben 😉

      Wann spricht Mario eigentlich zu unseren Enkeln? Index-Zertifikat auf den Big Ben? Jetzt?

      • Lars said:

        Hi Thomas 🙂 🙂 🙂 bei Dir weiß ich echt manchmal nicht so genau ob Du nicht doch ab und zu an das Medikamenten-Schränkchen gehst 🙂 Egal was es ist…ich hätte auch mal gerne was davon 😉

      • Thomas said:

        Hi Lars,

        mach’s hier: Nein, in Pharma bin ich nicht investiert 😉

        Marine Harvest: Auch nach Suchen keine Erklärung. Ex-Dividende ist es nicht (kann man evtl. im Februar erwarten), obwohl es so aussieht. Zukauf in Chile war vorgestern. Sorry, finde nix. Aber 6% intraday ist da doch eher der Normalfall?! Mustergültiger Rückfall auf die 30 Tagelinie – oder wie drückt ihr Charttechniker das aus?

        Ich bin nicht in Kupfer und auch nicht auf der Suche nach Kupfer. Hatte nur eine Frage von Micha versucht, zu beantworten.

        LUK: Meine Anmerkung bezog sich auf die gemeinsame Presseerklärung von LUK und FXCM zur Nacht-und-Nebel Rettungsaktion. Details des Kredivertrags kennen wir alle nicht. Lautete in der Presseerklärung etwa „über 2 Jahre anfänglich zu 10%, ***Dividenden geht an an LUK***“. Wenn so, werden sich die Aktionäre von FXCM vermutlich entschließen, keine Dividende (die war eh mickrig) mehr zu zahlen (sondern halt nur 10% Zinsen an LUK). Ich hoffe, es wird so verständlicher. Das alles ist aus meiner Perspektive negativ fürs earning FXCM. LUK = high yield/junk bond-„fond/ETF“.

        Ich hoffe, es wird so verständlicher.

        Gruß an alle

        Thomas

  7. Thomas said:

    Um mal wieder … Hebel:

    „…und noch etwas später GG bei 10,5 Prozent 🙂 Ich denke dass der Beweis bereits angetreten wurde und es nicht zwingend einer Langzeitbeobachtung bedarf, oder?“

    Ganz kurze Zwischenbillanz: An der Stelle mit GG würde ich sagen: Gute Wahl der Waffen! Respekt!
    CG war seitdem eher ein Hebel nach unten 🙂 Aber die fehlende Korrelation erwähnte ich ja schon.

    Wir müssen die Wette auch nich länger verfolgen. Gebe mich geschlagen, wenn Du willst 🙂 Wäre aber nochmal interessant, den Donnerstag abzuwarten – wir reden ja kaum eine Woche über das Thema.

    Um es kurz zu machen: Wenn ich einen Hebel von 2 auf Gold suche, würde ich mir ein so gehebeltes Zertifikat suchen, nicht aber über Aktien oder ETFs nachdenken. Aber Du und ich mögen wahrscheinlich beide Zertifikate als Anlageform nicht … ich bin, was Rohstoffe anbelangt inzwischen auch ausschließlich in Aktien — und das Thema müssen wir nicht vertiefen.

    Dennoch, Kurz mal in Hebel rechnen:
    GG hat in einer Woche 20% gemacht?!
    Gold (1230–>1290) 5%?
    Silber (17—>18) 5-6%?
    SLW (21,50–>23,50) 9-10%

    „Im Betrachtungszeitrum“ fällt mir, neben der auffälligen Stärke von GG, im wesentlichen eigentlich nur auf, dass Silber ***kein*** Hebel auf Gold ist.

    Und dass ich die Hebelwirkung auch gern mal über schwächere Tage als 5 Handelstage sehen würde, ist eventuell verständlich?!

    Deine Gedanken zur „Zwischenbilanz“?

    • Lars said:

      Moin Thomas,

      ja wegen mir können wir unsere kleine Gold-Hebel-Wette jetzt gerne einstellen. ich denke zumindest ist jetzt deutlich geworden was ich immer mal wieder mit dem „Hebel“ gemeint habe. Der funktioniert natürlich in beide Richtungen. gestern ist sogar die olle Barrick mal endlich etwas aus der Hüfte gekommen 🙂 Abschließend noch kurz. Silber dürfte irgendwann so richtig anspringe, wenn die Entwicklung beim Gold anhalten sollte. Dann ist Silber sozusagen kurzfristig auch mal wieder ein Hebel auf Gold 😉 Ansonsten ist das im Moment wohl eher ein Konjunkturthema. Sprich fallende Rohstoffpreise im Allgemeinen und Kupfer etc. im Besonderen.

      Gruß, Lars

      • Micha said:

        Bzgl. Kupfer… gibt’s da sinnvolle Einzelwerte? Aurubis? Oder nen passenden ETF -> Thomas? 😀

      • Lars said:

        Hi Micha,

        Fortbildung macht FXCM also noch 🙂 Ist bestimmt interessant aber ich konzentriere mich morgen doch lieber etwas mehr auf den Markt. JKS ist neben CSIQ jetzt mal ein erster Versuch im Solarbereich wieder Positionen aufzubauen, da ich ebenso davon überzeugt bin dass wir hier irgendwann demnächst wieder deutlich höhere Kurse sehen werden. Zum Thema Kupfer fällt mir da natürlich gleich die gute alte Freeport FCX ein. Das Basisinvestment schlechthin in dem Segment!

        wünsche Dir einen schönen Abend 😉 und viel Spaß bei Spocht!

      • Thomas said:

        N’Abend Micha,

        keine ernsthafte Antwort auf Deine Frage an mich:

        Kennst Du nen passenden ETF auf Kakao?

        Halbernsthafte Antwort.

        NEM ist ein „ETF“ auf Gold und Kupfer (SLW einer auf Gold und Silber mit Übergewicht auf Silber). Spiele auf das Problem an, dass in so einem Geröll einer Mine alles mögliche an Erzen vorkommen kann – und man ja in der Regel nicht nur einen derartigen Geröllhaufen vor der Haustüre liegen hat.

        Ernsthafter 1. Versuch: GLOBAL X COPPER MINERS ETF ( WKN: A1C8DZ)

        Ich kopiere Dir mal zur Entscheidungsfindung rasch die Zusammensetzung hier rein:

        HUDBAY MINERALS
        JIANGXI COPPER COMPANY
        ANTOFAGASTA PLC
        SOUTHERN COPPER CORP
        IMPERIAL METALS CORP
        TURQUOISE HILL RES
        GRUPO MEXICO SAB DE CV-B
        OZ MINERALS LTD
        TECK COMINCO LTD-CL B
        LUNDIN MINING CORP.
        KAZAKHMYS
        GLENCORE INTERNATIONAL
        KGHM POLSKA MIEDZ
        PANAUST LIMITED
        FIRST QUANTUM MINERALS LT
        SANDFIRE RESOURCES NL
        FREEPORT-MCMORAN INC
        CAPSTONE MINING CORP
        VEDANTA RESOURCES
        TASEKO MINES LTD
        CUDECO LIMITED
        COPPER MOUNTAIN MINING
        PARK ELEKTRIK
        COPPER MOUNTAIN MINING
        CASH

        näheres unter http://www.globalxfunds.com/COPX

        FXCM: Kommentar von Lars zur Fortbildung verstehe ich jetzt nicht. Als Dividendfreak würde mich natürlich ängstlich interessieren, ob man schon etwas zur nächsten Dividende gesagt hat? Bei 24 Cent/10% p.a. wärs ja sogar für mich interessant. Dividendenkürzung?!

        Ich habe verstanden: Die sackt sich jetzt LUK ein 🙂

      • Lars said:

        Moin Thomas,

        und danke für Deine Recherche zum Thema Kupfer ETF 🙂 Ich finde hier doch sehr spannend dass sich bspw. Freeport und Aurubis gerade komplett gegenläufig entwickeln. Irgend einer hat wohl unrecht – die Frage ist nur wer!

        Das mit der Fortbildung bezog sich lediglich auf das heute stattfinden Webinar dass Micha erwähnt hatte. „Ich habe verstanden: Die sackt sich jetzt LUK ein“ Ich dachte es ist umgekehrt ??;-)?? Aber so genau verfolge ich das ja auch gar nicht.

        Öl sieht heute irgendwie vielversprechend aus. Fred Olsen bspw. ist heute bereits sieben Prozent im Plus und man darf gespannt sein was die anderen Vertreter der Zunft heute so machen..

        Apropos Lachsöl…. Hast Du eine Erklärung für den heutigen Kursrutsch bei Marine Harvest?

        Gruß, Lars

      • Thomas said:

        N’Abend Lars,

        ja gern auch von meiner Seite aus. Ich denke, ich habe (eigentlich schon lange) verstanden, was Du mit Hebel meinst. Die Diskussion entstand, ich hoffe Du erinnerst Dich noch grob daran zurück, als hier von dritter Seite ABX („Barrick“) als „Hebel“ diskutiert wurde, „Das macht man mit Einzelaktien, logisch Barrick, was sonst!?“ ich aber feststellte, dass dies mit einer der großartigsten underperformer in einem Goldminen-ETF sei (und ich daher lieber einfach ein Gold-Zertifikat/ETC/Xetra Gold etc. hätte).

        Basta! Ok?

        Zur Frage von Micha zu einem Kupfer-ETF in diesem Zusammenhang. Ich tendiere, ich führe das auf mein zunehmendes Alter zurück, immer mehr zur Aktie/Einzelaktie. Bei mir hat dies aber wohl damit zu tun, dass ich „viele Teile lange kenne“ und dann halt eine Marktidee soundso im Depot umsetze. Kann schiefgehen, aber so lange Du und ich denken können, sollte es so etwas wie die Allianz, VW, MüRü oder die Deutsche Bank mit dem jeweiligen „Gschmäckle“ geben…

        Um’s witzig zu beschließen: Hätte Micha gefragt: ETF auf Yak-Milch? hätte ich geantwortet: Kennen „wir“ nicht, aber „wir“ hätten da im Angebot ein Indexzertifikat auf den MSCI Mongolia. Unsere Yak-Milch im MSCI Mongolia hat jedoch noch eine gewisse Beimischung an seltenen Erden.

        Warum gibt es eigentlich kein Index-Zertifikat der Royal Bank of Scotland auf den Uhrstand des Big Bens in London als innovatives Finanzprodukt?
        Ich vermute, das liegt daran, dass ein derartig innovatives Finanzprodukt die RBS 2x täglich jeweils kurz vor 12 a.m und p.m. etwas ärmer machen würde … 😉

      • Thomas said:

        Heute ist halt GG ein Hebel auf Gold …

        Im Ernst: Wette einstellen gern.

        Ich denke auch, dass Minen im Tages- oder Wochenverlauf gesehen, durchaus Hebelwirkung haben. Meine Beobachtung ist jedoch, dass mittel- bis langfristig die jeweiligen Edelmetalle besser laufen als die Minen … etwa so: Wenn sich Micha heute von 1 GG einen Maßanzug kaufen kann, reicht das in 100 Jahren dafür nicht mehr ganz. 1 Unze Gold könnt auch in 100 Jahren reichen, aber langfristig sind wir ja alle tod.

        Und wenn Du KEINEN Hebel auf Gold suchst, dann nimm CG (schau Dir das Teil heute mal an) 😉

        Ich bin der festen Überzeugung, dass die da in ihren Goldminen alles mögliche ham – nur kein Gold.

        CG ne Yakmilchmine in der Mongolei plus 1 bis 3 seltenen Erdenminen in Kirgisien???

        🙂 🙂 🙂

        CG KEIN Hebel auf Gold!
        q.e.d.

      • Lars said:

        🙂 Apropos Seltene Erden…ich wollte das heute hier schon posten, also danke für die Steilvorlage…Molycorp ist für mich das beste Beispiel dafür was aus einer Aktie werden kann die vom Markt ohne entsprechende Substanz gehyped wird. Einmal von 10 auf 80 Dollar und dann auf 33 Cents …Also immer schön vorsichtig mit den sogenannten und hippen Momentum Aktien. Draufbringen ist gut aber man darf niemals gierig werden und muss rechtzeitig abspringen können ;_)

    • Thomas said:

      Etwas später dann: „Gold: Kauflaune hält weiter an“

      Heißt: Jetzt aber schnell raus 🙂 🙂 🙂

  8. Thomas said:

    „Ich beim MT4 auch erstmal alles wo CHF drin vorkommt entfernt.“

    Sorry, aber … verstehe ich nicht wirklich…

    Und am Rande ne Marktmeinung von mir: Jordan sagte, die Maßnahme der SNB sei erforderlich gewesen, weil der CHF (also bei 1,20 für nen Euro) ÜBERbewertet gewesen sei. Dass nun der Markt und die Presse meint, er wäre (künstlich) unterbewertet gewesen, was man ja jetzt sähe … Eigentlich hätte ich inzwischen auch wieder gern ein wenig CHF-exposure in meinem Depot, wenn da nicht diese SNB wäre … Ich kauf für einen Euro, und Jordan nagelt dann meinen CHF bei 1,30 demnächst wieder als Trophäe an die Wand?

    Goldmann-Sachs soll auf fallende CHF Preise gesetzt haben! (((Und hat verloren steht in der Presse, ob heute mit Verlust verkauft, steht nicht in der Presse)))

    Aber der Punkt mir der (bei 1,20 vorhandenen) Überbewertung (gegenüber vielem: EUR, USD, YEN, THB, NOK, Rubel, Gold, Rhodium, Flugticket Bern-Frankfurt-Nju Chyörkli und (ÜS-) Dölleri, Remnibi-li etc.) ist doch mal ein Gedänkli chwärt:

    Den A1CYUS (CHF hedged) habe ich ja vor ca. 3 Jahren mit wohl so 20% Verlust entnervt verkauft. Heute habe ich den NAV von A1CYUS mit Datum 16.01.15 in Euro: Sind knappe +20% Dank hedge. Als Langfristanleger hätte ich jetzt meine 20% Verluste wieder drin bei, ich schätze mal, 5% Ausschüttungsrendite p.a. Dafür wäre er eigentlich zu teuer gewesen (Gebühren, hedge zahlen etc.) und werde ihn mir aus diesem Grund jetzt auch nicht wieder zulegen. Im Ernst: Jetzt würde ich mir, wirklich ganz im Ernst, eine griechische Staatsanleihe, die in CHF begeben ist, zulegen (bei mir im Angebot nur solche in Yen). Kostengünstiger, Griechenland ist auch Emerging (oder zusammenbrechender) Market, und verschafft CHF-exposure 😉

    … Bin gerade am Überlegen … italienische in CHF, spanische in CHF … muss mal nach so was suchen: Nicht immer diese Extreme.

    Spanische in CHF ohne hedge Kosten!!!

    Portugisische in CHF — und Supermario und ich rauchen in ein paar Jahren zusammen mal ne Pfeife. Tabak könnte ich anbieten.

    Nur: Ist im Augenblick der CHF fair bewertet? Vor 3 Jahren war er mal deutlich unter Parität, was ja die SNB mit dem Nagel …

    Es war damals höchste Eurokrisenzeit, alle (in wenigen Teilen auch ich) rannten in CHF, NOK, (USD), Gold etc. Ja und? Ist seitdem die Schweiz schneller gewachsen als die Eurozone? Wird sie es absehbar tun? 3 Jahre QE2 für die Fränkli? Und der dadurch entstandene Reformdruck auf die Schweiz? Ist Blödsinn, sage das nur so, weil umgekehrt (QE für die Eurozone) dies ja ein Argument der Bundesregierung in Richtung der „reformunwilligen „PIIGS““ ist. Nur: Warum nicht EUR/CHF demnächst Wiedersehen bei 1,30, 1,40, 1,50? War ja schon bei 1,20 überbewertet, sagt Jordan. Spekuliere nie gegen eine Zentralbank, hat mir mein Vater schon immer gesagt…

    Und als „Russischer Oligarch oder griechischer Steuerflüchtiling“? Nochmal? Schon wieder? Vermutlich: „Nur über meine Leiche“. Save Haven: Adee-le und tschüß. Und über tripple-A lohnt es sich mal ernsthaft nachzudenken 😉

    Lustig und passend zum Thema, fand ich heute eine Nachricht in der Neuen Züricher Zeitung: Kunden hätten bei Dänischen Banken angerufen, um nervös nachzufragen, ob denn auch die Dänische Zentralbank beabsichtige, demnächst die Bindung an den Euro aufzugeben. Die Standardantwort soll gelautet haben: Die besteht nicht erst seit 3 sondern schon seit 30 Jahren und uns sind vergleichbare Absichten der Dänischen Zentralbank oder Regierung nicht bekannt. Dänemark ist EU-Mitglied!

  9. Micha said:

    Gruß, das war auch reine „Spinnerei“, wobei ich wirklich vermutet hatte das wir hier und sicher morgen auch in USD erstmal kurzfristig große „Gewinne“ sehen. Handeln würde ich das natürlich auch nicht, wollte es aber zumindest in den Raum werfen, da es vlt. risikofreudigere Trader bzw. reine Spieler gibt denen ein derartiges Setup Spaß macht. Ich beim MT4 auch erstmal alles wo CHF drin vorkommt entfernt. ^^

    • Thomas said:

      Mache das gelegentlich, sagen wir, hier ist Feiertag und in den USA hat die NYSE mal wieder einen Computerfehler, dann aber auch nur mit einem Teil, das ich gut kenne. (bei dem May flash crash war ich auf der Suche nach einem mREIT … und gerade als ich auf Kaufen drücken wollte, fiel der um … oooops, war ech viel: in wenigen Minuten so um die 25-50%. Ohne Newsflow hab ich den Knopf dann aber nicht gedrückt …).

      Was ich mit Körbchen unten aufstellen, mein Jargon hier öfters, meine, ist eine Limitorder, die ich Tage oder Wochen einfach so stehen lasse. Der o.g. mREIT wäre mir bei dem Black Swan, um so Gewinn bringender um so schwachsinniger tief das Limit gesetzt war, ins Körbchen gefallen … evtl. auch eine Tradingsmethode für Dich? Technisch (oder fundamental) analysieren, wie billig ein Wert sein müsste, damit Du ihn kaufst, Order aufgeben und unten mit Korbchen warten… Bei 10 laufenden Limitordern passiert immer etwas 😉

      • Lars said:

        Moin Zusammen,

        diese Vorgehensweise kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen. Zwar ergeben sich hier immer mal wieder gute Chancen wenn man weiß wo man Abstauber-Orders setzen muss, aber die Gefahr in der Übertreibung hier überrollt zu werden ist eben auch da. So geschehen bei mir kürzlich mit Seadrill…Ich hatte eine Order ca 30% unter dem aktuellen Kurs im System und bereits am ersten Tag nach Ausführung ein sattes Minus von ca 10 Prozent 😉

        Natürlich gab es auch schon oft die Fälle wo das geklappt hat und die Aktie dann genau bis auf eine Unterstützungsmarke, Fibonacci etc. korrigierte, bevor der Trend drehte, aber es gibt eben auch die anderen Fälle. Bei großen und liquiden Werten kann man so etwas gut spielen, bei marktengen gaaaanz schwierig…

        Kleine Anmerkung noch zum Schluss. Ich habe heute von der Saxo Bank eine Email bekommen dass die Margin bei nahezu allen Instrumenten deutlich erhöht wird. Nicht nur ein wenig sondern teilweise das Doppelte bis Dreifache wird jetzt als Sicherheit fällig. Damit werden kurzfristige Trades nun leider deutlich unattraktiver und ich fürchte das dieser Zustand länger anhalten könnte. Das zeigt auch deutlich, dass man seitens der Broker offenbar mit einer erhöhten Volatilität im Jahr 2015 rechnet und den Notenbanken offenbar nicht mehr traut. Wer kann es ihnen verdenken… Der Schweizer hat die Branche mal so richtig „durchgerüttelt“!

        viele Grüße, Lars

      • Thomas said:

        Moin zusammen,

        uneingeschränkt empfehlen wollte ich das nicht …. war nur ein Gedanke für Micha, wenn er eben tagsüber arbeiten muss und nicht handeln kann.

        Am Beispiel Seadrill: Hypothetisch: Stand vor 4 Tagen bei 13, komme nach Hause und sehe, dass die Order bei 10 ausgelöst wurde, das Teil in meinem Depot aber gerade bei 9 steht? Würde ich mich freuen…. Zum Glück habe ich nicht bei 13 gekauft … die Methode hat mich davon abgehalten. Nur 10% Minus und keine 40%. Der Lerneffekt ist großartig… nicht uneingeschränkt empfehlens- aber nachdenkenswert.

      • Lars said:

        🙂 So gesehen, auch wieder wahr… Aber letztlich will man ja keine Verluste machen auch wenn es noch schlimmer hätte laufen können. Und 10% ist halt schon so eine Größe wo man sich dann überlegen sollte was man macht. Verluste realisieren, aufstocken, einfach laufen lassen…? Ich versuche solche Situationen zu vermeiden wenn es geht, da sie den klaren Blick u.U. etwas „vernebeln“. Nun bei SDRL war es halt so was ich angesichts des möglichen Potenzials auch verkraften kann. Ich habe zunächst die Hälfte mit Verlust verkauft und dann später wieder aufgestockt. Bin also immer noch bei ca 10% Minus.

      • Thomas said:

        😉

        Lars, ich denke, es kommt da sehr auf „Horizont“ und „Anlagestil“ drauf an.

        SDRL -10%.
        Dazu Stand bei mir, mit der Körbchen-Methode (hoffe, werde so verständlich): Hatte mich bei 3-2,50 CAD in LRE „verliebt“, purzelte dann bis auf 1,20 runter und wollte dann prozyklisch … erste kleine Position bei 1,60 aufgebaut. Lief aber irgendwie sch… Griff in die …schüssel.
        Dann habe ich hier lauthals verkündet: Und nochmal 1,20 und ich lange zu. Habe dann bei 1,18 aufgestock (fiel wohl bis auf 1,14, trifft man eh nie genau).

        LRE wurde gestern Abend in Toronto bei 1,35 gehandelt. Ich habe schon einmal Dividende erhalten und bin an sonsten auch im plus mit LRE. Lerneffekt? Großartig!

        Soll nicht heißen, dass heute Abend nicht wieder 1,20 da stehen könnte…

        Ein Punkt dabei ist ja: Ich hatte bei SDRL, stand noch bei 20 oder so, mal 10 hypothetisch in den Raum gestellt. Bei real 10 oder 9: Da geht ja dann die Panik um. Wenn man aber 1 Monat zuvor, ohne Panik, über die 10 nachgedacht hatte und wegen dieser Panik das Teil mit 9 im Depot hat: Ist man selbst nicht in Panik…

      • Micha said:

        Abend Lars,

        bei JFD hatte ich gestern eine ähnliche Mitteilung gelesen bzgl. Marge.

        VG

      • Thomas said:

        N’Abend Micha,

        mir nicht ganz klar, ob sich Dein Kommentar auf FXCM bezieht. Den folgenden Link halte ich dennoch für lesenswert:

        http://seekingalpha.com/article/2830116-leucadia-and-fxcm-is-this-knight-capital-re-visited

        Leucadia And FXCM: Is This Knight Capital Re-Visited?

        Knight Capital war mal ein kleiner Black Swan ….

        Leucadia … wie schon mehrfach gesagt, spielt das bei mir PSEC im Depot und dazu stehe ich jetzt auch… Langweiler…

        Leucadia …. sieht so aus, als könnte man auch das in ein „Witwen-und-Waisendepot“ reintun. Das mit dem ‚book value‘ ist auch richtig … gegenwärtig unterbewertet — und das Teil kommt gaaaanz langfristig von … sagen wir, hat sich seit meiner Geburt … meinem Einstieg ins Arbeitsleben ca. verzwanzigfacht. Quasi mündelsicher.

        Ist nicht der Grund, warum ich quatsche. Der Markt scheint heute die News zu FXCM bei Leucadia eher günstig zu beurteilen. Kein Tip zum Einstieg bei Leucadia, die 200 Tagelinie per se spricht eine deutliche Sprache … aber offensichtlich …. die Substanz von Leucadia ist so um die 10-12 Mrd: Die 300 Mio Anleihe (10% p.a. „anfänglich“) wird also eher positiv bewertet…

        FXCM wird 2 Jahre sich so durchwursteln und tilgen können — würde ich schlussfolgern.

    • Lars said:

      Hi Micha,

      ich hatte es mir schon gedacht…hier dürften sich ein paar Glücksritter heute kräftig die Finger verbrannt haben…

  10. Micha said:

    Manz hatte ich früher auch mal auf der Watchlist, ist vlt. kein Fehler. Zwecks FXCM und NYSE -> heute ist doch Martin-Luther-King-Day (USA). War aber fast absehbar, dass die Aktie – zumindest vorläufig wegen der „Rettung“ – ziemlich ansteigen wird bzw. die Oberseite mehr Chancen bietet, wäre natürlich grandios gewesen ersich das Geld direkt wieder per FXCM Aktie zu erspielen. Handelt wer via MT4?

    • Lars said:

      Hi Micha,

      die heutigen Kurse sind ja nicht unbedingt ernst zu nehmen wegen des MLK Days, sprich Kurse in Deutschland schon mal gar nicht…. Letztlich bleibt die Frage ob es sich hier nur um einen Dead Cat Bounce handelt oder mehr dahinter steckt…

    • Thomas said:

      Hi Micha, hier meinen Senf dazu:

      enger Markt: Meinst Du, Du hättest, müsstest Du nicht arbeiten, heute tatsächlich durch Handeln der FXCM Aktie an der Frankfurter Börse den Verlust mit CHF bei FXCM einfahren können? Gleiches Thema: Über Nacht würde ich FXCM jetzt sehr ungern – für 2, 3, oder 5 Euro gekauft – im Depot liegen haben…

    • Thomas said:

      Moin Moin Micha,

      bin hocherfreut, dass FXCM, bei 2, 3, oder 5 Euro gestern in Frankfurt gekauft, gestern Nacht nicht in meinem Depot geschlafen haben 😉

      Ernshaft: Ja, man kann auch im Bereich Penny-Stocks „spielen“ 😉

  11. Thomas said:

    Manz für 60, auch ne Idee — hatte gerade mal überlegt, was man mit CHF jetzt anfängt. Wo ist B-W direkter Konkurrent zu CH? Auto nein, Maschienen/-Anlagenbau! Jo, Manz passt prima zur Situation. 😉

  12. Micha said:

    Hey,

    ich werde natürlich erstmal kein Depot bei FXCM eröffnen bzw. das noch vorhandene wieder kapitalisieren. Hatte aktuell eher an JFD gedacht, dessen Demoversion ich aktuell auch teste. Da ist die Mindesteinzahlung auch äußerst überschaubar, sodass ich Black Swan Teil 2 die Enttäuschung nicht so groß ausfällt. 😉

    • Thomas said:

      Keine Kaufempfehlung für FXCM — mehr ne Frage: Mir scheint, das Teil wird nicht (mehr) an NYSE gehandelt?!

      In Frankfurt isse dagegen von 2 auf 6 Euro angestiegen?!

      Reine Neugierde…

      • Lars said:

        Hi Thomas,

        es darf mal wieder kräftig gezockt werden 😉 Wer´s mag soll tun. Ich für meinen Teil habe keinen blassen Schimmer wie schwer angeschlagen das Unternehmen nun tatsächlich ist. Mal abgesehen von dem wahrscheinlich doch nicht ganz unerheblichen Image-Verlust…

        Es gibt wohl solideres…schau Dir mal Renault an, heute durch die 200 tage Linie nach oben, oder auch Adidas 😉

      • Thomas said:

        Um Gottes Willen – ich kauf doch keine FXCM!

        Biete ja weiter 60 auf Renault, habe mir die 200 Tagelinie angesehen, bin kein Swing-Trader … Renault hat noch bis morgen Zeit, in mein Körbchen zu fallen. Wenn nicht … was mach ich dann? 🙂

      • Lars said:

        🙂 Dann nimmst halt doch Peugeot…Ich glaube eher nicht, dass wir bei Renault die 60,- morgen sehen werden, aber möglicherweise die 66,-

        Wie wäre es alternativ mit Manz? Sieht jetzt wirklich gut aus und auch die Perspektive für das kommende Jahr stimmt. Starker Anstieg vom Low dann 50% Korrektur und nun der finale Ausbruch? Wäre mustergültig…

  13. Thomas said:

    Moin Micha,

    Glückwunsch zum Erfolg bei dem einen Hobby. Erlaube mir aber weiterhin, Dein Trading als ein anderes Hobby von Dir anzusehen 😉 Hast halt mit dem CHF mal kein Tor erzielt.

    Deine Frage zur FXCM als Aktie? Und dem Dir von FXCM zugesandten Werbematerial.
    Mein Geschmack wäre, hier dann eher Leucadia National Corporation (LUK) zu kaufen, wenn mich an FXCM als Geschäftsmodell glauben würde („Under the terms of the agreements, Leucadia is investing $300 million in cash into FXCM in the form of a $300 million senior secured term loan with a two-year maturity and an initial coupon of 10%.“).

    Ich ziehe aber bekanntlich PSEC im Bereich high yield/junk US Unternehmensanleihen LUK vor 🙂

    EPS von FXCM lag vor den Erfahrungen mit CHF bei? 5-15 Cent pro Quartal? P/E wäre bei jetzt vieleicht 2 US$ irgendwie ok. Nur die 10% von den 300 Mio müssen ja auch noch mitverdient werden. Nee FXCM als Aktie ist für mich eher nix. Würde ich jetzt erst mal für ein paar Monate dem Thema „penny-stocks“ zuordnen wollen. Ich denke, die 225 Mio Verlust, die mit 300 Mio Kredit ausgeglichen werden, gehen bei der Größe von FXCM doch schon an die Substanz. Zudem: Die regulatorischen Anforderungen werden sich in der zu erwartenden politischen Diskussion eher noch erhöhen … und Du sagtest, „Zudem existiert ja neben dem FXCM Depot (was es nun nicht mehr gibt) …“. Willst Du wieder ein Depot bei FXCM eröffnen und so zukünftig zum Umsatz und Gewinn von FXCM beitragen? Und wie kam es zur Nichtexistenz/Schließen dieses Depots?

    Bei der Suche nach (weiteren) Opfern der CHF-Freigabe …

    http://www.focus.de/finanzen/boerse/225-millionen-dollar-verlust-devisenhaendler-erklaert-nach-franken-turbulenzen-insolvenz_id_4410369.html

    Deutsche Bank -150 Mio (= „peanuts“?). Hedgefonds! Ooops, da hab ich einen – bin wohl auch etwas betroffen?

  14. Micha said:

    Btw was haltet ihr unter diesem Hintergrund von der Aktie, hatte ja zuvor sagenhafte -85,… % gemacht.

    • Lars said:

      Hallo Ihr beiden,

      ich denke mal die Erschütterungen werden noch eine Weile spürbar sein. Siehe auch hier: http://bit.ly/1xFNenp Welche Auswirkungen genau diese Spontanentscheidung der Schweizer noch haben wird ist aus heutiger Sicht nicht wirklich absehbar. Deswegen bleibt eigentlich nur sich als Anleger bestmöglich dagegen zu schützen. In diesem falle heißt das natürlich neben den hier schon genannten Vorsichtsmaßnahmen auch den richtigen Broker zu wählen. Soweit ich weiß betreibt die Saxo Bank bspw keinerlei Eigengeschäft. Sprich die Bank verdient nur an den Kommissionen des Handels der Kunden und sichert sich bei jeder Ordererteilung entsprechend ab! Zumindest ist das mein Stand der Dinge…verhindert nicht die Verluste die Du erlitten hast Micha aber zumindest die Pleite des Brokers 😉

      In FXCM würde ich persönlich auch nach diesem Kursverlust nicht investieren…wäre mir zu riskant und ist eher zocken als anlegen…

      viele Grüße
      Lars

  15. Micha said:

    Moin Thomas,

    Fussball lief überaus erfreulich, habe meine erste Bude für die Löbbe gemacht. 😉

    Bei LYNX halte ich aktuell JKS, GG und den Oil Services ETF (mit SDRL,Transocean, Baker Hughes und Co.), aber das verfolge ich aktuell nur peripher. Ich will mich nicht zwingen Trader zu werden, mir macht die ganze Sache einfach viel Spaß und es ist teilweise schon eine gewisse „Besessenheit“ festzustellen, aber ich würde meinen eher im positiven Sinne. Das war/ist aber schon immer bei mir so gewesen und wird auch immer so sein, wenn ich mir ein Ziel setze bzw. eine Sache wirklich will, dann verfolge ich das so lange mit enormen Ehrgeiz und der nötigen Ausdauer bis es klappt. Das Geld ist natürlich jetzt pfutsch und das durch einen Trade, aber glücklicherweise bin ich darauf auch nicht zwingend angewiesen, ansonsten würde ja grundlegend einiges falsch laufen.

    Zum Thema FXCM habe ich eine Mail erhalten und würde euch gern teilhaben lassen…

    „Sehr geehrte Kunden,
    FXCM KONTEN SIND SICHER-KAPITALERHÖHUNG UM 300 MIO USD.

    FXCM hat zuvor verkündet, dass einige Kunden aufgrund von unvorhergesehenen Volatilitäten nach der Mitteilung der schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar 2015 erhebliche Verluste im EUR/CHF erlitten haben und einige Kundenkonten negative Salden aufweisen.

    Um die volle finanzielle Stabilität aller Kundenkonten und FXCM´s sicherzustellen, haben wir gestern bekannt gegeben, dass Leucadia National Corporation der FXCM Holdings LLC 300 Mio. USD an Kapital zur Verfügung stellt.

    Der Handel und die Geschäfte gehen für alle Kunden wie gewohnt weiter.

    Der Erlös wird verwendet, um das Kapital in allen beaufsichtigten FXCM Niederlassungen zu ersetzen.

    FXCM bleibt weiterhin einer der größten Forex Broker weltweit.

    Mit der Investition des neuen Kapitals ist das Unternehmen seinen regulatorischen Kapitalanforderungen nachgekommen und kann seine Geschäfte trotz negativer Salden einiger Kunden nach der historischen Bewegung im EUR/CHF am frühen Donnerstagmorgen wie gewohnt fortführen.

    Das Unternehmen erfüllt alle regulatorischen Kapitalanforderungen in allen Niederlassungen.“

    • Lars said:

      Moin Micha,

      „Bei LYNX halte ich aktuell JKS, GG und den Oil Services ETF…“ Was machst mit JKS? Bin auch etwas zu früh rein wie es aussieht. Eigentlich wollte ich ja warten bis Herr Maydorn dann in seinem Börsenbrief endlich schreibt, dass er das Handtuch geworfen hat, wovon wir nicht mehr weit entfernt sein sollten. Nunja, ich habe gestern dann aufgestockt, auch wenn man das aus charttechnischer Sicht eigentlich nicht tun sollte. Oder eben gerade doch weil der Kurs jetzt und hier drehen muss sonst droht Übles!

      viele Grüße, lars

      • Micha said:

        Abend Lars,

        du und JKS, das wundert mich jetzt doch etwas. 😀 Also generell finde ich die Aktie auf dem aktuellen Niveau echt günstig bewertet und daher auch mein Kauf bei 18,… USD. Ich habe mir mental erstmal als Stop die 15 USD gesetzt, wobei ich hier ja eher unter langfristigen Gesichtspunkten agieren will und mir somit kurzzeitige Schwankungen (gerade in dem Sektor und zwecks Ölpreis) ziemlich egal sind. Verkaufen würde ich wohl wirklich nur wenn sich fundamental was ändert. Ich denke/hoffe das es den großen Turnaround dann zum 3.2. gibt wenn die Q4 Earnings kommen. Ich sitze das also vorerst entspannt aus, wie damals mit GG. 20% vorn, 20% hinten, … irgendwann mal bei rund +10% verkauft und genau hier liegt ja das Problem bzw. auch der Vorteil einer Langfristanlage, die ich ehrlich gesagt auch erstmal alle aktuell ohne Stop laufen lasse, da ich mir recht sicher bin damit laaanngfristig im grünen Bereich zu sein. Bei 10 Transaktionen kann es dabei natürlich auch mal zum großen Crash einer Aktie kommen, aber aufs Mittel gesehen sollte das schon passen. Will zukünftig eben aus diesem Grund auch noch mehr via ETFs abdecken zumal ich aktuell wenig Lust verspüre einzelne Aktien näher zu betrachten/analysieren. Hab mir für morgen Urlaub genommen um morgen ganz entspannt von 9:00 bis 17:15 dem DailyFX Online-Konferenz-Tag mit Birger Schäfermeier beizuwohnen. 😉 Gleich geht’s zum Volleyball, schönen Abend noch.

  16. Thomas said:

    N’Aben Micha,

    ich hoffe, der Fußball war kein MIst 😉

    Ich selbst (Kleinanleger) meide CFDs wie der Teufel das Weihwasser und kann insoweit keine Hilfestellung anbieten.

    Mich würden vielmehr Deine Erfahrungen mit dem „normalen, etwas risikoärmeren Depot by LYNX“ Interssieren.

    Im Sinne von Meinung (ohne eine Hilfestellung zu sein): Mag sein, dass ich völlig daneben liege, aber hin und wieder habe ich das Gefühl, Du willst Dich zwingen, „Trader“ zu werden, obschon das offensichtlich nicht Dein Beruf ist. Nix gegen Trading als Hobby, aber in der Regel kosten Hobbies Geld.

    —> „… VOR der SNB Sitzung … nicht auf dem Schirm hatte“

    Ich auch nicht. Ich bin ja auch nicht Währungshändler von Beruf 🙂

    Siehs mal so?!

  17. Micha said:

    Nochmal kurz… Deutsche Bank aktuell rund 150 Mio. USD versenkt, Alpari insolvent, FXCM (größter Devisenbroker US) unter Mindestanforderung Kapitalbedarf gefallen (Aktie bei -95%) usw. Hier ist natürlich ganz klar das Problem, das z.B. FXCM beim CFD Handel den negativen Saldo nach dem Margin Call übernimmt (lt. gestern rund 225 Mio. USD). Um es mal etwas bildlicher darzustellen: Mit einer Short-Position EUR/CHF mit initial risk bei rund 24 EUR hätte man in der Spitze bis zu rund 4.500-5.000 EUR kassieren können, verrückt. ^^

  18. Micha said:

    Thomas,

    das ich weitermache steht nun völlig außer Frage, daher beschäftigt mich die ganze Materie schon viel zu sehr. Zudem existiert ja neben dem FXCM Depot (was es nun nicht mehr gibt) noch das „normale“ etwas risikoärmere Depot bei LYNX. Hatte ja neulich den Anlagenhorizont etwas umgestellt auf mittel- bis langfristig und mich zudem mehr auf ETFs statt Einzelwerte fokusiert. Ich war zudem eben auf dem Börsentag in DD und der erste Vortrag war – sehr passend gewählt von mir – Risikomanagement. ^^ Im Anschluss habe ich noch gute 25min mit dem Typen von der Citigroup über CFDs, Risikomanagement, EUR/CHF, … diskutiert. Warum ich VOR der SNB Sitzung investiert war, war der Grund das ich diese um ehrlich zu sein nicht auf dem Schirm hatte (mein Fehler -> siehe blauäugig von gestern). Ich hätte mir aber auch nicht erträumen lassen, dass diese Grenze fällt bzw. waren mir auch die Auswirkung daraus nicht bewusst. Initial Stop wie gesagt absolut bei 24,52 EUR und Verlust aus der Position 2.317,17 EUR!! Ich hatte mit vielen Dingen gerechnet, aber nicht DAMIT. Für mich steht aber nach wie vor fest, dass ich CFDs auf Indizes, Währung, Rohstoffe handeln möchte, jedoch tut sich einzig und allein die Frage auf a) über welchen Broker und b) wie schaffe ich es derartige Risiken zu „vermeiden“. Aktuell überlege ich bei JFD einen Account zu eröffnen (Demo ist schon geladen). Hat hier irgendjemand Erfahrungen mit denen? Die Bewertungen der Kunden und via google sind durchweg SEHR gut. Zudem folgende Ideen bzw. Änderungen, diese auch eben in der Diskussion mit dem netten Mitarbeiter der Citigroup zur Debatte standen. Gehandelt werden nur noch Majors (höchste Liquidität) und ausschließlich Short, da es generell wohl (meine Ansicht) eher zu solchen Extremen auf der Longseite bzw. für Anleger mit Long-Positionen kommt, da ggf. keine Käufer existieren. Steigt jedoch ein Wert rasch an, wird es wohl immer auch Verkäufer (Gewinnmitnahmen) geben, sodass zumindest dieses Risiko kleiner ausfällt. Wenn ich mein Depot auswerte, komme ich auch bei Short auf ein deutliches Plus und bei Long auf ein leichtes (jetzt DICKES) Minus. Mist… muss zum Fuba… Rest folgt später… VG

    Über Meinungen / Hilfestellungen hierzu bin ich SEHR dankbar? Thx

    • Micha said:

      So back in town… btw danke Thomas und Lars für die (nötigen) aufheiternden Worte, ich weiß das wirklich sehr zu schätzen. Das mit dem Black Swan hatte ich heute bereits gehört, ebenso wie 99,999999% usw. Zu obigen Fragen kommen natürlich die Gedankengänge bzgl. Haltedauer (overnight?) bzw. vor größeren News hinzu, aber macht es hier Sinn die Zeitebene anzupassen? Ich bin fast nie vor 17 Uhr zu Hause, wie soll ich da wirklich sinnvoll bis Tagensende handeln ohne mich extremen Stress auszusetzen?

      • Lars said:

        Hi Micha,

        ab 17:00 Uhr ist da schon auch noch was möglich, aber wahrscheinlich musst Du Dich dann auf den US Handel konzentrieren. Oder aber Du tratest immer nur die Eröffnung in GER, sprich wenn die Amis einen schwachen tag hatten eher Short und umgekehrt eher long. Ich kenne Leute die machen das so und arbeiten nur eine halbe Stunde morgens und etwa eine Stunde spät abends. Ich persönlich habe das auch mal ausprobiert, hat aber nur mittelmäßig funktioniert.

        Letztlich musst Du aber etwas finden was zu Deinem Lebensstil passt. Dementsprechend bist Du wahrscheinlich auch eher Swing-Trader als Datrader 😉

      • Thomas said:

        Auch hi Micha,

        Ich möchte mich der Einschätzung von Lars („eher Swing-Trader als Day-Trader“) anschließen.

        In meinem Depot fällt mir auf, dass ich aus diesem Grund —> „Ich bin fast nie vor 17 Uhr zu Hause, “ fast nur noch in Werte, die an der NYSE oder Toronto handelbar sind, investiert bin.

        Ich würde mich selbst aber eher nicht als Swing-Trader bezeichnen. Ich nutze hier den Austausch auf Investor Inside lediglich, die Kauf- und Verkaufsgelegenheiten etwas zu optimieren (und Ideen auszutauschen/zu erhalten). Für Dich ist das aber sicherlich eine gute Idee. Vor 17:00 Uhr wird nicht gehandelt. Bis 20:00 Uhr hat man (z.B. technische Analyse/Sichten der News, zumindest der ganz großen) entschieden, dass der Swing jetzt vorbei ist oder gerade anfängt – und kauft/verkauft dann.

        Zu Deinen Überlegungen („Mit einer Short-Position EUR/CHF mit initial risk bei rund 24 EUR hätte man in der Spitze bis zu rund 4.500-5.000 EUR kassieren können, verrückt.“) und Black Swan:

        Warst Du an der Börse während des „May 2010 flash crash“? Ich saß da Abens vor meinem PC und sah mir die US Märkte an … plötzlich wurde alles rot, tiefst dunkelrot. Wenn Du selbst zu der Zeit noch nicht an der Börse warst: Ich denke, das ist ein Black Swan, zu dem Du Dich mal einlesen solltest – Risiken/Gewinnchancen grob so ähnlich wie Dir leibhaftig wiederfahren.

        —> http://en.wikipedia.org/wiki/2010_Flash_Crash

        Noch einen schönen, erholsamen Sonntag

        Thomas

  19. Micha said:

    Hey Lars,

    erstmal danke und ja ich hatte es per CFD bei FXCM gehandelt. Mir war nur nicht so wirklich klar wie illiquide selbst so ein größeres Devisenpaar im Extremfall werden kann. Am Selbstvertrauen mangelt es mit Sicherheit nicht, da ich nach wie vor überzeugt bin via CFD langfristig positive Erwartungswerte traden zu können und ich würde auch gern demnächst (nach grundsätzlichen Überlegungen) wieder ein CFD eröffnen und Währungen, Indizes und Rohstoffe handeln wollen. Die Frage stellt sich eben nur wie man z.B. ein solches Ereignis/Risiko jemals vermeiden soll? Ich habe alle Positionen zwischen Intraday und zwei Wochen gehalten. Hier hätte mir auch KEINE Schließung am Tagesende geholfen, da der Kurs ja wie gesagt 10:00 abgeschmiert ist und nicht via Ereignis in der Nacht. Die Überlegung nur Intraday zu handeln ist aber auch vorhanden, was sich jedoch mit meiner regulären Arbeit in großem Widerspruch befindet. Ich fande die Nutzung des Tageschart und Verfeinerung via Stundenchart eigentlich als überaus praktisch für die aktuelle Situation. Nunja

  20. Micha said:

    Hey Thomas,

    ich habe beim „EUR/CHF“ rumgemacht und es war so ziemlich die letzte Transaktion meines Kontos bevor der große Margin Call angeflogen kam. In Zahlen liest sich das wie folgt… 13.1. 15.000 EUR/CHF Long bei 1,20089 und Stop bei 1,19893 (1,19% bzw. 24,52 EUR)… Ausführung bei 1,04017… das Konto was seit Eröffnung so ordentlich lief und echt Hoffnung auf dauerhaft positive Erwartungswerte gemacht hat, gibt es demnach seit gestern 10:50 nicht mehr und mich umfängt aktuell eine gewisse Ohnmacht. Ehrlich gesagt habe ich eine derartige Situation / Ereignis – blauäugig wie ich war – in keinster Weise in Betracht gezogen und bin mir ehrlich gesagt unschlüssig wie man derlei Dinge (außer nicht zu handeln) denn umgehen soll? Mich macht das echt sehr traurig und meine Freundin war gestern schon sehr irritiert warum ich so „komisch“ war, kam mir aber heute auf die Schliche. Und nun? Ideen? Vorschläge? Garantierte Stopps gibt es zwar bei diversen Anbietern, jedoch nur unter Aufgeld oder bei Dealing Desks… super!!! 🙁

    • Lars said:

      Hallo Micha,

      das ist übel und ich weiß wie Du Dich jetzt fühlst…ist mir auch schon passiert! Letztlich braucht man wohl ein paar Tage um darüber hinweg zu kommen und wird versuchen dieselben Fehle nicht noch einmal zu machen. Es gibt ja auch noch genügend andere! 😉

      Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen dass Du schnell drüber hinweg kommst!!! Wenn Du an dieser Stelle überhaupt einen Rat haben willst… gebe ich gerne kurz meinen Senf dazu. Die gemachten Fehler sind wahrscheinlich, dass Du über Nacht oder dauerhaft in solchen Positionen bist..ich nehme an per CFDs o.ä. Macht man nicht wenn es nicht sein muss. Lieber rein – raus und abends über ein paar Euro freuen.

      Und… ich persönlich frage mich natürlich warum Du EUR/CHF long gehst, wenn die Währungen aneinander gekoppelt sind. Da ist ja nix zu verdienen und natürlich glaubt man auch nix zu verlieren. Was in diesem Falle ein ganz fieser Trugschluss war!

      Konnte ja nu auch keiner mit rechnen das die Schweizer in Panik verfallen, und war somit auch nicht Dein Fehler …auch wenn es nun Dein Geld gekostet hat.

      Mein Rat ist also …einmal schütteln, neu sortieren und dann wenn man soweit ist min ganz kleinen Positionen weiter machen bis man wieder das nötige Selbstvertrauen hat!

      viele Grüße, Lars

    • Thomas said:

      Hallo Micha,

      ooops

      Und sorry, aber mir ist die Terminologie in dem Bereich nicht so recht geläufig, daher die Nachfrage: Du sprichst hier von einem Totalverlust von 15.000? Und der Händler selbst? Der Ist pleite? (((Habe heute von einer Pleitewelle von Währunghändlern wegen CHF gelesen))).

      Zunächst mal: Die Story zu dem merkwürdigen Teil „UBS (LUX) EMERGING ECONOMIES FUND – GLOBAL SHORT TERM (USD) (CHF HEDGED) P-DIST“ = WKN: A1CYUS oben hatte ich für Dich/an Dich denkend geschrieben. Mir passierte ähnliches mit ***genau*** umgehrten Vorzeichen: Die gleiche Zentralbank hatte (auch das hätte ich mir damals nie erträumen können) den CHF bei 1,20 an den Euro bis zum Sankt Nimmerleinstag genagelt. Da der CHF schon deutlich unter Parität war (und drohte noch weiter abzuschmieren oder anzusteigen – je nachdem wie man das sehen will), kostete mich diese Entscheidung (wegen „CHF HEDGED“) in 2011 deutlich mehr als 25%-30% (kein Totalverlust) eines nicht ganz unwesentlichen Depotbestandteils in … das waren kaum … 10 Minuten. Und dann war schon alles vorbei.

      Ich muss noch ergänzen, dass ich, genauso wie Lars, überrascht bin, dass Du ***VOR*** der jetzigen Entscheidung der Zentralbank in CHF „rumgemacht“ hast. Warum ich damals ***VOR*** der damaligen Entscheidung CHF… naja, Gier! Was sonst?

      Der Grundgedanke, einen gemanagten Emering Markets Bond Fund in US$, Kurzläufer zu kaufen — war ja alles ok. Nur der Hedge war die reine Gier (Griechenland! Euro! Goooold!).

      Meine Frage an Dich war eher, an einen Währungshändler gerichtet, ob dann ***NACH*** 3 1/2 Jahren – endlich- der CHF für Dich doch mal wieder einen Trade wert wäre. Kam ja schon ganz in Vergessenheit. Davor? Konnte man damit Geld verdienen? Sorry für die Frage. Bin davon aber genauso überrascht wie Lars.

      Ich hatte – kleiner, belehrender Zeigefinger von mir ollen Knacker – mal schnodderig zu Deinen Währungstransaktionen angemerkt, dass ich Währungen in Anleihen handeln würde – die spucken wenigsten Coupons aus … wie wärs mit ner auf Japanischen Yen denominierten griechischen Staastanleihe … oder so. Wenn die Trends bei Währungen so langanhalten sind, kann man sich ja die langanhaltende Zeit des Trends sich noch mit Coupons versüßen…

      US$/EUR mache ich mit mREITs (ist gegenwärtig konkret bei mir NYMT), wenn’s weniger Häuslebauer und mehr aus dem Bereich „high yield/junk“ Unternehmensanleihen sein darf, geht auch Langweiler PSEC sehr gut. Sind halt relativ langweilige 8 oder 10 US$ in cash, die monatlich für 8 bis 10 Cent auch noch Eier legen. Sollten bei dem jetzigen EUR/US$ Kurs langsam mal, trotz Eierlegens, zum Verkauf angeboten werden. Kaufen tut man die bei EUR/US$ so um die 1,40-1,50…

      Ich bin auf der Suche nach einer in THB denominierten Anleihe der KfW Bank.
      Erneut interessant fänd ich gerade jetzt eine in CHF denominierte griechische Staatsanleihe. Braucht’s Depot aber nicht wirklich … käme auf den Coupon in CHF und die Prozente an, zu der sie gerade gehandelt wird.

      etc. etc. und bla bla bla.

      “ und echt Hoffnung auf dauerhaft positive Erwartungswerte gemacht hat, …… und bin mir ehrlich gesagt unschlüssig wie man derlei Dinge (außer nicht zu handeln) denn umgehen soll?“

      Lars ist professioneller Trader. Er hat m.E., soweit ich das mir überhaupt anmaßen darf, Dir schon das aus dieser Perspektive Wesentliche gesagt. Rendite p.a., sagt Lars, ist bei ihm ca. 30%
      Ich bin unprofessioneller Kleinanleger. Rendite p.a. (Erfahrung damit über ca. 20-30 Jahre) ca./gemittelt 10%.

      Schlussfolgerung: Nicht handeln, wäre das Dümmste, was Du tun könntest.

      Aus meiner Perspektive: Auf Ausgewogenheit im Depot achten, wenn Du es nicht jeden Abend vor dem Schlafengehen glatt stellen willst. Diversifizieren aber nicht überdiversifizieren (verliert man den Überblick und kostet am Ende nur Rendite).

      Als professioneller Trader hast Du ja auch irgendwann mal Feierabend, aber das auch erst nach getaner Arbeit. Als Kleinanleger, gehe ich nach getaner Arbeit ins Bett … oder Kauf halt mal was an der NYSE nach … oder lass es bleiben … oder verkaufe. Alles In kleinen Dosen…

      Das dümmste von mir in den letzten Wochen war Kauf von Awilco und PGN ***gleichzeitig***. Das Schlaueste? Der Verkauf von CHR.B mit kleinem Gewinn, ***weil*** er gänzlich unerwartet auftrat.

      Noch etwas persönliches zum Abschluss: Deine Freundin und meine Frau.

      Ich hatte meine Frau über Jahre „bezirzt“, doch auch etwas in Gold und/oder Silber (im Sinne eines monatlichen Sparplans) zu tun. Gold sei sicher, Silber auch aber volatiler. Eines Abends bat (?befahl?) sie mich, einen mehrstelligen Betrag in Gold und Silber zu tun. Es war ein paar Monate nach Platzen der Silberblase (50US$). Im Sinne von „Technik“ war ich selbst wieder verunsichert, ob denn nicht da (irgendwo 25-30 bei Silber, ca. 1700 bei Gold) gerade Bodenbildung stattfände. Ich meinte dazu, Gold *und* Silber diversifiziert nicht wirklich und ob es nicht auch zusätlich ein paar Aktien – darfs Samsung, Apple oder xy oder oder sein – sein dürften. Nein, Aktien waren „Teufelszeug“, wie es auch so eine vietnamesische Freundin beschrieben hätte. Wie wärs mit Sparplan – oder ich kaufe ab sofort jeden Monat für Dich für den Betrag für 1000 Euro Gold oder Silber (oder eine Gold- oder Silbermine)? Auch nein. Also X auf Gold und Y auf Silber … und die Kugel rollt und rollt – rien ne va plus …

      Als „die Kacke dann so richtig am Dampfen war“ („Gold 800, Silber 10“???) wollte meine Frau diesen „ganzen Depotscheiß“ loswerden. Ich sagte ihr:
      a) Ich hatte Dir gesagt, dass Gold sicher ist – und das bleibt jetzt bei 1100 ganz sicher im Depot liegen und das Gold geht jetzt erst mal ne Runde schlafen!!! Dies ist jetzt ein Befehl von mir!!!!
      b) Warum kaufst Du jetzt nicht Gold nach? Ist doch gerade so billig?
      c) Jetzt ein Sparplan?
      d) Ich selbst mache das gerade in Silberminen … sind gerade so schön billig 🙂 🙂 😉

      Währungen, CHF?

      In 2011, ich war selbst gerade genüsslich in der Silberblase, rief mich meine Frau aus Bangkok an. Ich befürchtet das Schlimmste – Bangkok brannte zu dieser Zeit – meiner Frau wäre etwas zugestoßten
      Es war in der Tat der Supergau eingetreten: Es gab in Bangkok für 1 EUR nur noch 38 THB… und was soll man davon kaufen? Diese Griechen, dieser Draghi …

      Ich habe gerade heute mit meiner Frau mal wieder über das im Depot ruhig vor sich hin dösende Gold und Silber gesprochen. Meine Frau… 1270 … Ich: Nein, CHF, Euro und der liebe Thai-Baht: Schau: Die Schweiz hat gerade beschlossen, autark zu sein und daher wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen. Das ist gut für die EU und den Euro – der Euro fällt daher oder trotzdem gerade weiter und vielleicht gibts gerade für eine Eurone auch nur noch 35 Thai Baht in Bangkok. Aber Dein Gold im Depot? Was bekommst Du dafür heute in Bangkok?

      Das meinte ich seinerzeit mit Gold ist sicher. Für 1700 US$ hast Du es halt vor ein paar Jahren nur etwas teuer gekauft. Wolltest Du damit traden?

      Meine Frau: I agree/hen duai.

      Sorry für meine Länge, aber:

      Weitermachen!!!
      Dies ist ein Befehl, trotz schmerzhafter Erfahrungen damit.

    • Thomas said:

      sorry …

      Goldcorp Inc. (USA) (NYSE:GG); WKN: 890493

      • Lars said:

        Hallo Thomas,

        heute ca 1 zu 3,5 😉 Der Hebel bleibt ähnlich hoch… schönen Abend am alle! Lars

      • Thomas said:

        N’Abend Lars,

        bin noch nicht so richtig dazu gekommen, Blicke auf die Märkte zu werfen … gegenwärtig eher 1,5 zu 4,5 🙂

        Sagt mir, dass ich zum richtigen Zeitpunkt begonnen habe, Deinen (eher charttechnischen) Artikel aus dem November zu kommentieren 😉 = nahe bei 1240 🙂

        Bin beeindruckt von Deiner Charttechnik!

        SLW ist heute aber echt schlapp, wenn ich grad mir Silber ansehe.

        Und, ich sags ja immer, die Korrelation von CG (Centerra Gold; WKN: A0B6PD) zu Gold ist Null, gerade im Moment genau 0% zu 1,5%. 🙂 🙂 🙂

        @Micha: Auch von meiner Seite: Schön wieder von Dir zu hören. Teile vollumfänglich Deine Sicht auf GG. Mich würde von Dir aber vor allem interessieren, ob Du inzwischen mit CHF „rummachst“ bzw. Deine Sicht auf diese Währung.

        Meine CHF gehedgte Katastropheninvestition in 2011 „Dank schweizer Zentralbank“ war „UBS (LUX) EMERGING ECONOMIES FUND – GLOBAL SHORT TERM (USD) (CHF HEDGED) P-DIST“ ( WKN: A1CYUS) … Ich kenne gegenwärtig nur dessen EUR „NAV“ mit Stand 15.01.2015. Bin schon gespannt, was der Fond in EUR mit Stand 16.01.2015 wert ist.

      • Thomas said:

        Noch mal N’Abend Lars,

        nach einem dann inzwischen etwas tieferen Blick: LRE (kanadisch Öl- nicht Goldmine) und Bodenbildung beim Öl (+ CHF, Gold etc.): Ich bin ganz beeindruckt: Hatte 900 LRE bei 1,60 CAD gekauft und 1100 bei 1,18 CAD nachgekauft… und habe heute erstmalig für die ersten 900 Teile monatliche Dividende (3,5 kanadische Cent pro Teil) erhalten. Bin, man glaubt es kaum, Dank Dividende und EUR Schwäche bei plus-minus-null … irgendwie unglaublich, nachdem ich nach 1,60 CAD schon dachte: Oooops, Griff in die Klo… PGN ist ganz schön abgeschmiert… Spielst Du damit noch? Seadrill … gucke an, war unter 10 und ist heute mal wieder über 10 … so schnell kann’s gehn.

        „Wenn ich damit recht haben sollte, dann sind Goldminen, Ölaktien und europäische BlueChips ab jetzt vorzuziehen…“

        Hab’s mir zu Herzen genommen und heute 60 € auf Renault geboten. Is noch nix ins Körbchen gefallen (bei mir als Alternative zu OPAP oder MüRü oder DivDax-ETF so entschieden).

  21. Micha said:

    Abwarten und Tee trinken, GG über 10% hatten wir vor ein paar Wochen bereits und danach ging es wieder auf Tauchstation, wobei die aktuelle Situation schon hoffen lässt, mehr aber auch nicht.

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      Hi Micha,long time… 😉 Das ist richtig und GG ist auch nicht zwingend repräsentativ weil es eben wie hier schon erwähnt schlechte Nachrichten gab. Man könnte auch NEM oder sogar die müde Krücke ABX nehmen, oder eben einen kleineren Wert. Letztlich ist das wahrscheinlich nicht egal aber es beweist immer den Hebel. (Thomas Du wills das ja seit Jahren nicht glauben ;-)) Also festzuhalten bleibt wir hatten gestern einen Hebel von fast 3 bei vielen Minern. Legen wir den breiten GDX oder GDXj zugrunde um das „Risiko“ zu streuen, dann haben wir immer noch einen Hebel von ca 2. Bei Silber verhält sich das natürlich nicht wesentlich anders. SIL gestern 3,5 Prozent.

      Ich behaupte ja nicht, dass diese Relation linear verläuft, aber wenn Gold jetzt bspw. auf 1.500- Dollar steigen würde, was einem Anstieg von ca. 25% entspräche werden die Goldminen dann in dieser Zeit wohl mindestens um 50% zulegen, wenn nicht mehr. Einfach schon mal aus dem Grund da die Befürchtungen dass Goldmine kein Geld mehr verdienen damit ganz sicher vom Tisch sind. Oder anders gesagt ab einem gewissen Goldpreis von über 1.500,- Dollar verdienen Miner nun wieder richtig Geld 🙂 Dann schlägt der Hebel voll zu und dürfte über der 3 liegen.

      @ martrade: GG ist Goldcorp. Kleiner Tipp: wenn Du mal nicht weiß um welche Aktie es hier geht einfach auf Finis.com das Kürzel in der Suchfunktion eingeben 😉

      Ich wünsche Euch einen tollen Handelstag!

  22. Thomas said:

    Moin moin Lars,

    Aber hallo … ist das heute nicht Ausbruch bei Gold?

    Wollen wir uns mal mit dem Messen des Hebels befassen? Mit welcher Waffe wollen wir uns duellieren? GG, CG (ooops), SLW 🙂 🙂

    Die Frage Boden bei Öl scheint mir habe heute noch spannender zu sein.

    Beste Grüße

    Thomas

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      was ich hier gerade sehe ist schon beindruckend. Es könnte sein dass dieser Tage eine entscheidende wende am Markt passiert. Nur mal ein kleines Gedankenspiel… Das Geld fließt jetzt wieder aus dem Dollar-Raum in u.a. den europäischen Markt (sieht zumindest danach aus!) Der Dollar wird schwächer und der Euro könnte demnächst zu einer Erholung ansetzten. Dementsprechend würde Gold nun Stärke zeigen und auch der Ölpreis müsste sich wieder erholen um die Dollar Schwäche auszugleichen.

      Wenn ich damit recht haben sollte, dann sind Goldminen, Ölaktien und europäische BlueChips ab jetzt vorzuziehen… Ein Tag macht aber noch keine Wende, also gut beobachten und dann handeln 😉

      • Thomas said:

        Habe mich gerade mal grob so an den Märkten orientiert. Ich hatte mal eine größere Summe Geld wegen einer Entscheidung der Schweizer Zentralbank verloren. Diese hat sich heute mal wieder entschieden – ich war diesemal aber nicht in CHF.

        Der Verlauf von EUR/USD (aber nicht EUR/CHF) heute deutet m.E. in der Tat darauf hin, dass der Boden der EUR-Schwäche erreicht sein könnte (obwohl eigentlich alle Nachrichten, incl. der heute aus der Schweiz, auf weitere EUR-Schwäche deuten). Ich hatte ja schon für mich angedeutet, so etwas wie einen mREIT in einen Europäischen BlueChip, nein Griechischer Zockeraktie (oder auf japanische Yen notierende Staatsanleihe), zu verwandeln…. Könnte langsam der richtige Zeitpunkt werden …

      • Thomas said:

        Etwas später 2,9% und GG 9,4% 😉

        GG ist in der Tat heute ein echter Hammer (siehe aber auch NEM! Mit zusätzlich Kupfer). CG +2.8% halt unkorrelliert oder halt kein Hebel … 🙂 🙂

        Schlage vor, Du hast Dich also bei der Wahl der „Waffen“ entschieden, wir nehmen an, dass heute Gold ausgebrochen ist?! Sehen wir uns das mit GG und Gold also in einer, zwei und vier Wochen an?

      • Lars said:

        …und noch etwas später GG bei 10,5 Prozent 🙂 Ich denke dass der Beweis bereits angetreten wurde und es nicht zwingend einer Langzeitbeobachtung bedarf, oder?

      • Thomas said:

        Doch – meine schon, dass das der Langzeitbeobachtung (= 2-4 Wochen) bedarf. Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.

        Z.B. SLW +2%. Ist das (heute) jetzt mehr ein Hebel auf Gold (+2.5%) oder Silber (+0.4%)?

        GG hatte noch vor wenigen Tagen schlechte News. Die Wahl der „Waffen“ hast Du ja schon getroffen. Dass GG sich in 2-4 Wochen NICHT als Hebel auf Gold herausstellt, ist geradezu meine gegenwärtige Erwartungshaltung.

      • Thomas said:

        Noch’n Gedanke, nicht Gold oder Goldminen, nur so ähnlich.

        Vor ein paar Jahren, es war gerade mal wieder höchste Eurokrisenzeit, war ich Eigentümer eines „CHF-gehedgten“ Emerging Market Bonds Fund. Die schweizer Zentralbank gab bekannt – ich meine es war Frühling, jedenfalls war ich am Rhein mit Fahrrad und Tablet unterwegs – dass sie den CHF/EUR bei 1,20 unter Androhung der Todesstrafe verteidigen würde. Ich saß auf eine Bank am Rhein, neben meinem Fahrad, und sah auf dem Tablet zu, wie die News und der Hedge meinen Emerging Markets Bond Fund in wenigen Minuten ca. 20% (in Euro) verlieren ließen – dem Hedge sei Dank – die Emerging Markets Bonds waren dagegen ok …

        Diese Zentralbank – ich war heute nicht mit dem Fahrrad unterwegs, es war heute nicht Frühling und ich war auch nicht in diesen Hedge investiert – beschloss heute genau das Gegenteil. Es sei ungesund, den CHF so niedrig zu halten und die schweizer Wirtschaft sei so gesund, dass sie Immobilienpreise höher als das Matterhorn dank negativer Zentralbankzinsen aushalten würde.

        Wäre ich ein Hedge-Fond, würde ich das jetzt gern mal ausprobieren wollen … die Haltbarkeit von negativen Zentralbankzinsen und die Höhe des Matterhorns in Immobilienpreisen ausgedrückt.

        Anders formuliert: Der Preis von Gold in CHF dürfte heute um so ca. 15% gefallen sein. Würdest Du bei so lauthalsigen Formulierungen der schweizer Zentralbank einen schweizer Blue Chip shorten? Schweiz long scheint mir gegenwärtiig keine gute Idee …

        Gold heute … immerhin hat das seit heute wieder veritable Alternativen: CHF, schweizer Betongold und einen Tresor in eine schweizer Bank.

  23. Thomas said:

    N’Abend Lars,

    rege an, wir überprüfen mal die Hypothese prospektiv: Du rufst zu: Das war gerade ein Ausbruch bei Gold und wir rechnen dann mal die Hebelwirkung von GG, (CG), SLW, PAAS, Silver Crest, Hecla Mining oder Newton Mining über 4 Wochen oder 2 Monate danach darauf aus. Machen wir 5 mal und wenn das Ergebnis 3x größer als 1 ist, gebe ich Dir dann recht. Ok?

    Gestern fühlte ich mich zunächst an „gute alte Tage“ zurück erinnert. Silber 3% hoch –> SLW 6% oder 8%? Die Enttäuschung war, dass sich bei SLW überhaupt nichts tat (ganz im Gegensatz zu dem unerwarteten Höhenflug von CHR.B).

    Der an anderer Stelle erwähnte, klein-dosierte Zukauf von CG ist reines Bauchgefühl — etwa: CG im Aufwärtstrend, Gold kurz vor dem Ausbruch (mein Bauchgefühl + 1238 US$/oz heute erneut) und Du verkaufst CG? Habe daher wieder etwas dazu gekauft.

    Gruß

    Thomas

  24. Thomas said:

    Noch ne Frage Lars,

    „Erst das Überschreiten der altbekannten Marke von 1.240,- Dollar setzt dann neues Potenzial bis auf ca. 1.320,- Dollar frei. Darüber wäre die Marke von ca. 1.526,- Dollar das logische Kursziel.“

    Wir sind heute schon sehr nahe an 1240 (und der Griechenland Wahl).

    Ich habe SLW, GG etc. etwas aus den Augen verloten, habe CG (vom Goldpreis unkorreliert) bei etwa 6,70 mit nettem Gewinn verkauft.
    Dein Artikel datiert auf November letzten Jahres. Wir sprachen von SLW Kursen bei 17,50 bzw. „unter 20“.

    SLW steht heute bei so grob 22,70, ca plus 10-15% seit November. Extrem bei Silber war unter 15, heute etwas über 17 … auch so grob (will nicht in Extremen rechnen) + 10-15%.

    Die Minen und der Hebel. Auffallend finde ich heute, dass Silber so eine Art kleinen Ausbruch hinlegt, während SLW nahezu ungerührt von den Silberpreisen ist. GG hat heute sogar erheblich nachgegeben. CG … unkorrreliert – lassen wir das.

    Fragen:

    a) Was hälst Du von der Mär Mine=Hebel?
    b) Wie ist der heutige Kursverlauf der Minenaktien in Relation speziell heute Silberpreis denn eigentlich zu verstehen? Die Minen sind schon mal vorgelaufen – Silber kommt jetzt nach?

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      das war schon ein wilder Tag bei Gold gestern. Silber kann man im Moment etwas vernachlässigen, ausser dass das Silber/Gold-Ratio immer besser wird und sich das dann wiederum irgendwann wie ein Hebel auf Gold auswirken dürfte. GG ist gestern nachrichtenbedingt abgetaucht wohingegen Barrick mal wieder einfach so die schlechteste Aktie in dem Sektor war. Insgesamt hat sich also noch nicht wirklich etwas entscheidendes beim Gold ergeben, auch wenn vielerorts von einem „Ausbruch, Kaufsignal“ o.ä. in den Medien zu lesen war.

      Die Wahrheit ist…es gab überhaupt keinen Ausbruch oder ein Kaufsignal – zumindest nicht nach meinen Beobachtungen. Die 1240,- Dollar waren eine gute Chance auf einen bald folgenden Ausbruch – mehr nicht! Dennoch bleibe ich dabei dass die Minen auf diesem Niveau im Falle des Ausbruchs einen Hebel auf Gold darstellen!

      Gruß, Lars

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