Conergy – zwischen Pest und Cholera

Es geht voran, bei der Rettung des in Ungnade gefallenen Solarkonzerns Conergy. Die Verhandlungspartner sind sich inzwischen offenbar grundsätzlich über die Rahmenbedingungen einig geworden die eine Rettung von Conergy überhaupt möglich machen würden. Lediglich in einigen Einzelheiten sei man noch unterschiedlicher Meinung hieß es in der gestrigen Meldung. Einige nicht ganz unwesentlichen Finanzdetails, die für einen Rettung des von der Insolvenz bedrohten Solarunternehmens aber extrem wichtig sind sollen laut Insiderberichten noch nicht ganz geklärt sein.

Grundsätzlich sehen die  Gläubigerbanken unter der Führung der Commerzbank und die beiden Hedgefonds Sothic und York die Verhandlungen aber wohl positiv. Bis zum 21.Dezember diesen Jahres haben alle Parteien weiterhin Zeit zu einer entsprechenden Einigung zu kommen, die einen Fortbestand des Unternehmens gewährleisten soll.

Für die Aktionäre des Unternehmens ist dies aber nur eine bedingt gute Nachricht. Sozusagen die Wahl zwischen Pest und Cholera, denn selbst im Falle einer Rettung würde der Einstieg der HedgeFonds zu einer dramatischen Verwässerung des Wertes der Anteilsscheine führen. Eventuelle Kurssteigerungen die im Falle einer tatsächlichen Rettung Conergys möglich sind würden sich dann letztlich wieder relativieren. Unser Fazit bleibt daher unverändert, das wir diese Aktie jetzt und in Zukunft nicht mehr anfassen werden.

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