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Apple – Schwache Vorstellung!?

Die neue Stärke der Bullen am gestrigen Handelstag war schon ziemlich beindruckend und aus charttechnischer Sicht mustergültig. Dennoch wäre es aus meiner Sicht noch etwas verfrüht hier nun in neue Euphorie zu verfallen, auch wenn der S&P 500 ein weiteres mal an den alten Höchstständen kratzt. Denn ein wesentlicher Faktor für diese neue Euphorie war neben den Charttechnik auch die Erwartung einer deutlich positiven Überraschung bei den Apple Zahlen. Viele Marktteilnehmer dürften sich erhofft haben, dass starke Zahlen bei Apple den gesamten Technologiesektor beflügeln können und damit auch die US Indizes in neue Höhe vorstoßen werden. Leider blieb diese positive Überraschung aber aus…

Apple hat heute Nacht, bzw. gestern Abend nach Börsenschluss in den USA die Zahlen zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres präsentiert, und die waren auf den ersten Blick besser als dies von den meisten Analysten erwartet worden war, aber…Der iPhone-Konzern erzielte mit 9,5 Milliarden Dollar zwar immer noch den vierthöchsten Quartalsgewinn seiner Geschichte. Im Jahresvergleich bedeutete das jedoch den ersten Gewinnrückgang seit 10 Jahren um 18 Prozent, und das obwohl die Verkäufe von iPhone und iPad weiterhin kräftig gesteigert werden konnten. Apple setzte im vergangenen Quartal 37,4 Millionen iPhones und 19,5 Millionen iPads ab. Vor einem Jahr waren es 35,1 Millionen iPhones und 11,8 Millionen iPads gewesen.

Die Apple Aktie legte in einer ersten Reaktion auf die Daten nachbörslich zunächst deutlich zu, und kletterte bis auf 429,90,- Dollar, um dann aber letztlich nur noch mit einem kleinem Plus von 1,32 Prozent und damit knapp über der 400,- Dollar Marke endgültig aus dem Handel zu gehen. Der Markt ist offensichtlich unentschlossen wie er dieses Zahlenwerk tatsächlich zu werten hat. Erstaunlich dabei ist auch dass die sonstigen Ankündigungen des Konzerns ebenfalls wenige Eindruck bei den Analysten hinterlassen haben. So wurde unter anderem beschlossen das Apple sein Aktienrückkauf-Programm nun noch einmal deutlich um 50 Milliarden Dollar auf 70 Milliarden ausweiten will.

Die Aktionäre sollen zudem nun doch bis Ende 2015 an den hohen Barreserven des Konzerns teilhaben dürfen. Insgesamt will CEO Tim Cook nun 100 Milliarden US-Dollar an Dividende ausschütten und damit rund 55 Milliarden Dollar mehr als bislang angekündigt….Damit kommt Cook den Forderungen diverser Hedge Fonds nach, was grundsätzlich nun wieder etwas mehr Stabilität in die Aktie bringen sollte. Denn Apple entwickelt sich mit der Erhöhung der Dividende immer mehr von einem Wachstumswert zu einem echten Value Titel. Und das sollte langfristig zusätzliche Großinvestoren und Investmentfonds mit entsprechender Ausrichtung auf den Plan rufen.

Dennoch sollte man heute wohl erste einmal abwarten wie der Markt nun tatsächlich auf die neuen Apple Zahlen reagieren wird. Aus charttechnischer Sicht ist die Aktie weiterhin deutlich angeschlagen. Die Ankündigungen von Tim Cook bald mit neuen und „aufregenden Produktkategorien aus den Bereichen Hardware, Software und Diensten“ überraschen zu wollen, lockt wohl niemand mehr so richtig hinter dem Ofen hervor. Der Markt will endlich Fakten sehen die belegen dass der Apple Konzern nicht seine Innovationskraft verloren hat. Cook hingegen versucht den Spannungsbogen (und den Aktienkurs) durch markige Worte weiterhin hoch zu halten. Ob das allerdings auch reichen wird um den Aktienkurs nachhaltig zu beflügeln, darf zumindest bezweifelt werden.  Und so bleibt uns wohl nichts anderes übrig als weiterhin darauf zu warten welches Urteil der Markt über die „Neuerungen“ bei Apple fällen wird…

Muddy Waters wirft Sino Forest Betrug vor – Aktie bricht dramatisch ein

Muddy Waters, ein amerikanisches Research-Unternehmen bezichtigte am Donnerstag  das chinesische Forstwirtschaftsunternehmen Sino-Forest öffentlich des Betrugs und schickte die Aktie damit über 60 Prozent gen Süden. Angeblich soll Sino Forest den Wert seiner Ländereien in Yunnan um ca. 900 Millionen Dollar zu hoch ausgewiesen zu haben. Laut Muddy Waters könnte es sich demnach bei Sino Forest um ein weiteres schwarzes Schaf der Branche handeln. Bereits in der Vergangenheit waren insbesondere chinesische Forstunternehmen durch entsprechende Bilanzmanipulationen aufgefallen. So konnte beispielsweise dem in Hongkong gelisteten Wettbewerber China Forestry Holdings, kürzlich nachgewiesen werden, dass bei der Bilanzierung massiv betrogen wurde. Das muss nicht heißen, das es bei Sino Forest ebenso gelaufen ist – im Zweifel für den Angeklagten!

Interessant finde ich viel mehr die Tatsache, dass das amerikanisches Research-Unternehmen Muddy Waters Carson C. Block gehört, der als notorischer Shortseller amerikanischer Aktien bekannt ist. Die Aktie von Sino-Forest rutschte gestern in Toronto um 20,5 Prozent ab, schließlich wurden die Aktien vom Handel ausgesetzt. An der amerikanischen Börse brach der Wert dann um 60,7 Prozent auf  7,33 Dollar ein. Ich bin wirklich gespannt wie das ganze Spiel weiter geht. Sollte Carson hier massive short sein? Der größte Einzelaktionär bei Sino-Forest ist zudem der amerikanische Hedge-Fonds-Manager und Investment-Legende John Paulson. Dem dürfte der Kursverlauf wahrscheinlich nicht so recht sein…unbedingt beobachten!

Achterbahnfahrt bei Pfleiderer

Die Aktie des angeschlagenen Pleiderer Konzerns sorgt nach dem Freudensprung am Freitag mal wieder für deutliche Ernüchterung. Mit einem satten Minus von 8,5 Prozent dürften nun auch die Optimisten heute wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen sein. Immer noch kämpft das Unternehmen um das nackte Überleben – nicht mehr und nicht weniger! Wer also geglaubt hat, dass nach den jüngsten Meldungen über die Einigung mit den finanzierenden Banken und den Hedge Fonds alles wieder im Lot sei, der könnte sich bitter irren. Nach Presseberichten werden die Gläubiger wohl auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Ersten Berichten zufolge handelt es sich dabei um eine Größenordnung von und 40 Prozent der vorrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von rund 800 Millionen Euro. Pfleiderer soll nun auch weitere 100 Millionen Euro an Krediten erhalten, hieß es weiter.

Ebenso plant der Spanplattenhersteller eine Kapitalerhöhung mit der die Verbindlichkeiten des Konzerns deutlich reduziert werden sollen.Der Wert der heutigen Aktien dürfte dabei noch einmal deutlich verwässert werden, was wohl auch den heutigen Kursverlauf etwas erklären könnte. Nach den Kapitalmaßnahmen könnten dann Hedge-Fonds das Ruder bei dem ehemaligen Familienunternehmen übernehmen, was letztlich auch zu einer Zerschlagung oder Filetierung des Konzerns führen könnte.

Mit den eingeleiteten Maßnahmen ist die Insolvenz der Pfleiderer AG vorerst wohl abgewendet. Laut einem Bericht in den Nürnberger Nachrichten soll es seitens der finanzierenden Banken keine weiteren Auflagen geben. Grundsätzlich habe man sich mit den Gläubigern auf ein Restrukturierungs- und Finanzkonzept geeinigt, welche mittelfristigen Auswirkungen all dies aber für die heutigen Aktionäre haben wird ist wohl noch nicht absehbar. Anleger haben in den letzten beiden Tagen die höheren Kurse verstärkt zum Ausstieg genutzt. Wahrscheinlich keine schlechte Idee!

Conergy kommt nicht zur Ruhe

Conergy hat heute den Verlust von knapp der Hälfte seines Grundkapitals vermeldet. der Solarkonzern kommt einfach nicht zur Ruhe, erst kürzlich schöpften Anleger neue Hoffnung, nachdem neue Investoren für die Gesellschaft gefunden werden konnten, auf eine baldige Besserung. Lesen Sie hierzu bitte auch unseren Artikel. „Conergy – zwischen Pest und Cholera“ In einer Pressennachricht von heute hieß es dann „Weil der Konzern auf bestehende Darlehensforderungen gegenüber in- und ausländischen Tochtergesellschaften verzichte und einer daraus resultierenden Neubewertung bei der Aktiengesellschaft, sei ein Verlust in Höhe von 190 Millionen Euro eingetreten. Die Conergy-Aktien wurden am Morgen kurzzeitig vom Handel an der Frankfurter Börse ausgesetzt.“

Laut Unternehmensangaben bleibt das Konzernergebnis hiervon unberührt. Man gehe weiterhin von einem Ergebnis von 30 Millionen bis 40 Millionen Euro für das Gesamtjahr aus, hieß es. Das Unternehmen muss nun eine außerordentliche Hauptversammlung abhalten. Fachleute bezeichneten die Kapitalmaßnahme als normal und verwiesen darauf, dass eine ein solches Vorgehen bei der Restrukturierung von Tochtergesellschaften unerlässlich sein. Der Aktienkurs sackte heute erneut um über acht Prozent auf 0,45 Euro ab. Wir bleiben bei unserer Einschätzung zu der Aktie und gehen von einer massiven Verwässerung des Aktienkurses in der Zukunft aus.

Conergy – zwischen Pest und Cholera

Es geht voran, bei der Rettung des in Ungnade gefallenen Solarkonzerns Conergy. Die Verhandlungspartner sind sich inzwischen offenbar grundsätzlich über die Rahmenbedingungen einig geworden die eine Rettung von Conergy überhaupt möglich machen würden. Lediglich in einigen Einzelheiten sei man noch unterschiedlicher Meinung hieß es in der gestrigen Meldung. Einige nicht ganz unwesentlichen Finanzdetails, die für einen Rettung des von der Insolvenz bedrohten Solarunternehmens aber extrem wichtig sind sollen laut Insiderberichten noch nicht ganz geklärt sein.

Grundsätzlich sehen die  Gläubigerbanken unter der Führung der Commerzbank und die beiden Hedgefonds Sothic und York die Verhandlungen aber wohl positiv. Bis zum 21.Dezember diesen Jahres haben alle Parteien weiterhin Zeit zu einer entsprechenden Einigung zu kommen, die einen Fortbestand des Unternehmens gewährleisten soll.

Für die Aktionäre des Unternehmens ist dies aber nur eine bedingt gute Nachricht. Sozusagen die Wahl zwischen Pest und Cholera, denn selbst im Falle einer Rettung würde der Einstieg der HedgeFonds zu einer dramatischen Verwässerung des Wertes der Anteilsscheine führen. Eventuelle Kurssteigerungen die im Falle einer tatsächlichen Rettung Conergys möglich sind würden sich dann letztlich wieder relativieren. Unser Fazit bleibt daher unverändert, das wir diese Aktie jetzt und in Zukunft nicht mehr anfassen werden.

Conergy – wie gehts weiter?

Das hochverschuldete Solarunternehmen Conergy bleibt offenbar von einer Pleite verschont, und wird laut einem Zeitungsbericht voraussichtlich bald von mindestens zwei Hedge-Fonds kontrolliert. Der „Financial Times Deutschland“ zufolge soll es sich dabei um die beiden Investoren York Capital und Sothic Capital handeln. Die Hauptgläubiger des offenbar angeschlagenen Solarunternehmens hätten sich im Grundsatz darauf geeinigt, ihre Kredite demnächst in entsprechende Aktienpakete umtauschen zu können, berichtete die „Financial Times Deutschland“ in ihrer Freitagausgabe. Ziel sei es eine drohende Pleite des Konzerns unter allen Umständen zu verhindern, hieß es weiter.

Bereits seit Wochen gibt es Gespräche mit dem größten Kreditgeber und gleichzeitig dem größten Anteilseigner, der Commerzbank, die rund 30 Prozent der Conergy-Aktien hält. Auch die Deutsche Bank, die Experten zufolge im größeren Umfang Verbindlichkeiten von anderen Gläubigern übernommen hatte, dürfte hier wohl mit am runden Tisch sitzen. Sowohl Conergy selbst als auch die Commerzbank als Hauptaktionär wollten die aktuellen Entwicklungen nicht kommentieren.

Conergy hatte nach den ersten neun Monaten dieses Jahres eine Nettoverschuldung von 261,7 Mio EUR. In diesem Zeitraum machte das Unternehmen nach Steuern 5 Mio EUR Verlust – bei einem Umsatz von 665 Mio EUR. Der Solarkonzern hatte sich erst im Juli mit mehreren Banken auf Kredite in Höhe von 250 Millionen und Bürgschaften im Volumen von 200 Millionen Euro geeinigt, um das weitere Überleben zu sichern. Allerdings geschah dies damals nur unter der Prämisse, dass der Kapitalbedarf damit nun gedeckt sei…

Die Übernahme durch die beiden Hedgefonds muss zwar  nicht zwangsläufig Personalabbau oder eine Zerschlagung zur Folge haben, die Befürchtung darf man aber zumindest als Angestellter der Firma haben. Auch wenn Fachleute glauben dass die Fonds nach etwa zwei Jahren versuchen werden, Conergy mit Gewinn wieder zu verkaufen, und bis dahin der Konzern als Ganzes erhalten bleibt, weiß man ja das in solchen Fällen auch nicht gerade selten die Filetierung des Unternehmens die lukrativere Alternative ist. Zurück bleibt dann oftmals ein leerer Mantel ohne nennenswerte operative Leistung..

Bleibt zu hoffen, dass die Ganze Story um den einstigen Highflyer Conergy im Sinne aller Beteiligten noch ein positives Ende findet. Die Banken und HedgeFonds werden Ihre Schnitte wohl noch machen, bei den Mitarbeitern bin ich mir da nicht so sicher. Die Aktionäre verlieren hier bereits seit Jahren, und das dürfte sich bis auf ein paar gelegentliche Zocks um ein paar Cent wohl so schnell auch nicht ändern.

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HeidelbergCement – es tut sich was!

Zu meiner These, dass sich der US Immobilienmarkt unmittelbar vor der Wende zum Guten befinden könnte, kamen in den vergangenen Tagen viel versprechende Nachrichten hinzu, die mich in dieser Meinung weiterhin bestärken. Zuletzt hatte auch US-Präsident Barack Obama, Anfang diesen Monats, ein 50 Mrd. US-Dollar Konjunkturprogramm für die Infrastruktur angekündigt. Von den geplanten Maßnahmen werden Baufirmen sowie Baustoff- und Stahlproduzenten in den kommenden Quartalen weltweit profitieren. Ein Grund mehr sich in den kommenden Wochen wieder etwas intensiver mit Aktien aus diesen Sektoren zu befassen..

Allen voran halten wir die Aktie von HeidelbergCement auf dem derzeitigen Niveau für extrem aussichtsreich. Nachdem nun der seit Wochen über der Aktie schwebende „DAX- Fluch“, wie es die Presse so schön bezeichnet hat, allmählich sein Ende gefunden hat, und auch von der Nachrichtenseite einiges passiert ist, wird es Zeit für eine neue Analyse des Heidelberger Baustoffherstellers.

Die Familie Merckle, die bereits  seit Jahren maßgeblich an dem Unternehmen beteiligt ist, hat sich nun endgültig von Ihrer Beteiligung an der Ratiopharm AG getrennt. bereits vor knapp einem Jahr habe ich gemutmaßt, dass im Falle eines Verkaufes des Pharmaunternehmens, das freiwerdende Kapital der Familie Merckle dann zu einem großen Teil in HeidelbergeCement fließen wird. Der erfolgreiche Verkauf des Generikaherstellers spülte Einnahmen von rund 3,6 Mrd. Euro in die Merckle Holding womit nahezu alle Schulden getilgt werden konnten. Und tatsächlich wurden bereits unmittelbar nach dem Kaufabschluss über ein Tochterunternehmen zwei Tranchen a 10 Millionen Euro in HeidelCement investiert. Ich gehe davon aus, dass diese Insiderkäufe weiter zunehmen werden.

Ebenfalls massiv bei den Heidelbergern eingestiegen ist der wohl bekannteste US Hedge Fonds BlackRock, der inzwischen über 5,48% Prozent am Unternehmen hält. Offenbar hält man auch dort der Kurs der Aktie für deutlich zu günstig und will von einer Erholung des Bausektors profitieren. Es würde mich aber auch nicht wirklich wundern, wenn BlackRock etwas mit dem eher enttäuschenden Kursverlauf der letzten Wochen zu tun gehabt hätte..was letztlich aber auch nur untermauern würde, dass ein Richtungswechsel unmittelbar bevorsteht.

Alles in allem ist die Nachrichtenlage also inzwischen wieder deutlich positiv. Das KGV für 2011 wird mit knapp 8 angegeben und auch aus charttechnischer Sicht scheint der Titel wieder sehr interessant zu sein. Bei weiter freundlichem Börsenumfeld sollte die 40,- Euro Marke bald wieder erreicht werden, erst knapp über dieser Marke scheinen die ersten nennenswerten Hürden zu liegen. Die Chancen dürften die Risiken bei weitem überwiegen, somit bleibt die Aktie von HeidelbergCement für uns ein klarer Kauf!

Top Ten Buy Liste der US Hedge Fonds – Popular und Citigroup

Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der siebte und letzte Teil der Reihe, „Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds“:

Die in Puerto Rico ansässige Bank Popular, war eine der gefragtesten Aktie im zweiten Quartal dieses Jahres für institutionelle Investoren. Hedge Fonds-Manager John Paulson kaufte 66.600.000 Aktien an der Börse, während andere prominente Hedge-Fonds einschließlich der Lone Pine Capital und AXA  ebenfalls in das Unternehmen investierten. Der Kurs der Popular Aktie stieg damals von 1,80 Dollar auf 4. Dollar an. Mit den Zahlen zum zweiten Quartal  verfehlte Popular dann die Analystenerwartungen Dennoch gelang eine weitere Verbesserung der Qualität der Aktiva. Die Bank wird voraussichtlich auch mittelfristig von der Konsolidierung in der puertoricanischen Bankensektor profitieren, und gehört dort zu den stärksten Playern am Markt. Aktuell notiert die Aktie bei einem Kurs von ca. 2,50 Dollar unter Buchwert. Sechs von acht Analysten die die Popular Aktie covern, bewerten diese mit „Kaufen“ oder eine „Outperform“. Morgan Stanley empfiehlt die Aktie aktuell überzugewichten.

Die Citigroup bleibt ein klarer Favoriten mit Hedgefonds-Manager. Im zweiten Quartal diesen Jahres kaufte Bill Ackman 146.5 Millionen Aktien des Unternehmens. In einem Interview mit Tech Ticker im Juni nannte der Hedgefonds-Manager die  Citigroup „eine der am besten kapitalisierten Banken“ im Markt. Das halte ich zwar für eine gewagte Aussage, aber bitte.. Andere prominente Hedge-Fonds wie Paulson & Co. und David Tepper’s Appaloosa Management sind ebenfalls ordentlich investiert. Citigroup überraschte im zweiten Quartal und lieferte ein Ergebnis von 9 Cents je Aktie im Vergleich zu einem erwarteten Gewinn von nur einem Cent pro Aktie. dem Aktienkurs half dies allerdings wenig. Von 5 Dollar ging der Wert der Aktie inzwischen auf 3,70 Dollar zurück. Hier liegt nun aber ungefähr der langfristige Boden der ein solides Fundament für den weiteren Werdegang der Citigroup Aktie bilden könnte.

Top Ten Buy Liste der US Hedgefonds- American Capital

Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der fünfte Teil der Reihe, „Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds“:

Private Equity und Global Asset Manager American Capital geniet seit einigen Wochen die Aufmerksamkeit der Paulson & Co. Im zweiten Quartal kaufte Paulson insgesamt 43.700.000 Aktien der Gesellschaft, während Bridgewater Associates, Fortress Investmentand Blackrock sich ebenfalls an dem Unternehmen beteiligten. American Capital ist seit längerem auch einer unserer Favoriten für einen Rebound der amerikanischen Aktienmärkte. Die Aktie hat sich in 2010 mehr als verdoppelt. Ende des vergangenen Jahres begann das Unternehmen an einer Umstrukturierung zu arbeiten und konnte seitdem seiner Schulden, deutlich reduzieren. American Capital verringert zuletzt seine operativen Verluste auf 291.000.000 $, oder 88 Cents je Aktie im zweiten Quartal von $ 306.000.000 oder $ 1,41 pro Aktie im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Analysten sehen in der Aktie momentan eher eine Halteposition. Wir gehen davon aus, dass sich die Aktie auch weiterhin gut entwickeln wird, und nach Rücksetzern durchaus einen näheren Blick wert sein dürfte.

Top Ten Buy Liste – Synovus Financial und Alcatel Lucent

Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der vierte Teil der Reihe, „Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds“:

Die  regionale Bank Synovus Financial ist derzeit auf dem Radar der Analysten, und auch einiger Hedge Fonds weil sie alss wahrscheinlicher Übernahmekandidaten in der weithin erwarteten Konsolidierung im Bankensektor gehandelt wird. Eine Reihe von mittelständischen Hedge-Fonds hat die Aktien des Unternehmens im zweiten Quartal eingesammelt, darunter die New Yorker Anchorage Advisors, die 28.000.000 Aktien der Gesellschaft erworben haben. Synovus verfehlte die Erwartungen der Analysten im zweiten Quartal, und wies einen leichten Rückgang der Rückstellungen für Kreditausfälle sowie höhere Nettoabschreibungen aus. Charttechnisch hat die Aktie zumindest theoretisch enorm Luft nach oben. Erst kürzlich wurde mit einem Kurs von 2,- Dollar ein neues Jahrestief markiert. Für Anleger die an ein Überleben der Bank glauben ist die Aktie also durchaus einen intensiveren Blick wert..

Alcatel-Lucent gewann die Aufmerksamkeit der Hedge Fonds Artis Capital,  Morgan Stanley Frontpoint Partner und Citadel Advisors im zweiten Quartal.  Artis Capital, kaufte 64.000.000 Aktien.
Der Telekommunikationsausrüster der aus den beiden Unternehmen Lucent Technologies und Alcatel entstanden ist wies  im zweiten Quartal ein positives operatives Ergebnis aus, und überraschte damit positiv.. Seit der Fusion im Jahr 2006 hat das fusionierte Unternehmen gelang dies dem Unternehmen nur in zwei Quartalen. Sicherlich ist auch die Alcatel Lucent Aktie eher etwas für spekulative Naturen. Bei einem aktuellen Aktienkurs von ca. 2,50 Dollar besteht aber durchaus Erholungspotenzial, wenn sich der positive Trend fortsetzt.

Das Unternehmen wird erwartet, dass von den Investitionen in Telekommunikations-Netzwerken durch mobile Carrier profitieren von der Anwendung reichen von Geräten wie dem iPhone aufnehmen.

Nur 4 von 13 Analysten bewerten es kaufen, aber laut Thomson Reuters. Obwohl das Unternehmen behauptete seine Jahresprognose, erwarten Analysten einen Chip Mangel weiterhin Eindämmung der Umsatz.

Top Ten Buy Liste – PPL Corp. und Spectrum Brands

Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der dritte Teil der Reihe, „Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds“:

Hedge-Fonds kauften zusammen fast 40 Millionen Aktien des US-Stromerzeugers PPL Corp. Zu den prominent Käufern gehören SAC Capital, Druckenmiller Stanley’s Duquesne Capital und DE Shaw. Die PPL Corp verfehlte zwar die Schätzungen im zweiten Quartal, der Aktie konnte dies aber verhältnismäßig wenig anhaben. Charttechnisch befindet sich die Aktie in einer durchaus sehr interessanten Situation. Sollte die Marke von 27,- Dollar wieder überschritten werden, wäre der Weg zunächst frei bis zum Jahreshöchststand bei 32,- Dollar.

Die Spectrum Brands Holding stellt Batterien und Haushaltsgeräte für PET-Produkte her, und ist einer der Favoriten von Philip Falcone’s Harbinger Capital. Bereits im Frühjahr 2009 wurde bekannt, dass Harbinger Capital einen erheblich Anteil an dem Unternehmen erworben hatte. Mit dem Kauf zusätzlicher 3.000.000 Aktien im zweiten Quartal besitzt Harbinger jetzt weit über 60% des Unternehmens. Der Titel ist aber wohl als sehr spekulativ einzustufen..

Top Ten Buy Liste – Fidelity National Information Services

Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Aktien verstärkt von großen HedgeFonds gekauft werden, und welche Aussichten diese Ihren Depotpositionen zubilligen. Angesichts der eher dünnen Situation an den Aktienmärkten, und meiner Erwartung einer weiterhin schwächeren Börsenphase für die kommenden Wochen lohnt sich vielleicht ein Blick über den Tellerrand. In Phasen wie diesen ist es nach meiner Auffassung wesentlich sinnvoller nach interessanten Kandidaten für den nächsten Aufschwung zu suchen, als sein Glück bei ein paar lustlosen Trades zu strapazieren. Hier ist also nun der zweite Teil der Reihe, „Die Top Ten Buy Liste amerikanischer Hedge Fonds“:

Banking und Payment-Technologie-Anbieter Fidelity National Information Services, wurde von einer Reihe von Hedge-Fonds in diesem Jahr gekauft, unter ihnen prominente wie Steve Cohen’s SAC Capital Advisors, Glenview Capital und Eton Park Capital. Die Aktie geriet im Mai auf  Grund von Berichten, dass Blackstone zusammen mit anderen Unternehmen erwäge, einen Buy-out des Unternehmens vorzubereiten, natürlich auch in den Fokus der anderen HedgeFonds. Die Übernahme wäre der größte Leveraged Buyout seit Beginn der aktuellen Krise. Fidelity National, lehnte jedoch die $ 32,- Dollar Offerte je Aktie von Blackstone zunächst ab. Man darf also gespannt sein wie der Übernahmepoker weiter gehen wird, und sollte die Aktie im Auge behalten..

Es hat vor kurzem eine Aktienrückkaufprogramm von 86.300.000 Aktien auf 29 $ pro Aktie für insgesamt $ 2500000000.

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