Porsche – Erneuter Absatzrekord

Gute Nachrichten gibt es weiterhin vom Sportwagenbauer Porsche. Inzwischen peilt der Autobauer in diesem Jahr einen Rekordabsatz von über 100.000 Fahrzeugen an nachdem in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres bereits 60.650 Fahrzeuge verkauft werden konnten. Dieser deutliche Zuwachs der Absatzzahlen entspricht einer Steigerung um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Vertriebsvorstand Bernhard Maier verkündete weiter, das man auch beim Auftragseingang mit einem satten Plus von 25 Prozent und 65.660 Fahrzeugen gegenüber dem Vorjahr gut im Rennen liege. Wegen der hohen Nachfrage kommen die Zuffenhausener mit der Produktion momentan kaum hinterher.

Ein Fünftel, also ca. 20.000 Autos der avisierten Verkaufszieles wird Porsche voraussichtlich in China realisieren. Maier bemängelte ein wenig die momentan langen Wartezeiten für die Kunden bei den Sportwagen, und plant die kapazitäten des Werkes in Leipzig zu vergrößern. Derzeit müssen die Käufer eines Cayenne, je nach Spezifikation des Fahrzeugs, zwischen sechs und zwölf Monate auf die Auslieferung Ihres bestellten Fahrzeu warten. Porsche plant mittelfristig nach dem erneuten Rekord in diesem Jahr jährlich 200.000 Autos abzusetzen, was angesichts der weiterhin starken Absatzzahlen beim Cayenne und Panamera wohl auch erreicht werden kann. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg dürfte dann auch die fünfte Baureihe Cayun künftig leisten.

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29 Comments

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  2. Rene said:

    Man muss sich nur einmal die Umsatzrendite von Porsche ansehen, dann wird einem sofort klar, was pro Porsche verdient wird. Ausserdem sind Porschefahrer treu, was ich nur bestätigen kann…

  3. Lars said:

    Hi Thomas, nein gar nicht. Ich finde Du bringst hier immer sehr interessante Aspekte mit ein, und dafür bin ich Dir dankbar! Auch wenn mir manchmal die Zeit fehlt in aller Ausführlichkeit dazu Stellung zu nehmen denke ich das Deine Beiträge für die leser hier eine Bereicherung sind. Mach bitte weiter so 😉

  4. Thomas said:

    Guten Abend, Lars, und besten Dank für Deine Antwort.

    Warum ist es am Rhein so schön? 🙂

    Dazu kurz: Meine Frau wollte früher immer, wenn ich einmal pensioniert bin, zurück nach Thailand. Sie hatte anfänglich starkes Heimweh… Das hat sich völlig geändert. Wenn sie mal in Bangkok ist, kann es schon vorkommen, dass sie Heimweh nach Köln, Bonn oder Düsseldorf etc. (und mir) hat. Meine Schwägerin hat uns jetzt schon 2 x jeweils für für 3 Monate hier besucht. Sie zieht es auch nicht nach Thailand zurück, sie muss halt zurück. Beide waren diesen Sommer zusammen 2 Tage in Paris. Seitdem will meine Frau unbedingt Französisch lernen, als wäre Deuscht nicht schon schwer genug 😉
    Lebenshaltungskosten, ich war das letzte Mal 2006 in Thailand, will aber nächsten Winter wieder mal in den Isan: Gefühlte 1/4 von den hiesigen. Ich kann mich daran erinnern, als wir das Haus im Isan bauten, bekamen die Ungelernten 120 Baht, die Gelernten 150 Baht am Tag, ca. 3 bzw. 4 Euro! Das geht, weil die Reisbauern in der Trockenzeit praktisch arbeitslos sind …
    Seit wir das Haus dort haben, fühle ich mich aber sicherer. Wenn alles schief gehen sollte, werde ich halt im Alter Reisbauer oder Wasserbüffelhändler …

    Danke sehr für die Einschätzung (50.000 bis 100.000)! Ich wills mal so formulieren: Auf so einen Betrag in etwa spare ich z.Zt. (mit Hilfe eines aktiv gemanagten Portofolios nach Portofoliotheorie).

    Zum Daytraden habe ich beruflich keine Zeit und auch nicht das Geld (und auch keine Lust).

    Ich habe inzwischen besser verstanden, was Du unter Swingtraden verstehst bzw. wie Du das genau machst.

    Ich selbst rechne mit einer durchschnittlichen Rendite von „Geld am Finanzmarkt“ im allgemeinen von ca. 8% (siehe etwa Ethna Aktiv, Templeton Global Bonds, Arero und vergleichbares). Das sollte mir eigentlich auch gelingen, d.h., durch mein selbst gemanagtes Portofolio sollte sich eine solche Rendite „von allein“ einstellen (bzw. höher, da ich mich als Fondmanager ja selbst bezahle). In 9 Jahren sollten also 100.000 nicht unmöglich sondern eher wahrscheinlich sein. Du weißt aber, dass meine Renditeerwartung tatsächlich 20% beträgt. 20% von 100.000. Wenn man alt ist hat man zumindest einen Vorteil: man muss nicht mehr für das Alter vorsorgen sondern ist es ab jetzt einfach nur noch :-). 20.000 im Jahr ist eine Rente, von der man leben kann. Ich habe noch Zeit, Erfahrungen mit dem Portofolio nach Portofoliotheorie zu machen. Wird sich beim nächsten überlebten schwarzen Schwan erweisen, ob ich meine Renditeerwartung damit tatsächlich umsetzen kann.

    Swingtraden: Kann ich zur Zeit auch nicht. Man muss da zwat nicht ständig traden, aber doch zumindest täglich den Markt im Auge haben. Wenn ich am Montag nicht krank gewesen wäre, hätte ich gar nicht in Porsche einsteigen können – um es so zu erklären.

    Swingtraden: Mit technischer Analyse, weiteren Techniken (stop loss etc.), fundamentaler Analyse etc. eine Überrendite (mehr als 8%) am Markt (nur Aktien?) aktiv zu erzielen.

    So was ähnliches mache ich auch, nur langsamer, und nenne das Portofoliotheorie. Ich will Dir das am Beispiel von Porsche erläutern:

    Meine nächste Investition von 2000 Euro hätte ich, Stand letztes Wochenende, Mitte/Ende September tätigen sollen. Von der Portofolioaufteilung, Edelmetalle, Anleihen, Aktien, wäre es im September sicher Aktie gewesen. Wie ich „Aktie“ tatsächlich umgesetzt hätte – hab noch keinen Regel dafür. Als wir nun schon so lange über Porsche geredet hatten, habe ich mir gedacht: Gut, dann ziehen wir mal die Investition vom September auf den Juli vor. Das einzige, was mich dabei wirklich interessiert, ist, ob Porsche bis September den DAX outperformed hat, i.ü. unabhängig davon, ob sie beide nach unten oder oben laufen. Ist für Portofoliotheorie ziemlich Wurst. Ich habe halt durch das Vorziehen des Kaufs von Porsche ein klein wenig geschummelt – in Bezug auf Portofoliotheorie, für die lediglich das Einhalten von Regeln beim Managment des Portofolios entscheidend ist.

    Warum die vielen Worte? Ich frage mich, ob sich das Befassen mit Einzelaktien überhaupt lohnt! Wenn nein, ETF. Wenn ja, ich kann mich auch mit Einzelaktien befassen und ein Teil meines Portofolios darf ja aus Aktien bestehen. Warum in diesem Teil, durch investieren von etwas Zeit und noch weniger Grips, nicht auch versuchen, sagen wir, einen DAX ETF auszuperformen?

    Das Problem dabei: buy-and-hold: Wenn ich, sagen wir, den Aktienanteil einfach durch MSCI World ETF xy abbilde, passiert folgendes über 10 Jahre: Fällt er unter einen bestimmten Anteil meines Portofolios, wird halt MSCI World nachgekauft. Wenn MSCI World dagegen rasch nach oben rennt, wird’s dann Rhodium, weil es gerade mal wieder bei nur 1000 pro Unze rumhängt etc. So, und jetzt stelle ich mir unter MSCI world dagegen Porsche vor: Fällt Porsche, kaufe ich halt Porsche nach etc. Und wenn Porsche weiterfällt, sagen wir bis 0, also VW in den nächsten 10 Jahren pleite geht… Gut, diversifizieren, sagen wir 5 Aktien. Wenn Porsche fällt und mein Aktienanteil im Depot dadurch zu klein ist, kauf mer halt ne Metro, ne Deutsche Bank oder was auch immer … Hier angelangt, kann ich ja auch gleich den MSCI World kaufen.

    Gib mir mal nen guten Rat: Du kennst mich inzwischen ein wenig. Ich habe weniger Zeit für Aktien als Du. Sollte ich den Aktienanteil passiv oder aktiv managen? Wenn aktiv … ich habe immer noch keine gute Idee, wie ich das tun soll. Vielleich hast Du ja eine gute Idee?

    • Lars said:

      Tja Thomas an so etwas arbeite ich auch schon länger 🙂 Sprich ich bin erfolgreich mit dem was ich tue muss aber immer noch eine Menge Zeit dafür aufwenden. Womit wir wieder beim Bertrag wären der einem ein etwas beschaulichers Leben ermöglicht. Je größer dieser ist desto weniger Risiko muss ich eingehen, bzw. desto gezielter kann ich nur die interessanten Marktphasen spielen. Soll heißen mir reichen dann bspw. auch 10 Prozent Rendite die ich mit 2 oder 3 aktiven Phasen pro Jahr erreichen kann, der rest ist dann Freizeit Was aber nicht bedeutet dass ich meine Investments einfach laufen lassen kann. Tägliche Kontrolle wird wohl in diesen unsicheren zeiten bleiben solange man investiert ist!

  5. Thomas said:

    „Thomas, jetzt kannst Du Dir überlegen ob das mit Rohstoffen zu machen ist ;-)“

    Ich antworte hier, habe aber auch Deinen Kommentar zu Palladium gelesen.

    Zu Deiner Frage ein knappes aber klares Ja!

    (einziges Problem: Edelmetalle gibt es gerad mal so 4-5. Damit kann man schlecht diversifizieren:-))

    Vom jetzigen Kurs Porsche prognostiziert GS etwa eine Verdopplung (in einem Jahr?).

    Ne kleine Wette: 2000 Euro heute in Silber ist am Jahresende mehr als 2000 Euro in Porsche oder Volkswagen.

    Wechen die Audos bin ich eigentlich eher in Unruhe. Das kommt vom Palladium.
    Wenn Du Dir den Verlauf, sagen wir BMW, vor während und nach der Krise 2009 ansiehst, erkennst Du folgendes Muster: Zuerst geht Platin nach unten, dann erst die Aktien, und Platin zieht früher an als die Audos. Hat ne innerer Logik. Die derzeitige Pause von Palladium … mag sein, dass das lediglich auf Auslastung der Kapazitäten der Autohersteller hindeutet. Wenn Palladium aber bis Jahresende richtig fallen sollte, bin ich bei Porsche drausen.

    Trotz der Wette: Ich zocke nicht. Mein Grundsatz beim Investieren lautet: Prognosen sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen. Die Wette oben hätte ich ja gewonnen, wenn Porsche um 50 und Silber um 40% bis Jahresende gefallen wäre 🙂

    Ich investiere nach Portofoliotheorie. Daher will ich noch sagen, dass der Montag für mich ein sehr angenehmer Tag war. Ich hatte in eine fallende (-3%) Porsche Aktie bei unruhigem Markt heineingekauft. Die Porsche viel weiter — aber mein Portofolio nahm zu. War nix aufregendes, aber am Abend lag ich mit 10 Euro im Plus (die Porsche im Minus). Die ganze Woche über war ich jeden Abend mindestens 10 Euro weiter wie am Morgen – unabhängig vom Wetter und unabhängig von den Märkten. War zwar ne aufregende Woche, in meinem Portofolio geht es aber sehr ruhig und gesittet zu.

    10 Euro, da mag man schmunzeln, aber … Mein Portofolio ist noch kleiner als 10.000. Ich will noch mindestens 9 Jahre so weiter am Portofolio basteln. 10 Euro am Tag x 10. Mein Gehalt liegt höher als 100 Euro/Tag. Die zu erwartende Rente – da kommen wir der Sache bzw. meinem Problem dann schon näher.

    Da, soweit ich Dich richtig verstanden habe, Du Deinen/Euren Lebensunterhalt allein mit Swingtraden verdienst: Was schätzt Du (bitte keine Offenlegung Deiner Vermögenslage im Internet): Wie groß muss das Vermögen sein, ab dem man in etwa seinen Lebensunterhalt allein von der Anwesenheit am Kapitalmarkt bestreiten kannst … eine Vorstellung, die sehr verlockend für mich ist – mag ich denn nun unter Palmen in Südthailand oder mit nem Tablet unterm Arm am Rhein „am Kapitalmarkt present sein“.

    Gruß Thomas

    • Lars said:

      Moin Thomas, vielen Dank für deine Ausführungen…ich werde mal in Ruhe darüber nachdenken 🙂 Zu Deiner Frage welchen Betrag man braucht um vom Kapitalmarkt leben zu können…die ist so nicht zu beantworten…sicherlich muss man etwas differnzieren und die individuelle Lebensituation bzw. die Ansprüche berücksichtigen. Wo lebt man in Tailand oder in Deutschland, das ist ein himmelweiter Unterschied. Wie aktiv will man sein, etc? Sprich wenn ich daytrade und jeden Tag versuche 500,- Euro zu verdienen, dann macht das theoretisch 10.000,- am Monatsende.

      Das gelingt natürlich nicht täglich, also sagen wir mal ich schaffe die Hälfte wenn ich sehr aktiv bin und dazu brauche ich nicht soviel Kapital (50.000,- bis 100.000,- sollten reichen, drunter würde ich nicht anfangen mein Leben darauf aufzubauen!) Die Summe sollte also etwas höher sein weil man um das zu erreichen meistens drei vier Positionen gleichzeitig aufbauen muss. Wenn ich hingegen längerfristig agiere und Aktien kaufe die in Fristen zwischen einem und sechs Monaten sagen wir mal 20 bis 50% machen können muss ich enstprechend mehr zu Verfügung haben um das auch aussitzen zu können. Ich denke es ist grundsätzlich klar geworden was ich meine, oder?

      Letztlich musst Du Dir überlegen welchen Betrag Du im Monat gerne hättest (In Thailand reicht ja deutlich weniger 😉 das monatliche Trading-Ziel sollte dann die doppelte Summe dieses Betrages sein, weil man das Ziel eben nicht immer erreicht, auch mal verliert, und vielleicht noch etwas fürs Alter zurücklegen will…

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    • Lars said:

      Ach ja einen muss ich natürlich heute noch loswerden 🙂 für alle die in Porsche investiert sind. „Goldman Sachs hat das Kursziel für Porsche von 87,00 auf 105,00 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Er habe die Prognosen für den globalen Pkw-Absatz nach oben korrigiert und rechne mit einer höheren Profitabilität der Autobauer und Autozulieferer. Auch nach den guten Kursentwicklungen im bisherigen Jahresverlauf sei der europäische Automobilsektor günstig bewertet, da der Markt das Absatz- und Margenpotenzial unterschätze. Zudem rechne er mit einer starken Quartalsberichtssaison.

      Thomas, jetzt kannst Du Dir überlegen ob das mit Rohstoffen zu machen ist 😉

  7. Thomas said:

    @Lars, 6-12 Monate. Was Du da sagst, wirft bei mir die Fragen auf ob a) ich tatsächlich weiter in Einzelaktien (Alternative wäre für mich ETFs) investieren soll und b) ob ich mir einen Zielkurs bei Porsche setzen sollte (stop loss brauche ich innerhalb meines Depots nicht). Zu a) meine Antwort, vorläufig, warum denn nicht. Zu b) das halte ich für meine Pläne schwierig – ich müsste es aber tun. Wahrscheinlich, vor dem nächsten Erwerb von Einzelaktien, also quasi maximal 1x im Jahr, sollte ich die Fundamentalanalyse entscheiden lassen, welche, dann 2, Einzelaktien ich gerne im Depot hätte. Autos sind z.Zt. unterbewertet, das kann sich aber alles ändern und Autos sind ja auch nicht wirklich Zukunftstechnolgie.
    Was hältst Du von meiner Idee? Hast Du für Dich Regeln, wann Du anfängst gar nicht in Aktien investiert zu sein?

  8. Ramsi said:

    Weil ich in früheren Zeiten Verluste laufen lassen habe in der Hoffnung, das wird sich zum Guten wenden. Ein vernünftiges Risikomanagement gehört dazu. Irgendwann muss man aussteigen. Das habe ich dann getan, obwohl ich mir sicher war, dass der Kurs wieder anziehen würde. Manchmal weiß ich nicht, was richtig sein soll. Die Verluste realisieren, bevor sie zu groß werden oder lieber abwarten…

    • Lars said:

      …was ich natürlich auch sehr gut verstehen kann. Grundsätzlich ist das natürlich auch die richtige Handlungsweise und ich kann Dir sagen dass auch ich zumindest darüber nachgedacht habe. Mich hat dann letztlich aber davon abgehalten, dass wir es hier mit einer Sondersituation zu tun haben. Wie gestern geschrieben regiert die Panik getrieben durch die Angriffe der Amerikaner und Briten auf den Euroraum. Und letztlich hat das alles mit der Bewertung von Unternehmen rein gar nichts zu tun, insbesondere bei Porsche und VW die permanent gute Nachrichten abliefern. Wer weiß schon wie weit der ganze Wahnsinn hier noch getrieben wird, vielleicht bekommst Du ja bald wieder eine gute Chance einzusteigen.

  9. Thomas said:

    @Lars, Dein Verdacht und Euro:

    Mich irritiert gegenwärtig nicht der Kurs von Porsche. Porsche hat Lieferfristen von 6 bis 12 Monate, bei VW sieht das auch nicht anders aus, China bekämpft Inflation, in Frankreich steigen die Verbraucherpreis, die EZB hebt die Zinsen … und der Bund Future steigt und steigt (seit April!).

    Der Markt erwartet also seit 3 Monaten sinkende Zinsen in Deutschland (nicht in der EU). Das heißt, der Markt spielt schon etwas Länger „Wiedereinführung der DM“ (dann sinken in der Tat die Zinsen = Deflation).

    Beim Lesen von NYT, Washington Post etc. hat man in der Tat das Gefühl, dass dort der Euro kaputt geredet werden soll. Die Macht es zu tun, hat aber die USA nicht mehr – da gibt es sehr gewichtige Gegenspieler.

    Wenn der Bund Future wieder nach Süden geht, geht Porsche durch die Decke 🙂

    Oder müssen wir in 6 bis 12 Monaten mit eine Gewinnwarnung zu VW oder Porsche rechnen 🙂

    • Lars said:

      Wer weiß heute schon was in 6 bis 12 Monaten ist!!! das ist ja genau der Punkt seit Jahren kann man nur noch die IST Situation an den Börsen analysieren und langfristige Planungen sind sinnlos. In 6 bis 12 Monaten könnte sich bei VW und Porsche eine Verlangsamung der Absatzsteigerungen abzeichnen, höchstwahrscheinlich werden aber beide mehr Autos verkaufen als heute 😉 Vielleicht gibt es dann Porsche als Aktie nicht mehr sprich Du hast dann VW Stämme im Depot..in jedem Falle bleibt es spannend!

  10. Gert said:

    So, hab mir jetzt porsche zu 52 ins depot gelegt. Fühl mich eigentlich recht wohl damit. Was meint ihr?

    So looong.

  11. Thomas said:

    Die US-Amerikanische Regierung hat kein Interesse an einem starken Dollar. Mit 1,45 ist der Euro fundamental überbewertet. QE2 lief gerade aus. Die Berichtssaison des Dow Jones beginnt heute. Bund stieg, Umlaufrendite fiel. Das ganze spricht lediglich für eine Risikoaversion und evtl. einem beginnenden „natürliches“ Rücklaufen des Euro nach 1,25 US$.
    Wenn genau dieses Szenario eintrifft (starker US$), dauert es noch länger, bis die FED die Zinsen anheben kann (dies würde den Dollar tatsächlich stärken) und die Investition in einen REIT (Armour Residentials) bei 1,45 US$ genau die richtig Entscheidung.
    Einen irgendwie gearteten Angriff auf den Euro sehe ich aber nicht.

    • Lars said:

      …der Verdacht liegt aber zumindest nahe, dass die Amerikaner ein Interesse daran haben könnten das es bald gar keinen Euro mehr gibt 😉

  12. Ramsibauer said:

    Mir stinkt das Agenturenthema allmählich bis zum Himmel. Sie spielen jetzt jede Karte. Wenn Sie keine mehr haben, gönn ich es ihnen. Muss mal Dampf ablassen…

  13. Thomas said:

    Glückliches Händchen – nunja. Ich hatte bei meinen letzten Aktienkäufe im vergangen Jahr immer das Gefühl, in die Sch… gelangt zu haben. Heute bin ich wohl so mit 10 Euro im plus. Ohne den Porschekauf wärs wohl ein plus von 1,5% gewesen. Was wars? Amour Residentials, Gold und CHF. Amour, weil in US$ notiert. Die monatlich zu erwartende Dividende wird dann wohl nicht 30 sonder 33 Euro sein :-).

    Ceterum censeo… was vermutest Du mit Amis? Goldman Sachs kauft CDS auf Italien Bonds? Wozu benötigt GS eine derartige Versicherung? Die meisten Bonds Italiens liegen doch in Italien… Klar, man kann mit CDS rumzocken. Aber welches Problem sollte denn nun mit Italien entstehen? Ich kenne Italien recht gut. Es gibt meines Wissens dort keine neuen Probleme. Die Staatsverschuldung war vor 30 Jahren hoch und da ist sie noch immer…

  14. Thomas said:

    Ich sende Dir ne Email, wenn es mit der Porsche soweit ist. Und sage meiner Frau bescheid :-).

    Im Ernst: Mein Depot hält einen Tag wie heute locker aus. Diversifizieren, diversifizieren, diversifizieren. Ich muss heute Abend meiner Frau unbedingt zeigen dass a) ich Porsche habe und b) wie die heute gelaufen ist. Bei 10.000 heute morgen in Porsche – oooops.
    Die 5 Werte aus meiner Email – Metro war nicht dabei 🙂 – heute morgen gekauft: Realistisch gesehen, wohl genauso wie ein DAX-ETF.

    Wenn ich noch etwas brabbeln darf: Heute ist so ein Tag, an dem ich deutlich spüre, dass man Wertpappier nicht auf Pump kaufen sollte (siehe unser Email Austausch dazu). Wenn ich tatsächlich heute morgen für 10.000 5 Aktien geordert hätte, ich glaube, ich wäre im Augenblick ziemlich nervös. Da bei mir der Porschekauf lediglich die Vorwegnahme des eh geplanten Kaufs im Septber ist, wohlige Ruhe bei mir. Im September wird Porsche nicht bei 10 Euro stehen und im September werde ich sehen, ob ich mich über mich heute ärgern soll, oder ob Freude aufkommen darf.

    • Lars said:

      🙂 Du scheinst ein glückliches Händchen zu haben. Das war heute definitiv ein Tag an dem man wieder Demut lernt. Unglaublich was für eine Klatsche, und das alles nur weil die Amis das so wollen. Der kürzlich hier erschienene Artikel “ Im Übrigen bin ich der Meinung das Euroland zerstört werde sollte!“ ist heute wahr geworden. Auch ich musste heute so einige bitter Pillen schlucken und habe umgeschichtet. Die spannende Frage dürfte sein, ob die Amis den Markt jetzt wieder kaputt hauen wollen oder das nur eine vorübergehende italienische Panikattacke war…

  15. Thomas said:

    Danke! Oder Banco Espirito Santo, WKN 883549, und auf göttlichen Beistand hoffen :-).

    Man mag jetzt Finanzkrise 2.0 spielen. Ich habe mich aber heute bewußt entschlossen (nach den langen, vorangehenden Diskussionen), jetzt bei Porsche zuzulangen. „Sommeralley“, also nicht erst im September.
    Ich passe auf, aber Porsche werde ich halten, den Stop habe ich bei 10 Euro gesetzt :-). Der Punkt ist der: bis Porsche dort ist, ist Gold schon bei 3000. Und es kommt sowieso immer anders als man denkt. Eine Aktie, mit erheblichem Emerging Markets exposure wie Porsche paßt schon wunderbar in mein Depot. Also Danke für den Tip von heute morgen, der Stopkurs ist aber … nicht vorhanden.

    • Lars said:

      Stoppkurse machen ja in diesen zeiten auch wenig Sinn wie man heute wiedermal sieht, also zumindest wenn man langfristig anlegen möchte. Nachdem Du Deine Positionen ja auch regelmäßig beobachten kannst ist das sicherlich die beste Strategie. Wenn Porsche nochmal auf 10,- Euro fällt gehe ich da All IN! 🙂 viele Grüße, Lars

  16. Thomas said:

    @Lars: Wie schon gesagt, ich will (bis Ende des Jahers) sicherlich nicht mehr traden (bzw. irgendeine Aktie kaufen). Aber CoBa unter 3 (gleich so doll unter 3), DB unter 40 = Kauf. CoBa kann nicht untergehen. Würdest Du hier (mit den Nachrichten) zur CoBa greifen?

    Ich hätt da gern mal ein Problem 🙂

  17. Thomas said:

    Nochmals @ Martin „War das Ergebnis vielleicht doch nicht so gut wie erwartet wurde?“ Das von Porsche? Das ist eigentlich ziemlich unmaßgeblich für die Porsche Automobil Holding. Die sollte ja, genauer, Porsche VW Holding heißen.

    Ich bin, neben Porsche seit heute Mittag, wesentlich in CHF, Gold und Silber. Der CHF ist heute durch die Decke geknallt, Rest läuft auch gut. Nehmen wir an, Italiener verkaufen gerade ihre Porsche Aktien um Schweizer Gold zu kaufen. Ist ein Nullsummenspiel 🙂

  18. Thomas said:

    Martin, ich hatte heute Mittag beim Einkauf der Porsche die Nachrichten nicht gehört. VW war lediglich bei -1%, Porsche bei -3%. Volkswagen hat jetzt nachgeholt, so dass ich eigentlich ganz beruhigt bin. Meine Kaufalternative zu Porsche wäre Renault gewesen – die sind aber mit oder ohne Nachrichten genauso abgeschmiert :-). Das KGV von Renault könnte inzwischen schon unter 7 liegen.

    So, und jetzt geht das Abendland unter 🙂 🙂

  19. Lars said:

    …Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Montagmittag schwach, hat sich mittlerweile aber auf ermäßigtem Niveau etwas stabilisiert. Händler begründen die Abgaben mit Sorgen um die Verschuldung Italiens. „Es ist Wahnsinn: Man muss den Eindruck bekommen, dass die Schuldenkrise in der Eurozone vollkommen außer Kontrolle gerät“, kommentiert ein Händler eine mögliche Aufstockung des Euro-Rettungsschirms auf dann 1,5 Bill EUR. Ein Treffen der Eurogruppe in Brüssel am späten Nachmittag in Brüssel dürfte daher große Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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