Die Angst geht wieder um!

Heute ist mal wieder ein schönes Beispiel dafür, wie nervös die Märkte immer noch sind. Gerade hatte sich die internationale Fachpresse mit dem Thema der deutlich nachlassenden Volatilität an den Aktienmärkten befasst, schon wird sie eines Besseren belehrt. Es ist an der Börse immer trügerisch sich in Sicherheit zu wiegen! Die Neubauverkäufe aus den USA, die heute ein neues historisches Tief markieren, haben erneut für Verunsicherung gesorgt, und die Indizes entsprechend auf Talfahrt geschickt. Dies ist immer noch ein schönes Beispiel dafür wie wichtig die nicht kommen wollende Erholung des US Immobilienmarktes ist. Ansonsten waren die heutigen Vorgaben zumindest in Deutschland eigentlich sehr positiv. Sowohl das unerschütterliche Verbrauchervertrauen, als auch der IFO Index konnten überzeugen.

Erstaunlich ist auch die Entwicklung des Goldpreises. Trotz eines erneut fallenden Euros scheinen die panikartigen Käufe des Edelmetalls nun langsam wieder nachzulassen. Vielleicht hat sich der ein oder andere Anleger nun doch mal überlegt in was er da gerade investiert, und ob in Europa wirklich alles so katastrophal aussieht wie die Fachpresse uns das Glauben machen will. ich für meinen teil glaube nicht an Fabelkurse von 2.000,- Dollar oder mehr je Feinunze. Berichten zur Folge sind gerade ca 38% aller Goldbestände dieser Welt in der Hand von Spekulanten. Alleine diese Tatsache würde mich als Goldanleger schon extrem nervös werden lassen. Seit mehreren Tagen nun befindet sich Gold wieder auf dem Weg in Richtung 1.200,- Dollar je Unze. Sollten die Indizes nach oben drehen und doch noch neue Höchststände ausbilden können gehe ich davon aus, dass auch der Goldpreis weiter nachgeben wird.

Es gibt immer noch ein paar Faktoren die mich weiterhin optimistisch stimmen, dass genau dieses oben beschriebene Szenario bald eintreten könnte. Mehr denn je ist die richtige Aktienauswahl an solchen Tagen wie heute entscheidend darüber, ob man nun wirklich nervös werden sollte, oder dem ganzen Treiben mit einer gewissen Gelassenheit entgegentreten kann. Unsere Depotwerte halten sich in den vergangenen drei Korrekturtagen immer noch erstaunlich gut. Das heißt wir haben noch keine ernsthaften Verluste hinnehmen müssen, und betrachten diese Tagesschwankungen weiterhin als eine Gelegenheit das Depot an der ein oder anderen Stelle weiter mit guten Aktien zu füllen.

Der heutige Test der 6.200 Punkte Marke im Dax ist zunächst noch positiv zu sehen. Hier könnte nun das Fundament für den weiteren Anstieg gelegt werden. Ebenso verhält es sich mit dem S&P500 der mustergültig ebenfalls noch einmal die 1.080 Punkte heute abgearbeitet hat. Die schon fast übliche Nervosität vor der heutigen US Fed Sitzung könnte also heute noch einmal für etwas stärkere Ausschläge sorgen. Spätestens morgen sollte sich aber entscheiden welche Richtung die Börse in den kommenden Tagen einschlagen will. Bleiben Sie also zunähst einmal locker und lassen Sie sich nicht von der allgemeinen Panik anstecken. Wenn die genannten Marken nachhaltig fallen, dann ist es für uns Zeit wieder zu verkaufen, vorher nicht.

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