HeidelbergCement – besser aber nicht wirklich gut!

Die HeidelbergerCement AG legte heute die Zahlen zum abgelaufenen Quartal vor und diese waren auf den ersten Blick ganz ordentlich. Der Umsatz legte von 2,18 Milliarden auf 2,6 Milliarden Euro kräftig zu. Operativ legte des Ergebnis vor Abschreibungen um 47,5 Prozent auf 253 Millionen € zu. Nach Steuern und Zinsen belief sich der Fehlbetrag in den traditionell schwachen Wintermonaten Januar bis März auf 120 Millionen Euro. Analysten hatten im Vorfeld der Zahlen mit einem höheren Verlust von 134 Millionen gerechnet. Noch im Vorjahr war der Verlust des Konkurrenten von Holcim, Cemex und Lafarge mit einem Minus in Höhe von 162 Millionen Euro deutlich höher ausgefallen. Der Vorstandsvorsitzende Bernd Scheifele bekräftigte erneut die Prognose für den Heidelberger Cement Konzern für das Gesamtjahr, und hält an den gesteckten Zielen fest.

Das Zahlenwerk ist zwar ganz ansehnlich wenn man die saisonalen Belastungsfaktoren für das Unternehmen mit einbezieht, dennoch überzeugen mich diese Daten nicht. Die HeidelbergCement AG bleibt eine der interessantesten Spekulationen auf eine nachhaltige Erholung der Bauwirtschaft, noch ist es aber wohl nicht soweit. Ich rechne nach diesen Zahlen nicht mit einem neuen Schub für den Aktienkurs. Vielmehr gehe ich für die nächsten Wochen von einer Seitwärtsbewegung aus, die man aber durchaus traden kann. Charttechnisch betrachtet sollte sich die Aktie nun in der Range zwischen den Unterstützungen die bei 49,30 Euro sowie 44,50 Euro liegen und dem nächsten Kursziel von ca. 52,50 Euro bewegen. Bei Kursen um die 45,- Euro wäre die Aktie von HeidelbergCement somit für uns wieder ein klarer Kauf.

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