Dürr – Kommt ein weiterer Rutsch bis 68,40 Euro?

Erst Übertreibung, jetzt Untertreibung? Ein kurzes Update zur Dürr Aktie, die in den letzten Tagen deutlich unter die Räder gekommen ist. Bereits vor Monaten hatte ich ja davor gewarnt, dass wir es bei der Aktie mit einer deutlichen Übertreibung zu tun hatten. Hier im Chart zu sehen ist der „normale“ Trendkanal bei Dürr auf langfristiger Basis. Dieser konnte zuletzt nicht mehr nach oben verlassen werden, woraufhin die Aktie nun erneut abgetaucht ist und eine kräftige Abwärtswelle produziert hat, die den Titel nun an das untere Ende des Trendkanals beförderte. Hier findet aktuell nun erneut der Kampf zwischen Bullen und Bären statt…

Dürr Aktie Chat mit Trendkanal

Ich würde aufgrund der jüngsten Abwärtsdynamik nun eher davon ausgehen, dass dieser Trendkanal nach unten verlassen wird. Das 61,80er Fibonacci Retracement bei ca 73,- Euro stellt dann ein erstes mögliches Ziel dieser Bewegung dar, zumal hier eine weitere horizontale Unterstützung verläuft. Die Trendlinie (orange) signalisiert dass sogar ein weiteres Abrutschen bis in den Bereich unter die 70,- Euro Marke möglich ist, bevor sich die Aktie dann wohlmöglich wieder fangen kann.

Es bleibt also in dem momentanen Börsenumfeld abzuwarten wohin die Reise geht. Unter normalen Umständen könnte man hier bereits einen ersten Trade versuchen, jedoch mahnen die Vorgänge an Chinas Börsen deutlich zur Vorsicht. Einen richtig tragfähigen Boden sehe ich hier ehrlich gesagt erst im Bereich der genannten 70,- Euro, bzw.68,40 Euro. Der Punkt auf den auch die Trendlinien exakt zusteuern…!

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65 Comments

  1. Lars said:

    Moin Marcus,

    Dürr dürfte heute den Ausbruch nach oben bestätigen…falls der „neue“ VW Skandal heute nicht wieder voll auf alles mit dem Label „Auto“ einschlägt…

    Gruß, Lars

  2. Marcus said:

    Moin Lars, eine aktuelle Einschätzung zu Dürr? Sind das wieder Kaufkurse? oder sind wir schon gut gelaufen? Gruß, Marcus

  3. Lars said:

    In dem Umfeld steigt natürlich alles…auch Dürr. Aktuell befindet sich die Aktie wieder auf dem Sprung nach oben aus dem Trendkanal, wobei erst Kurse über 74,35 Euro wieder ein echter Kauf wären. Der heftige Anstieg der Indizes gestern, ausgelöst durch Notenbanken in China und Europa, hatte wohl einige Short-Squeezes zu folge. Wie „echt“ diese Bewegung also ist bleibt noch abzuwarten…

  4. Marcus said:

    Wie seht ihr die neusten Zuwächse? Werden diese von großen Investoren begleitet oder ist es nur eine technische reaktion?

  5. Thomas said:

    Moin Michael,

    zunächst mal nichts für ungut, aber so wie Du möchte ich ebenfalls auf gar keinen Fall handeln. Um Gottes Willen! 🙂 🙂 🙂

    Zweitens:

    1. Gestatte mir mal in diesem Dürr thread („Kommt ein weiterer Rutsch bis 68,40 Euro?“) eine Kritik an Charttechnik – ich weiß, damit mache ich mich hier unbeliebt: Wenn Lars Ende Juli fragt, ob Dürr auf 68,40 fallen kann, kontte ich damals nur sagen: Warum nicht? Warum denn die Frage nicht etwas sportlicher stellen: Kommt ein weiterer Rutsch von Dürr auf 48,75? Antwort Thomas: Kann sein, kann aber auch nicht sein. Um die 68,40 hat sich Dürr seit Ende Juli auch nicht wirklick gekümmert. Als sie über 71,20 war, wollte Saschi nicht einsteigen, prognostizierte aber einen raschen Ausbruch auf 88,50. Keine Kritik an Lars oder Saschi: Nur — was mache ich mit den Werten 68,40, 71,20 oder 88,50. Ne Pizza von kaufen? Wenn ich sage: Charttechnik ist Selbstsuggestion und Lars darauf antwortet „Mag sein, funzt aber.“ kann ich dem nur entgegenhalten: Funzt bei mir auch – frei von jeder Charttechnik oder Newsflow. Am Ende ist es halt die Konstellation von Mars zur Venus ….
    2. Ich denke, ich habe gestern etwas sauer reagiert – bei nach Jahren von Aktiensparplänen und merkwürdigen Anleihen-ETFs *aus Angst vor der Pleite einer Einzelaktie* von Dir ernsthaft gefragt zu werden, ob ich schon mal über das Problem der Pleite der Einzelaktie nachgedacht hätte.
    3. „Mich hätte nur interessiert ob es eine Begrenzung/Regel gibt die besagt eine Aktie darf max. 20% vom Depot oder irgendwas in dieser Art ausmachen.“
    Nein – die Regel gibt es nicht. Kann sein, dass das Depot zu 100% aus einem Wert besteht – ist jedoch äußerst unwahrscheinlich.
    4. Was ist ein „Backtest“? Sorry, aber ich habe lediglich Medizin (und 2 Semester Jura) studiert. Diese Fachchinesisch sagt mir nichts, obschon ich etwas Thai spreche 😉

  6. Micha said:

    Moin,

    das mit SolarCity ist mir durchaus klar, das war nur spaßig gemeint. Also investierst du theoretisch pro Monat 5% des Depots bis alles im Markt ist, sprich im Regelfall nach 20 Monaten? Mich hätte nur interessiert ob es eine Begrenzung/Regel gibt die besagt eine Aktie darf max. 20% vom Depot oder irgendwas in dieser Art ausmachen.
    „Sorry, Micha, da hast Du einfach NIX verstanden. Seit wann hat Dürr seit 2005 underperformed? Was soll Deine komische Frage???“ -> Du hast meine Frage nur nicht verstanden und wenn du meine Frage nochmal liest, dann merkst du das ich genau das Gegenteil davon sagen wollte, sprich wenn ich mir jetzt 9 Aktien suche um deine Strategie zu spielen, wären das mit SICHERHEIT (bewusst oder unterbewusst) Aktien die Minimum wie der Markt performt haben bzw. eine Outperformance zeigen. Ich hätte sicherlich keine Solarworld, RWE, EON, … im Depot und daher macht für mich der Backtest von Dir auch wenig Sinn, das wollte ich damit sagen, da wenn ich mir XY Aktien suche die besser als der Markt performen und diese noch antizyklisch „billig“ kaufe relativ klar sein dürfte das ich damit den Markt deutlich schlage. Das ist eben blanke Theorie genau wie dein Eingriff („ich müsste dann eben entscheiden ob ich weiter die fallende Aktie XY kaufe“) einen Backtest eher ungenau erscheinen lässt, wobei ich hier ganz bei Dir bin (mit dem Eingriff ins System) und Dir auch nicht absprechen möchte das mit deiner vorhandenen Erfahrung erfolgreich durchziehen zu können. Ich würde mir das nicht zutrauen im aktuellen Stadium, wobei ich sowieso komplett anders handeln möchte, aber nach Rom führen ja bekanntlich viele Wege. 😉 Seh das also bitte nicht als Kritik, sondern es soll lediglich meinem Verständnis dienen und ein paar Unklarheiten/Fragen beseitigen. Mir war schon durchaus bewusst, dass du dir hierüber einige Gedanken im Voraus gemacht hast. Ich wäre übrigens an einer Jahresperformance per Aug 16 interessiert. 😉 Btw werden Aktien auch ausgetauscht oder bleiben die 9 Werte die komplette Dauer erhalten, wie hast du dich hier entschieden oder wonach wird das dann festgelegt?

    VG
    Micha

  7. Thomas said:

    SCTY = Scientology? 🙂 Ist da Tom Cruise nicht Ankeraktionär? ;P

    SolarCity Corp (NASDAQ:SCTY)

  8. Thomas said:

    @ MIcha

    „…dennoch würde ich gern frühzeitig auf mögliche Problemfälle (und die werden kommen) hinweisen.“

    Ich bin schon seit ca. 30 Jahren an den Märkten. Trau mir doch einfach zu, dass ich die in meinem vorgerückten Alter, und das ganze noch auf die überschaubare Zahl von 9 Aktien, dass ich bei „Problemfällen“ schon die richtige Lösung (Abweichung von der Regel?) finden werde. Ich verspüre vielmehr eine tiefe, innere Zufriedenheit nun reif genug zu sein, das allein mit „bösen“ Aktien zu machen. Ich kenne einfach keine bessere Lösung! Über das Pleiteproblem bei Dürr, Nemetschek, Chorus Aviation, Berkeley etc. habe ich lange genug nachgedacht und komme zum Ergebnis, dass ich genau das Risiko eingehen sollte und mich bloß nicht über ETFs diversifiziere bzw. gegen die Pleite absichere.

    Was ist falsch, heute meine Cashquote von 60% auf 55% durch den 3. Kauf von Dürr heruntergefahren zu haben? Seit August habe ich 15, 16 und 16 Teile Dürr gekauft. Wenn sich Dürr bis November halbiert haben sollte (aber Nemetschek gleichzeitig nicht auf 10% seines heutigen Kurses abgeschmiert sein sollte, also so was wie 3,80 €) … 32,50 € … wären 31 Teile Dürr. Hätte dann 78 Teile Dürr.

    Sehe kein Problem, außer dass Dürr wirklich pleite geht.

  9. Thomas said:

    „Was ist wenn eine deiner Aktien dauerhaft fällt und quasi zum Pennystock abschmiert bzw ganz pleite geht?“

    So was wie ein Sparplan auf den Nikkei zwischen 1990 und 2000?

    Das Problem ist aber ganz einfach: Sicherlich, hatte ich auch schon mehrfach gesagt, wäre das ganze besser mit ETFs oder Rohstoffen (1 Sach Zucker 2 Jahres stehen lasse – sofern das nicht fault eine todsichere Strategie, da Rohstoffe nicht pleite gehen) zu spielen, da eben das Argument mit dem Pleitegehen wegfällt.

    Der Punkt für mich ist aber: 1. Rohstoffe = Zertifikat und so was kommt mir nicht mehr in mein Depot 2. ETF geht nicht pleite, prima, aber die Volatilität ist zu gering, um damit mit dem System wirklich mehr als 10% p.a. zu erzielen. Insofern habe ich mich, bei nem Zertifikat kann die Bank pleite gehen, ETFs sind zu sicher/zu wenig volatil zu einem Kompromiss durchgerungen und mach’s halt mit Aktien.

    Ich billige zu, dass Dürr pleite gehen kann, ohne dass ich derzeit eine blasse Ahnung von dieser Zukunft habe. Wahrscheinlich hat Dürr ne Software, die uns vorgaukelt, der Wagen sei lackiert ohne dass da je ein ml Lack aufs Auto gesprüht wurde. Wenn das man rauskommt … ist das ein schwarzer Schwan.

    Ich bilde mir ein, wenn so etwas bei einem der 9 Werte, mit denen ich spiele, in den nächsten 10 Jahren vorkommen sollte, müsste ich mich halt entscheiden: VW absolut doof gelaufen = Nachkaufen??? Die Frage, VW ist keiner meiner 9 „Spieler“ … ich hätte wahrscheinlich heute VW für unter 100 gekauft. Bis VW in 1-2 Jahren wirklich pleite ist …. Wie schon gesagt: Ich würde nachdenken und dann eventuell von den Regeln abweichen. Aber die mir SEHR bewusste Gefahr der Pleite einer Einzelaktie – hält mich nicht davon ab, mein System mit Einzelaktien umzusetzen.

    „Wenn ich mir aktuell zehn Aktien raussuche, die in meine Strategie/Vorstellung passen, würde ich wohl kaum welche nehmen die in den letzten Jahren total underperformt haben oder extrem gefallen sind.“

    Sorry, Micha, da hast Du einfach NIX verstanden. Seit wann hat Dürr seit 2005 underperformed? Was soll Deine komische Frage???

  10. Micha said:

    Abend,

    SCTY = Scientology? 😀 Ist da Tom Cruise nicht Ankeraktionär? ;P

    Zum eigentlichen Thema weswegen ich auch den Backtest (@Thomas) etwas fraglich finde. Wenn ich mir aktuell zehn Aktien raussuche, die in meine Strategie/Vorstellung passen, würde ich wohl kaum welche nehmen die in den letzten Jahren total underperformt haben oder extrem gefallen sind. Getreu deiner These „Prognosen sind unsicher insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen“ kannst du dies aber für deine aktuellen Kandidaten (siehe Bsp. VW momentan) zu keiner Zeit ausschließen. Überhaupt lassen sich derlei Aussagen wohl zu keiner Aktie unter langfristigen Gesichtspunkten treffen. Wenn ich z.B. deine Strategie umsetzen würde, dann würde ich mir per heute natürlich Aktien suchen (egal ob gewollt oder unterbewusst) die per Kurs heute besser stehen als vor 10 Jahren und somit führt die Strategie wohl beim backtesten automatisch zu einer großen Outperformance, da du antizyklisch zum „best price“ kaufst. Was passiert nun aber, wenn von den 10 Aktien lediglich zwei total abkacken und eine angenommen insolvent geht (bspw. Solarworld) und die andere zum Pennystock verfällt. Dann wären gefühlt mindestens 30-40% deines Depots im Eimer, denn mit Sicherheit wären diese Aktien aufgrund der nicht vorhandenen Performance im überwiegenden Maße („billig“) gekauft wurden. Verstehst du das Dilemma Thomas bzw. hast du dir hierüber schon Gedanken gemacht? Das wäre für mich noch ganz interessant, ansonsten bin ich mit der Handhabung dessen recht konform. Ich denke die Strategie liefert zudem keine großartig anderen Ergebnisse als wenn ich sagen würde investiere immer in einen von drei ETFs (z.B. Emerging Markets, Rohstoffe, S&P 500) der am schlechtesten performt hat (analog deinen Aktien derzeit -> antizyklisch). Hier hast Du nur eine vermutlich höhere Wahrscheinlichkeit, das diese wieder neue ATHs machen und somit weniger Risiko. Wenn deine Einzelaktienauswahl gut ist, kannst du ggf. diese Vorgehensweise schlagen, aber das Risiko (s.o.) voll gegen den Baum zu fahren ist eben auch deutlich höher. Angenommen du wählst jetzt TSLA (weils gerade passt). Die Aktie kann in 10 Jahren bei einem Vielfachen von jetzt stehen, aber eben auch pleite sein. Dann hast du über die Jahre 20-30% deines Depots in TSLA und BAM alles wertlos. Verstehe mich bitte nicht falsch, ich habe nicht vor Dir deine Strategie madig zu machen und denke auch durchaus das diese den allg. Markt outperformen kann, dennoch würde ich gern frühzeitig auf mögliche Problemfälle (und die werden kommen) hinweisen.

    VG aus Fort William
    Micha

  11. Lars said:

    …berechtigter Einwand Micha 😉 Wir haben ja alle schon Pferde vor einer Apotheke gesehen…

    By the way… endlich wird Tesla mal geschlachtet. Ich hoffe der Trend hält erst einmal an! Und niemand hier ist investiert… Gehe jetzt mal vom Gap Close bei 195 und 188 Dollar aus. SCTY ist auch schon seit Tagen unter Druck. Das Elon Musk Imperium wird doch nicht zusammenbrechen? Wahrscheinlich wird er sich heute wieder einen Wolf twittern 😉 Ich glaube aber nicht dass das dieses Mal hilft…

    Apple hingegen probt den Aufstand/Ausbruch…beobachten!

    Schönen Abend zusammen!

  12. Micha said:

    Das sehe ich nicht als einziges Problem dabei. Was ist wenn eine deiner Aktien dauerhaft fällt und quasi zum Pennystock abschmiert bzw ganz pleite geht? Deine größte Posi wird dann theoretisch abschmieren und entsprechend Spuren im Depot hinterlassen. Wie ist das geregelt?

  13. Thomas said:

    Hallo Lars, dann nur noch ne Anmerkung: Als ich dann vom Pizza Essen nach Hause kam, stand Dürr nicht unter 64 sondern bei 65,57. Hab dann Geiz ist geil gespielt und hab ne Limitorder 65,49 aufgegeben. Zwei Minuten später hatte ich 16 Dürr … das waren 16×8 Cent gespart – Geiz ist halt geil 🙂

    Sagt nichts anderes, auch meine Prognose von heute morgen: Prognosen sind halt schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen.

    Gesamtmarkt: Ja, ja, wir steuern auf eine Rezession, insbesondere in China und die Ämärschink Markets zu. Ist aber für mein System Wurscht. Kommt die Rezession, kaufe ich halt Dürr für 40 nach, kommt sie nicht wird Dürr zu Weihnachten bei 100 € geschlachtet.

    Für mich ist das einzig wichtige, dass der Markt in den nächsten 10 Jahre auch mal wieder steigt. Und die Pizza wegen meiner falschen Prognose von heute morgen werden wir verkraften können. Oder?

    Schau’n mer ma 😉

  14. Lars said:

    Hallo Thomas,

    die Argumentation mit der Pizza kann ich natürlich bei 16 Stück auch nachvollziehen 😉 Ich muss da leider etwas anders mit umgehen, da meine Positionsgröße für gewöhnlich dann doch etwas größer ist. Somit sind 5 Euro rauf oder runter schon entscheidend…
    Mein Problem ist zudem, dass ich dem Gesamtmarkt hier nicht mehr traue bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. Alle Welt redet von der Jahresend-Rallye was mich per se schon stutzig bzw. vorsichtig werden lässt…

    Schon wir mal…!

  15. Thomas said:

    Geh wohl erst mal MIttagessen 🙂 Wenn nur die Handwerker kämen.

    Geht ja beim weiteren Posi-Ausbauen von Dürr letztendlich nur um Pfennigbeträge.

    Mein System sollte auch im Abwärtstrend Verluste reduzieren. Bei Dürr gehe ich davon aus, dass man den 3.11. abwartet mit der Frage, ob der verstrahlte Optimismus sich auch in harten Zahlen festmachen lässt.

    Jedenfalls besten Dank für Deine Meinung – und vielleicht packe ich es doch noch, Dürr heute für unter 64 einzukaufen – wär ne Pizza mehr 🙂

  16. Lars said:

    Moin Thomas,

    ich hatte ja kürzlich auf das Gap hingewiesen…heute dürfte es geschlossen werden. Insgesamt denke ich hier aktuell eher über Verkauf als über Kauf nach wie im Übrigen insgesamt, da der Markt durchaus ernsthafte Schwäche zeigt. Bereits der letzte Anstieg wurde nicht wirklich von institutionellen Käufern begleitet…aber ich soll ja nix Negatives mehr schreiben 😉

    Du hast Deine klar definierte Strategie und die hat ausdrücklich nichts mit Charttechnik zu tun 😉 Ich habe einen völlig anderen Ansatz, weswegen ich an dieser Stelle auch kein guter Ratgeber (für Dich) bin.

    Der Fehlausbruch bei Dürr war signifikant, weswegen man schlimmstenfalls nun davon ausgehen muss dass die untere Seite des Trendkanals nun getestet wird. Bullishe Signale sehe ich hier aktuell noch nicht!

    viele Grüße
    Lars

  17. Thomas said:

    Moin Lars,

    ich habe heute Urlaub (weil Handwerker kommen und meine Frau heute Abend nach Bangkok fliegt). Wenn die Handwerker früh weg sind, wollen wir das nutzen, um zusammen Mittagessen zu gehen.

    Zudem ist heute mein Aktienein- und Verkaufstag. Zu verkaufen habe ich heute nix. Als Kauf steht – wieder mal – Dürr an. Da ich Urlaub habe, dachte ich mir, minimale Optimierung des Einkaufs, den Nachmittag abzuwarten (weil Nachmittags fällt der DAX z.Zt. immer) oder eine Limitorder für 64,95 aufzugeben. Mit letzterem hätte ich schon meine zusätzlichen 16 Dürr gekauft.

    Wie würdest Du das, aus Zwecken der Optimierung des Einkaufs, hier machen?

    Beste Grüße

    Thomas

  18. Thomas said:

    Haste die Stämme geshorted? Bin echt neugierg – gell 😉

    Dürr überrascht mich nicht wirklich. Bin ja de facto noch mitten drin im Aufbauen von Positiönchen, darf also erst gern noch weiter fallen.

  19. Lars said:

    Da ist definitiv was dran Thomas 😉 sollte Du Dir merken! Leon ist auf diesem Niveau schon ein Kauf unter 30 noch besser, wenn wir die noch sehen.

    Bei Dürr ist es das gleiche Thema wie bei allen Automobilwerten…- Zulieferern. Zudem hatte ich auch noch einen charttechnischen Rücksetzer erwartet. Weil VW Stämme eben short wie geschrieben;-) Danke an der Stelle nochmal für die WKN zu den unterschiedlichen Produkten!

    Dürr ist jetzt nach einem Fehlausbruch zurück in den Abwärtstrend gefallen. Bei 63,83 liegt noch ein offenes Gap, dessen Schließung dann zugleich die linke Schulter einer inversen SKS bilden könnte. Die Aktie ist halt einfach extrem volatil…

    viele Grüße

    Lars

  20. Thomas said:

    Darf ich mal die Versammlung der Charttechniker hier fragen, wie sie den Kursverlauf von Dürr interpretieren? Wie schon gesagt – mir tut das nicht weh und würde auch bei 50 weiter nachkaufen.

    „Eine alte Börsenweisheit besagt: „Kaufe einen Absturz nie am ersten Tag sondern frühestens am dritten… ;-)“

    Auf Leoni bezogen, scheint da ja etwas wahres dran zu sein. Ist doch heute der 3. oder 4. Tag nach Absturz?! Unter 30 würde ich aber Leoni, trotz Gewinnwarnung, langsam als Kauf ansehen?!

  21. Thomas said:

    Moin Saschi,

    besten Dank für Deine Einschätzungen und die Beantwortung meiner Fragen.

    Nunja, gestern stiege der Shanghai Composite um 3,2% – und da blieb dann Dürr doch etwas dahinter zurück. Und heute testet Dürr die 68,40 von oben 🙂 Gottlob habe ich Dürr und nicht Leoni im Depot 🙂

    Ich mache mich jetzt unbeliebt – aber: Ich denke, dass Charttechnik etwas von Selbstsuggestion an sich haften hat. Richtig?

    Nichts für ungut und

    Beste Grüße

    Thomas

  22. Saschi said:

    Mein lieber Mann, Dürr hat mal wieder erstaunliches Momentum und zieht dem Markt davon. Jetzt gilt es aus dem Kanal vom 13.04/20.07 auszubrechen, aber erstmal gibts vielleicht eine Vernschaufspause (Test 71,50 von oben?) dann könnte der nächste Zug gleich richtung 88,50 gehen 🙂

    Nein leider bin ich noch nicht drin! War in der Korrektur nicht diszipliniert genug, deshalb Selbsterziehungsmaßnahme 😉

  23. Thomas said:

    Ok, nicht am Wochenende aber am Montag Morgen … interessant 🙂

  24. Thomas said:

    Frage an Saschi und Lars: Und was passiert, wenn nun die diversen Marken bzw. Widerstände gebrochen wurden (der Widerstand bei 71,20 wurde wohl heute Nacht um 24:00 Uhr gebrochen?!)?

    Ich selbst hatte erwartet, dass das gleich nach 75-77 ausbricht (ok, war heute schon mal kurz unter 74).

    Wird das heute noch was mit den 75+?

    Gruß

    Thomas

  25. Thomas said:

    Ah! 63,35 – Grüße von meinem Alzheimer 🙂

  26. Lars said:

    Thomas, Du weißt doch das ich drin bin… hatten wir drüber geschrieben 😉

  27. Thomas said:

    @Lars: Neugierde: Bist Du eigentlich drin? Dürr heute wäre doch ne Tradingidee?!

  28. Thomas said:

    Vorbörslich jetzt deutlich über 72: Saschi, bist Du drin? Sorry für die Neugierde, aber das interessiert mich – genauso wie der Kursverlauf von Dürr nach Nehmen der 71,20 bzw. 72.

  29. Thomas said:

    @Saschi: Zumindest nachbörslich jetzt bei 71,20-72 …

  30. Thomas said:

    Hallo Saschi,

    mir gefallen Deine charttechnischen Kommentare sehr gut, zumal ich diese auch leicht nachvollziehen kann.
    Ich selbst habe aber einfach keine Zeit, nach diesem Regelwerk zu handeln.

    Ich hatte das schon mit Lars hier länger ausdiskutiert. Ich/wir denke(n), wir kommen im wesentlichen zum Ergebnis, dass ich zu früh, Lars (oder der Charttechniker an sich) ein wenig zu spät einsteigt („Warum bei 72 kaufen, wenn’s doch schon für 68 gibt?“), was sich (bei längeren Haltedauern bei mir) unter dem Strich aber ausgleicht.

    Vielleicht noch eine kurze Erläuterung zu meinem Stil: Ich verkaufe auch (also kein reines buy-and-hold). Mein letzter Verkauf war Berkeley (WKN: A0DKWY) für 3441 GBP (mit ca. 30% Gewinn bei 3-4 Monaten Haltedauer) im August. Im August kaufte ich erstmalig Dürr bei knapp unter 70, kaufte im September bei unter 66 nach. Berkely verkaufte ich, weil es gestiegen war, Dürr kaufte ich, weil es (signifikant) gefallen war. Rückblickend (= Umschichtung des Kapitals aus einer steigenden Aktie in eine fallende), Berekely steht gerade 3320 GBP, Dürr leicht über 70, unterstreicht dies meinen Investitionsstil: Kaufe, was fällt, weil die Wahrscheinlichkeit, dass es noch weiterfällt, (nach längerem Fallen) immer geringer wird (und umgekehrt). Das ist also alles nur nicht pro-zyklisch – und läßt zudem die Regel mit dem fallenden Messer außer acht.

    Damit bin ich eigentlich erfolgreich. Und es macht Spaß. Mein größten Misserfolge hatte ich bei *planlosem* „Wetten“. Mein Motto beim Investieren lautet: Prognosen sind schwierig, insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen.

    Dürr würde ich bei 50 nachkaufen (aber die teurer erworbenen Teile nicht verkaufen), da das Verkaufsziel immer noch 85-90 lautet — soweit sich fundamental nichts am Unternehmen geändert haben sollte, das den Kursverlust erklärt. Und die letzte Nachricht von Dürr, Dürr investiert unbeirrt in China, ändert nichts an meiner Einschätzung …

    Dann viel Erfolg mit Deinem Stil und Danke für Deine Kommentare.

    Beste Grüße

    Thomas
    Thomas

  31. Saschi said:

    Hi Thomas,

    du scheinst mir ein klassischer Investor zu sein 😉 Ich mag die Vorgehensweise, aber ich bin damit leider ein paar Mal auf die Nase gefallen. Denn die Frage, wann ein Unternehmen billig ist, entscheidet für mich der Markt wenn er beginnt zu kaufen. (=Charttechnik) Ich lag damit sonst oft falsch. Außerdem ist diese Art von Investment auf lange Zeit ausgerichtet, du hälst zu Dürr auch bei 50! Das aushalten fällt mir nicht leicht! :p Falls es mir gelingt würde ich sie vorher verkaufen und dann wieder kaufen.

    Beides kann zum Erfolg führen, aber beides erfordert Disziplin und Erfahrung 🙂 Möge der Markt uns beiden etwas vom Kuchen abgeben!

  32. Thomas said:

    N’Abend Saschi, vom Intradayverlauf scheints Du mit Deinen 71,20 ja ganz gut zu liegen. Am Vormittag und am Nachnittag prallte Dürr 2x von den 71 ab und zog sich wieder auf die 70 zurück.

    Ich vestehe Deine Antwort sehr gut.

    Dennoch ist m.E. meine dumme Frage („Warum bei 72 kaufen, wenn’s doch schon für 68 gibt?“) berechtigt, wenn man nicht chartorientiert ist. Ich meine, meine este Position bei 69 aufgebaut zu haben, kaufte bei 65,90 nach, fiel dann unter 60 … und jetzt samma halt bei die 72, 71,20 bzw. 68,40. Ich will sagen, dass ich in ein Unternehmen investiere, wenn ich a) vom Unternehmen überzeugt bin und b) es gerade billig zu haben ist. Klar kann Dürr in 2 Wochen auch wieder bei 60 oder 50 stehen, was aber an meinem Investitionsstil nichts ändert. Ist dann halt einfach noch günstiger geworden (soweit das Unternehmen noch genauso gut wie heute ist).

    Unter 85-90 verkaufe ich Dürr nicht.

    Schönen Abend noch

  33. Saschi said:

    Hi Thomas,

    ja der liebe Chart, da muss jeder halt nach seinen Erfahrungen handeln und lesen! Lars hat eine sehr langfristige, historische Marke zu rate gezogen. Die halte ich für nicht sonderlich belastbar, da das Hoch vom 14.01.14 am Ende des Jahres schon getestet wurde und ich nicht erkennen kann, dass der Markt im letzten Monat darauf reagiert hat.

    Ich unterstütze den Bereich 71,20 aus dem Artikel, da gewannen schon dreimal die Verkäufer und drückten Dürr wieder nach unten! Wird das nachhaltig überschritten ist das ein klares Zeichen für die Käufer, dass der Trend sich umkehrt und man greift wahrscheinlich zu. Aber vorher kaufen tu ich nicht, denn niemand garantiert mir, dass die 71,20 nicht noch einmal getestet werden und dann die ganz große Depression einsetzt, weil 4x gescheitert. 72 als Puffer für Ausschläge…

  34. Thomas said:

    Nee – muss vorsichtiger formulieren, wenn ich das heute morgen sehe:

    Ich fragte Lars nach Marken. Wenn ich Lars richtig vestehe, sagt er, dass spätestens bei über 68,40 die Wahrscheinlichkeit, dass Dürr weiter steigt, größer als 51% ist. Du, Saschi, sagst, das wäre erst bei 72.

    Wer hat nun Recht?
    Wie kommt es, dass 2 Charttechniker 2 unterschiedliche Marken haben?

    Und dann hätten wir noch 66,29 und 71,20 im Angebot: http://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/Citi-Duerr-Es-waren-einmal-schoene-Rallygewinne-4529979

  35. Thomas said:

    N’Abend Saschi, dumme Frage (Ich bin in Dürr und habe meinen letzte Zukauf bei 65,94 getätigt): Warum bei 72 kaufen, wenn’s doch schon für 68 gibt?

    I.ü. blödele ich hier eher etwas rum. An Charttechnik glaube ich nicht – daher mein 3x-iges Nerven von Lars 🙂

  36. Saschi said:

    Dürr sieht nun langsam wirklich wieder hübscher aus, aber vor 72 geht da bei mir nix! Der Gesamtmarkt ist noch nicht von der Klippe zurückgetreten 😉

  37. Thomas said:

    Wurden alle drei heute überwunden. Sieht also wieder gut aus 🙂 Und jetzt bitte noch den Rutsch nach 68,40 😉

  38. Thomas said:

    So, die 67,22 hätten wir dann auch geschafft. Heute noch 68,20 bzw. (Überschrift) weiterer Rutsch bis 68,40?

    MHG hatte heute schon die 112 NOK gesehen.

  39. Thomas said:

    Tachchen Lars,

    die 66,80 wurden dann heute schon mal genommen.

    Weiß nicht, ob es Dich interessiert, aber Marine Harvest hat heute die 110 genommen – war alltime high, also theoretisch jetzt nach oben alles möglich.

    Und VW 50 (oder Pleite) 🙂

    Beste Grüße

    Thomas

  40. Lars said:

    Hi Thomas,

    schaue ich mir gerne nochmal in Ruhe an wenn ich die Zeit finde…vorab: aus meiner Sicht ist folgende Marken jetzt wichtig: 66,80 Verlaufshoch Juli 2014, 68,20 Verlaufshoch Januar 2014 und 67,22 Verlaufstief Dezember 2014. Wenn alle drei überwunden wurden sieht es wieder ganz gut aus. Nach unten Unterstützung bei 57 und 55,53 Euro. Und am wichtigsten… unter 63,50 erhöht sich die Wahrscheinlichkeit dass die Unterstützungen noch getestet werden!

    Somit gibt es einen relativ klaren Trading-Plan und ich hoffe das hilft Dir erst einmal.

    Gruß, Lars

  41. Thomas said:

    Tachchen Lars,

    Bei Dürr hat sich ja die letzten Tage etwas getan. Hast Du mal Lust, einen neuen Artikel zu Dürr zu schreiben? Ich selbst bin in Dürr und will, zur Anregung, noch auf eine weitere technische Analyse aufmerksam machen:

    http://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/Citi-Duerr-Es-waren-einmal-schoene-Rallygewinne-4529979

    66,29 € … heute schon fast in Reichweite. Irgendetwas wichtiges an dem Wert?

    Mein letzter Zukauf von Dürr erfolgte zum Preis von 65,94 €

  42. Thomas said:

    Dürr ist nur auf Platz 2 im MDAX heute.

    Aber Autos ist ein Wachstumsmarkt (siehe Palladium). Hella wächst um 14% in Q3 15 im Vergleich zu Q3 14. So ähnlich erwarte ich das im Grunde auch für Dürr.

  43. Thomas said:

    „Ich persönlich ärgere mich etwas über meinen Erstkauf zu 63,35…“

    Mit etwas Glück rutscht Dürr heute vielleicht doch noch auf 63,35 ab? Anyhow, führt heute mal den MDAX an. Alles Übertreibung (bleibe aber bei meinen 50 für VW) 😉

  44. Micha said:

    Das Krisenmetall Gold ist mir heute auch aufgefallen und kämpft gerade mit der oberen Begrenzung des 2015er Trendkanals. Ausbruch wäre natürlich echt positiv und die Chancen stehen bei der derzeitigen Panik wohl ganz gut. 😀

  45. Thomas said:

    Palladium stand am Dienstag noch unter 600 und hat gestern einen Sprung auf 660 oder so gemacht. Das Krisenmetall läuft heute sogar besser als Palladium, aber Palladium scheint auch heute (weiter) zu laufen. Der Palladium Kurs (siehe z.B. 6 Monatschart) sieht so aus, als wäre eine Autokonjunkturschwäche gerade überwunden.

  46. Lars said:

    Nein habe ich nicht auf dem Radar gehabt…aber das Krisenmetall legt ja heute auch wieder zu 😉 Dürr hatte ich neulich schon eine Position gekauft und gestern darüber nachgedacht zu verkaufen. Hab ich aber nicht…dafür dann VW und Porsche in die Stärke hinein…

  47. Thomas said:

    Mein Zweitkauf war am Montag morgen, knapp unter 66. Du bist gestern mit 63 eingestiegen?

    Ich denke, man muss bei Dürr einfach die nächsten Zahlen abwarten, 3. November 2015. Von einer Gewinnwarnung bei Dürr habe ich nichts gehört und das Dürr heute nachrichtenlos BMW nach unten noch überholt – man muss ja nicht alles verstehen.

    Hast Du i.ü. Palladium im Visier? Stickoxyde in der Zeitung, gleich legt Palladium auf diesen Schock 10% zu?!

  48. Lars said:

    Hallo Thomas,

    meine Meinung ist dass sich Dürr nun aus charttechnischer Sicht meinem zweiten Ziel nähert und die ganze Sippenhaftung doch etwas übertrieben ist. Aber wen interessiert da schon überhaupt eine Meinung wenn alles in Panik verfällt… 😉 Ich persönlich ärgere mich etwas über meinen Erstkauf zu 63,35 nicht wieder verkauft zu haben. Nächste Station 56,55 Euro…

    viele Grüße

  49. Thomas said:

    Hallo Lars,

    „Dürr – Kommt ein weiterer Rutsch bis 68,40 Euro?“

    Hoffentlich bald – möchte man da heute sagen 🙂

    Jetzt mal im Ernst: Dürr – und der 9. September ist auch noch nicht so lange her:

    http://www.durr.com/investor/ad-hoc-announcements-and-press-releases-duerr-ag/press-releases/fast-initiative-volkswagen-group-selects-duerr-as-strategic-partner/

    Ist nach dem 9. September allerdings mit VW als strategischen Partner dumm gelaufen. Du erwähntest, dass Du Dürr nicht einfach als Autozulieferer siehst. Ich auch nicht – eher einen zyklischen Maschienen- bzw. Anlagenbauer – und einer von der besseren Sorte.

    Ich investiere nicht nach technischen Aspekten. Aber Deine Meinung würde mich hier schon interessieren: 50 € für Dürr (von mir schon genannt) ein Widerstand („fairer Wert)? Und DAX und Konsorten: Dachte eigentlich an 13000 unterm Weihnachtsbaum, aber auch der Ifo-Index von heute führt zu keiner Trendwende. Druckt Mario etwa zu wenig?

  50. Thomas said:

    Moin Lars,

    hatte den Artikel schon gelesen. Sagt in Worten, was mein Bauchgefühl zu Manz ist.

    Dürr erscheint mir da vom Zahlenwerk her „normaler“. = Breit aufgestellter Zykliker.

    Zwei Anmerkungen:
    Nemetschek (war schon drin) hat gestern zugelegt, ohne am Freitag zu verlieren. Ist für mich aber derzeit kein Kauf (zu teuer).
    PSEC (eigentlich Anleihe und keine Aktie) schüttet monatlich 8 Cent (1US$ per anno) aus. Das Teil fiel gestern kurzfristig auf 5,50! Um sich dann bei ca. 7 US$ wieder zu normalisieren.

    Komische „Panik“ bei fallendem Gold- und CHF-Preisen …

  51. Micha said:

    Also heute hast definitiv deinen großen „Schocker“ Lars. ^^

  52. Lars said:

    Hallo Thomas,

    Ich würde in in der aktuellen Situation den liquidesten Wert nehmen 😉 was aber an dieser Stelle ausdrücklich keine Empfehlung für Dürr ist! Da geht es nur um Handelbarkeit und die zu erwartende Schwankungsbreite… Wie schon gesagt ist Füsse still halten im Moment am Besten.

    Gruß, Lars

  53. Thomas said:

    Ich bleibe bei meiner Strategie — eventuell jedoch ganz ohne Anleihen.

    Der Schocker macht Spaß. Ich hoffe, ich kann noch so 3-5 Monate Dürr nachkaufen – eventuell sogar bei 50 (was ich für einen „fairen Wert“ bei Dürr halte).

    Beim Zuschauen (bin jetzt auf 6 Werte konzentriert) fällt mir die relative Stärke (?) von Nemetschek auf. Das Teil stieg sogar am Freitag und möchte auch heute keine 10% abgeben. Auch Berkeley gibt nach Verkauf ab – aber nicht so dramatisch wie der Gesamtmarkt, was ja zu erwarten ist.

    DAX Mitte September bei 8000? Na, der soll doch am Ende des Jahres bei 13000 stehen – dann hätte er ja in den verbleibenden Monaten wieder Luft für 50% 🙂

    Du, Lars, vor die Wahl Manz vs. Dürr – was würdest Du wählen? Oder doch SHW? Ich brauche einen Zykliker und mir gefällt Dürr besser als Manz (oder auch Airbus oder Daimler…).

  54. Lars said:

    Dürr ist jetzt (fast) da wo ich sie im Optimalfall haben wollte 😉 Wohin die Reise nun gehen wird kann Dir wohl niemand heute beantworten. Also. Zuschauen, Entspannen, Nachdenken…! 😉

    Auf jeden Fall ist der „Schocker“ von dem ich geschrieben habe jetzt wohl da…

  55. Thomas said:

    Nunja – ob Dürr noch nach 68,40 rutscht? Sieht vorbörslich nicht so aus 🙂

    War das heute der große Knall oder geht’s noch lauter bzw. noch deutlich weiter nach unten?

  56. Thomas said:

    „…“„Bei 69 wäre ich wohl bei Dürr eingestiegen – beobachte jetzt länger …. bei 77 kann man m.E. einstigen.“ „…“

    @Lars: Dürr gibt es nachbörslich schon für unter 68. Kann nur sagen: Bin schon drin! 🙂 🙂 🙂

    Unterstreicht nur meine „These“: „Dumm gelaufen mit dem xy-Fiboquatschi.“

    Soll heißen: Ich halte nicht viel von Charttechnik … Du weißt … hilft vielleicht etwas beim Ein- und Ausstieg. Wenn ich haber heute eine Nemetschek sehe, fast 12% abgeschmiert, hätte ich mir das heute morgen auch nicht träumen können. Also was soll’s …

    Im Ernst: Ich bin zur Zeit fast völlig in Cash (und so was wie CHF-Anleihen). Bin genau in 3 Aktien (und 2 Anleihen): Dürr (seit heute morgen), Indus, und Lachsöl. Jeweils in kleiner Dosierung. Habe mein Depot sorgfältigst aufgeräumt.

    An sonsten: Ich habe mich in meinem fortgeschrittenen Alter entschlossen, für die Altersvorsorge ausschließlich mit Aktien zu handeln!!!
    Uund wenn es sonst nichts zu tun gibt, entweder CHF-oder EM-Anleihen zu kaufen. Ich habe mir jetzt ein System zurecht gelegt … und habe es mehrfach simuliert. Ein Ergebnis: So machte ich zwischen 2006 bis heute aus 20.000 50.000 (ohne Ausschüttungen/Dividenden gerechnet). Der DAX hat sich im Zeitraum lediglich verdoppelt. War lustig im Zeitraum 2008-2009. Kaufte da bis zum Abwinken Helma zwischen 2 und 4 Euronen um dann, viel zu früh, ein großes Helma Aktienpaket bei 7 Euronen im Jahr 2010 zu verkaufen. Die Simulation war sehr interessant, da sich Aktien in so einer Krise dennoch ganz unterschiedlich verhalten = fallen nicht alle gleichartig zur gleichen Zeit. Ich war, bemerkenswert, 2009 gegenüber 2006 nicht im Minus … Eine weitere Simulation ergab: Ich machte von Anfang 2014 bis jetzt aus 20.000 27.000. Der DAX legte lediglich um ca. 10-15% (Stand heute) zu.

    Genau das System spiele ich jetzt. Mit lediglich 6 Aktien und 2 Anleihen. Keine Edelmetalle. Funktion Gold übernimmt der CHF-Anleihen-ETF im Depot. Jo, und an sonsten handle ich jetzt mit Aktien und sammle keine Coupons oder Dividenden.

    Ach, vergaß noch: Habe buy-and-hold (6 Aktien und 2 Anleihen) mit einer aktiven Handelsstrategie verglichen. Buy-and-hold sieht auch auf längere Zeiträume nicht gut aus … Am meisten beindruckt war ich, dass ich bei einem gespielten Investitionsvolumen von 20.000 Euro im Mittel kaum mit 10.000 Euro investiert war. … Also kurz bevor ich ca. 5000 Helma für 7 Euro verkaufte, wurde das Bare langsam knapp. Aber das war dann auch schon alles, was in 2008/09 simuliert passierte …

  57. Micha said:

    Jo, die Marktbreite und andere Dinge machen aktuell einen ganz miesen Eindruck. Ich bin seit heute auch komplett aus ADVA raus und wenn es Montag nochmal so läuft wie heute, dann wohl auch aus HAWK, schade eigentlich.

  58. Lars said:

    „Bei 69 wäre ich wohl bei Dürr eingestiegen – beobachte jetzte länger …. bei 77 kann man m.E. einstigen.“ Man kann immer einsteigen 🙂 der Gesamtmarkt sieht aber irgendwie nicht gut aus, weswegen ich mein Setup noch nicht ganz verworfen habe. Gleiches gilt auch für Cancom, etc. Givaudan beobachte ich ehrlich gesagt nicht wirklich weil zu teuer…also die Aktie Ansicht mit fast 1.700 Euro. und Airbus hat einen Lauf der noch weiter gehen könnte…

    Aber …wie schon gesagt… der Gesamtmarkt 😉

  59. Thomas said:

    Tachchen Lars,
    war schon ernst gemeint (die Sache mit den 51 vs. 49% – des hier war halt aus der Rubrik 49% – weder 73 noch 68,40 wurden erreicht). Bei 69 wäre ich wohl bei Dürr eingestiegen – beobachte jetzte länger …. bei 77 kann man m.E. einstigen.

    Cancom: Ich denke, da kann man jetzt zulangen?! 34 ist ok, 32 werden wohl nicht mehr so schnell erreicht werden.

    Noch ne Frage: Bin inzwischen ernsthaft (längerfristig) an a) Airbus und b) Givaudan (Alleinstellungsmerkmal) interessiert. Was sagst Du dazu?

    Ansonsten läuft bei mir Berkeley ausgezeichnet. Hat heute 35 Pfund und damit Alltime high gerissen …

  60. Lars said:

    Die Frage ist nicht Dein Erst oder Thomas? Der Artikel war unmittelbar mit der Zahlenvorlage gestern nicht mehr so ganz aktuell… Zumindest vorerst 😉 Die Zahlen waren stärker als erwartet, wobei mich der Anstieg danach auch noch nicht wirklich überzeugt hat.

  61. Thomas said:

    Dumm gelaufen mit dem xy-Fiboquatschi. Bei 74,95 bin ich deswegen nicht eingestiegen. Was issn eigentlich ein 61,80er Fiboquatschi?

  62. Pingback: Kleine Presseschau vom 29. Juli 2015 | Die Börsenblogger

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