Dialog Semiconductor – Vorbote für starke Zahlen bei Apple?

Dialog Semiconductor hat heute seine Umsatzprognose für das Schlussquartal des Jahres überraschend angehoben. Statt den bislang in Aussicht gestellten bis zu 235 Millionen US-Dollar Umsatz rechnet der Halbleiterhersteller nun mit Erlösen von 268 Millionen Dollar. Grund für diese frohe Botschaft ist die unerwartet hohe Nachfrage an Smartphones und Tabletts im letzten Quartal. Das lässt natürlich auch die Aktionäre von Apple und Samsung heute aufhorchen. Denn gerade im Falle Apple scheint sich die Anlegergemeinde zuletzt nicht mehr so sicher gewesen zu sein ob die gesteckten Ziele auch erreicht werden können.

Dialog hat nun einen weiteren Hinweis darauf gegeben dass das Weihnachtsgeschäft für die Branche sogar ausserordentlich gut gelaufen sein dürfte. Samsung hat mit den kürzlich veröffentlichten Zahlen ebenfalls alle Erwartungen deutlich übertroffen. Die Frage ist also warum alle Welt davon ausgeht dass bei der Vorlage der Apple Zahlen ernsthaft gepatzt werden sollte?

Die Dialog Aktie konnte bereits vorbörslich kräftig zulegen und dürfte mit der heutigen Bewegung die Bodenbildung abgeschlossen haben. Mit der Meldung sind zudem wohl auch alle Zweifel der letzten Wochen an der künftigen Entwicklung des Unternehmens erst einmal ausgeräumt worden. Denn, auf das Gesamtjahr gerechnet bedeutet die angehobene Prognose nun ein Umsatzplus von ca. 47 Prozent auf geschätzte 774 Millionen Dollar. Zuvor lag die  – von einigen Analysten angezweifelte – Zielmarke hier bei bis zu 741 Millionen Dollar. Die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr will Dialog Semiconductor am 20. Februar vorlegen.

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11 Comments

  1. David said:

    Hallo Lars, das freut mich zu hören 🙂

    Den Motivationsschub habe ich dir gerne gegeben, ich bin schon gespannt wohin das irgendwann mal führen könnte 😉

    Gruß,David

    • Lars said:

      Hallo David, ja ich auch…habe als erste Position am Freitag Nordex aufgenommen 🙂 Schade das man das nicht sehen kann! Aber letztlich ist die Plattform wirklich noch nicht ausgereift um professionell damit zu arbeiten. Keine Stopp Loss Orders und keine Kauflimits oder Verkauflimits. Man muss also ständig „online“ sein. Das ist nicht geeignet um mit dem Geld anderer Leute verantwortungsvoll umzugehen! Sobald das behoben sein sollte werde ich hier wohl auch etwas aktiver. Viele Grüße Lars

  2. David said:

    Ja, verstehe ich natürlich. Werbung zu machen war aber nicht meine Absicht 🙂

    • Lars said:

      Natürlich nicht David…bitte nicht falsch verstehen 😉 viele Grüße und einen schönen Abend

    • Lars said:

      Moin David…es hat mir keine Ruhe gelassen…ich habe jetzt doch ein Wikifolio erstellt, dass allerdings noch nicht sichtbar ist. Es ging mir im ersten Zuge darum den Namen des Wikis „Investors Inside“ erst einmal zu sichern – für den Fall dass ich dann doch mal aktiv werden würde. Danke Dir nochmal für diesen kleinen Motivationsschub 😉 Wer weiß wohin das führt…

  3. David said:

    Das mit dem dominanten Depot stimmt natürlich. Leider geben nur einige Manager Kaufbegründungen.
    Also bis auf handelsblatt.com und finanzen.net habe ich bisher noch nirgend was gelesen. Ich kann mir schon vorstellen, dass bei einem Artikel im Finanzbereich der FAZ sich eine neue Dynamik entwickeln könnte…

    Ich habe die Plattform erst heute durch einen Artikel im Handelsblatt entdeckt

    Ich bin auch gespannte, wie sich das ganze entwickeln wird 🙂

    • Lars said:

      Ich kenne die schon etwas länger…wurde damals beim Launch der Seite angeschrieben..so vor einem halben Jahr. Bin auch sehr gespannt wie sich das weiter entwickelt…Den Link habe ich entfernt, ich hoffe Du hast Verständnis dafür, weil ich hier keine Werbung für ein bestimmtes Wikifolio machen möchte.

  4. David said:

    Ja, Ich denke auch, dass man damit zunächst nicht viel verdienen kann, aber ich finde die Idee der Seite super, da man sich dort einige Ideen holen kann aufgrund der einfachen Einsicht des Depots.

    Ich könnte mir vorstellen, dass plötzlich eine große Zeitung einen Artikel zu Wikifolio machen wird, was dazu führen wird, dass viele andere Redakteure aufmerksam werden. Dies könnte dann zu einer stark ansteigenden Investorenzahl führen, die sich dann die „Fonds“ mit der besten Performance aussuchen.
    Wenn man dann schon längere Zeit ein gut laufendes Wikifolio hat, wäre dies natürlich von Vorteil 😉

    Und zudem denke Ich, dass einige Leser wohl auch investieren würden 😉

    Was mich nur wundert, ist die fehlende Stopp-Order für den Manager…

    Gruß,David

    • Lars said:

      Hallo David, das mit der Einsicht in die Depots kann ich natürlich nachvollziehen. Letztlich hat die Plattform aber ein dominantes Wikifolio in dem die Mehrzahl der Nutzer offenbar investiert ist. Der Trading Ansatz ist hier eher kurzfristig. Somit ist es auch schwierig die getätigten Trades wirklich zeitnah nachzuvollziehen. Die anderen „führenden“ Depots sind da schon etwas aufschlussreicher. Was mir auf der Seite fehlt sind aber auch Begründungen für die jeweilige Kaufentscheidung, die der Anleger nachvollziehen kann. Ob sich das Thema Crowd-Investing letztlich durchsetzen wird bleibt noch abzuwarten. Presse gab es bislang für Wikifolio schon ganz ordentlich…

  5. David said:

    Hallo Lars,

    Ist dir die Seite wikifolio.com bekannt? Dort können Privatanleger eigene Portfolios publizieren und nach einer gewissen Zeit auch emittieren lassen.
    Mir gefällt die Seite auf den ersten Blick ziemlich gut, da alle Trades und das aktuelle Depot absolut transparent einsehbar sind.

    Als Ich die Seite entdeckt habe, musste ich direkt an deinen Blog und dich denken.

    Wäre das theoretisch eine Idee für dich?

    Gruß,David

    • Lars said:

      Hallo David, danke für den Hinweis…und ja natürlich habe ich schon darüber nachgedacht und sogar schon ein wenig mit dieser Plattform rumexperimentiert. Ich konnte mich aber noch nicht durchringen hier wirklich aktiv zu werden, denn ich habe ja eigentlich andere Pläne. Zudem finde ich das Provisionsmodell noch nicht so interessant für die zu erwartende Arbeit wenn man das wirklich professionell betreiben will. Grundsätzlich schließe ich aber nicht aus dass ich vielleicht auch mal ein Wikifolio aufmache. Denn die Idee finde ich Klasse und die Jungs machen das wirklich auch sehr gut – auch im Bereich Pressearbeit! 😉

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