Solar Millennium – Das US Geschäft nimmt Form an…

Die anschließende Meldung wurde gestern auf der Homepage der Solar Millennium AG veröffentlicht.Leider war auch der gestrige Handelstag bei der Aktie mal wieder überraschend schwach und unsere kurz zuvor veröffentlichte Prognose, dass hier Kurse unter 19,- Euro der Vergangenheit angehören dürften wurde schnell überholt. Bis 18,55 Euro fiel die Aktie in einem Rutsch und markierte kurzzeitig eine deutliches Minus von über 7%. Anlegern dürfte somit klar vor Augen geführt worden sein, dass es sich hierbei, trotz aller positiver Nachrichten um ein spekulatives und hoch volatiles Investment handelt. Das Chartbild hat sich nach dem gestrigen Kursrutsch etwas eingetrübt, auch wenn man bei den dünnen Umsätzen in der Aktie nicht ernsthaft über Charttechnik reden kann..Sollten die Börsen in den kommenden Tagen noch einmal nachgeben, könnte auch die Aktie von Solar Millennium noch einmal bis auf die Unterstützung bei 17,80 Euro abtauchen. Die Aktie ist also weiterhin nichts für schwache Nerven..und bei genauerer Betrachtung de Orderbuches könnte man den Eindruck gewinnen, dass hier jemand, gerade in den letzten Tagen, verstärkt am Kurs „rumfummelt“

Aber nun zu der Meldung von gestern..

…Die Solar Millennium AG hat eine weitere Etappe auf dem Weg zur Realisierung ihrer ersten Parabolrinnen-Kraftwerke im Südwesten der USA abgeschlossen. Ein Stromabnahmevertrag zwischen ihrer amerikanischen Projektentwicklungseinheit Solar Millennium LLC, Berkeley, und dem amerikanischen Energieversorger Southern California Edison (SCE) für zwei 242 Megawatt (MW) große geplante Solarkraftwerke in Kalifornien hat die Zustimmung durch die kalifornische Regulierungsbehörde erhalten. Der Vertrag regelt die Abnahme des von den Kraftwerken produzierten Stroms durch SCE für 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Ende 2010 soll mit dem Bau mindestens eines Kraftwerks begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist für die Jahre 2013 bzw. 2014 geplant.

Der Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) wurde Ende letzter Woche durch die kalifornische Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission – CPUC) genehmigt. Beide Kraftwerke sollen am geplanten Projektstandort Blythe entstehen. Insgesamt können dort bis zu vier 242 MW Kraftwerke realisiert werden, die zusammen eine jährliche Strommenge von ca. 2.200 Gigawattstunden liefern und rund 900.000 Tonnen Kohlendioxid im Jahr einsparen würden.

Blythe ist zugleich einer von vier Kraftwerksstandorten der Solar Trust of America, LLC, eines US-amerikanischen Gemeinschaftsunternehmens der Solar Millennium AG und der Ferrostaal AG, das auf die sogenannte Fast-Track-Liste gesetzt wurde. Die Genehmigungsverfahren von Projekten auf der Fast-Track-Liste werden von den zuständigen Behörden vorrangig bearbeitet. Die in Blythe geplanten Kraftwerke leisten einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Ziele Kaliforniens für den Einsatz erneuerbarer Energien und zugleich zur Belebung der kalifornischen Wirtschaft. Kalifornien hat den regionalen Energieversorgern gesetzlich in den sogenannten Renewable Portfolio Standards vorgeschrieben, den Anteil erneuerbarer Energien an ihrer Stromlieferung auf 20 Prozent bis Ende dieses Jahres und bis auf 33 Prozent bis 2020 zu steigern.

Josef Eichhammer, Präsident von Solar Trust of America und CEO der Solar Millennium LLC: „Mit der Genehmigung des Stromabnahmevertrags durch die CPUC haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung unseres ersten US-Kraftwerks erreicht. Wir gehen davon aus, im Herbst für mindestens ein Kraftwerk in Blythe auch die Baugenehmigung zu erhalten und die Finanzierung abzuschliessen. Der Standort liegt in Südkalifornien in der Nähe von Los Angeles. Die jährlichen Direktnormalstrahlungswerte sind in diesem Gebiet mit über 2.700 Kilowattstunden pro Quadratmeter um mehr als 30 Prozent höher als in Südspanien.“

Eichhammer ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden mit den Fortschritten bei der Entwicklung unserer Projektstandorte. Einzig für unseren kleinsten Projektstandort in Kalifornien, Ridgecrest, wo ein 242 MW Kraftwerk geplant ist, haben wir die Behörden gebeten, das Genehmigungsverfahren zu unterbrechen. Dort wollen wir noch eine zusätzliche Studie durchführen, um alle ökologischen Auswirkungen des Projekts und mögliche zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen zu untersuchen. Wir halten weiterhin auch an diesem Standort mit seinen exzellenten Solareinstrahlungswerten fest, wollen aber die Auswirkungen auf die lokalen Ökosysteme so gering wie möglich halten.“

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