Schlappe für Porsche Aktionäre

Porsche Aktionäre die gegen die Zahlung von satten Vorstands Boni in Höhe von 139,5 Millionen Euro geklagt hatten sind am Freitag in der ersten Instanz gescheitert. Die Höhe der Bonuszahlungen sind damals in erster Linie aus den Kurssicherungsgeschäften bei der Spekulation mit VW Aktien entstanden, was wiederum zu Vorwurf der Sittenwidrigkeit dieser enormen Zahlungen an die Verantwortlichen nach sich zog. In Anbetracht der Tatsache, dass im Anschluss an diese Transaktionen das Traditionsunternehmen in Schieflage geriet, und von Volkswagen gerettet und übernommen werden musste ist der Einwand wohl für das Rechtsempfinden der meisten Menschen auch verständlich. Die Feststellung der Aktionäre, dass diese Geschäfte damals deutlicher hätten dargelegt werden müssen lief aber ins Leere. Der Richter urteilte, dass die Auskunftspflicht gegenüber der Aktionären von Porsche nicht verletzt worden sei. Details zu den Geschäften hätten aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht genauer erläutert werden dürfen, hieß es..Der Konzern sieht sich in seiner Rechtsauffassung bestätigt, die Aktionärsvertreter haben angekündigt in Revision zu gehen.

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