Nordex – bald wieder kaufen, aber wo?

Im Zuge der aktuell (endlich!) laufenden Korrektur an den internationalen Finanzmärkten möchte ich Ihnen in den kommenden Tagen ein paar interessante Setups vorstellen:

Die Nordex Aktie befindet sich in dem allgemein schwachen Börsenumfeld erneut in der Abwärtsbewegung. Anleger gaben gestern die starke Unterstützungszone zwischen 13,90 und 14,- Euro auf, woraufhin die Aktie noch einmal kräftig abgetaucht ist. Leser dieses Blogs wissen dass ich schon seit längerem mit einem Rücksetzer bei der Aktie gerechnet habe. Nicht dass ich mir deswegen nun selber auf die Schulter klopfen möchte, wie andere Vertreter meiner Zunft dies allzu gerne tun, vielmehr ist es nun an der Zeit wieder etwas näher hinzusehen, da die Aktie sich meinem ersten Einstiegs-Ziel nähert.

Ich möchte noch kurz erwähnen, dass ich eigentlich kein echter Fan der Nordex Aktie bin, diese aber nicht zuletzt deswegen interessant erscheint weil einige Börsenmedien sich auf diesen Titel eingeschossen haben und dementsprechend viele Privatanleger hier an steigenden Kursen interessiert sind.

Nordex Aktie Chart Analyse mit offenem Gap

Mit dem gestrigen Rutsch der Aktie unter die 14,- Euro Marke scheint es nun durchaus möglich zu sein, dass wir kurzfristig einen weiteren Rücksetzer bis in den Bereich um die 12,88 Euro sehen werden. Zunächst einmal soll wohl aber das 50er Fibonacci Retracement getestet werden, welches sich im Bereich um die 13,48 Euro befindet. Eine weitere Unterstützungslinie befindet sich im Bereich des letzten Verlaufshochs um die 13,18 Euro. Letztlich würde es aus meiner persönlichen Warte aber wenig Sinn ergeben das noch offene Gap aus dem Mai diesen Jahres im Zuge dieses Rücksetzers jetzt nicht auch zu schließen. Dies sollte dann den Weg für einen nachhaltigen Anstieg in einem wieder etwas freundlicherem Börsen-Herbst ebnen.

Geplante Transaktion ist also ein Einstieg an der genannten Marke. Das maximale Risiko eines Trades auf wieder steigende Kurse sollte dann bei der hier eingezeichneten roten Linie liegen, in deren Nähe man einen Stopp platzieren kann. Besser wäre den Trade allerdings schon bei der starken Unterstützung um die 12,30 Euro abzusichern.

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49 Comments

  1. Lars said:

    Hallo Thomas,

    nachdem wir ja nun noch keine passende Sparte für das Thema Biotech haben, ein paar Fremdthemen aber u.a. bei Nordex gelandet sind, würde ich gerne das Thema Nordex trotzdem dort weiter führen;-) Dein Wunsch ist verständlich und nachvollziehbar und ich denke alle Leser werden das auch mit dem nötigen Respekt für Deine Entscheidung zur Kenntnis nehmen. Es gibt ja auch noch genügend andere Bereiche an der Börse…

    vielen Dank dafür!

    Gruß, Lars

  2. Thomas said:

    @Lars:

    Um das Thema „Nordex“ zum Abschluss zu bringen: Ich würde mich freuen, wenn ich nicht mehr auf pharmazeutische Unternehmen angesprochen würde. Ich habe mit vertraulichen Informationen in diesem Bereich zu tun. Und diese Informationen sollen vertraulich bleiben.

    Es ginge zwar theoretisch zur Fundamenalanalyse von xy oder Wirkmechanismus yz zu „plappern“, die Gefahr sich zu verplappern, ist mir dabei einfach zu groß.

    Beste Grüße

    Thomas

  3. Thomas said:

    Moin Micha,

    ein kurzer Blick auf homepage (pipeline/investor relationship) und Fundamentaldaten würde sagen, dass dies ein gesundes pharmazeutisches Unternehmen ist. Sie haben schon Zulassungen und scheinen weiter zu forschen – machen Gewinn, haben Geld und scheinen sogar über Dividende nachdenken zu wollen. Gesund – ohne etwas zur Charttechnik damit gesagt zu haben.

  4. Micha said:

    Abend,

    und wieder die alltägliche Frage an Thomas. Was hälst von Depomed (DEPO)? Sieht aktuell recht vielversprechend aus.

    N8i

  5. Thomas said:

    Schönen guten Abend Lars,

    ich antworte hier auf Deine Antwort zur Ethik von Zertifikaten auf Grundnahrunsmittel. Ich sehe wie Du kein ethisches Problem bei Zertifikaten, soweit sie nicht durch den Rohstoff physikalisch abgesichert sind. Dies ist bei Nahrungsmitteln eh etwas schwierig. Anders sehe ich das z.B. mit Futures, da deren Handel in der Tat Grundnahrungsmittel beeinflussen können.

    Ich werde ins Realdepot in der Tat Zucker hinzukaufen – schon geordert, hab nur noch keinen Zucker erhalten …

    Könnte Dich oder die anderen Besucher interessieren: Ich habe ein paar Modelle/Regeln mit Rohstoffzertifikaten rückwärts simuliert (die Simulation etwa Mitte 2010 beginnend). Mir fiel dann zunehmend auf, dass es eigentlich „Quatsch“ ist, Zucker zu kaufen ***weil*** gerade Palladium höher steht als vor 10 Monaten. Am Ende habe ich folgendes „gespielt“/simuliert: Ich habe jedes Quartal für 3000 Spielgeld den Rohstoff gekauft, der die stärkste Abweichung nach unten von einem mittelfristigeren gleitenden Durchschnitt hat – ich nahm 1000 Tage und meine, dass dies im Zusammenhang mit Rohstoffen Sinn macht. Bei der Simulation kam folgendes heraus:

    Bei 17 Käufen (à 3000 = 51.000) kam es einmal zum Verkauf (286 Scheine Mais für 10,52 im August 10 gekauft und zum Kurs von 21,29 im August 12 verkauft).
    Das simulierte Depot (nach Verkauf von Mais im August 12) besteht/bestünde heute zu mehr als 50% aus Kakao, ca. 20% aus O-Saft und der Rest verteilt sich auf Silber und Zucker. Der Depotwert wäre heute 55.641,26 €, den Verkaufserlös vom Mais hinzugerechnet knapp 62.000 Spiel-€.

    Rendite? Fair ist es wohl zu rechnen, dass man in 4 Jahren mit im Mittel 51.000/2, also ca. 25.500 investiert war. Das wären dann 11.000/25.500/4 = ca. 10% p.a. Ob es nicht einfacher wäre, 25.000 € in PSEC zu stecken und jeden Monat brav die 250 € Dividende einzusammeln? 🙂 😉

    Ich probiere es trotzdem mal aus, jedoch im Realdepot nur mit 1000 €/Quartal. Das bestehende Aktien/ETF-Strategie gebe ich nicht auf. Mehr morgen auf meinem Blog – morgen ist ja der 20. eines Monats 🙂

    Vieleicht eine Meinung noch von Dir einholen: Kartoffeln billig einkaufen, in den Keller stellen und 5 Jahre warten, bis man in einer Hungersnot 1 kg Kartoffeln mit 2 kg Gold aufwiegt, hatten wir ja schon diskutiert. Nur was ist „billig“. Ich lasse mir das jetzt für Rohstoffe durch den 1000 Tage Durchschnitt beantworten. In meinem Aktien/ETF-Depot will ich im Grunde durch die Regeln auch nur „billig“ einkaufen, was ich eh gern im Depot hätte. Ich wiederhole nochmals die 6 Werte aus dem Universum:

    PSEC
    AGNC
    SLW
    ISHARES DOW JONES EMERGING MARKETS SELECT DIVIDEND
    ISHARES DOW JONES ASIA PACIFIC SELECT DIVIDEND 30
    ISHARES JPMORGAN USD EMERGING MARKETS BOND FUND

    Macht hier der monatliche Einkauf (und auch das Verkaufskriterium) nach 200 Tage-Linie Sinn? Wie denkst Du darüber?

    Kleines Beispiel: SLW 1000 Tagelinie liegt bei über 30 US$, die 200 bei ziemlich genau 23 US$. Nach 1000 Tageslinie bewertet wäre SLW ein Schnäppchen, nach der 200er Linie überteuert. Halte für Aktien gegenüber Rohstoffen kurzfristigere Mittel für richtiger, um über billig oder teuer sprechen zu können?!

    Weiterhin noch einen schönen Abend

    Thomas

  6. Micha said:

    Moin,

    habe ich irgendeinen Artikel zu TSLA verpennt? 😀 Um genau zu sein bei 244,49 USD + kleiner Aufschlag, da hier das „Hoch“ vom 30.06.14. Mir war es dann aber etwas zu heiß, da die Q2 Ergebnisse zwar besser waren als ich vermutet hatte – insbesondere nach dem enttäuschenden Q1 – aber eben auch nicht so herausragend wie vlt. schon zuvor gesehen. Zudem war mir das Volumen auch etwas zu gering und TSLA steht schon zu lange im Fokus, sodass hier sicher auch viele weak holders unterwegs sind. Deswegen hatte ich es letztlich gelassen, weil das „Gesamtpaket“ hinsichtlich CRV nicht ausreichend gut erschien. Ich hatte die Aktie wie gesagt aber auf der Watchlist und mir schon so meine Gedanken zu gemacht. Ist ja im Endeffekt immer alles Ansichtssache… VG Micha

  7. Thomas said:

    Sorry, Lars, ernsthafte Frage: Ethische Probleme beim Investieren in Grundnahrungsmittel (die „Lebensmittel“ bei mir wären O-Saft, Kakao, Baumwolle, Zucker … und Mais).

    Ich sehe aber speziell bei reinen Zertifikaten kein ethisches Problem, da wir das, im Sinne eines Schuldscheins einer Bank, auch gern mit einem 2x gehebelten Zeritifikat auf den MSCI Mongolia (oder Bhutan) spielen könnten. Soll ich den Mais aus ethischen Gründen durch ‚Bhutan gehebelt‘ ersetzen? 🙂 Die Zertifikate nehmen selbst keinen Einfluss auf Lebensmittel- bzw. Grundnahrungsmittelpreise.

  8. Thomas said:

    PSEC scheint das Geschäft zu verstehen und verdient ja tatsächlich auch das Geld, das sie ausschüttet.

    AGNC bei 2 US$. Wow! Wie lang ist denn das her? Ich durfte schon 2x die 65 Cent Dividende (=1,30 = da wären ja die Aktien schon zu 2/3 bezahlt) geniesen. Muss deutlich vor der „housing bubble“ gewesen sein? 2005? 2000? Mir vielen die Teile ins Körbchen, als sie von 30 auf 20 US$ sanken (und die Dividendenrendite von fast 20% auf nunmehr ca. 10%).
    mREITs langfristig: Ich sehe das so, dass genau diese Titel die großen Profiteure der housing bubble waren. 2008-jetzt … da hat man locker den Einstiegspreis durch die Dividendenzahlungen (mehr als) wieder hereinbekommen (gilt für den Gesamtmarkt mREITs). Die werden aber unweigerlich an Wert verlieren (weniger als 0% Leitzins geht zwar, ist aber unwahrscheinlich). Ich gehe davon aus, dass der dann einsetzende Selektionsprozess von AGNC überlebt wird und dass dann immer noch Dividenden generiert werden können. Es gibt aber eigentlich gegenwärtig kein Grund zum langfristigen Einsteigen. Will daher eigentlich auch wieder raus. Insoweit besten Dank für den Hinweis mit den 23 und 20 US$. Ich sehe den Chart zwar noch nicht ganz so wackelig, bin aber über den Kursverlauf nach den Q2 Earnings dennoch ein wenig enttäuscht. Es bin sicherlich nicht nur ich der sich da 2 große Haufen „Schulden“ vorstellt, von denen man von beiden Seiten, dazwischenstehend, leicht mal erdrückt werden kann. Langfristig wird AGNC sich durchwursteln, ich bin aber entschlossen, mich nicht mehr an meine Depotregeln (eigentlich für ein Mischdepot) zu halten.

    Übermorgen wird wohl – ernsthaft – Zucker gekauft. AGNC ist bei mir noch auf „halten“ – kann aber jederzeit raus. Und ohne Zucker und ohne AGNC … da hätte ich ja nur noch diese langweilige PSEC im Depot. Langweilig 🙂

  9. Micha said:

    Wie kommst Du zu der Aussage von TSLA? Ich hatte hier kürzlich überlegt bei rund 245 USD mich einstoppen zu lassen. Aktuell wird sicherlich in den nächsten Tagen die Entscheidung Korrektur oder All-Time-High fallen. Ich gehe hier bei der aktuellen Börsenlage eher von Letzterem aus. Bei chinesischen Titeln bin ich auch sehr vorsichtig. Der KW Chart verspricht für die nächsten Tage auch einiges an Bewegung.

    Die Aussage zu CSIQ hilft mir… habe den K-Stop auch etwas darunter gesetzt. TY

  10. Lars said:

    Hi Micha,

    ich spiele hier nur mit mentalem Stop, den ich so genau nicht öffentlich preisgeben möchte. Du weißt ja die bösen Jungs… 😉 Aber, wenn die Aktie jetzt wieder in den Trendkanal zurückfallen sollte (unter 32,- Dollar) wäre auch ein Gap Close bei ca 27,- Dollar wieder denkbar. Vielleicht hilft das ein wenig!? LG Lars

  11. Lars said:

    Solaraktien werden sicherlich noch ein paar Jahre interessant sein, wobei chinesische Aktien wohl immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind. Die Bilanzierungsvorschriften scheinen ja gelegentlich sehr flexible Anwendung zu finden… Ansonsten hätte ich heute noch zwei mögliche Trades zum Besten zu geben die ich durchaus spannend finde. Bei der Deutschen Bank scheinen sich ernsthafte Bodenbildungs-Tendenzen abzuzeichnen und Tesla könnte nun endlich wieder ein Short-Kandidat sein! Einfach mal anschaun…

  12. Micha said:

    Thema Canadian… spielst das aktuell mit Stop und wenn ja würde ich gern wissen wo?!? Im Idealfall noch mit nachvollziehbarer Begründung. 😀 Habe aktuell einen recht weiten (Katastrophenstop) gesetzt, da ich ja die letzten Tage bis vorhin auf dem Festival war. Bin gerade am überlegen den Stop nachzuziehen, aber Solartitel sind ja relativ volatil, weswegen ich mir etwas unschlüssig bin.

  13. Lars said:

    Hallo Thomas,

    PSEC ist sicherlich eine schöne und vor allem entspannte Anlage, wenn man sich den Chart so ansieht, ebenso wie AGNC, die ich mal vor Jahren für zwei Dollar und ein paar Zerdrückte in meinem Depot hatte 🙁 Beide Aktien bieten eine extreme Dividendenrendite, was per se schon mal ein Kaufargument wäre. Allerdings sieht der Chart bei AGNC gerade etwas „wackelig“ aus. Langfristig betrachtet sollte das zwar eher eine untergeordnete Rolle spielen, dennoch scheinen sich die Zinsbefürchtungen hier nun allmählich auch im Aktienkurs zu zeigen. Unter 23,- Dollar droht dann wohl ein Rücksetzer auf die 20,-

  14. Micha said:

    Hey Lars,

    genau wegen solcher Situationen (Chart) waren Sie ja u.a. auf der Liste. Bin jetzt auch bei MGPI rein. Canadian hatte ich mir letzte Woche gekauft. Ich hatte früher regelmäßig Der Aktionär gelesen und mE war Canadian Solar schon damals ein Geheimtipp von Herrn Maydorn. Ich glaube mittlerweile sind sie aber etwas bullisher für die chinesischen Hersteller (inbes. Jinko). Hm… Jinko hatte ich mir schon eine Weile nicht mehr betrachtet, da scheint es wohl noch etwas zu dauern. Wenn man sich hier den 6-Monatschart betrachtet erscheint ein Einstieg bei rund 31 USD sehr attraktiv. Werde ich gleich mal auf meiner Watchlist behalten. Generell finde ich sowieso Solaraktien sehr spannend, da es hier sicherlich extrem große Chancen in den nächsten Monaten/Jahren geben wird.

    VG

  15. Lars said:

    Hi Micha,

    das sieht ja beides wirklich sehr interessant aus. Da hast Du ja ein echtes „Näschen“ gehabt. Herzlichen Glückwunsch! Canadian Solar sieht jetzt wirklich gut aus und befindet sich schon seit einigen Wochen in meinem Depot. Witzigerweise ist das der vom AKTIONÄR am wenigsten beachtete Titel mit der besten Performance in dem Sektor 😉

    Der Ausbruch scheint nun geglückt zu sein, muss aber noch endgültig bestätigt werden, dann sehen wir wohl auch noch Kurse um die 43,- Dollar demnächst. JinkoSolar hat ebenfalls ordentliche Zahlen abgeliefert. Die Nachrichtenlage ist hier eigentlich genauso positiv, nur die Aktie will irgendwie nicht anspringen. Eine schnelle Bewegung unter hohem Volumen über die 29,- Dollar würde das Bild aber wohl sehr schnell aufhellen 😉

    Gruß, Lars

  16. Micha said:

    Hallo allerseits,

    siehe Watchlistkandidaten von kürzlich… MGPI ist eben „mustergülitg“ (inkl. enormen Volumen) über die 10,20 USD gestiegen. PLNR sieht auch ganz nice aus. 😉

    Gibt’s Meinungen zu Canadian Solar?

    VG

  17. Thomas said:

    Jetzt mal eine Frage an Dich – passt allerdings weder zu Nordex noch zu SKW:-)

    Wenn Du das hier ließt: http://www.twst.com/update/76119-prospect-capital-corporation-prospect-capital-provides-210-million-of-first-lien-senior-secured-debt-to-support-the-recapitalization-of-a-leading-food-services-company-in-the-hig-capital-portfolio

    PSEC ist zum Traden nahezu ungeeignet. Aber: Verstehst Du, dass ich das als eine nette „Aktie“ empfinde, die als (höher rentierende) Alternative zu einem high yield bond ETF sehr empfehlenswert erscheint?

    Und: Ist PSEC nicht eine an sich schöne Art zu investieren?

  18. Thomas said:

    Dann solltest Du die nächsten Tage weniger Aktien sondern evtl. mehr Lizenzen an Arzneimittel oder Arzenimittel selbst kaufen 🙂 Jedenfalls gute Besserung!

    Kurzer Nachtrag: Habe die Geschichte von Paion kurz überflogen. Dies ist wohl im Wesentlichen (seit 2000) ein forschendes Unternehmen gewesen (und es sieht so aus, als konnten sie dies in der Vergangenheit ganz gut – 14 Jahre damit überlebt). Sie wollen jetzt aber wohl zusätzlich Arzneimittel selbst vermarkten (= selbst Zulassungsinhaber sein), was sie wohl bisher nicht getan haben. Wenn Dir diese neue Ausrichtung gefällt – scheinen gut forschen zu können – können sie auch gut vermarkten … Kann nicht mehr dazu beitragen. Aber Du willst da ja selbst nicht investieren?!

  19. Lars said:

    Hallo Thomas,

    vielen Dank für Deine erste Einschätzung hierzu. Ich bin ebenfalls sehr skeptisch was die weitere Entwicklung hier anbelangt… hat mich aber mal interessiert weil die Aktien in manchen Medien immer wieder angepriesen werden wie „Sauerbier“. Letztlich komme ich immer wieder auf den gleichen Punkt. Man sollte nicht in irgend etwas investieren was man nicht versteht. Und so ist das bei mir eben meistens bei Biotechnologie Unternehmen 😉

    So, und jetzt werde ich mich wohl erst einmal meiner neu errungenen Sommergrippe hingeben.

    viele Grüße, Lars

  20. Thomas said:

    Hallo Lars,

    kenne Paion nicht. Ein paar kurze Blicke auf publiziertes Material (Homepage Paion, Comdirect) würden sagen:

    Sehr, sehr kleines Unternehmen. Es scheint im wesentlichen ein Produkt zu haben, das aber bereits Bargeld einbringt („Durch den Abschluss der Lizenzvertrages hat PAION Anspruch auf zukünftige Meilensteinzahlungen von CAD 5,7 Mio. (ca. EUR 3,8 Mio.)“). Die Kapitalerhöung vor kurzem ist interessant – sowie deren Begründung. Die Fundamentaldaten von ComDirect besagen, dass das Unternehmen Cash hat (was durch die Kapitalerhöhung plausibel ist), jedoch im Wesentlichen Verlust generiert (Forschung kostet halt 🙂 , der nächstes Jahr weiter ansteigen soll und dann in eine Verschuldungssituation mündet (was kein Drama wäre).

    Würde es auf den ersten Blick für ein gegenwärtig gesundes Unternehmen halten, bei dem sich ein Blick auf die Pipeline lohnt. Dort steht aber nicht sehr viel konkretes …

    Was ich für eine Aktie heute bezahlen würde? Keine Info zum Buchwert. Cash pro Aktie ca. 20-25 Cent (Tendenz sinkend).

  21. Lars said:

    Hallo Thomas,

    mich würde an dieser Stelle unbedingt Deine Meinung zur Paion Aktie bzw. dem Unternehmen interessieren? Ich selber habe eine Meinung zu dem Thema die aber nicht unbedingt fachlich fundiert ist. Und nachdem wir nun ja einen Fachmann in unserem Kreis haben, würde ich mich sehr freuen wenn Du mir zu den Zukunftsaussichten dieses Unternehmens eine kurze Einschätzung geben könntest. Natürlich ganz ohne Stress und nur wenn Du Lust und Zeit hast 😉

    LG, Lars

  22. Thomas said:

    @Lars: Nordex kann man wohl bald wieder kaufen – ich würde aber noch abwarten, ob die 200 Tageline auch nächste Woche noch hält.

    Besten Dank für die spannende SKW Stahl Story. Ich soll eine Meinung dazu abgeben? Ich habe die ad hoc Mitteilung von heute gelesen, kenne aber die ganze Vorgeschichte nicht. Frau Ines Kolmsee hat Ende März das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen und der neue Vorstand prüft seit Angfang April 2014 die Bücher?

    Mit den Zahlen von ComDirect (das sollten Analystenprognosen sein und keine harten Daten) wäre SKW Stahl bei einem Buchwert von 14,50-15,00 (und einem Preis von gestern und heute von 7,50 bzw. 3,50) ein Buchwertriese, in den ich mich sofort verlieben könnte. Die ad hoc Meldung betrifft allerdings den Buchwert… Wenn ich die Zahlen von ComDirect und die ad hoc Meldung so miteinander gegenrechne, komme ich (und das ist hier ja nun mal wirklich wichtig) auf eine Buchwert pro Aktie von so ca. 1,50 – der Wert wäre also mit 3,50 überteuert (nach der ad hoc Meldung).

    Und 1,50 pro Aktie und 6,5 Mio Stücke — oops, das sind gerade noch 10 Mio. Die Verschuldung, laut ComDirect (oder Analysten) soll 61 Mio betragen. Der neue Vorstand versichert hoch und heilig, mit Sicherheit dieses Jahr keinen Gewinn machen zu wollen (sondern die Verschuldung zu erhöhen).

    Man hat noch eine Schonfrist bis September bekommen. Hochnotpeinliches Problem im September. Abwickeln und 51 Mio abschreiben (auf Seiten der Kreditgeber)? Was würdest Du in dieser Situation tun?

    Absolut abenteuerlich, aber Du weißt da sicher mehr, klingt, dass die Buchwertabschreibung im wesentlichen auf die Anlagen in Bhutan (und Schweden) zurückzuführen sein.

    Was schätzt Du, wiefiel von den 84 abgeschrieben Mio € auf die Anlagen in Bhutan zurückzuführen sind?

    Kleiner Scherz: Hört sich fast an, als hätte der Buchhalter vergessen, die Angaben in BTN durch 80 zu teilen, um sie in Euro umzurechnen?! Und überhaupt: Kann man Stahl (kostengünstig) in Bhutan produzieren? Käme nicht so schnell auf die Idee. Das liegt doch ziemlich hoch?! Und wie kommt da die Kohle und das Eisenerz hin? Macht SKW in Bhutan überhaupt Stahl?

    „Wie dem auch sei… Auf dem aktuellen Niveau ist die Aktie jetzt vielleicht ein Kauf mit kleinem Geld und entsprechendem Risikobewusstsein. Frei nach dem Motto Schlimmer geht nimmer!“

    Ich wäre da vorsichtig. Würde sagen, erst mal den September und die Entscheidung der Kreditgebe abwarten. Der Pleitegeier schwebt hier doch allzu deutlich.

    Hast Du besser Zahlen zum Buchwert als die, die ich verwendet habe?

  23. Lars said:

    …vielen Dank für Deine Einschätzung zu diesem Thema Thomas, die ich sehr gelungen finde! Mal was ganz anderes an dieser Stelle, ich finde dass das Leben manchmal durchaus komische Geschichten schreibt…. So ziemlich der älteste Wert auf meiner Watchlist ist SKW Stahl und genau den habe ich mir erst gestern, nach Monaten wieder einmal etwas genauer angesehen. Heute kommt prompt die Katastrophenmeldung, dass man wohl einen massiven Abschreibungsbedarf in Höhe von 84 Millionen Euro haben wird. Die Aktie rauscht in den Keller und zwar kräftig!

    Nicht das ich gestern ernsthaft über einen Kauf nachgedacht hätte, aber ich habe es nach erster Analyse durchaus für möglich gehalten, dass es sich hier um einen Turnarround-Kandidaten halten könnte. Nun dürfte der Aktienkurs bis zur Veröffentlichung des ganzen Desasters wohl erst einmal unter Druck bleiben. In den Medien wird schon über eine Überschuldung des Stahlzulieferers nachgedacht und dem Management das so einen Misstand erst ganz spontan um kurz vor 12 aufdeckt ist ohnehin nicht mehr viel zuzutrauen, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken!

    Ex-Vorstandschefin Ines Kolmsee, die hier offenbar maßgeblich federführend gewesen ist, galt lange als Vorzeigefrau in deutschen Führungsetagen. Das Ergebnis ihrer Arbeit hingegen ist wohl eher eine bitter Pille für alle Damen die sich ebenfalls aufmachen, um gleichberechtigt an der Seite ihrer männlichen Kollegen zu stehen.

    Wie dem auch sei… Auf dem aktuellen Niveau ist die Aktie jetzt vielleicht ein Kauf mit kleinem Geld und entsprechendem Risikobewusstsein. Frei nach dem Motto Schlimmer geht nimmer!

    VG Lars

  24. Thomas said:

    „Thema Tekmira + Short könnte sich wenn ich das eben richtig überflogen habe heute wirklich lohnen.“

    @Micha

    Hier geht’s ja eigentlich um Nordex 🙂

    Du erwähntest, dass Tekmira gestern Q2 hatte. Ich habe mir das mal ein wenig näher angesehen (http://files.shareholder.com/downloads/ABEA-50QJTB/3394931385x0x776430/9ba238a5-3f63-472c-a216-5ceff37b77d0/TKMR_News_2014_8_13_General_Releases.pdf).

    Du batest mich um eine Bewertung. Ich will sie nicht revidieren sondern präzisiern. Es kann länger werden. Überflieg es einfach, da derartige Überlegungen nur für ein eher mittelfristiges Engagement in ein pharmazeutisches Unternehmen taugen. Ich selbst investiere in so etwas nicht (berufliches Tabu), will aber Dir kurz erläutern, wie ich an so etwas nach Pensionierung herangehen würde:

    Tekmira, so vermute ich, war einmal ein solides Unternehmen, das als Hersteller (nicht Zulassungsinhaber) von Liposomen ein mehr oder weniger gesundes und solides Standbein hatte (und wohl auch weiterhin hat). Dann scheint man sich auf’s Forschen verlegt zu haben. Dass Tekmira Liposomen, RNA oder RNAi, oder Proteine vernünftig herstellen kann – daran hätte ich zunächst mal keine Zweifel. Die Sache mit der … Homepage, in dicken Lettern:

    „Recognized as a world leader in RNA interference (RNAi) delivery technology, we are focused on advancing novel RNAi-based product candidates.“

    Kein Problem, Tekmira als „world leader in …“ anzuerkennen. Ich kenne sonst niemanden, der sich mit so was Abgefahrenen wie „RNA interference“ beschäftigt. Was ist eigentlich RNAi? Delivery ist einfach zu erklären: Das einzige, was RNA in eine Zelle „delivern“ kann, wäre ein Virus. Viren als Arzneimittel sind hochinteressant! Aber Tekmira scheint die RNA, oder die RNA zur Interferenz, nicht über Viren sonder über Liposomen an den Mann (sprich in die Zelle/Zellkern) bringen zu wollen? Alles um RNAi ist aus meiner Perspektive wissenschaftlicher Hokuspokus. Glaubs Tekmira – ich glaub nicht, dass da am Ende auch nur ein einziges marktfähiges Arzneimittel stehen wird. RNAi delivery technology, Tekmira Weltführer darin, ist also ein erheblicher Kostenfaktor des Unternehmens.

    Das Ebola- und das HBV- Produkt sind beide „RNAi“ basiert.

    Und nochmals: Kannst Du mir erklären, wie man mit Ebola Geld verdienen kann? Aus meinen HIV-Zeiten kann ich mich noch an die alte Forderung erinnern: A Dollar a day! Heißt, antiretrovirale Therapie sollte, als ethischer Imperativ, nicht mehr als 1 US$ pro Tag kosten, damit auch in den sich noch entwickelnden Märkte wirksame antiretrovirale Therapie durcheführt werden könne. Ebola? Wie lang lebt man damit? 5 Tage, 2 Wochen? Und dann 1 US$ pro Tag (x5-x14)für das Wundermittel gegen Ebola? Da ist der Export von Hühnerfleisch nach Afrika das deutlich umsatzkräftigere Geschäft – würde ich sagen (soll nicht zynisch klingen, nur so musst Du bei Investitionen in Pharmafirmen denken).

    Interessant (und darauf möchte ich Deine Aufmerksamkeit lenken)im Q2 Bericht finde ich folgende Stelle:

    „Within our TKM-PLK1 clinical trial targeting GI-NET and ACC patients, we saw an additional RECIST qualifying Partial Response (PR), defined as a greater than 30 percent reduction in target tumor lesions. This patient is continuing on therapy and has achieved a 44 percent reduction in their target tumor mass, located outside of the liver. Furthermore, scans of the target tumor lesions demonstrate signs of necrosis, indicative of anti-tumor activity.“

    Kleinlich wie ich bin – eine RECIST qualifying PR mag eine 30% Reduktion sein, eine PR im üblichen Sinne ist eine 50% Reduktion des Tumorvolumens (und 44% ist eben kleiner als 50% 🙂 ). Das ganze scheint sich auf Ergebnisse einer Dosisfindungsstudie in Patienten zu beziehen (siehe http://cancerres.aacrjournals.org/cgi/content/meeting_abstract/73/8_MeetingAbstracts/LB-289) und ob das nun 30, 44 oder 50% sind ist für so eine Studie eher zweitrangig.

    „We have initiated a Phase I/II clinical study of TKM-PLK1 in patients with Hepatocellular Carcinoma (HCC).“

    ? Echt? Wirklich? siehe http://clinicaltrials.gov/show/NCT01437007 Ich dachte in 2011 und nicht in 2014?! Und die Ergebnisse? Wie sind die bzw. wie waren die? Jedenfalls sind sie nicht veröffentlicht …

    Mit TKM-PLK1 für die eher seltenen Indikationen GI-NET und ACC könnte Tekmira einen Kandidaten haben, der es in 2-3 Jahren zur Zulassungsreife bringen könnte. Bei seltenen onkologischen Indikationen reichen z.T. (speziell in den USA) Phase II Studien mit Ansprechraten als Endpunkt aus, um eine Zulassung zu erhalten. Mit etwas Glück könnte die Forschung von Tekmira in etwa 2 Jahren etwas finanziell verwertbares hervorbringen.

    An sonsten Q2 Bericht? Lese: Wir geben deutlich mehr aus als wir verdienen. An Investoren gewandt: Ist doch bekannt, das gute Forschung ihren Preis hat. Ich vermute sehr stark, dass man noch häufiger derartige Quartalsberichte von Tekmira lesen können wird.

    Ich selbst will Dir aber gar nicht von Tekmira abraten. Ich denke, dass Tekmira für Dich deutlich interessanter als Biofronta sein sollte. Ich kann Dir aber nur empfehlen, verstehen zu wollen, was „RNA interference (RNAi) delivery technology“ ist. Bei RNA delivery technology würde ich zunächst an ein Virus denken. ‚RNA interference‘ hört sich in meinen Ohren aber sehr „mystisch“ an. Wenn Du zum RNA interference Glauben konvertierst … dann könnte aus dieser Perspektive in der Tat in Tekmira viel Geld stecken – allein der Glaube fehlt mir.

    Tekmira steht nicht vor dem unmittelbaren bankrott. Ich finde jedoch, sie haben kein mittelfristig tragendes Konzept. Gegegen morgen mal zukaufen oder shorten spricht aber nicht wirklich was 😉

  25. Thomas said:

    @Lars: Das Rhodium im mit Zucker gefüllten Kartoffelsack hedged natürlich den Zucker oder das mit dem ‚es kommt meistens 1. anders 2. als man denkt‘.

    Im Ernst eine Rückfrage: Zertifikate ist eigentlich auch nicht wirklich mein Ding, für Rohstoffe aber eigentlich das beste Mittel der Umsetzung (bei einem Kartoffelzertifikat hat man kein Problem mit faulenden Kartoffeln). Die Idee Südzucker, also Rohstoff mit Aktie umsetzen (Silber = SLW, Gold = GG, Kali = …), habe ich auch bzw. fände dies eine interessante Alternative. Daher meine ernsthafte Frage. Wie würdest Du die 5-9 angedachten Rohstoffe (um sie eventuell 5 Jahre in den Keller zu stelln) in Aktien umsetzen:

    1. Orangen Saft = Aktie?
    2. Baumwolle = Aktie?
    3. Mais = Aktie?
    4. Kakao = Aktie?
    5. Zucker (=Südzucker?)
    6. Silber (=SLW)
    7. (Gold* = GG … Centerra Gold 🙂 🙂 :-))
    8. Palladium = Aktie? BMW?
    9. Blei = Aktie?
    10.(Rhodium**) = Aktie?

    * Gold gehört eher nicht in ein solches Depot da kaum volatil
    ** Gehört eigentlich rein da schön volatil und nicht unbedingt wie Palladium (oder Platin) „tickend“. Aber stell Dir vor, ich hätte vor 3 Jahren begonnen, die Unze Rhodium für 1800 € zu kaufen – 3 Jahre ***im Abwärtstrend*** – jeden Monat 1 Unze Rhodium in den Kartoffelsack unten in den Keller legen … lohnt sich das am Ende? Rhodium sieht aber auch heute echt nett aus 😉

    I.ü. das finde ich das nervenaufreibendste am antizyklischen (oder in Rohstoffen) Traden: Den Abwärtstrend durchhalten.

    @Ebola: Ein paar zynische Anmerkungen von mir, die jedoch auch beim Investieren in Pharmafirmen helfen könnten:

    A. Mit Ebola lässt sich kein Geld verdienen. Bitte mal ernsthaft darüber nachdenken. Begründung (zynisch): 1. Ebola gibt es (gegenwärtig) nur in Afrika. 2. Man lebt damit zu kurz, um rentable Mengen an Arzneimitteln einnehmen zu können (= keine chronische Erkrankung).
    B. Virale Erkrankungen bekämpft man durch Impfungen, nicht durch Therapien (spielen eine untergeordnete Bedeutung). Ausnahme ist hier HIV/AIDS. Seit Jahren behaupten Zyniker daher, dass es keine HIV/AIDS Impfung gibt, da diese das Geschäft mit den antiretroviralen kaput machen würden. Für Ebola selbst wäre eigentlich auch die Impfung das Mittel der Wahl – nicht die Therapie (vergl. Influenza: Da gibt es neben der Impfung auch antivirale Arzneimittel. Deren Wirksamkeit ist jedoch so langsam, dass sie verkürzt erst antiviral wirken, wenn die „Erkältung“ schon vorüber ist. Das Problem bei Ebola sehe ich so ähnlich).

    Dann noch viel Erfolg beim Traden

    Thomas

  26. Lars said:

    Hi Thomas,

    ja der Sack Zucker…. vielleicht ist die Idee doch gar nicht so schlecht. Zumal wenn man davon ausgehen muss das es irgendwann zu einem Supergau unserer Währungssysteme kommt. Dann liegst Du mit einem Sack Zucker als Tauschobjekt ganz weit vorne. Das darin versteckte Rhodium dürfte allerdings in diesem Falle nicht so viel bringen 😉 Einen Kartoffelsack würde ich aber wohl nicht fünf Jahre lagern wollen, weil der dann irgendwann anfängt zu stinken…

    So gesehen müsste doch auch die Südzucker Aktie für Dich interessant sein. Ich beobachte das Ding schon seit Wochen!

    Gruß, Lars

  27. Lars said:

    Moin Micha,

    ja sieht so aus 😉 ich hoffe Du bist schon drin. Bei den Ebola-Aktien ist es doch letztlich so. Wenn hier nun „Menschenversuche“ durchgeführt werden und erfolgreich verlaufen, dann geht eine solche Aktie wahrscheinlich um ein paar hundert Prozent durch die Decke. Fällt der Test hingegen negativ aus, oder gibt es starke Nebenwirkungen oder gar Todesfälle die auf das Medikament zurück zu führen sind, dann dürfte der Aktienkurs wohl schnell auf ein paar Cent fallen.

    In beiden Fällen und in beiden Richtungen ist das also schon sehr hoch gepokert! Mir ehrlich gesagt viel zu heiß…

    Gruß, Lars

  28. Micha said:

    Guten Morgen,

    Thema Tekmira + Short könnte sich wenn ich das eben richtig überflogen habe heute wirklich lohnen. Good luck! 😀

    VG

  29. Thomas said:

    “ Also man stellt sich ja nicht den Sack Zucker in den Keller und wartet bis der in fünf Jahren das Doppelte wert ist, etc.“

    Eigentlich soll genau das meine Strategie sein. Das sind 20% p.a. und offensichtlich mehr als die 10 oder 12 % Dividenrendite (oder als Anleihe betrachtet Coupon) einer Prospect Capital Corporation.

    Einen Sack Zucker in Keller stellen und warten, dass er in 5 Jahren das 3-fache wert ist entspricht etwa Deiner Trading Strategie Rendite. Und eigentlich habe ich genau das vor!

    „Ist das man bei dem bleiben sollte was man kann oder eben etwas anderes machen sollte was man noch besser kann.“

    Mein bester „Trade“ bisher war ein Sparplan über 75 € im Monat in den Jahren 2006-2008 in einen gemanagten Fond „Europäische Wachstumswerte“. Die Rendite p.a. des Sparplans war ca. 30%. 2008 verkaufte ich, da mir Aktien inzwischen zu heiß wurden. … Sparplan kann ich, denke aber, dass ich in Rohstoffen noch etwas besser bin. Will’s halt mal ausprobieren.

    1 Unze Rhodium in einen Kartoffelsack im Keller, 5 Jahre warten und – ab auf die Seychellen 🙂

  30. Lars said:

    Hallo Thomas,

    wenn Du das kannst und die Nerven für Rohstoff-Trading hast dann probier es aus. Für mich ist das nix weil ich mich dafür viel intensiver mit dem Markt beschäftigen müsste. Ich neuem an Du willst nicht unbedingt Schweinehälften o.ä. traden, aber auch beim Zucker kann man ja mal richtig daneben liegen und jahrelang auf besser Kurse warten 😉 Zudem kommen noch irgendwelche schwachen Ernten, Naturkatastrophen o.ä. die hier die Kurse dramatisch beeinflussen können. Also man stellt sich ja nicht den Sack Zucker in den Keller und wartet bis der in fünf Jahren das Doppelte wert ist, etc.

    Zu dem oben geschriebenen möchte ich gerne noch eines sagen und das ist mir ganz wichtig! Jeder sollte seinen eigenen Trading-Stil finden und ihm dann auch treu bleiben, wenn dieser erfolgreich ist. Es bringt nach meiner Erfahrung nichts wenn man versucht die Strategie eines anderen umzusetzen oder zu kopieren. Austausch ist wichtig, darf aber nicht soweit gehen das man sich untreu wird. Ich selbst habe dieser Erfahrung schon gemacht und das ist noch gar nicht so lange her. Das Ergebnis waren die schlechteste Performance und die größten Verluste der letzten 10 Jahre!

    Damals habe ich regelmäßig mit jemandem Aktien und die allgemeine Marktlage besprochen, was mir nicht gut getan hat, weil ich den Aussagen des anderen deutlich zu viel Gewicht beigemessen habe. Im Nachhinein hat sich dann herausgestellt, dass vieles von dem was wir besprochen haben eigentlich von meiner Seite richtig beurteilt wurde, wohingegen die Aktientipps des anderen auch heute noch am Boden kleben und zuvor geradezu dramatisch gefallen sind. D.h. nicht nur dass ich Geld verloren habe weil ich auf die Expertise des anderen vertraut habe, sondern ich habe auf der anderen Seite auch kein Geld mit meinen guten Ideen verdient. Der Schaden war also doppelt da!

    Soll heißen, wie auch immer Du dich entscheiden wirst Deine persönliche Strategie umzubauen, Du solltest davon überzeugt sein, dass dies der richtige Schritt ist und es nicht tun weil andere das sagen oder gut finden. Du solltest Dir die Informationen aus den Quellen zusammen sammeln die für Dich gut sind und Erfolg versprechen. Informationsquellen die Dir oder Deinem Depot aus irgend einem Grund nicht gut tun solltest Du sofort und für alle Zukunft meiden. So habe ich es in oben beschriebenem Fall auch gemacht…

    Was ich Dir also gerne mit auf den Weg geben möchte, und ich hoffe es kommt nicht irgendwie Schulmeister-mäßig rüber. Ist das man bei dem bleiben sollte was man kann oder eben etwas anderes machen sollte was man noch besser kann. Das herauszufinden ist aber leider nur möglich wenn man ein paar unterschiedliche Dinge probiert. Irgendwann kommt man dann aber – nach einigen schmerzlichen Erfahrungen – an den Punkt der Erleuchtung 🙂 Ich habe meinen Weg schon vor Jahren gefunden und der heißt Aktien. Ich mache also zu mindestens 90 Prozent nur mit Aktien rum und versuche mich ganz selten mal mit irgendwelchen Optionsscheinen etc. CFDs sind erlaubt weil ich da ja auch auf Aktien trade und beide Richtungen besser spielen kann

    Vielleicht helfen Dir diese Zeilen ja ein wenig weiter?

    Gruß
    Lars

  31. Thomas said:

    Ich habe offensichtlich ein Problem: Sehe Aktien immer „fundamental“. Seit ein paar Tagen mache ich mir Gedanken, ob ich im Realdepot wirklich so fortfahre, wie angedacht. Ich denke schon, dass ich so relativ ruhig und bequem auf eine Jahresrendite (nach Dividenden) von so 8, 10, oder 12% komme. Die Strategie selbst passt zudem eher auf ETFs denn auf Einzel’aktien‘, die ich tatsächlich im Depot habe („Anleihe“ American Capital Agency und „Anleihe“ Prospect Captial Corporation).

    Zudem … eigentlich wollte ich so weder Aktien noch ETFs (oder Fonds) traden. Vielmehr, ursprünglich geht es zurück auf …

    WKN: A1CQ30 = Open End Indexzertifikat bezogen auf den Commodity Trend (Total Return-) Index … Ein schwierig zu erklärendes Zertifikat. Es wird 40%, 30%, 20% und 10% in die 4 Rohstoffe investiert, die die vergangen 3 Monate am besten gelaufen sind … also so etwas wie Silber kurz vor 50 US$, schön teuer um es dann billig zu verkaufen. Dem Zertifikat ist es so seit Auflage Ende 2009 gelungen, den Rogers Index um sage und schreibe 50-60% zu UNDERperformen. Ein echter Geldfresser dieses Strategiezertifikat 🙂

    Da dieses prozyklische Investieren bei Rohstoffen Geld verliert… wie wärs mit antizyklisch? Ich habe das schon mal gemacht und hatte über Monate einen Sparplan in Natural Gas … und plötzlich zog es – auch wider meine Erwartungen – an.

    Ich will mein Depot auf Rohstoffzertifikate umstellen. Rohstoffe in Zeitlupe traden. Was hälst Du davon?

    Am 20. August keine 170 Prospect Capital sondern ne Tonne Zucker (WKN: ABN0JV) ins Depot?! Ist gerade so günstig – und Zucker hat keinen Buchwert und auch kein KGV …

    Ich bilde mir ein, so käme ich dann an 20% oder vielleicht sogar an die von Dir für Aktientraden genannten 30% Rendite pro Jahr. Noch bin ich nicht in Rente und muss mir um Coupons und Dividenden keinen Kopf zerbrechen. Eher über die Performance von 20-60 k Kapital. Rohstoffe handeln – darauf habe ich ernsthaft Lust (und kann das wohl auch).

    Gruß

    Thomas

  32. Lars said:

    Santander würde ich im Moment eher neutral sehen, wohingegen die DB immer noch interessant ist, wenn der Wind irgendwann mal drehen sollte. Vorausgesetzt natürlich man lässt seine persönliche Meinung über das Geschäftsgebaren der Vergangenheit und die Aussicht auf Anshu Jain als Alleinherrscher mal ausser Acht. Lufthansa ist/war auf diesem Niveau für mich ein klarer Kauf für eine erste Position. und Renault bei um die 50,- ein Versuch wert. Ich sach Bescheid wenn ich da was mache 😉

  33. Thomas said:

    Renault hatte einen deutlichen Rücksetzer?? Als ich mir diese Holding das letzte Mal ansah, war sie bei 30-34 €…

    Ach, jetzt wo Du es sagst 😉 … von 30 auf 70 und zurück auf 57 … ja, stimmt, sieht gut aus.

    Wenn es technisch so weit wäre: Könntest Du kurz mal bei mir anklingeln? Renaut würde ich gern mal zum realen Traden Einüben nutzen wollen, lieber als Lufthansa oder Deutsche Bank. Apropos Bank: Bei Santander würde ich auch mitmachen. Die ist nur wohl im Augenblick eher was zum Verkaufen, wenn man hat, als zum Kaufen?!

  34. Lars said:

    Von Renault halte ich nach dem deutlichen Rücksetzer so einiges 😉 Ein kleiner Rutsch noch bis auf die Unterstützung bei 54 Oiro und Einbisschenwas würde mich u.U. zum Kauf verleiten. Vielen Dank dafür Thomas, die hatte ich gerade gar nicht mehr so auf dem Radar… Vielleicht sehen wir ja auch noch die 50,- kurzzeitig ?!

  35. Thomas said:

    Letzte Anmerkung: Ich bleibe bei meinem ersten Eindruck, dass Biofronta „solide“ wirkt. Das ist aber auch „kleine Klitsche“, die sich dennoch mit Ihren Haut- (oder später einmal Migräne-) Produkten vermutlich über Wasser halten könnte. Allerdings, kleines Unternehmen, sehr kleine Produktpalette und sehr kleine Pipeline.

    Das große Geld wirst Du mit Biofronta dagegen nicht machen. Dazu benötigst Du kleine BioTech unternehmen, von denen 9 von 10 einfach nur das Geld der Investoren verschlingen und nur jedes 10. der „Lottogewinn“ ist. Biofronta ist nicht so ein Unternehmen (sondern ein kleines deutsches mittelständiges pharmazeutisches Unternehmen, die in klassischen Wirkmechanismen ein wenig zu forschen scheinen, kein high-tech—>“Ameluz® ist Biofronteras erstes verschreibungspflichtiges Medikament. In Ameluz® wird die Wirksubstanz 5-Aminolävulinsäure (ALA) mit einer patentgeschützten Nanoemulsion kombiniert,…)“ Immer dieses ‚Geschwafel‘. Zu ‚Nanoemulsion‘ kann man auch Liposomen sagen, oder ganz trivial: kleine Öltröpfchen ….

    Ähnlichkeit mit Spiele-App Herstellern? 🙂

    Ich denke, es gibt einen Unterschied: Bei Pharmaunternehmen kann man zumindest der Pipeline grob entnehmen, ob es den Wirkmechanismus überhaupt gibt und ob eine Chance auf Wirksamkeit, wenn auch nur klein, vorhanden ist. Bei einem sich in der Entwicklung befindlichen Spiel … ich hätte null Ahnung, was das mal am Markt an Geld versprechen könnte. Das Geschwafel von Spiele-Herstellern und pharmazeutischen Unternehmen dürfte aber grob vergleichbar sein. Oder? 🙂

  36. Thomas said:

    Möchte noch ergänzen: Auf der Grundlage der von ComDirect zu Biofrontera bereitgestellten Daten … nunja. Buchwert 8 Cent. Verschuldung 2014 3,9 Mio … das ist bei 8 Cent Buchwert und 22 Mio Aktien auch viel Holz (und zudem ist die Verschuldung steigend – cashflow -0,3884 € je Aktie), 3,9 Mio : 22 Mio, 18 Cent Schulden pro Aktie – und dafür 2,50 € zahlen?

    … also zumindest fundamental nicht wirklich ein Riese. Die Analysten der ComDirect meinen wohl, dass sich das alles 2015 zum Besseren wenden wird?!

    Was hälst Du, als Alternative, von Renault? 🙂 🙂 🙂 Die machen zwar keine Hautcremes haben aber einen Buchwert pro Aktie von 87 €, cash in der Täsch … 1,8 Mrd, d.h. bei 295 Mio Aktien kaufst Du gleich schon mal 6 € in bar mitein. Cashflow reichlich und wachsend – und das alles zum Sonderpreis von nur 57 € 😉

  37. Thomas said:

    „macht es nicht gerade dann Sinn in derartige Branchen zu investieren, die man gut kennt bzw. versteht?“

    Ja – aber in der Sekunde gelte ich als befangen. Nach meiner Pensionierung habe ich eventuell vor, mich mit „Pipelines“ (incl. intensiver Lektüre der publizierten klinischen Prüfung) zu befassen und dann *unbefangen* in ein paar kleinere Pharmaunternehmen zu investieren. Gegenwärtig für mich jedoch ein Tabu.

    Ein kurzer Blick auf Biofronta: Sieht seriös aus und macht in Dingen, mit denen man grundsätzlich Geld verdienen kann. Dennoch einen kleinen Seitenhieb (macht auf mich insgesamt dennoch auf den ersten Blick einen seriösen Eindruck):

    Pipeline: „In 2013 werden mehrere klinische Studien durchgeführt, mit denen Ameluz® auch für Basalzellkarzinom, die Flächenbehandlung der aktinischen Keratose sowie den US amerikanischen Markt zugelassen werden soll.“

    Nett, wenn auch sprachlich nicht wirklich gelungen. Aber: Wir haben bereits Ende 2014. Und: Zugelassen? Kein update der Pipeline seit 2012?

    Eine photodynamische Therapie (das ‚luz’/Licht in Ameluz) von Basalzellkarzinomen ist eigentlich ein bisschen „quatschig“. Diese (wenig malignen) Karzinome schneidet man einfach heraus. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert photodynamisch geht?

    Zusammenfassend macht Biofronta jedoch auf mich eher den Eindruck (als Tekmira), dass sie mit Arzneimitteln tatsächlich auch Geld verdienen können. Tekmira ist für mich nur hohles Geplappere auf der homepage – nicht mehr (RNA kann therapeutisch nicht genutzt werden – wenn Du ein zugelassenes Arzneimittel mit RNA als Wirkstoff kennst: Wäre interessiert zu wissen, ob es auch wirksam und nicht nur zugelassen ist.)

  38. Micha said:

    Hallo Thomas,

    macht es nicht gerade dann Sinn in derartige Branchen zu investieren, die man gut kennt bzw. versteht?

    Ich habe Tekmira auch nur in den Raum geworfen, da mir zufällig aufgefallen ist, dass die Aktie rund 70% in zwei Tagen zugelegt hat. Ich selbst würde sicher nicht zu so einem Zeitpunkt einfach in die Aktie „reinspringen“. Ich hatte es aber erwähnt, da es hier sicherlich – siehe leere Luft – kurzfristig tolle Short-Möglichkeiten gibt, vor allem wenn das Q2 heute noch „enttäuscht“.

    Aber wenn du so vom Fach bist, was meinst bzgl. Biofrontera?

    VG

  39. Thomas said:

    @Micha: Ich darf (bzw. sollte) aus beruflichen Gründen nicht in Pharmafirmen investieren. Ich habe mir, weil’s mich dennoch interessiert, Tekmira einmal angesehen. Ich bin auf Onkologie spezialisiert, hatte jedoch früher auch mit HIV und Influenza zu tun.

    Aus meiner Perspektive sieht die Produktpalette in der Pipeline von Tekmira äußerst ärmlich aus. Mt den drei onkologischen Produkten, selbst wenn sie wirksam und unbedenklich wären, lässt sich kein Geld verdienen. Die Erkrankungen sind alles, ausnahmslos, seltene Erkrankungen (= „Orphan drugs“). Von den antiviralen ließe sich eventuell mit Hepatitis B Geld verdienen. Nur … „TKM-HBV is being developed as a multi-component RNAi therapeutic that targets multiple sites on the HBV genome.“ a) nett b) multi und targeted passt irgenwie nicht wirklich zusammen und c) wie soll denn die multi-component RNAi in die DNA (HBV ist ein DNA und kein RNA Virus) des HVB eingebaut werden? Is bei die mulit-components auch ne reverse Transkriptase mit bei?

    Anders ausgedrückt: Die homepage von Tekmira ließt sich für mich wie „viel heiße Luft“ oder „nette Worthülsen“.

  40. Micha said:

    Gruß,

    Tekmira präsentiert auch morgen die Q2 Daten. 😉

    Was auch noch interessant ist (mE):
    MGPI, PLNR, PSIX, SCNR, TRLA, …

    Bin mal gespannt was bei Nordex zum Q2 passiert.

    VG

  41. Lars said:

    Hi Micha,

    und vielen Dank für Deine Vorab-Liste. das ist genau das was ich meinte…Bei dem riesigen Aktienuniversum sehen ein paar Augenpaare eben deutlich mehr als nur eins 😉 Tekmira hatte ich beispielsweise noch so gar nicht auf dem Radar. Wobei das natürlich auch ein gaaanz heißes Eisen ist. Kennedy Wilson ist ebenfalls ein Wert den die Wenigsten kennen werden aber dafür wohl Illumina. Im Sektor Biotechnologie bin ich ja grundsätzlich eher etwas unterinvestiert und somit immer für eine Anregung dankbar.

    Zu den Depot oder Watchlist-Werten kann man sich ja mal ganz in Ruhe Gedanken machen und dann nächste Woche einen Austausch vornehmen.

    viele Grüße, Lars

  42. Micha said:

    Hey Lars,

    kann dir gerne am Montag mal die 3-5 interessantesten Kandidaten meiner Watchlist posten, eher schaffe ich es leider nicht wegen Sport, Arbeit und Highfield. 😉 Ein paar aktuelle die mir in den Sinn kommen sind Dyax, Kennedy-Wilson, Illumina, …

    Alles ums Themen Gesundheit, Erneuerbare Energien, … ist langfristig sicher interessant.

    Quasi ein Real-Test-Depot mit 10 k€? Ich wäre sicherlich dabei. Zum Thema zocken fällt mir spontan Tekmira ein. 😀

    Ich wäre für Ideen/Umsetzung diesbezüglich sicherlich zu haben.

    VG

  43. Lars said:

    Zum Thema Watchlist hätte ich eine Anregung… wie wäre es mit einem Austausch über die fünf aktuell aussichtsreichen Kauf-Kandidaten mit kurzer Begründung? Ich dachte hier erst einmal an das Thema Einzelaktien und zwar zum jetzigen Zeitpunkt mit Sicht auf die nächsten Wochen. Die Fonds-Geschichte für die langfristige Anlage finde ich nach wie vor ebenso interessant, wobei ich für mich grade überlege welche Sektoren hier tatsächlich abgedeckt werden sollten, um langfristig auf der „sicheren“ Seite zu sein. Die von Euch vorgeschlagenen Fonds würde ich mir gerne erst einmal in Ruhe näher ansehen…

    Also Frage an die Runde…was haltet Ihr grundsätzlich von der Idee, von der wir möglicherweise alle profitieren können. Zielsetzung sollte sein kurzfristig Geld zu verdienen. Es darf also gezockt werden… sagen wir mal mit einem fiktiven 10.000,- Euro Depot. Vielleicht auch gerade für Thomas eine interessante Übung 😉

    Alternativ könnten wir hier auch über den „Catch of The Day“ diskutieren, sprich eine Aktie jeweils als Tagesgrade, etc. Sagt mir doch mal Bescheid was Ihr grundsätzlich von der Idee halten würdet, dann kann ich mich ggf. um ein passendes Plugin für eine Art Forum oder geschlossenen Bereich bemühen und in diese Richtung weiter denken…

    VG, Lars

  44. Micha said:

    Abend,

    also das ist noch etwas wirr, aber seit ein paar Tagen führe ich zusätzlich zu der Watchlist bei finanzen.net (47 Titel) und nasdaq.com (knapp 20) nach eine in Excel für die meiner Meinung nach wirklich spannenden Kandidaten inkl. Fundamentaldaten und „Charts“ wie z.B. (20W – 35,5/18,7/10 – 3Ts (5S)). Da ich aber täglich arbeiten bin und nur abends je nach Zeit und Lust mal 1-2h damit verbringe, war/ist das manchmal alles etwas unübersichtlich und an Tagen wie heute kommt man fast nicht nach. 🙂 Hab mir neulich auch ein 90x120cm Whiteboard bestellt, um so alle wichtigen Fakten im Auge zu behalten. Tradingtagebuch führe ich auch seit ein paar Wochen. Ist alles noch ein wenig in der Testphase, mal sehen ob’s hilft.

    VG

  45. Lars said:

    Hi Micha,

    Wie viele Werte hast Du denn auf Deiner Watchlist? Ja Nordex sieht auch wieder ganz erfreulich aus nachdem die Unterstützung gehalten hat sollte es nun wieder aufwärts gehen. Mal schaun was die Amis heute noch so machen, denn letztlich spielt dort die Musik die alle zum Tanzen einlädt. Noch kann man dem Braten nicht bedingungslos trauen auch wenn die heutigen Gewinne wirklich sehr viel Spaß gemacht haben…

    LG
    Lars

  46. Micha said:

    Hey Lars,

    was sagt uns der aktuelle Tag (+8-9%)? Sieht auch im Hinblick auf die Q2 Ergebnisse in paar Tagen recht vielversprechend aus.

    VG

  47. Pingback: Kleine Presseschau vom 1. August 2014 | Die Börsenblogger

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