Was ist los bei Roth & Rau und Centrotherm

Die Aktie des Anlagenbauers Roth & Rau befindet sich schon eine geraume Weile im Abwärtssog. Offenbar kann auch die jüngste Nachricht über den Verkauf der ersten Hetero-Junction-Produktionsanlage an einen amerikanischen Kunden, daran nicht viel ändern. Inzwischen hat die Aktie bereits mehrfach die Unterstützung bei 19,40 Euro deutlich unterschritten und notiert seit gestern sogar unter der nächstfolgenden Marke bei 18,80 Euro. Aus Charttechnischer Sicht sieht es damit nicht gut aus für die Aktie. Die nächste Station auf dem Weg nach Süden dürfte nun die Marke bei 17,40 Euro sein. Weitere Abverkäufe in Richtung 15,- Euro könnten die Folge sein, wenn der Gesamtmarkt noch einmal deutlicher nachgeben würde. Erst ein erneuter Anstieg über die 20,- Euro Marke würde wieder etwas Entspannung in das charttechnische Bild bringen.

Heute wurde ebenfalls bekannt, dass Centrotherm die Ausschreibung für mehrere Kristallisationsöfen zur multikristallinen Ingot-Herstellung bei einem namhaften chinesischen Unternehmen gewonnen hat. Wir haben in der Vergangenheit ja bereits darauf hingewiesen, dass die Roth und Rau Aktie im direkten Vergleich mit der Centrotherm Aktie zu teuer sein dürfte. Diese Diskrepanz hat sich in der Zwischenzeit nun aufgelöst. Aktuell dürften beide Unternehmen bezogen auf die zu erwartende Gewinnsituation ähnlich hoch bewertet sein. Somit könnte sich ein Splitt der geplanten Position bei einem Neuengagement in die beiden Werte als durchaus sinnvoll erweisen. Vorerst heißt es aber sowohl bei Centrotherm als auch Roth und Rau weiterhin abwarten.

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