Panikartige Verkäufe bei Mastercard und Visa

Der Kreditkartenbranche droht Ungemach! Die Aktien der Kreditkartenunternehmen Mastercard und Visa sind gestern ordentlich unter die Räder gekommen. Panikartige Verkäufe schickten die Visa Aktie um 12,87 Prozent in den Keller. Die Anleger reagieren damit heftig auf die Vorschläge der FED, die Gebühren der Kartenanbieter künftig drastisch zu limitieren. Auch die Aktien von Mastercard Inc. verlieren über zehn Prozent. Sollten die Entwürfe der FED umgesetzt werden, könnten den Unternehmen künftig Milliarden US-Dollar an Einnahmen fehlen. Die Umsätze würden zwangsläufig massiv einbrechen. Nach dem Vorschlag der FED soll die so genannte interchange fee auf zwölf US-Cent je Transaktion beschränkt werden, was natürlich für die Kunden eher erfreulich sein dürfte.

Bisher hat die durchschnittliche Transaktionsvergütung bei ca. 44 Cent gelegen, also etwa viermal so hoch wie jetzt geplant. Was das für die Kartenunternehmen bedeutet kann man sich leicht ausrechnen. Die Pläne der FED würden sicherlich die gesamte Kreditkartenbranche auf einen harten Prüfstand stellen. Es ist davon auszugehen wenn dieser Vorschlag auch nur ansatzweise in dieser Höhe verabschiedet werden sollte, die Aktienkurse noch weiter deutlich einbrechen könnten. Unter den gegebenen Umständen würden wir bis zur endgültigen Klärung nicht in diesem Sektor investieren, wenn dann wohl nur auf der Short-Seite…

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