Was ist Fungibilität?

Gerade in Zeiten wie dieses ist es auf Grund der eingeschränkten „Planbarkeit“ von Geldanlagen extrem wichtig geworden möglichst flexibel zu bleiben, um auf Marktveränderungen rechtzeitig reagieren zu können. In diesem Zusammenhang taucht auch immer öfter das Wort Fungibilität in den Medien auf. Dies wollen wir heute hier einmal kurz hier erklären: In der Finanzierungstheorie umschreibt die Fungibilität bei einer Geldanlage, wie leicht man eine Form der Investition in eine andere umwandeln kann. So sind Wertpapiere, die an einer Börse notiert werden, eine sehr fungible Anlage, da der Anleger sie sehr leicht zu Geld machen oder in eine andere Anlageform umwandeln kann.

Wenn ein Investor dagegen spezifische Maschinen oder eine Immobilie erworben hat, ist es für ihn viel schwieriger und umständlicher, die Investition rückgängig zu machen oder zu verändern, noch schwieriger, bzw. unmöglich wird dieses Vorhaben dann bei geschlossenen Immobilienfonds, daher ist diese Form der Geldanlage weniger fungibel. Denn Immobilien können in der Regel nicht einfach eingetauscht werden bzw. zu Bargeld gemacht werden, da sich bei Immobilien nicht immer gleich ein geeigneter Käufer findet, der bereit ist den gewünschten Preis zu zahlen. Im allgemeinen Börsengeschäft nennt man es Austauschbarkeit, man könnte Fungibilität zwar einfach mit Liquidität einer Anlageform umschreiben, dies wäre aber nicht ganz korrekt. So gibt es z.B. sehr wohl Fungibles was aber auf Grund seiner mangelnden Liquidität nicht handelbar ist…

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