Vossloh – Das wars dann wohl…

Die Vossloh Aktie kam gestern erneut an der wichtigen Hürde von 54,50 Euro unter Druck und ging mit einem satten Minus von 11 Prozent aus dem Handel. Grund war hier die Neuausrichtung des Konzerns bzw. Ankündigung sich nun von der Lokomotiven-Sparte trennen zu wollen. Man wolle sich künftig verstärkt auf die „Kernbereiche“ Schienenbefestigungen, Weichen und Gleis-Dienstleistungen konzentrieren, hieß es in der Meldung. Dass die Transportation-Sparte seit gestern nun offiziell als „Nischengeschäft“ bezeichnet wird war neu und verwundert da ebenso wie die offensichtlich mangelnde Kreativität des Managements, dem offenbar nicht viel anderes zur Sanierung des Konzerns eingefallen ist, als einen Teil des Tafelsilbers zu veräussern.

Letztlich steuert die Lokomotiven-Sparte knapp 500 Millionen Euro zum Gesamtumsatz von ca. 1,3 Milliarden Euro bei! Der dann neu geschaffene Konzern wäre  somit zwar möglicherweise um etwas Bares reicher, aber auch um fast 40 Prozent kleiner. Ob oder wann ein Käufer hierfür gefunden werden kann ist noch ungewiss, welchen Preis man für den Konzernteil aufrufen will ebenso. Somit entwickelt sich Vossloh immer mehr zu einer Blackbox, die man als Anleger nicht mehr einschätzen kann. Die Konsequenz daraus ist klar und die ersten Auswirkungen haben wir gestern gesehen. Der Kursverfall könnte somit weiter gehen, was nicht zuletzt auch wegen der geringen Börsenumsätze bei der Aktie immer wahrscheinlicher wird.

Nachdem wir hier auf Investors Inside nun zwei mal einen kräftigen Bouncen bei der Aktie auf der Long-Seite getradet haben, wird die Aktie nach den jüngsten Meldungen nun bis auf Weiteres von unserer Intensiv-Waschlist genommen. Leider hat sich der Ausbruch über die 54,50 Euro zweimal hintereinander nicht ergeben, bzw. hat das Management aus meiner persönlichen Sicht hier auch ein extrem schlechtes Händchen bei der Unternehmenskommunikation bewiesen. Das Timing war beide Male sehr „unglücklich“ und die gestern verkündete Strategie überzeugt wenig.

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13 Comments

  1. Thomas said:

    Lars, vorab schon mal ein sorry, dass ich das hier unter Vossloh kommentiere – aber unter Chance-Risiko-Verhältnis passt es trotzdem:

    Vossloh – wenn man lange genug wartet – läuft ja vielleicht irgendwann mal auf 100 (oder auf 10). Kurzfristig … oben ist bei 55 ein Deckel, unten etwas oberhalb von 40 ne Unterstützung. Gut, mit viel Glück macht man da mal 10-15% in wenigen Tagen.

    Seit ich letztmalig heute kommentierte, ist LRE um knapp 10-15% – numehr, schrieb ja auch etwas länger 😉 , mehr als 15% – gefallen. SDRL, RIG und PGN geht es auch nicht wesentlich besser.

    Im März 2009 hatte ich den Gedanken, in Aktien zu investieren, lediglich (noch) nicht das zugehörige Kleingeld. Den Wahn um Silber (von 10 auf 50) habe ich leibhaftig (mit kleinem Gewinn) miterlebt. Die Chancen bei den Ölbohrern ist in der Dimension Aktien im März 2009 oder etwas später Silber für 10 US$. Diese Chance möchte ich mir diesmal nicht entgehen lassen!!!

    „Aber ich weiß letztlich gar nix und vermute das nur aus rein technischer Sicht !!!“

    Das einzige, was ich bei Charts von Rohstoffen sicher sagen kann ist, dass die unten einen natürlichen Boden haben und das Risiko unten einzusteigen immer geringer wird (hier im Gegensatz zu Aktien) – man muss dann nur die Geduld mitbringen, den Wiederanstieg abzuwarten.

    Rein technisch, sorry, dass ich da widerspreche, befindet sich Öl im (eher täglich sich noch beschleunigenden) freien Fall. Aber irgendwo muss ein Boden sein … 60, 50, 20 …

    Wo bei Öl tatsächlich der Boden ist … Geo-strategische/-politische Lage: Russland muss pumpen so viel halt geht, sonst geht Putin (weswegen CAT Oil, oder von mir aus auch GazProm, sich recht stabil hält). OPEC, konkret Saudi-Arabien, hat theoretisch den längsten Atem und in Nordamerika könnte ich mir vorstellen, dass die Republikaner es toll fänden, das Fracking (im krassen Gegensatz zu Vossloh) staatlich zu subventionieren. Drill, baby, drill! Da ist gerade ein echter Machtkampf vermittels niedrieger Primärenergiepreise entstanden.

    Und das texanische Öl (WTI) kommt Deiner Prognose („Momentan gehe ich von einem Ölpreis um die 60,- Dollar aus – nicht wesentlich tiefer.“) ja bereits heute sehr bedenklich nahe 🙂 😉

    Also: Viel schlimmer geht’s nimmer? Oder doch LRE unter 1, SDRL unter 10?

    Mich würde Deine Einschätzung der „Pleitefähigkeit“ von SDRL, Paragon oder auch LRE interessieren. Kurz meine Beschreibung von LRE: Bezogen auf Q3 Zahlen: 2 Mrd Vermögen (überwiegend immobiles = Ölfelder in Kanada), Schulden wegen kürzlicher Expansion 1 Mrd, Buchwert demnach 1 Mrd, Marktwert heut grobe oder knapp 265 Mio. Allein in Q3 wurde in etwa 1/5 von dem verdient, was LRE heute wert ist. Danach fiel allerdings der Ölpreis… und der Marktpreis von LRE.

    Das Risiko, bei Öl (über Zertifikate/ETCs) unter 60 einzusteigen, um den Rebound nach 75 mitzumachen, wäre mir (gegenwärtig) zu hoch. Das Risiko, in LRE bei 1 CAD einzusteigen um dessen Pleite mitzuerleben, ist jedoch noch höher. LRE kann aber auch rasch wieder auf die üblichen 5 CAD drehen, was in etwa dem tatsächlichen bzw. gegenwärtigen Buchwert entspräche. Nur: Was sind Ölfelder bei ständig fallenden Ölpreisen mittelfristig wirklich wert? Am „pleitefähigsten“ ist, trotz zwischenzeitlicher Abschaffung der Dividende, für mich weiterhin Seadrill. Wer benötigt einen auf Pump gekauften Porsche, wenn der Rest der Welt aus Kostengründen Trabi oder U-Bahn fährt?

    Ich finde diese niedriegen Ölpreise exterm spannend! Spannender als deutsche Politik um die Subvention von Infrastruktur vermittels schwarzer Null und national-deutsch-neutraler PKW-Maut. Das ist m.E. eine einmalige historische Chance … ich habe nur noch nicht ganz verarbeitet, in was man jetzt investieren sollte. Ne Saudi-Arabische Bank? Besser in die-Sau-die-arabischen- Staatsfonds? Goldman Sachs? Eine Amerikanischen Sandmine mit viel Sand für’s Fracking? BASF weil das Öl für die Chemie billiger wird? Etc. etc. etc. Man sollte sich mal hier Gedanken machen. Ich habe gegenwärtig keine Idee – ganz im Gegensatz zu März 2009 – damals war ich mir recht sicher, dass auch mal wieder die Sonne scheinen wird… Naja, und auch, dass man private Banken durchaus auch gern mal pleite gehen lassen sollen können dürf. Oder so.

  2. Thomas said:

    Hallo Lars,

    ein Hörgerät von Fielmann ist sicherlich nicht sexy – nur aus meiner eigenen Perspektive ergibt es mehr Sinn über das Wachstumspotential von Fielmann (oder Dialyseanbietern, Pharmaunternehmen etc.) zu sprechen denn über „deutsche Infrastruktur“ und deren Wachstumspotentiale (im Zeitraum 2015-2019 („Mit der Investition von 28 Milliarden Euro der deutschen Bahn von 2015-2019…“)).

    Sexy – interessant – Eine Frage and Dich, die sich mir schon lange aufdrängt: Öl. Meine langfristige, ehemalige Hoffnung war, dass der Ölpreis irgendwann mal in den Keller rauscht (Dank deutlicher Zunahme von Erneuerbaren). Mit den Seadrills, Awilcos, RIGs und Paragons habe ich mir dann dummerweise genau dann eine blutige Nase geholt, als das mit dem Ölpreis tatsächlich passierte, worauf ich im Grunde Jahrzehnte gewartet hatte. Meine kurzfristige Prognose war und ist, dass das noch bis auf 50-60 US$ weiter runter geht. Meine Vermutung, dass Seadrill die Dividende nicht nachhaltig zahlen kann (((sondern sich hochrangig prioritär entschulden sollte))), ist inzwischen eingetreten. RIG mag ich immer noch nicht und Awilco lässt sich (für mich) nicht richtig handeln. Bliebe Paragon (oder Seadrill ohne Dividende). Ich hatte mich inzwischen auf LRE fixiert (kein off-shore xy sondern einfach Eigentümer von Ölfeldern in Kanada). Sah das Teil von 5 CAD auf 3 CAD kommen, schrieb hier drüber. War inzwischen unter 1,50 gefallen (und wird dies heute wohl erneut tun).

    Sorry, aber Ölaktien finde ich im Augenblick spannender als Vossloh (oder Fielmann). Du sprachst von 15 Jahren niedrigen Ölpreisen (+ 15 guten Aktienjahren ;-)). Das Aufwärtspotential von Ölaktien … Verdreifachung des jeweiligen Wertes bei Ölpreisen um die 100-110 US$ … würde ich sagen.

    In LRE (oder PGN oder SDRL [oder so was wie EMES – auch interessant])bin ich noch nicht. Bei LRE, konkret, gehe ich davon aus, dass das noch unter 1 CAD geht. Ich stehe aber mit gefüllter Kasse daneben und sehe es mir an.

    Was ist – ernsthaft – Deine mittelfristige Prognose für Öl? Sagen wir, heute wäre Öl (schon) bei 50 US$ und SDRL bei 9,50 US$. Würdest Du bei 9,50 (oder 2-2,20 Paragon) wieder einsteigen? Oder handelts Du gar täglich die 5-10% rauf und wieder runter? Die Welle eben – egal wie sexy Öl ist 😉

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      ich habe mir zu dem Thema in den letzten Tagen ebenfalls sehr viele Gedanken gemacht. Letztlich wissen wir nicht was kommt und der Ölpreis kann sich durchaus im nächsten Jahr stark erholen. Zumindest gehen einige Fachleute davon aus… Wenn es so kommen würde, dann ist eine Verdreifachung der genannten Aktien auch sehr wahrscheinlich. Allerdings sprich im Moment nicht viel dafür und man muss schon gute Nerven haben und den Glauben an eine bessere Zukunft für Öl Aktien. Ich denke ebenfalls dass PGN und SDRL die beiden interessantesten Werte sind. Die Entschuldung bei SDRL ist langfristig gesehen sehr positiv. Bei Paragon ist die Verschuldung hingegen das größte Problem!

      Momentan gehe ich von einem Ölpreis um die 60,- Dollar aus – nicht wesentlich tiefer. Dann eine kräftige Erholung bis ca 75,- und möglicherweise ein erneutes Abtauchen. Dementsprechend würde ich mich auch aufstellen… Aber ich weiß letztlich gar nix und vermute das nur aus rein technischer Sicht !!!

      Gruß, Lars

  3. Thomas said:

    „Oder wie ist Eure Meinung?“

    Einmal abgesehen, dass der Kurs immer dann nach oben geht, wenn Lars über Vossloh spricht: Deutsche Infrastruktur, insbesondere Bahn … mir fällt nichts ein, was weniger sexy sein könnte …

    Seit ca. 30 Jahren bin ich der Auffassung, dass der Güterverkehr von der Straße auf die Schienen gehört. Und was macht der Staat/der Staatskonzern DB mit solchen Ideen? Politisch diskutiert wird Privatisierung der (+/- private Konkurrenz zur) Bahn…

    Kurz: Mag sein, dass Vossloh ein nettes, deutsches, mittelständisches Unternehmen ist. Nur gibt es nicht 100 oder 1000 Aktien, die wesentlich interessanter als ausgerechnet Vossloh sind?

    • Lars said:

      … Einmal abgesehen, dass der Kurs immer dann nach oben geht, wenn Lars über Vossloh spricht….ich bin ehrlich gesagt wieder kurz davor drüber zu sprechen 😉 weil das aktuelle Setup trotz meiner Skepsis aus dem letzten Artikel interessant ist. Letztlich ist es ja auch irgendwie Wurst ob eine Aktie „sexy“ ist, wenn man damit Geld verdienen kann. Und so banal muss man das im Fall Vossloh wohl auch sehen. War ja auch zweimal hintereinander sehr lukrativ…

      Die spannende Frage ist doch nun eher ob wir noch einen Jahresendspurt sehen werden oder in diesem Jahr ausnahmsweise mal nicht. Wenn dann trägt die Flut alle Boot nach oben. Im umgekehrten Fall ist die Vossloh Aktie aus meiner Sicht reif für eine Stärkere Korrektur… alleine schon wegen der geringen Umsätze.

  4. Christian said:

    Mit der Investition von 28 Milliarden Euro der deutschen Bahn von 2015-2019 in die Infrastruktur sollte doch auch ordentlich was bei Vossloh hängen bleiben.
    Dann ist es doch wieder interessant die Aktie für den Zeitraum zu halten bzw. zu kaufen bei den Preisen. Oder wie ist Eure Meinung?

    • Lars said:

      Hallo Christian,

      nun, die letzten Nachrichten des Unternehmens bezüglich der „Gesundschrumpfung“ waren doch eine herbe Enttäuschung. Aber, wie Du schon richtig sagst, ist das geplante Investirionsprogramm der Bahn durchaus weiterhin interessant und war ja auch eingangs der Grund für meine Spekulation. Wie weit Vossloh davon profitieren wird bliebt aber noch abzuwarten…

      Das Problem bei der Aktie sind weiterhin die dünnen Umsätze und die Unsicherheiten die den Titel sehr schwankungsintensiv machen. Wenn man an eine Jahresendrally glaubt kann man aber wohl mal wieder eine kleine Position wagen…

      Gruß, Lars

  5. Pingback: Aus anderen Finanzblogs – KW 49/2014 u.a. mit Zalando, Deutsche Bank, Vossloh, Apple, Gagfah, Annington, | Kapitalmarktexperten.de

  6. Unknown said:

    Man sollte „Big-T“ (Heinz Hermann Thiele) nicht unterschätzen…der alte Mann hat mehr als einmal bewiesen dass er es kann. Knorr-Bremse von der Pleite zum hochprofitablen Weltmarktführer ausbauen kann nicht jeder… Er wird sich auch bei dem Schritt bei Vossloh was gedacht haben.

    • Lars said:

      Nun, hallo erstmal…ich würde Mr.“Big-T“ auch keinesfalls unterschätzen und man kann sogar ganz sicher davon ausgehen dass der Mann einen Plan hat. Letztlich sieht dieser Plan aber offensichtlich nicht vor sich weiterhin mit dem Bau von Lokomotiven zu beschäftigen…es sei denn man kauft das ganze Segment nun günstig über eine andere Firma auf und die Abspaltung aus effizienzgründen war nur vorgetäuscht. Das möchte ich dem alten Fuchs aber keinesfalls hiermit unterstellen 😉

      Ich persönlich rechne im Verkaufsfall nicht mit einem hohen Ertrag für diese schwierige Sparte. Der Vossloh Aktionär bleibt bis auf weiters aussen vor und weiß nicht was hier gespielt wird. Das ganze kann sich noch bis 2016 oder 17 hinziehen, etc. Die Unsicherheiten bleiben uns erhalten und es gibt besser Aktien am Markt.

      Einen Trade würde ich ggf. zwiwchendurch mal wieder machen, aber vorerst nicht „investieren“

  7. Pingback: Kleine Presseschau vom 3. Dezember 2014 | Die Börsenblogger

  8. Michael Kissig said:

    Ich war auch ernüchtert, dass nach einem halben Jahr des intensiven Nachdenkens nicht mehr als Strategie herauskam als das, was man eh schon vermutet hat – jedenfalls als Panikreaktion. Dass man die Lokomotivensparte intern als Randbereich abstuft, sie aber weiterführen will, dennoch nach Optionen schaut, sie ggf. an einen Partner abgeben, der die Einheit dann operativ führen soll, oder gleich ganz losschlagen möchte, ist wirklich kein großer Wurf. Und mein komplizierter Satzbau soll bewusst mit der Stringenz dieser „Strategie“ korellieren. Vielleicht hätte man es wenigstens machen sollen wie bei Eon und den Lokbereich abspalten und separat an die Börse bringen sollen. Wenn man sich schon auf das Netz konzenrtieren will. Vermutlich wird diese Option eines Spin-offs aber nur als letzte Möglichkeit gezogen, wenn man zuvor nicht mehr Geld herausschlagen kann, wie bei einem Verkauf oder einem Börsengang. Siemens ist Osram ja auch nur auf diese Weise losgeworden, keiner wollte diese Sparte haben. Und für Osram scheint sich die Trennung unter dem Strich als durchaus positiv herauszustellen.

    Aber nichts Genaues weiß man nicht, Vossloh bleibt wirklich bis auf Weiteres eine Blackbox. Und wie sich Kunden und Mitarbeiter der neuen ungeliebten Sparte verhalten werden angesichts der bevorstehenden Unsicherheiten, bleibt auch noch abzuwarten. Positive Impulse wird die anstehende Hängepartie für Vossloh jedenfalls nicht setzen.

    Andererseits… Vossloh-Großaktionär Thiel ist ja auch Chef und Eigner von Knorr-Bremse, die ein ganz wichtiger Zulieferer für die Vossloh-Loksparte sind. Er hat den neuen Vosslohchef eingesetzt und den Aufsichtsrat nach seinen Vorstellungen besetzt. Man sollte bei der Neuausrichtung von Vossloh Thieles Ambitionen und Interessen nicht vergessen. Möglich, dass es hier in absehbarer Zeit eine Verschiebung der Loksparte gibt, weg von Vossloh hin zu Knorr. Aber das ist natürlich reine Spekulation meinerseits…

    • Lars said:

      Hallo Michael,

      und danke für diesen Kommentar 😉 Ja, das war eigentlich mein vorrangiges Verkaufsargument bei der Aktie. Die mangelnde Kreativität des Managements bei der Umsetzung einer Zukunftsstrategie, die auch den Anleger überzeugen könnte dem Unternehmen die Treue zu halten. Nun werden ja ohnehin schon nicht gerade berauschend viele Aktien des Unternehmens gehandelt, die Umsätze dürften aber nach der gestrigen Meldung weiter abnehmen, was wiederum Tür und Tor für die Spekulanten öffnet. Mir wird das langsam zu heiß!

      Deine Vermutung dass die Loksparte bald in irgend einer Weise in Richtung Knorr Bremsen wandert, teile ich durchaus. Zumindest wäre das ansatzweise logisch aus Sicht des Hauptaktionärs. Aber…nichts genau weiß man nicht!

      LG, Lars

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