Jetzt kommen die Jumbos

Jumbo Kredite sind das neue Angst Wort der Walls Street. Die Angst vor weiteren Abschreibungen geht um, denn von Fachleuten wird nun als nächstes das Platzen eben dieser Jumbos befürchtet. Als „Jumbo“-Hypotheken werden die Kredite bezeichnet, deren Hypothekensumme über den festgesetzten Obergrenzen der staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac liegt. Im Durchschnitt haben sie ein Volumen von 750.000 USD und können 5 Mio USD erreichen.

Nach Angaben des Fachblatts „Inside Mortgage Finance“ haben US-Banken von 2002 bis 2006 jährlich ein Volumen von durchschnittlich 557 Mrd USD an Jumbo-Hypotheken gewährt. In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 entfiel knapp die Hälfte des US-Marktes auf drei Hypothekengeber. Chase Home Finance und Washington Mutual, die beide zu J.P. Morgan Chase & Co gehören, vergaben über 25% der Großhypotheken. Bank of America Corp und Wells Fargo & Co. brachten es jeweils auf einen Anteil von 11%.

Die hohe Arbeitslosigkeit und der weitere Preisverfall bei Häusern und sonstigen Immobilien bringt Analysten nun zu dem Schluss das dies die nächste Welle sein könnte die die Finanzmärkte heimsuchen könnte. Dann würde auch die Aktie von JP Morgan Chase, die sich bislang eigentlich noch relativ gut  in diesem Gesamtmarkt halten konnte wohl nochmal kräftig unter die Räder kommen. Andere Banken wie die Bank of Amerika oder auch die Citigroup dürften damit dann auch neue Tiefsstände testen.

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