CFDs werden sicherer!

Mit CFDs wetten Anleger mit Hebel auf Kursveränderungen von Aktien, Indizes oder Rohstoffen. Die Produkte sind keine Wertpapiere, sondern der Kunde schließt mit dem Anbieter einen bilateralen Vertrag ab. Während der Markt für Fonds und Zertifikate schrumpft, wächst das CFD-Geschäft rasant – wenn auch von niedrigem Niveau aus. Deutschlands Marktführer CMC Markets meldete für das vergangene Jahr 7,2 Millionen Transaktionen, 50 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Börse Hamburg-Hannover steigt in das Geschäft mit Differenzkontrakten (Contracts for Difference, CFDs) ein. Sie stellt die Handelsüberwachung für ein CFD-Angebot, das die Hamburger Wertpapierhandelsbank MWB Fairtrade mit dem britischen Broker City Index aufgebaut hat. Das Handelsüberwachungspersonal der Börse gleicht die Kurse, die City Index stellt, mit den Daten aus seinen eigenen Systemen ab. So soll eine Übervorteilung der Anleger ausgeschlossen werden

Als erstes Institut werde eine große deutsche Direktbank die Technologie nutzen, sagte MWB-Fairtrade-Vorstand Christian Kalischer der FTD. Details sollen in den kommenden Wochen folgen. Außerdem wird die Plattform „CFD-Börse Deutschland“ starten, die Onlinebrokern und Banken einen einfachen Zugang zu den relativ neuen Finanzprodukten bieten soll.

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